A L L G E M E I N E S
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NAME
Parveen
BEDEUTUNG
Stern
TITEL
G
E S P A L T E N E S E E L E
zerrissen in der Dunkelheit
die Suche nach Licht
RASSE
Timberwolf x
Grauwolf
GESCHLECHT
Fähe
ALTER
4 Jahre
GLAUBE
Unsicher und Zwiegespalten seit dem Tod ihrer Eltern
A U S S E H E N
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AUSSEHEN
Die schwarze Fähe ist ein Abbild ihres Vaters, oder ist es zumindest in der Vergangenheit vollkommen gewesen. Wenn sich Parveen früher in stillen Gewässern betrachtet hat, dann starrte ihr eine tiefschwarze Fähe entgegen und von dieser undurchdringlichen Schwärze war sowohl ihr Unter– als auch Deckhaar. Die Finsternis wurde nur an einer Stelle ihres Felles durchbrochen und wenn man die Fähe mit einem Blick bedachte, so fiel der blendend weiße Stern jedem Beobachter ins Auge, der über ihren Augen das schöne Gesicht schmückte.
Der an die Vollkommenheit des Lebens erinnernde Stern, der ihr auch ihren Namen gab und sie für die Ewigkeit zeichnen sollte, verblasste immer mehr. Wie auch das Leben im Rudel verging, die Sommer den unbarmherzigen Monaten des Winters wichen, so wurde auch das Zeichen Parveens immer blasser.
Wenn die Fähe in den heutigen Tagen auf die Oberfläche von brackigem Wasser blickt, so denkt sie mit Sehnsucht in die längst verstrichenen Zeiten. Der ihr den Namen gebende Stern ist schmal und unbedeutend, selbst der Pelz in ihrem Gesicht ist nicht mehr von einem tiefen und der Endlosigkeit der Nacht gleichendem Schwarz. Helle Abzeichen sind unter ihren Augen und an der Seite ihres Gesichtes zu sehen, als würden ihre Sorgen selbst die alten Merkmale verdrängen.
Das es immer noch sie selbst ist, die gleiche Wölfin der letzten Jahre, das sagt ihr der restliche Körper. Er veränderte sich nicht in bedeutendem Maß, auch wenn sie schmaler geworden ist, was wahrscheinlich eine Folge ihrer Abgeschiedenheit und ihrer selbst auferlegten Bürde ist. Parveen ist von langer, drahtiger Statur, die aber nicht an Schwäche erinnert. Sie weiß genau, wie sie ihre Statur zu Vorteilen nutzen und perfekt einsetzen kann. Auch weiß sie sehr genau, ihre Körpersprache für sich zu nutzen. Oftmals reicht ein Blick aus ihren tiefgründigen Augen, um jedem Gegenüber genau mitzuteilen, was sie fühlt und denkt. Wenn man von der Tiefe dieser blauen Augen gefangen wird und den Schmerz in ihnen sieht, der zuweilen auch jetzt noch aufblitzt, kann man einen Blick in ihre Seele werfen; man muss nur genau hinsehen. Das unendlich wirkende Blau, diese so wachsam und intelligent blickenden Augen, die jeden gefangen halten, wenn es Parveen zulassen sollte.
ein tiefgründiges und an die Unendlichkeit des Lebens erinnerndes Blau
FELLFARBE
Tiefschwarz, aber am Kopf von hellen Abzeichen durchzogen
GRÖSSE
82 cm
GEWICHT
54 kg
BESONDERHEITEN
Ein einst sehr heller, strahlender Stern auf der Stirn, der allerdings seit dem Tod ihrer Eltern verblasst. Heute ist er schmal und erinnert an die Vergänglichkeit. Noch immer ist er zu sehen, ist das Zeichen Parveens, aber mit dem Zerfall ihrer Seele würde auch der Stern vollends verschwinden.
C H A R A K T E R
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CHARAKTER
»WER BIN ICH WIRKLICH? NUR EINE UNBEDEUTENDE UND EINSAME SEELE; VERGESSEN IN DER DUNKELHEIT.«
Den einst so einfachen, freundlichen Charakter der Wölfin zu beschreiben ist alles andere als leicht – und diese Aussage ist sicherlich kein Gedanke der Bequemlichkeit, oder fehlenden Inspiration. Parveen ist wandelbar und so schön sich dieses Adjektiv auch als positive Eigenschaft einem Wolf anrechnen lässt, so traurig ist es an ihr zu sehen. Wandelbar im Sinne von charakterlos. Wandelbar im Auge der Zeit – wandelbar weil sie vergessen hat wer sie wirklich ist und wohin sie ihr Weg führen wird. Der Lebensweg, der einst offen vor ihr lag, aber nun wie in einem tiefen Nebel verschwunden ist und sie selbst nicht mehr sicher ist, ob er überhaupt noch existiert.
Der Tod ihrer Eltern, das Ereignis des großen Umbruches in der Struktur des Rudels, riss ein tiefes Loch in Parveens Seele. Es fraß eine Tiefe in viele Herzen der ihr so vertrauten Wölfe und das Leid und die ganze Verzweiflung wurden die Ihre. Der Schmerz war ihr eigen, die Trauer durchflutete sie und ließ sie an den Säulen ihres Glaubens zweifeln. Die Vollkommenheit der Welt und des Lebens wurden für sie töricht. Nichts schien einen Sinn zu haben und sie wurde sich sogar ihres eigenen Lebens überdrüssig. Das alles verzehrende Nichts begann auch sie zu vernichten, breitete sich in ihrem Geist aus, vergiftete ihre Seele und ihre Gedanken.
»WIE KANN DAS LEBEN EINEN SINN HABEN; WENN ES EINEN VERZEHRT UND VERNICHTET? WIE KANN DIE ZUKUNFT POSITIV VERLAUFEN; BEI DER UNUMSTÖSSLICHEN LAGE DER DINGE?«
Die Frage, wie sich Parveen entwickelt hätte, ist wie eine Nebelwand im Sonnenlicht verschwunden. Sie liegt selbst ihr nicht offen und sie wagt nicht, daran zu denken. Was kann die Verzweiflung, die ganze Trauer und der Schmerz anrichten? Zerstören und vergiften, die Taten lenken und ihr Leben zerstören. Parveen aber wurde zu keinem vernichtenden Geist der Dunkelheit. Ihr wurde die Vergänglichkeit des Seins offen dargelegt, als ihr eigener Bruder sein Leben ließ. Vom Nichts verschlungen, würde er ihr helfen, zu sich selbst zu finden, auch wenn sie dies zu diesem Zeitpunkt nicht begreifen konnte. Für sie bedeutete der Tod Hiryogas anfangs nur noch mehr Leere, größere Trauer und gefräßigeres Schwarz im Grunde ihrer Seele.
Sie schaffte es nicht, über all die Verluste, das Leid und die Abschiede hinweg zu kommen. Ihr Weg war vor ihrem inneren Auge zerbrochen, lag zerstört vor ihr und ein Überschreiten wurde für sie zu einer nicht überwindbaren Aufgabe. Die von Tränen gefüllten, blauen Augen wandten sich für lange Zeit ab, starrten mit Pein gefüllt, in ihre eigene Welt.
»ALLEIN ZU SEIN; IN DER EIGENEN WELT GEFANGEN ZU LEBEN; KANN DEN SCHMERZ VERGESSEN MACHEN; DOCH IHN NIE BESIEGEN. MAN IST EINFACH ALLEIN; SCHUTZLOS UND OHNE ZUKUNFT.«
Das Einzige, was die Schwarze wirklich vollkommen und für die Ewigkeit an die Realität gebunden hat, war die Liebe zu ihrer Familie. Dies wurde ihr in der Zeit der Einsamkeit und über dem Grübeln ihrer Sorgen bewusst. In ihnen erkannte sie die Hoffnung ihrer Mutter weiterleben, in ihrer Nähe fühlt sie sich geborgen und sie vertreiben die Leere ihrer Seele. Vielleicht findet sie dort – bei ihren Lieben – auch das ein oder andere Mal zu sich selbst zurück. Vielleicht schafft sie es irgendwann sich den Schmerz und das Leid der Wahrheit einzugestehen und mit der Vergangenheit leben zu lernen.
Sie wurde zu einer Zwiegespaltenen Seele, die auch jetzt nicht immer genau weiß, was zu denken und zu fühlen lohnt. Diese Unentschlossenheit können sie sehr verwundbar machen, aber es ist Zuweilen auch ihre große Stärke. Des einen Freund, des andern Feind. Wünschst Du dir einen Zuhörer, festen Freund – ja gar Seelenverwandten, so wirst Du diesen in ihr finden. Ersehnst Du dir aber einen Feind, Duellanten und Verfechter des Streites, so wird die Schwarze auch diesen für dich verkörpern. Parveen ist alles. Und nichts. Jeder muss für sich selbst entscheiden, was sie verkörpert. Sie selbst ist sich nicht vollends bewusst, wer sie ist… noch nicht zumindest.
»DEM TOD FEST INS ANTLITZ GEBLICKT; DARAN BEINAHE ZERBROCHEN. WAS HÄLLT DIE ZUKUNFT BEREIT; WOHIN FÜHRT DIE SUCHE NACH DEM LICHT UND WOZU IST SIE NÜTZ; WENN SIE NICHT DURCH DIE DUNKELHEIT FÜHRT?«
JEDER TRAUM VERBLASST
Du musst selbst entscheiden, ob du im Dunkel leben willst, die Schatten in dein Herz fahren, oder du es schaffst die Augen zu öffnen. Das Licht, das pure, reine Licht wird dich berühren. Deine Seele erhellen, den Weg offen darlegen.
BESONDERHEITEN
Die Undurchsichtigkeit gegenüber allen fremden Seelen. Parveen kann so vieles sein, auch wenn sie selbst daran beinahe zerbrochen wäre.
STÄRKEN
[+] analysieren
[+] beobachten
[+] liebevoll
[+] geschickte Rednerin
[+] selbstständig
[+] gute Jägerin
SCHWÄCHEN
[-] realitätsfern
[-] lügen
[-] kompliziert
[-] undurchsichtig
[-] an sich selbst zweifelnd
[-] wasserscheu
H E R K U N F T
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GEBURTSRUDEL
Rudel der Sternenwinde
RANG
Rudelmitglied
ELTERN
Banshee (†) & Acollon (†)
WURFSCHWESTERN
Malicia, Kisha
WURFBRÜDER
Averic, Cylin (†), Hiryoga
JÜNGERE GESCHWISTER
Daylight, Tyraleen, Merawin (†), Amáya
TANTE & ONKEL
Nyota (†) & Aszrem
NICHTEN & NEFFEN Tyraleen & Averic
Chardím, Turién, Tascurio (†), Chanuka, Caylee, Atalya, Avendal, Amúr
NICHTEN & NEFFEN Shani Cayié & Hiryoga
Rakshee, Akhuna Cayié, Jakash Cayié, Sharíku, Kursaí Akihiko
GROSSNICHTEN & GROSSNEFFEN Sheena & Jakash Caiyé
Taleesha, Linalee, Isaí, Malik
VERGANGENHEIT
Was ist geschehen in der Zeit der Einsamkeit, in den Tagen ohne Familie, Heimat. Sie erinnert sich nicht daran - vielleicht verdrängt sie aber auch einfach. Doch die Lücken werden gefüllt, gefüllt mit Geschichten aus ihrer eigenen Welt...
O U T O F F
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SCHRIFTFARBE
cornflower blue
REGELN GELESEN
Gelesen, verstanden und ich werde sie beherzigen.
CHARAKTERBOGENWEITERGABE
Ich habe sie selbst als Gesuch übernommen sie darf also weiter gespielt werden.