Atalya
24.12.2009, 12:38

Drei Wochen waren vergangen, die Zeit war mühsam und anstregend gewesen, Banshee und Hanako mussten mit Futter versorgt und ihre wechselhaften Launen ertragen werden. Mütter waren um alles besorgt, viel zu schnell aggressiv und meist mit den Nerven am Ende. Trotzdem hielt das Rudel zusammen und bestand auch diese schwierige Zeit. Jetzt brach endlich der Tag an, an dem die Welpen die Höhle verlassen durften, die Augen schon längst geöffnet und viel zu aktiv für die Höhle drängten sie schon lange gen Ausgang. Alle Wölfe waren bei der Höhle versammelt, mittlerweile waren beide Würfe in einer Höhle untergebracht, bei Nacht und Nebel waren sie zusammen zu einer Höhle direkt am Rudelplatz gebracht worden. Alle Wölfe waren nervös udn aufgeregt, heute würden die Welpen ihre Namen und ihre Paten bekommen und viele von den Rudelmitgliedern würden sie zm ersten mal sehen.

Banshee war nervös, sie saß in der Höhle neben Hanako und hielt die Welpen davon ab due Höhle zu verlassen, bis nicht alle Wölfe da waren. Außer Acollon ... Ayala hatte ihr berichtet, dass er die Reviergrenze erneuern wollte, Banshee war zutiefst verwirrt gewesen. Warum wollte er nicht bei den Feierlichkeiten dabei sein? Warum wollte er, dass sie alleine ihren Welpen ihre Namen gab? Er hatte sie nur ein einziges Mal gesehen, als Banshee geschlafen hatte, dann war er fort gegangen. Es musste seltsam für ihn sein, plötzlich Welpen zu haben, aber er hatte es gewollt. Banshee seufzte leise und sah dann zu Hanako, was wohl in ihr vorging? Sie hatte weitaus weniger Welpen bekommen, aber alle waren kräftig und gesund. Und Hidoi war noch bei ihr. Mit einem sanften Lächeln erhob sie sich und reckte den Kopf aus dem Höhleneingang.

"Sind alle da? Ist die Umgebung sicher?"

Sie sprach keinen bestimmten an, ließ ihre Augen über das Rudle gleiten udn blieb nur kurz an Kaede hängen. Sie hatte großes Vertrauen zu dieser Fähe gefasst, denn egal, was passiere, Kaede war da und half, kümmerte sich um Fremde und selbstständig genug, um die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu fällen. Banshee lächelte.


Alienna saß aufgeregt und mit klopfendem Herzen im Gras vor der Höhle. Sie wusste selbst nicht, warum sie so glücklich und überdreht war, aber die Welpen schienen irgendwetwas in ihrem Unterbewusstsein auszulösen, dass sie so fröhlich machte. Sie hatte noch imemr kein Wort mit der Leitwölfin Banshee geredet, die Erlaubnis war ihr über eine Fähe namens Ayala zugetragen worden und so durfte sie nun hier sitzen. Ganz in ihrer Nähe war Lighto, zu dem sie ebenfalls immer wieder sehen musste. Vor drei Wochen war ihr Gespräch so jäh unterbrochen worden und seit dem hatten sie nicht mehr so geredet, was Alienna sehr bedauerte. Jetzt streckte Banshee ihren Kopf aus der Höhle und zum ersten mal sah Alienna sie so nahe. Sie war eine hübsche Fähe, auch wenn ihr Geischt vor Anspannung verzerrt war und sie offensichtlich noch immer sehr ausgelaugt war. Alienna hätte ihr gerne geantwortet, dass alles okay war und dass die Welpen kommen konnten, aber sie traute sic nicht, sicher erkannte Banshee sie nicht und zudem wusste sie ja eigentlich gar nicht so genau, ob alles in Ordnung war, obwohl alles ruhig und friedlich aussah. Nervös tänzelte sie einen Schritt zur Seite und war damti näher bei Lighto, sie lächelte ihn etwas verlegen an udn legte den Kopf schräg.

"Bist du auch so gespannt auf die Welpen?"

Die Frage, wer diese mysteriöse Fähe war, in die Lighto verliebt war, brannte ihr schon länger auf den Pfoten, aber sie traute sich nicht mehr ihn zu fragen. Jetzt hatte sie schon mehrere Mitglieder gesehen und ein Rätselraten hatte begonnen. Zuerst hatte sie an eine der vergebenen Fähen gedacht, Banshee, Hanako und Ayala, aber Lighto hatte sie nie so aufmerksam betrachtete, als dass dies der Fall sein könnte. Die anderen Fähen kannte sie fast nicht, ein zwei Namen hate sie aufgeschnappt, aber geredet hatte sie mit noch keiner.


Kaede saß neben Tyrael und stupste ihn sanft an. Sie war aufgeregt. Endlich würden die Welpen die Höhlen verlassen. Wahrscheinlich würde sie sogar Patin werden. Sie hoffte nur, dass sie ihre Sache gut machen würde. Liebevoll lag ihr Blick auf der Höhle in der Banshee Hanako und die Welpen waren. Ob noch wer darin war wusste sie nicht genau. Hanako hatte nicht viele Welpen bekommen, doch waren diese alle kräftig, während Banshee mehrere bekommen hatte. In den drei Wochen die vergangen waren seit die Welpen geboren waren war viel passiert. Tyrael hatte Bastar noch nicht wirklich kennen gelernt. Aus diesem Grund heulte Kaede einmal leicht auf

"Bastar? Kommt du zu uns!? Zu mir und Tyrael?"

Sie hoffte das er kommen würde. Und wenn mit den Welpen alles geregelt war, musste sie auch dringend mit Bastar sprechen. Ihr Blick glitt zu Tyrael, der still neben ihr saß. Sie wusste nicht genau, was sie von ihm halten sollte. Er wusste viel von ihr und sie vertraute ihm. Wahrscheinlich würde sie auch mit ihm nochmal reden müssen...
Leicht seufzend wand sie ihren Blick von ihm ab und musterte das Rudel. Es war das erste mal, dass sie so viele Wölfe des Rudels auf ein mal sah. Obwohl sie schon einige Zeit in dem Rudel war. Sie war häufig alleine gewesen, doch sollte dies sich nun ändern. Sie wollte auf jeden Fall mehr mit Bastar und Tyrael machen. Wenn es ging auch mit Banshee. Und eben ihrer Patin sollte sie eine bekommen.
Kaede ließ sich leicht fallen, sodass sie gemütlich auf dem kühlen Waldboden lag, und doch gut sehen konnte. Gleich würde sich der Platz mit Leben füllen. Die Welpen die nun ihre Augen geöffnet hatten, würden überall umher tapsen. Chaos verursachen und trotzdem müsste man sie immer im Blick behalten, damit ihnen nichts passieren würde. Davor hatte Kaede am meisten Angst. Dass ihrer Patin etwas zustoßen könnte, weil sie es nicht rechtzeitig bemerkt hatte. Seufzend und voller Panik in den Augen stand sie wieder auf und legte ihren Köpf leicht schräg. Ein Zittern lief über ihr Fell. Es dauerte nicht lange an und doch spürte Kaede, dass das Zittern in ihr anhielt. Ärgerlich knurrte sie leise und wand ihren Kopf in die Richtung wo sie Bastar vermutete und dann wieder zurück zu Tyrael. Was wenn nun ein neuer Wolf eintreffen würde? Sollte sie dann laufen um ihn zu begrüßen? Banshee konnte ja schlecht. Außerdem war sie ausgelaugt. Die Welpen hatten sicher ihre Kräfte verbraucht. Wenn also jemand kommen würde, beschloss Kaede, solange Banshee nichts anderes sagte, würde sie gehen. Gewiss würde Banshee dann nicht sauer sein. Hoffentlich war sie dann einfach froh über die Entlastung. Leicht blinzelte Kaede, nachdem sie aufgehört hatte leise zu knurren und spürte nurnoch ihr innerliches Zittern und die Wärme der Sonne auf ihrem grauen Fell.




Die kleine Fähe tapste ungeduldig in der Höhle umher. In dieser Höhle waren nicht nur ihre Geschwister. Nein auch die der anderen Fähe und diese waren deutlich mehr. Sie war froh, dass sie nicht so viele Geschwister hatte. Sie blickte zu der Wölfin, die den Höhlen Ausgang versperrt. Zu gerne würde die kleine Wölfin mit den braun goldenen Augen nun schon raus und die Umgebung erkunden. Sie hatte genug von dieser Enge. Wollte entdecken gehen. Doch ein Gefühl in ihr sagte ihr, dass dies nichts werden würde. Gewiss würde ihre Mutter sie nicht einfach gehen lassen. Dann würde sie eben mit ihr schmusen. Dies war eine der liebsten Beschäftigungen der kleinen Fähe. Dies hatte man auch schon in der Zeit gemerkt, die sie alle zusammen in der Höhle verbracht hatten. Doch viel lieber wollte die kleine Forschen. Mehr von dem Wald entdecken in dem sie geboren war. Leise heulte sie auf und tapse zum Eingang, wo sie ihren Kopf auffordern zwischen die Beine Banshees steckte um heraus zu linsen. Dann jedoch sprang sie leicht erschrocken zurück. Es waren jede Menge Wölfe vor der Höhle. Eigentlich war die kleine nicht ängstlich doch dieser Anblick verwirrte sie. doch dann trat sie wieder nach vorne und zwickte Banshee ganz leicht in das Bein. Nicht so dass er schmerzte. Sie wollte nur zeigen dass es ihr reichte. Genervt drehte sie sich dann um und tapste zu ihrer Mutter. Diese blickte sie liebevoll an und schmiegte sogleich ihren kleinen weißen Kopf an dem ihrer Mutter, ehe sie sich eng zusamen rollte und an sie kuschelte. So wartete sie ab, bis sie endlich hinaus durfte. Hinaus in die weite Welt.

Der Rüde heulte laut und wartete eine Antwort ab. Es roch nach Frühling. Angewiedert sah er sich um. Blumen! Igitt! dachte er sich angeekelt und zerdrückte ein paar der duftenden Pflanzen mit den pfoten. Seine Krallen bohrten sich in die Erde, er stand da und wartete, wartete auf eine Antwort. Wenn hier ein Rudel wäre, würde er zwar aufgenommen, aber wahrscheinlich bald wieder rausgeschmissen werden, doch das war ihm egal. Sein Felkl war struppig, doch siene Zähne blitzten, an seinen Lefzen klebte nochetwas Blut. Wolfsblut von seinem letzten Kampf. Wieder und immerwieder heulte er und hoffte, das ihm jemand antworten würde. Das Gras wogte und die Luft war mild, doch er empfand es als störend, als ein lauer Wind ihm etwas Tau von ein paar Bäumen ins Fell wehte. In der Ferne hörte er Stimmen, mehrere Wölfe müssten dort sein. Sein müskolöser Körper setzte sich in Bewegung und nach ein paar Minuten schnellen Laufens war er an einer kleinen Baumgruppe angekommen, in der er sich dann versteckte. Unbemerkt beobachtete er das Geschen, lächelte kalt und dachte sich: Endlich wieder ein Rudel gefunden! Sein Fell schimmerte nun schon wieder, er hatte es gepflegt und glänzend geleckt. Seine Augen wanderten hin und her, seine Ohren waren gespitzt. Langsam lies er sich zu Boden gleiten und kroch unter einen Busch, von wlechem er die Wölfe noch besser beobachten konnte. Seine Rute peitschte unruhig hin und her, doch er achtete darauf, das ihn weder eine Bewegung, noch ein Laut, noch etwas anderes verraten könnte.


Kischa lag zusammen gerollt auf dem kühlen und unebenen Boden der Höhle. Kühle Luftzüge wirbelten leicht Staub auf. Sie spürte die schützende Nähe ihrer Mutter, die in ihrer Nähe lag. Als sie die Augen langsam aufschlug, galt ihr erster Blick ihren Geschwistern, die noch alle ruhig schliefen. Die dunklen Augen blitzten in die Richtung der Mutter, als diese auf den hellen Kreis am Ende der Höhle zuschritt. Lange hatte sie den kleinen verboten, diesen Kreis zu betreten. Immer wieder hatte Banshee jedoch verboten, eine Pfote auf die andere Seite des Kreises zu setzen. Etwas wackelig auf den Beinen erhob sich nun die kleine schwarze Fähe und schüttelte kurz den Staub aus ihrem Fell. Heute würden sie diese dunkle Gegend verlassen. Und es würde wohl noch mehr passieren. Fröhlich tapste die Kleine ihrer weißen Mutter hinterher. Diese schritt durch den hellen Kreis nach vorne. Verblüfft blieb die Fähe stehen. Ihre Mutter konnte einfach so durch den Ring aus Licht hindurch gehen. Kisha schluckte. Etwas ängstlich tappte sie nach vorne. Sie hielt den Kopf leicht gesenkt, um sich vor möglichen Angriffen zu schützen. Vorsichtig tappste sie neben ihrer Mutter durch den Kreis. Sofort musste sie die kleinen Augen zusammen kneifen. Das helle Licht der Sonne ließ die Fähe zurück springen. Schutz suchend drückte sie sich sanft an das Bein ihrer Mutter. Vorsichtig ließ die Schwarze sich auf den Boden sinken. Die kleinen Ohren zuckten im Wind hin und her. Viele verschiedene Gerüche erreichten die Nase der kleinen, was sie noch ängstlicher machte. Zu viel neues auf einen Schlag. Mit zugekniffenen Augen drückte sich die Fähe an die Beine der weißen Fähe, die neben ihr stand. Etwas bedrückt versuchte sie sich Platz zwischen den Pfoten ihrer Mutter zu machen, wo sie sich schließlich entspannt hinlegte und die Augen immer noch zukniff.


(sry wenn das nich so gut is aber ich hab anderes im kopf. sry V.V)


Leé seufzte leise. Die Braune stand nahe bei Hanako und blickte um sich.

.oO( So viele Welpen...)

dachte Leé zugleich glücklich und wehmütig. Langsam liess sich die junge Fähe hinter ihrer Mutter nieder und schaute den Welpen zu. Sie verhielt sich ruhig und bedacht. Sie freute sich über die Fellbündel. Bei der Überlegung, dass einmal, in ein paar Jahren sie genauso gross werden würden, wie sie selbst, wurde es Leé etwas schwummrig. Es war schon seltsam mit den Welpen. Wie schnell sie wuchsen. Nun waren bereits einige Wochen vergangen und die Welpen hatten nun mit ihren eigenen Augen die Welt gesehen. Und doch wird sie noch so vieles erwarten. Leé schaute zu Boden. Sie versuchte den Gedanken von sich fern zu halten, wie sie ihre Welpenzeit verbracht hatte. Das Feuer...Schnell versuchte Leé sich an jene Zeit zu erinnern, in welcher es ihr gut ging. Die Zeit bei den Sternenwinden. Bei Hanako, Banshee und Jorun.

.oO(Wo wohl Jorun nun ist...?)

dachte Leé betrübt. Die Braune Fähe hatte ihr damals geholfen, sie gefunden und behütet. Dann war Hanako gekommen und eine Zeit der Liebe und Geborgenheit begann. Shion war auch einmal hier gewesen... Nur trübe konnte sich die Fähe an den Rüden erinnern. Leé schaute auf. Nun ging es ihr gut. Ihr Blick schweifte zu Hanako.


Tyrael hatte Kaede beobachtet und die allgemeine Stimmung des Rudels bemerkt. Selbst er war ein wenig aufgeregt.
Sein Blick glitt wieder zu Kaede als sie Bastar rief. Er würde Bastar sehr gern näher kennen lernen, besonders wo Kaede so viel von ihm geschwärmt hatte.
Der Wind wehte einmal kurz und böig über sein Fell und struwelte es etwas durch.
Fast schüchtern stupste er Kaede kurz an und nickte ihr zu.

Du schaffst das schon. Du wirst eine gute Patin sein. Glaub mir. und ich helfe dir gern.

Tyrael lächelte etwas. Nun steckte die Stimmung ihn auch an. Würde sie Patin werden? Bald werden sie alle Welpen sehen. Oh wie sehr er doch seine Tochter vermisste. Kurz reckte er die Nase in die Höhe und versuchte irgendetwa szu wittern, doch er wandte sich sobald wieder Kaede zu.

Ein wenig Angst schwang in seiner Spannung mit. So viele Welpen, so viele Emotionen. Tyrael hoffte das alles gut gehen würde.




((Tyrael, Kaede ist noch nicht Patin [132] das wird erst noch bestimmt, genauso wie die Namen der Welpen, ich hab das da nur schon festgelegt, bevor jemand etwas dagegen hat und das Rollenspiel muss verändert werden ^^))

Banshee ließ ihren nervösen Blick von einem Wolf zum anderen springen, keiner schien ihr antworten zu wollen, was ihr ein leises Knurren hervorlockte, dann jedoch spürte sie etwas zwischen ihren Beinen und sah die kleine Weiße von Hanako. Als diese sie jedoch ins Bein zwickte, auch wenn es nur sanft war, kam ein wieteres Knurren hoch und die Kleine wurde unwillig weggescheucht. Das war zwar nicht gerade nett und Banshee hätte das normalerweise nei getan, aber diese Situation war nicht normal und ihre Anspannung wuchs mit jeder Minute. Gleich darauf kam jedoch ihre Schwarze, drückte sich ebenfalls zwischen ihre Beine und legte sich dann ängstlich auf den Bauch. Banshees Blick wurde liebevoller und ihr Zunge bagnn sanft über den kleinen Kopf zu streichen, als ein Heulen ertönte. Ruckartig riss sie den Kopf wieder hoch und verdeckte die Sicht Kishas nach draußen.

"Jemand muss sich um den Fremden kümmern ... nein, mehrer. Wenn er gefährlich ist, darf er auf keinen Fall in die Nähe der Höhle gelangen."

Ihr Blick blieb an Kaede hängen und auch wenn es ihr leid tat, so hatte sie das Gefühl, dass diese Aufgabe in ihren Pfoten am sichersten wäre ...

"Kaede ... würdest du diese Aufgabe mit Bastar und Tyrael zusammen übernehmen?"

Die Frage war an alle drei gestellt, sie kannte diesen Tyrael zwar nicht, aber Ayala hatte erzählt, dass er freundlich und friedlich war. Die drei zusammen würden den Fremden in jedem Fall gut empfangen, wie auch immer seine Absichten waren. Noch immer versperrte Banshee den Höhlenausgang, sodass weder ein Blick, noch ein ganzer Welpe hinaus ins Tageslicht schlüpfen konnte.

"Fremder, warte an der Reviergrenze, wir werden dich empfangen."

Unruhig witterte sie in der Luft, sie war sich nicht ganz sicher, aber irgendetwas machte ihr große Angst, als würde der Fremde nicht einmal mehr bei der Reviergrenze sein ...


Lighto sahs neben Alienna. Er mochte die Fähe immer lieber und in der Zeit in der sie mit ihm unterwags war ist sie ihm sehr wichtig geworden. Nun lächelte er sie an und meinte:

Ja ich freue mich darauf das ich Welpen heranwachsen sehen kann.

Lighto überlegte was er gerade gesagt hatte. War er es wirklich? Ja der weiße Rüde meinte es ernst. Er freute sich auf die Welpen. Und er wünschte sich das er mit ihnen viel zu tun haben würde.Dann sah Lighto zu Banshee:

Ich kann mich um die Fremden kümmern wenn du möchtest.

Der Rüde stand auf und wartete auf ein Zeichen von Banshee. Er hoffte der Rüde würde ihn zu dem Fremden laufen lassen. Lighto schielte zu Alienna. oO(Ob sie wohl mitgehen würde?)Oo


Katsu Kyoto sah sich in der dunklen Höhle um. Er konnte endlich sehen und auch ein bisschen laufen. Langsamm kroch er auf den hellen Höhleneingang zu und streckte erst seinen Kopf und dann den Rest raus, der kleine erschrack. Soviele Wölfe hate er noch nie gesehen. Und dann roch er seine Mutter. Diesen Geruch würde er überall erkennen. Das andere vermischte sich in nur einen Geruchsklumpen. Der kleine Welpe tappse nun ganz raus und spürte das es etwas weiches war wo er drauf stand. Er blieb stehen und besha sich das grüne etwas.

Die Zeit war sehr schnell vergangen, Hanako konnte es eigentlich noch gar nicht richtig glauben, dass ihre drei Welpen hier bei ihr lagen und so glücklich und gesund waren. Hidoi war auch sehr froh gewesen, das wusste sie, sie spürte im Moment so viel auf einmal, dass sie es kaum noch ertragen konnte. Aber Hanako wusste auch, dass heute ein ganz wichtiger Tag war, die Namen wurden bekannt gegeben und die Paten, an denen Hanako verzweifelte. Erst jetzt spüre sie wieder, wie wenig Zeit sie mit dem Rudel verbracht hatte in der Zeit, in der sie hier war, denn sie kannte keinen einzigen Wolf, dem sie die Patenschaft überbringen konnte, einzig Inuki lag ihr im Kopf, all die anderen Wölfe – so ahnte Hanako es jetzt schon – würden die Paten von Banshees Welpen werden, seufzend blickte die Fähe auf ihre Welpen. Sie waren alle neugierig, natürlich, sie wollten die weite Welt erblicken und Hanakos Augen ruhten sanft auf der kleinen Fähe, die sich zwischen den Beinen ihrer Alpha durchschlängelte, Hanako lächelte, es war wirklich niedlich. Als die Kleine zu ihr kam, schmuste Hanako wieder sanft mit ihr, strich mit den großen weißen Kopf ganz sanft an den kleinen Kopf ihrer Tochter entlang und erfreute sich an dem Gefühl voller Wärme, was dabei durch ihren Körper glitt.

„Gleich ist es soweit, du brauchst keine Angst haben, meine Süße.“

Flüsterte sie zu ihr und stupste sie erfreut an. Sie drehte ihren Kopf etwas zurück und sah zu Leé, warum wirkte ihre Tochter nur so betrübt? Hanako stupste ihre braune Tochter sanft an und schenkte ihr ein warmes Lächeln, in ihren Augen lag etwas Aufmunterndes und Erfreuliches, sie sollte nicht an diesem Tag so traurig ausschauen, es gab Dinge zu feiern, das war wichtig und zählte.

„Ist alles in Ordnung mit dir, meine Große? Willst du reden?“

Fragte Hanako in Leés Richtung und sah etwas besorgt aus dabei. Plötzlich bemerkte sie, wie ihr Sohn sich auf die Schliche nach draußen machte und Hanako spürte, dass es echt anstrengend war mit den Kleine, sie versuchten es immer wieder. Sofort und mit nur wenigen Schritten war sie am Höhleneingang und nahm den Kleinen am Nackenfell, trug ihn zurück in die Höhle und setzte ihn neben seiner Schwester ab.

"Du darfst noch nicht hinaus, Kleiner, ich hab es dir doch schon so oft erklärt, bitte halte dich daran, ja? Warte noch eine kurze Zeit hier."

Mit einem Lächeln stupste sie ihn ab und sah nervös hinaus.



Die Zeit, in der Parveen heran gewachsen war, war nicht sehr lang gewesen und nun war die Fähe glücklich, dass sie endlich mit ihren Augen in die weite Welt hinaus blicken durfte, aber hinaus gehen durfte sie noch nicht und dies machte sie von Tag zu Tag nervöser. Das durfte doch nicht wahr sein, man konnte sie doch nicht hier einsperren. Parveen war nervös und lief immer wieder hin und her in der Höhle, um die Welpen von Hanako herum und sah diese mit ihren kalten Augen – die sie eindeutig von ihrem Vater geerbt hatte – an, ohne jede böse Absicht. Dann beobachtete sie ihre Schwester und legte den Kopf eine Weile schief, ehe auch sie neugierig näher an dieses helle Licht, diesen unbekannten Schein heran tapste, was gab es dort draußen wohl zu sehen? Sie stellte sich neben ihrer Mutter hin, schmuste sich sanft an das Bein dieser und blickte hinaus, ihre Augen weiteten sich, so viele Wölfe? Wieso waren hier so viele Wölfe? Bedeutete dies vielleicht Gefahr?

„Gefahr…?“

Murmelte sie ganz leise zu sich und Parveen ließ sich auf ihre kleinen Hinterpfoten sinken, dann hob sie den Kopf und blickte zu ihrer Mutter hinauf, die mit den Wölfen dort draußen sprach, sie sogar bei Namen kannte, wie ungewöhnlich…
Parveen zuckte kurz mit ihren Vorderpfoten, ein Zeichen ihrer Ungeduld und Nervosität, dann gähnte sie herzhaft und sah sich nach ihren Geschwistern um, es wurde langsam Zeit, hier drinnen war es nicht mehr so spannend…


Stillschweigend hockte Averic weiter hinten in der Höhle. Kühl verengten sich seine sapirblauen Augen, als sein Blick zur Höhle glitt. Grauer Stein, weißer Kreis aus Licht. Viel zu hell. Leise knurrte der Kleine auf, was sich aber eher wie ein dumpfes Pfiepen anhörte. Warum konnte man nicht in der Nacht zum ersten Mal die Höhle verlassen? Da störte kein Helles Licht und es ließ sich im allgemeinen alles viel besser im fahlen Licht erkennen. Ein stumpfer Seufzer verließ seine Kehle und schützend lehnte er seinen Kopf an Cyrlins, als ein Fremder in der Ferne heulte. Schließlich erhob sich der pechschwarze Rüde und tapste dem Eingang misstrauisch entgegen. Da waren viele Wölfe, Wölfe die er nicht kannte. Zu viele für seinen Geschmack. Finster legte er die Ohren zurück und verzog sich wieder nach hinten in die Höhle zu seinem Bruder.

"Nacht... Wäre besser."

murmelte er mürrisch und ließ sich auf die Hinterläufe sinken.


Cylin riss den Fang mit einem großen Gähnen auf. Der kleine schwarze Welpe war gerade eben mal wieder in einer seiner kleinen Träumereien eingetaucht, als er auch schon wieder von seinem ebenso tiefschwarzem Bruder wieder heraus gezogen wurde. Manno, es war doch ein so vielversprechender Traum gewesen. Mit einer weiten Ebene, und einem großen dunklen Wald der dahinter aufragte. Dann waren schwarze Schatten aus dem Dickkicht hervor gesprungen, im selben Moment hatte ihn sein Bruder dann angeköpfelt, ein heulen von einem Fremdwolf war durch die Höhle geschallt und er hatte nicht mehr erkennen können was denn diese schnell laufenden Schatten gewesen sein könnten. Wölfe, wie Mama oder seine Geschwister ganz sicher nicht.
Mit einem leisen japsen streckte sich der Schwarze und sah sich zu seinem bruder um, der sich sich abwandte und auf den hellen Lichtkreis zutrabte und beim nächsten Blinzeln schon wieder zurück kehrte. Er hörte seine wenigen, mürrischen Worte und mitfühlen tippte Cylin seinen Bruder leicht mit der Pfote an.

"Denkst du wir dürfen heut raus?"

seine Stimme klang leicht gelangweilt, aber das war es ja inzwischen in dieser dunklen Höhle auch. Rundherum nur tiefgrauer Stein und ein einziger heller Lichtkreis, bei dem man auch noch Ärger bekam wenn man ihm zu Nahe kam. Seine kleine Rute wischte einmal leicht über den Boden ehe er Averic mit einem versteckten grinsen umsprang und ihn selbst leicht köpfelte

"Sei doch nicht so trübe..."

murmelte er leise und hielt seine Pfoten rechts vom Körper seines Bruders.
Er hob den Kopf leicht an und blickte zu seiner weißen Mutter hinüber. Er beobachtete sie lschweigend. Wann würde sie ihn und seine
Geschwister durch den hellen lichtkreis treten lassen?

Der warme Wind durchfuhr ihr glänzendes, schwarzes Fell und Eris wirkte wie eine Wächterin in ihrer aufrechten Haltung. In Wächterhaltung für die Welpen. Auch wenn sich die Schwarze Gelassenheit einzureden versuchte, wurde ihr diese Idee sofort wieder genommen. Denn als ein Fremder sich an der Reviergrenze ankündigte, war sofort die Anspannung da und als sie witterte, dass er nicht auf Antwort gewartet, sondern sich selber Einlass gewährt hatte, wurde sie fuchsig. Mit feurigen Augen warf sie einen bösen Blick in den Wald.
Dem sollte mal einer so richtig den Marsch blasen, hier zur Welpenzeit einfach reinspazieren, der hat sie ja nicht mehr alle!
Eine von Eris´ Pfoten zuckte gefährlich und es juckte sie in denselbigen das eigens zu erledigen, aber die Aufgabe war schon anderen anvertraut worden.
Sie zwang sich selbst zur Ruhe und blickte stur auf den Boden. Und da sah sie sich etwas am Höhleneingang im Dunkeln zwischen Banshees weißen Pfoten bewegen. Das waren sicherlich die Welpen, die schon aufgeregt durch die stickige Höhle wuselten. Eris hatte sie schon seit mehr als einem halben Mond nicht mehr gesehen, nur zu Anfang, als sie und Ayala noch auf Banshee aufgepasst hatten und da waren die kleinen Fellbündel ständig an Mamas brust gewesen.
Eris lächelte leicht und war nun doch gespannt auf die Namen, die die kleinen Wesen bekommen hatten.



((an alle Welpis: achtete darauf, was ich schreibe, nächstes Mal mach ichs rot, bzw jetzt gleich auch noch da. Banshee hat bei dem Heulen des Fremden den ganzen Höhleneingang komplett versperrt ... kein Welpe kann hinaus schauen geschweige denn gehen ... *das mal rot makiert*))

Banshees Blick war starr auf ihre Rudelmitglieder gerichtet, sah jedoch fast durch sie hindruch, noch einmal witterte sie in der Luft und ihre Nackenhaare stellten sich auf. Der Fremde hatte nicht gewartet, er war hier ganz in ihrer Nähe und sein Geruch roch nach Gefahr. Ein tiefes, kehliges und erschreckend lautes Grollen kam aus ihrer Kehle, der Beschützerinstinkt einer Mutter war geweckt worden und in ihren Augen blitzte der Entschluss alles für ihre Welpen zu tun ... auch zu töten. Sie trat einen Schritt nach vorne, jedoch noch immer so stehen, dass kein Welpe etwas sehen konnte oder hinaus kam.

"Stellt ihn!"

Das war eine Art Angriffsruf, jeder Wolf hatte ihm Folge zu leisten, einzig um das Leben der Welpen. Egal wie stark der Fremde war, egal was er vor hatte, soltle ein Rudelmitglied sterben, so wäre es im Kampf um die Welpen gestorben, ruhm- und ehrenvoll ... und notwendig. Sie selbst hätte es nur zu gerne getan, doch ihren Platz verlassen, hieß möglicherweise Welpen nach draußen lassen und das wäre das Schlimmste gewesen. Sie hoffte nur auf schnelle Reaktion der Wölfe.


Hiryoga lag schon lange wach,schon lange ließ ihn dieses Gefühl der Gefahr nicht los,schon lange spürte er die Aufregung in der Luft,die ihn erzittern ließ.Die kleinen Öhrchen des Hellbraunen senkten sich an den Kopf,der kleine Welpe kauerte sich zusammen,etwas abseits von den anderen lag er in der hintersten Ecke der Höhle und drückte sich an den Boden.Das helle Licht hatte ihn nie interessiert,es reichte ihn,das er wusste das sie diesen Lichtkreis nicht passieren durften,nur ihre Eltern und einige andere Wölfe.Es hatte ihn nie zu dem Ding hingezogen,nie wollte er diese schützende Höhle verlassen.Er liebte diese Höhle schon richtig,er kannte sich hier aus,er spürte andauernd die Nähe seiner Geschwister und anderer Wölfe,er roch immerzu den wohlbekannten Geruch.Der Gedanke daran,das man ihn heraus schleppte in das Freie,ins Unbekannte,jagte ihm einen Heiden Schrecken ein.Er jaulte leise voller Angst auf und kniff die Augen zusammen.Wieder spürte er,wie das Unbekannte ihn ergriff und ihn von hier verschleppte,dorthin,wo er nicht hingehörte,dorthin wo er niemanden kannte,es schleppte ihn in die Dunkelheit,ein tiefer Wald und plötzlich war es nur schwarz.Hiryoga zitterte am ganzen Körper,er schien sich immer mehr zusammen zuziehen,immer kleiner zu werden.Schon so war er der Kleinste,doch nun sah er einzig und allein wie eine kleine Fellkugel aus.Der Welpe riss die Augen auf und schreckte hoch,sofort drückte er sich an die Wand und wieder zu Boden,die Rute war eingezogen,die Ohren an den Kopf gepresst.Die Vorstellung da heraus zu treten,viele Fremde zu sehen,es war der reinste Horror für ihn.Er wusste das es noch viele andere hier im Rudel gab,ihre Gerüche drangen manchmal in die Höhle und diese Gerüche ließen ihn Unsicher werden,Unsicher was ihn dort draußen erwarten würde.
Hiryoga schloss erneut die Augen,wie schön es doch im Bauch seiner Mutter gewesen war,die Nähe und die Wärme die sie ihm gegeben hatte,sie war der Mittelpunkt des kleinen Lebens geworden und würde es wohl lange bleiben.Was mit seinem Vater war,wusste er nicht,doch instinktiv dankte er auch ihm,er wusste das er ihm das Futter zu verdanken hatte,sein Leben und alles Wichtige.Die Nase des kleinen Angsthasen begann zu zucken,er sog die Gerüche der Höhle ein,was ihn etwas beruhigte.Kurz blinzelte er und suchte die Höhle nach Kisha ab,seine Schwester,an sie hatte er sich wohl am meisten gewöhnt in der Zeit.Er winselte ganz leise um Aufmerksamkeit,um Nähe,um Wärme und Liebe,er hatte Angst,es reichte ihm,wenn nur einer seiner Geschwister sich zu ihm legte,oder zu ihm trat und ihn aufmuntern würde.Er wollte nicht raus,er wollte die Höhle nicht verlassen,das alles hier hinter sich lassen,er wollte nicht erwachsen werden,seinen Namen bekommen,einen Taufpaten oder was noch anstand.Er wollte wieder zurück zu der Zeit,als er und seine Geschwister noch vollkommen hilflos gewesen waren und sich auf ihre Mutter verlassen mussten.Doch die Zeit war vorbei,deutlich zeichneten sich die Welpen untereinander ab.Doch wer zurückblieb war Hiryoga...
Plötzlich duchbrach ein Heulen die Unruhe die die Höhle umgab und die Ohren des kleinen Hellbraunen zuckten hoch.Ein Fremder?Als dann noch seine Mutter begann zu knurren,wusste Hiryoga genau,das dies nichts Gutes zu bedeuten hatte.Das alles steigerte seine Angst noch mehr,der Körper bebte,die Ohren pressten sich wieder an den Kopf und die Unruhe überfiel den kleinen Welpen erneut,was war heute nur los?Konnte der Tag nicht endlich zu Ende sein..



Noch stand Kaede ruhig da und als Banshee ihr zu rief sie sollte zu ihm schaute sie abwartend zu Tyrael und Bastar. Da diese sich nicht regten und Banshee wieder aufgeretg jaulte, da er schon in der Nähe war schnellte sie alleine herum und rannte zu dem Dickicht in dem der Wolf sich versteckte. Sie teilte das Gebüsch so gut es ging und knurrte den Wolf der dort lag böse an. Ihre grauen Augen funkelten nun sogar leicht vor Hass und Wut. Konnte er nicht warten bis man ihn empfing!? Konnte er sich nicht an die Sitten halten!? Wütend knurrte Kaede wieder und wartete auf eine erklärung. Ihre Stimme klang scharf als sie sprach

"Was tust du hier!? Kannst du nicht warten bis man kommt und dich empfängt!? So wie es sich gehört?"

Von den Welpen erwähnte sie nichts. Sicher wusste der Wolf es schon längst. sie konnte nur hoffen, dass er nichts böses wollte, doch ihr Instinkt sagte ihr was anderes. Noch immer Knurrte sie und war bereit den Wolf anzugreifen wenn er sich nur falsch rühren sollte. Sie bemerkte nicht, welche Wölfe noch zu ihr eilten.


Leé lächelte ebenfalls zu Hanako. Ihr Lächeln war ehrlich gemeint, auch wenn es nicht so aussah. Die Braune wollte nicht unglücklich sein. Sie war es auch nicht. Sie freute sich unheimlich für Hanako und ihre Welpen, welche zugleich ihre Geschwister waren. Ein liebevoller Blick galt den Welpen an Hanakos Bauch. Mit einem leichten Knuffz in die Backe sagte sie mit leiser Stimme:

"Mir geht es gut, nur meine Gedanken drohten die Tore zur Vergangenheit zu öffnen...Doch nun weiss ich was ich habe und dass ich niemer zurück möchte,demm ich liebe unsere Familie, Hanako."

Leé wedelte leicht. Dann sah sie zu Banshee, dessen Unruhe sie gemerkt hatte. Es schien sich eine Gefahr für die Welpen in der Nähe zu befinden. Leé erhob sich langsam. Sie lief zum Höhleneingan und blieb dort stehen und legte sich duckend und beobachtend hin. Sie konnte den Fremden zwar nicht sehen, jedoch konnte sie ihn riechen. Vor misstrauen zogen sich ihre Lefzen leicht hoch und liessen ein leises Grollen ertönen. Nur kurz um ihre Meinung auszudrücken. Dann verstummte die Braune, und immer noch lag ihr Blick wachsam auf der Gegend vor dem Höhleneingang.



Auch Hidoi hatte sich auf dem Rudelplatz eingefunden. Die letzten Wochen waren anstrengend, aber auch schön gewesen. Ein wenig hatte sich der kalte Rüde schon an die kleinen Fellknäule gewöhnt, auch wenn er sie erst wenige Male zu Gesicht bekommen hatte. Er hatte nicht nur Hanako den Wunsch auf Kinder erfüllt, sondern hatte sich selbst auch darauf gefreut. Ruhig saß er auf seinen Hinterläufen und blickte zu Banshee hinüber. Es zog sich sogar ein kleines Lefzen auf seine Lefzen, als er die Welpen zwischen ihren Beinen herum tummeln sah. Ganz besonders erfüllte es ihn mit Stolz, als sein eigener Sohn vor die Höhle tappste und fast musste er sogar lachen, als Hanako in schnell wieder zurück hob. Als er das fremde Heulen hörte, schnellten seine stahlgrauen Ohren hastig nach oben und er wandte den Kopf zurück. Prüfend flog sein stechend gelber Blick, kalt und wachend über die Umgebung, als danach Banshees 'Erlaubnis' zum Angriff erteilt wurde, zog sich ein eiskaltes Grinsen auf seine Lefzen. Er nickte seiner Alpha versichernd zu und wirbelte herum. Mit raumgreifenden Schritten lief er auf den Wald zu. Das war doch mal wieder etwas nach seinem Geschmack, ähnlich wie in früheren Zeiten. Es bereitete ihm keine Genugtuung mehr andere zu verletzen, aber hier standen auch seine Welpen auf dem Spiel. Es war seine Pflicht als Vater diesem Eindringling die Leviten zu lesen. Er war schon ganz in der Nähe und das gefiel Hidoi ganz und gar nicht. Der imposanten Rüde senkte seinen Kopf und ein tiefes Grollen flüchtete aus seiner Kehle. Lächerlich. Da verkroch er sich und glaubte nicht entdeckt zu werden. Spöttisch betrachtete er den Fremden eine Weile von der Seite, er war gegen den Wind von der Seite gekommen. Der Fremde dürfte ihn also noch nicht entdeckt haben. Der Stahlgraue Krieger zog die Schultern hoch und spannte die Muskeln an. Lautlos fletschte er die Zähne und kaum einen Moment später schnellte er nach vorne und packte den Eindringling beim Genick. Seine Beißhämmung hinderte ihn daran dem Fremden das Genick zu brechen und doch dürfte die überraschende Attacke ihn für einen kurzen Moment außer Gefecht gesetzt haben. Ruckartig riss er den Kopf hoch ohne dabei los zulassen und schleuderte ihn mit einer Kräftigen, aber nicht lebensgefährlichen Bewegung aus dem Versteck. Nun konnte ihn jeder der anwesenden Wölfe sehen. Für den Eindringling war wehren, oder gar der Versuch einer weiteren Attacke Zwecklos. Hidoi selbst stellte sich über den Feind und senkte seinen Kopf bis zu seinem Genick hinab. Ein gefährliches Grollen drang weiterhin aus seiner Kehle.

"Ich würde jetzt keine falsche Bewegung machen, wenn dir dein Leben lieb ist..."

hauchte er dem Wolf ins Ohr. Bedrohlich und warnend. Der Eindringling hatte schon verloren.


Malicia lag zusammengerollt an Banshees Bauch. Im Tiefschlaf liegend zuckten immer mal wieder eine ihrer kleinen schwarzen Pfoten. Ihre Ohren waren trotz des Schlummers hoch aufgestellt, jedes Geräusch höhrend. Sie spürte im Schlaf die Unruhe, vernahm das Grollen und Knurren ihrer Mutter und dennoch fühlte sie sich geborgen. Plötzlich veränderte sich die Art des Schlafes. Plötzlich wurde alles seltsam still und dunkel. Auch die Wärme verschwand und die Dunkelheit hüllte sie ein. Wie ein Vorhang von unten nach oben schien sie ihre Augenlieder zu öffnen, jedoch nur im Schlafe. Es erschien der Nachthimmel vor Malicias Augen. Sie schaute auf eine weite Ebene auf der nichts stand, ausser ein alter verknorkster Baum, welcher aus der Öde der Ebene etwas seltsames machte. Der Baum schien unendliche Grösse zu haben. Sein dunkles Holz schien verbrannt und tot. Und doch trug er Blüten. Schneeweisse Blüten des Friedens und der Ruhe. Malicia erhob sich und rannte mit geschwinden Beinen zu dem seltsamen Baum. Als sie vor ihm stand und an ihm emporschaute, kam sie sich mächtig klein vor...
Ein lautes krächzen erschreckte die Welpin. Ein schwarzer Rabe liess sich auf dem Baum nieder und schwang mit den Flügeln wild um sich. Malicia wich erschrocken zurück und wollte sich gerade umdrehen, als sie sah, dass alle Blüten weiter aufgingen. Bei diesem Anblick blieb Malicia der Mund weit offen stehen. Plötzlich wurde es warm. Vertraute Geräusche drangen an ihr Ohr und sie schlug die Augen auf.

Atalya
24.12.2009, 12:41

Bastar blieb aprubt auf der Stelle stehen und lauschte dem Ruf einer Fähe.

Kaede!

Schoss es dem Rüden durch den Kopf,und er Spitze die Ohren.Er tribbekte auf der Stelle hin und her ,eher er in ihre Richtung zu laufen begann.Schnell verfiel er in einen seichten Trab.
Hastig lief er zu Kaede, und legte den kopf leicht schief

Was gibts denn?

Fragte er mit einem Neugirig prüfenden Blick zu dem neuen.Kurz schnüffelte der Graue um den Geruch des Fremden zu vernehmen.

"Hallo Fremder.. "

Begrüßte er ihn freundlich, und lies sich dann neben Kaede nieder.Seine Ohren zuckten unruig hin und her, und blieben dann, gespannt nach vorne hin stehen.
Doch unterwerfen, würde bastar sich gewiss nicht.
Das tat er nie!
Nur Banshee gegenüber.Und einmal hatte er es bei Kaede getan.DOch anderen Wölfen würde er sich niemals unter werefn, da war sich der Stolze Rüde sicher.
Aber er wollte auch nicht eingebildet wirken.Desshalb wartete er einfach nur neugierig ab.

((nu muss ich auch noch meinen Senf dazu geben *grinsels*))

Hoheitsvoll erhob sich Ayala von ihrem Platz, von dem aus sie sowohl die Höhle, als auch das umliegende Gebiet gut im Blick behalten konnte. Sich ihrer Aufgabe als Gamma wohl bewusst, schritt sie verantwortungsbewusst dem Fremden entgegen. Sie war um diese kleine Abwechslung froh gewesen, hatte sie sie doch aus ihren Gedanken gerissen. Quälende Gedanken, weswegen sie sich die letzte Zeit vom Rudel abgekehrt hatte, sie wollte mit ihrer dauernden Traurigkeit in den Augen nicht auffallen, sie wollte das junge Glück nicht stören …
Ayala war nicht weit gelaufen, als der fremde Geruch sehr intensiv wurde, schließlich nahm sie auch die Fährte Hidois und Kaedes auf – scheinbar wurde sie nicht mehr gebraucht, jedoch war sie nun einmal da. Sie verlangsamte das Schritttempo und ihr bot sich ein Bild, dessen sie nicht gedacht hätte. Hodoi stand in einer aggressiven Haltung über dem Rüden, Kaede blickte wütend drein. Die weiße Fähe schritt näher und bedeutete Hidoi mit ihrem Blick zurückzutreten. Dann sah sie den Fremden abschätzend an und erhob ihre klare Stimme:

„Was willst du hier, Fremder? Du hast unaufgefordert unser Revier betreten…“

Eine leichte Drohung schwang in Ayalas Worten mit, jedoch versuchrte sie nicht zu scharf zu klingen, hatten doch Hidoi und Kaede schon genug getan.


Kaede sah Bastar auf sie zu kommen und heulte leise glücklich auf. Sie war, nachdem Hidoi zu dem Rüden gelaufen war schnell wieder zurück zu Tyrael gerannt und hatte sich dort hingestellt. Sie wusste wie stark Hidoi war und das er wenn er Hilfe brauchen würde welche bekommen würde. Kaede wollte jedoch nicht unbedingt mitbekommen was passieren würde. Sie hasste kämpfe. So war sie lieber feige zurück gegangen.
Nun nachdem Bastar angekommen war rieb sie ihre Schnauze liebevoll an seiner und blickte ihn glücklich an.

"Bastar dies ist Tyrael. Tyrael. Mein Freund Bastar"

Im Stillen fügte sie noch Bruder hinzu. Er war wirklich wie eine kleiner Bruder für sie. Eigentlich war es gerade ein unpassender Moment für eine Vorstellung. alle waren angespannt. Wussten nicht was mit dem Fremden Wolf war. Die Welpen sollten Namen bekommen. sie würde vielleicht Patin werden. Sie hatte das liebe Angebot von Tyrael gehört.

"Tyrael. Wenn ich wirklich Patin werden sollte. Wäre ich dankbar wenn du mir helfen würdest..."

Damit verstummte sie und schaute zu Banshee. Wie kraftlos die Wölfin wirkte. Kaede hatte gut in Erinnerung wie sie Banshee das erste mal begegnet war. Nun.. Es war das genaue gegenteil Geschafft. Entkräftet. Kaede wäre gerne zu ihr gegangen, doch das würde zu weit gehen und so blieb sie etwas angespannt zwischen den beiden Rüden stehen und wartete ab. Irgendetwas würde schon passieren. Sie hoffte nur dass es etwas gutes war. Schutz suchend blickte sie die beiden kurz verzweifelt an. Es wurde ihr gerade alles ein bisschen viel. Sie musste an früher denken. Daran, wie der Wolf aus ihrem Rudel getötet wurde. Umgebracht wurde. Es war ein alter neuer Wolf gewesen. nicht sie wie alle meinten. Ein schauder überlief das Fell der grauen Fähe. Zitternd ließ sie sich zu Boden sacken, wo sie mit geschlossenen Augen auf alles weitere wartete. Leicht tränten ihre Augen. Sie hatten sich leicht entzündet. Klar weinen tat sie nicht das konnte wölfe schließlich nicht, doch sah es so aus. Die Flüssigkeit lief nur aus dem einen Auge. sie wusste, dass es mit diesem nun vorbei war. Und alles, weil sie diesen Schmutz hinein bekommen hatte. Doch hörte sie auf sich selbst zu bemitleiden und öffnete ihr eines Auge vorsichtig und blinzelte zu der Höhle. Was würde Banshee nun tun!? Würde sie abwarten? Das war sicherlich das beste. Bis alles mit dem neunen komischen Fremden geklärt war. Das wäre wirklich das beste. Also hieß es einfach abwarten..


Alienna lächelte glücklich, als auch Lighto sagte, dass er Welpen mochte. Ob er wolh auch einst Welpen hatte? Mit seiner damaligen Gefährtin, dieser Storm? Alienna war sich nicht sicher, ob sie fragen sollte, schon bei ihrer ersten Unterhaltung schien es Lighto sehr traurig zu machen udn sie wollte nicht, dass er traurig war. Zunächst tappte sie unruhig von einer Pfote auf die andere und wiegte den Kopf hin und her, dann traute sie sich aber doch ihn zu fragen.

"Lighto ... hattest du ... hattest du auch mal Welpen?"

Doch bevor sie ihre Frage richtig ausgesprochen hatte, passiert plötzlich alels auf einmal. Banshee rief etwas, alle fuhren herum, ein grauer Rüde rannte in den Wald, holte daraus einen Fremden hervor und brachte ihn mit einer grausamen Geste zu Fall, andere Wölfe rannten hin und her und Ayala kam und stellte sich über das ganze Chaos. Alienna wich ängstlich zurück, die Ohren eng an den Kopf gelegt, starrte sie mit angstverzerrten Augen auf den Fremden und den grauen Rüden. Dieser Hass in den Augen des Grauen machte ihr Angst, die Tatsache, dass er akzeptiertest Rudelmitglied, war noch mehr. Sie üwnschte sich nicht so schreckhaft zu sein, aber seit ihrer Kindheit hatte sie Angst haben müssen, um alles und jeden.

Alles war so schnell gegangen, doch Tyrael war ruhig geblieben. Gern hätte er geholfen, war auch Kaede ein Stück efolgt, falls ihr etwas passieren sollte. Doch er selbst hätte nur im äußersten Notfall den Fremden angegriffen.
Tyrael hatte sich gedacht, dass dieses Rudel, so wie fast jedes andere ihre Kämpfer hatte. Er selbst war ein Kämpfer gewesen in seinem früheren Rudel und hatte sich oft gekränkt gefühlt, wenn jemand seine Aufgabe übernommen hatte. Besonders wenn es ein Wolf übernommen hatte, den er kaum kannte, da er noch nicht lange im Rudel gewesen war.
So hatte Tyrael vorsicht wallten lassen und ihm wurde recht gegeben. Ein stahlgrauer kräftiger Kämpfer kam und zerrte den Fremden Rüden in die Mitte des Platzes. Nun wäre jede Bewegung seienerseits fast ein Todesurteil.
Kaede kam zu ihm zurück, da er sich wieder eingereiht hatte, ihr schien es nicht gut zu gehen, doch nun kam auch Bastar.
Tyrael nickte und fügte dann hinzu, um nicht unhöflich zu wirken

Hallo Bastar.

immerhin bedeutete es Kaede viel. Als sie sich zu Boden legte bemerkte Tyrael das etwa smit ihren AUgen nicht stimmte.
Vorsichtig stupste er sie an und leckte ihr dann zärtlich über ein Auge, er hoffte ihr damit nicht weh zu tun.
Seine Pfote lag nun auf Kaedes, er war für sie da.
Doch sein Blick war gespannt auf den Kämpfer und den Fremden gerichtet.


Als Tyrael ihr über das geschlossene Auge leckte, zuckte sie kurz zusammen, jedoch nicht weil es schmerzte, sondern weil die Bewegung sie überrascht hatte. Er musste gemerkt haben, dass es ihrem Auge nicht so gut ging, jedoch war sein Blick wieder auf den Fremden und Hidoi gerichtet.

"Das ist übrigens Hidoi. Falls du ihn noch nicht kennst"

Meinte sie ehrfurchtsvoll. Sie hatte den Rüden nie näher kennen gelernt, als dass sie seinen Namen wusste und wusste, wie gut er kämpfen konnte. Und dies hatte er auch jetzt wieder bewiesen. Der andere wolf hatte nicht wirklich viele weitere Möglichkeiten, ohne dass Hidoi ihn irgendwie verletzen würde. erschaudernd wand sie Fähe den Kopf wieder von dem Geschehen ab. Sie mochte nicht weiter hinsehen. Eigentlich wollte sie einfach in Ruhe die Welpen empfangen. Doch so viel Glück sollten sie anscheinend doch nicht bekommen. Es war schon ein so schöner und ruhiger Tag gewesen, als die Welpen geboren wurden, zu schön um jetzt auch Frieden zu haben. Leise seufzend ließ sie ihren Kopf zu Bastar rüberschweifen, wobei sie jedoch nicht ihre Pfote bewegte sondern sie ruhen ließ, da wo Tyrael seine Pfote auf sie gelegt hatte und diese Berührung genoß. Zärtlich schaute sie den jüngeren Rüden an.

"Na mein kleiner!? Wo hast du dich so rumgetrieben"

Ja sicher. auch diese Fragen passten nicht, doch die ängstliche Fähe wusste sich momentan nicht besser abzulenken. Es war wirklich einfach zu viel für sie. So vieles hatte sie durchgemacht und nun das. Sie wartete auf seine Antwort während sie wieder sanft ihre Schnauze in Bastars weiches Fell stupste und es leicht verwuschelte, ehe sie kurz den Blick zu Tyrael gleiten ließ, der jedoch immer noch gespannt das Geschehen betrachtete, so stupste sie auch ihn nur kurz liebevoll mit ihrer Schnauze an und wartete auf Bastars antwort. Wenn er denn antworten würde. Auch wer schaute gespannt zu Hidoi und dem Fremden.


Banshee waren die wenigen Sekunden nach ihren Worten wie eine Ewigkeit vorgekommen, die lodernde Angst um die Welpen, der glühende Hass auf den Fremden, der so rücksichtslos in ihr Revier eindrang, obwohl jeder Wolf wusste, dass Welpenzeit war und der feurige Drang danach aufzuspringen und den Rüden selbst zu stellen. Doch dann hatte sich als erstes Kaede bewegt, zögernd, gleich danach hatte sich Hidoi aus seiner Starre befreit und war in den Angriff übergegangen. Mit seiner aggressiven udn rücksichtslosen Art hatte er Banshee sonst imemr verärgert, zum ersten mal war sie jetzt dankbar für seinen Eingriff und seine Art dieses Problem zu lösen. Innerhalb kürzester Zeit lag der Fremde gut sichtbar und deutlich verloren in der Mitte des Rudelkreises. Erleichterung durchspülte Banshee und ein zufriedenes Lächeln breitete sich auf ihren Lefzen aus. Jetzt wandte sie sich auch wieder ihrne Welpen zu, die kleine Schwarze hatte sich noch imemr nicht von der Stelle bewegt und ihre Ertsgeborene, dn Stern schimmernd auf ihrer Stirn hatte sich unsicher dazu gesellt.

"Ja, meine Süße, große Gefahr. Ein Fremder, der nicht auf unsere Erlaubnis gewartete hat. Aber Hidoi, der Vater der anderen drei Welpen hat ihn gestellt."

Liebevoll berührte sie den weißen Stern auf ihrer Stirn und wandte sich wieder nach draußen. Ayala war aufgetaucht und Banshee lehnte sich etwas zurück, das Rudel hatte die Lage im Griff.


Parveen lauschte den Worten ihrer Mutter und war ganz erstaunt davon, was dort draußen für schreckliche Dinge passierten. Irgendwelche Wölfe drangen also einfach zu ihnen hinein und wollten auch dabei sein? Aber wieso war das so? Verwirrt richtete sich der Blick von Parveen von ihrer Mutter hinunter wieder nach draußen, Banshee hatte ihr erklärt, wer sie verteidigte und die Fähe hob stolz den Kopf.

„Und wenn wir einmal groß sind, werden wir so was bestimmt auch einmal tun! Dann werden wir euch alle beschützen, hab keine Angst Mama! Wir sind immer da!“

Parveen grinste stolz und ihre Rute peitschte sanft hin und her, dann richtete sich ihr Blick auf Dinge, die in der Höhle waren, die vielleicht ihr Interesse wecken konnten, aber als ihre Mutter sie an der Stirn berührte, war die Kleine doch etwas neugierig geworden und fuhr sich ziemlich ungeschickt mit der Vorderpfote über den Kopf. Dabei verlor sie den Halt, sodass sie auf den Boden plumpst und Parveen seufzte leise.

„Was ist denn da?“

Fragte sie genervt zu ihrer Mutter hinauf und schüttelte ihren Pelz, während sie sich wieder erhob, an das Bein ihrer Mutter gesellte und endlich was sehen wollte. Aber der Blick war komplett versperrt, das war wirklich unfair…


((Sorry, mein PC will mich nicht umloggen -.-))

Auch Lighto war wie die anderen Wölfe zu dem Fremden gelaufen. Doch dem Rüden ging die Frage von Alienna nicht aus dem Kopf. Er schüttelte sich und stellte sich leicht schräg hinter Hidoi.

Fremder... Was möchtest du hier?

Lighto knurrte leise doch blieb er im Hintergrund. Er wollte nicht unhöflich kingen auch fand er das die Väter der Welpen das klären sollten. Doch im Notfall würde der Rüde eingreifen. Er lächelte zu Alienna rüber und versuchte ihr in die Augen zu schauen. Dann sah er sie an. Warum wollte sie wissen ob er schon Welpen gehabt hatte? Warum? Hatte sie Verdacht geschöpft? Doch der weiße Rüde schüttelte seinen hübschen Kopf. Das konnte nicht sein. Lighto dachte zurück. Selber Welpen hatte er noch nie gehabt doch hatte er einen Sohn gehabt. Und eine Tochter. Auf beide Wölfe ewar er sehr stolz. Beide waren im gleichen Alter zu ihm gekommen und beide wurden von ihm adoptiert. Lighto lächelte als er daran dachte wie er seinen Kindern das jagen beibrachte oder mit ihnen spielte. Das war eine glückliche Zeit gewesen...


Tyrael hatte sich kaum bewegt, hatte geschwiegen, so wie Bastar bisher, doch er spürte, dass Kaede ihre Pfote nicht weg bewegte. Sie genoss anscheinend seine Nähe, er schmunzelte leicht für sich und wartete dann weiterhin was geschehen würde. Der Wind wehte ihm kurz durchs Fell. Würde Hidoi weiter gehen? Oder würde er locker lassen?
Tyrael war sehr gespannt. Er hätte früher ohne zu zögern getötet, doch das war vorbei, worüber Tyrael auch sehr froh war.

Kaede, wie läuft das eiegntlich ab, mit den Paten udn Patinen?

Tyrael hatte ehrlich keine Ahnung davon, er war mit seiner Familie nur auf Reisen gewesen, er war immer allein mit ihnen gewesen, allein, mit seiner tochter, allein mit seiner Gefährtin.
Doch das wra nun alles vorbei. Er fing ganz von vorne an und war froh darüber.
Nun war er erst recht gespannt, was passieren würde.


Alienna sah Lighto nach, wie er nun ebenfalls zu dem Fremden lief. Sie fühlte sich plötzlich schutzlos und alleine, zwang sich aber nicht kindisch zu sein, sie war eine erwachsene Fähe und lange genug vollkommen alleine gewesen, als dass sie nicht auch bei der Anwesenheit von mehrere aggressiven Rüden, deren Aggressivität sich jedoch nicht gegen sie richtete ruhig bleiben könnte. Trotzdem schaffte sie das nicht. Die drei Wochen in der Geborgenheit eines Rudels hatte ihr jede vorgetäuschte Kraft gegenüber starken Rüden genommen, die sie eigentlich nie besessen hatte. Ihr Großvater hatte sie so geprägt, dass sie sich nicht mehr dagegen wehren konnte, einzig Lighto hatte ihr bisher Schutz geboten ...
Sie erwiederte seinen Blick mit einem kläglichen Lächeln. Er schien irgendwie nachdenklich, hätte sie doch lieber nicht fragen sollen? Wahrscheinlich, ihre Frage war ja auch taktlos gewesen, mittlerweile fragte sie sich, wie sie nur darauf hatte kommen können. Sie unterbrach den Blickontakt und sah zu Boden, hoffentlich hatte er nicht die Angst in ihrem Blick gesehen. Langsam wich sie einige Schritte zurück udn stand mehr zwischen den Bäumen, doch auch heir fühlte sie sich nur wenig sicherer.


Bis jetzt hatte sich Falk eher wenig am Geschehen beteiligt. Natürlich war auch er in gewisser Hinsicht neugierig auf die Welpen und fragte sich, ob wohl auch er zum Paten ernannt werden würde, doch eigentlich waren diese Überlegungen eher zweitrangig. Falk hatte immer noch nicht mit Ayala gesprochen, er hatte es nicht gewagt, hatte immer nach Worten gesucht und auf einen richtigen Zeitpunkt gewartet, doch irgendwie war ein solcher Zeitpunkt nie gekommen. Und dann waren da natürlich noch die Welpen gewesen, die für permanente Ablenkung gesorgt hatten...
Der Hüne nahm den Fremden eher unbewusst wahr - plötzlich schienen alle gereizt und konzentriert, sodass Falk sich verwirrt umsah. Wütend schalt er sich für seine Fahrigkeit und Nachlässigkeit, es durfte nicht sein, dass ihn die Gedanken an Ayala aller Sinne beraubten. Er musste seiner Pflicht nachkommen. Er war Beta in diesem Rudel, Beta wie damals, und er hatte diese Aufgabe immer verantwortungsbewusst erfüllt und sehr ernstgenommen - und nun musste er eingreifen, musste das Rudel, die aufgebrachten Gefährten organisieren und vereinen. Ruhig schritt er zu den anderen Wölfen und schob sich geschickt zwischen ihnen hindurch bis er ganz vorne stand. Falk warf Ayala einen kurzen Blick zu - er brauchte sie jetzt, auf sie konnte er sich verlassen! Wie gut kannte er schon die anderen Wölfe.

"Bleibt ruhig, Freunde... Noch ist nichts geschehen. Bleibt hinter mir - und sorgt für Deckung..."

Knapp, leise und ruhig waren die Anweisungen, keine Aggressionen färbten seine Stimme. Er wollte wie ein Freund, ein Gefährte zu diesen ihm größtenteils fremden Wölfen sprechen - sie mussten ihm vertrauen, ihn als ihren Beta akzeptieren. Wenn irgendwer Alleingänge startete, konnte die Situation schnell eskalieren - die Sicherheit der Welpen hatte aber gerade die oberste Priorität. Mit einem besonders beruhigenden Blick bedachte Falk insbesondere Hidoi, den er sanft von dem Fremden wegschob, da der Rüde gereizt wirkte und im Gegensatz zu der erblindenden Kaede durchaus eine Bedrohung darstellte, also im Notfall wohl kaum zur Raison gebracht werden konnte.

.oO(Aber ist es ihm zu verdenken? Dort, in der Höhle, dort sind auch seine Welpen...)Oo.

Falk trat noch einen Schritt vor und richtete sich auf, fest auf den Eindruck, den seine weit überdurchschnittliche Größe, sein muskulöser Körper und der undurchdringliche Blick der schwarzen Augen machte bauend.

"Fremder - ich bin Beta dieses Rudels und du wirst mir zustimmen müssen, dass dein unerlaubtes Eindringen in unser Revier mich zum Handeln zwingt und ein friedliches, freundliches Willkommen vorerst ausschließt. Was ist deine Absicht?"




Der Rüde bewegte sich nicht, knurrte seinen Angreifer nur an. Seine Zähne blitzten, aus seinem Maul ronn Speichel. "Hau ab!" zischte er und schnappte nach der Schnauze seines Gegenüber. Seine Stimme klang kalt, wie der Frost an einem klaten Wintermorgen. Bedrohlich knurrte er wieder. "Hau ab!" zischte er wieder. Er roch den Duft der Welpen, einen verlockenden Duft, ein leckerer Duft.... Wie oft er früher schon Welpen getötet und danach gefressen oder einfach nurr gequält hatte, wusste er selber nicht. Jedenfalls waren eis unzählige Male gewesen.

Bastar sah neugierig zu Tyrael,ehe er den Blick zu kaede wand.

Hmm..

gab er zögernd vin sich,und sah dabei abwechselnd zwichen ihr und dem Rüden hin und her.Dann konnte man ein leises Knurren vernehmen,und langsam drehte sich der Rüde zu Hidoi.Er schloss sich ihm an und knurrte den Fremden bedrohlich an.

"mach das du verschwindest"

drohte er und machte sich vor ihm groß.Doch als er bemerkte,das der Rüde sich nich wagen würde zu verschwinden, grub Bastar seine scharfen Zähne in den Hals des fremden Rüden und legte sich mit ihm an.Es würde ein harter kampf werden, da dieser Rüde,auch nicht unbedingt selten gekämpft hatte. Jedenfalls nach Bastars vermutung.Doch hoffte er auf eine chance,ihn dohc vertreiben zu können.

Falk stöhnte innerlich. Irgendetwas in der Richtung hatte er befürchtet, aber dass gleich alles auf einmal passieren würde - damit hatte der Hüne nicht gerechnet. Wütend fuhr er vor und packte Bastar im Nacken, mit aller Kraft zog er den Rüden von dem Fremden weg. Er hatte gehofft, dass niemand einen Alleingang starten würde. Nun war es geschehen. Hilfesuchend blickte sich Falk um, seine Augen suchten Ayala, Eris, unbewusst möglicherweise auch Varloc und Dayon, Wölfe, auf die er sich verlassen konnte, Wölfe, die die Aufgebrachten zurückhalten würden.
Gereizt fauchte Falk:

"Bastar, du Idiot! Ich sagte, ihr sollt ruhig bleiben! Noch hat er nichts getan - und ihr tut nichts ohne meinen Befehl, ist das klar? Also bleib bitte zurück - wenn sich der Fremde nicht bald höflicher verhält, dann lasse ich dir bei seiner Vertreibung eine Hauptrolle zukommen - aber bis dahin bleib ruhig!"

Er funkelte Bastar an, seine schwarzen Augen erlaubten keinen Widerspruch. Würde der Rüde es noch einmal wagen? Falk kannte ihn kaum, konnte sein Temperament noch nicht recht einschätzen, wusste nicht, wie impulsiv der Rüde war und ob er sich eher von seinen Gefühlen als von seinem Verstand leiten ließ. Besorgt erlaubte Falk es sich, einen musternden Blick über das restliche Rudel zu werfen - sie alle, wer würde Falk gehorchen? Und wer würde Opfer seiner Aggressivität werden? Das Ergebnis wäre dann, dass Falk zukünftig autoritärer würde auftreten müssen, was er eigentlich nicht wollte. Aber dieses Rudel musste ihn respektieren - so oder so.
Der hünenhafte Grauwolf wandte sich wieder an den Fremden, seine Stimme war mehr ein bedrohliches Flüstern, das im Verlauf des Redens aber immer lauter wurde:

"Gut, so wie es aussieht, scheinst du Ärger zu suchen oder du bist einfach nur dumm, ein starkes Rudel wie unseres in seinem eigenen Revier zu bedrohen! Du siehst ja, wie gut die alle auf dich zu sprechen sind! Darum rate ich dir jetzt eins: Nimm deine Rute zwischen die Beine und sieh zu, dass du wegkommst! Sonst werde ich dir persönlich Beine machen! Oder ich überlasse dich gleich den anderen hier..."

Er nickte den Wölfen hinter ihm zu.

"Wenn er Anstalten macht anzugreifen oder immer noch provoziert - macht ihn fertig. Wenn er ohne Mucks geht, dann ist es in Ordnung."

Atalya
24.12.2009, 12:43

Der Schmerz durchzuckte Nirians Körper in ein paar Sekunden. "Du bist feige!" knurrte er. "Greifst einen Wolf an, der am Boden liegt!" Seine Augen funkelten voller Hass und Zorn. Mit einem Satz war er aufgesprungen, hatte sich von den Bissen der fremden befreit und kratzte dem Rüden (Bastar) fest über die Schnauze. Seine Blutdurst war geweckt. Nun war er völlig in Rage! Kalt lächelnd biss er Bastar immer wieder in die Vorderbeine. Er attakierte den Fremden immer wieder an Hals, Brust und Beinen. Nach einiger Zeit hörte er auf. Trotz allem kämpfte er fair und lies dem anderen Zeit, ihn anzugreifen.

((dezente Anmerkung: achtet darauf, nicht in PP (=Powerplay) abzurutschen ^^))

Banshee wndte sich mit einem unrhigen Blick auf die viel zu ruhige Lage da draußen, der Fremde hatte sich nicht gerührt, ihrer Tochter zu und lächelte leicht, aber etwas aufgesetzt, die Spannung steckte ihr überall in den Gliedern.


"Und bis du groß bist müssen wir noch eine ganze Zeit warten ... und erstmal aus dieser Höhle rauskommen, aber wie es aussieht könnte das noch etwas dauern."

Genau in diesem Moment geschah alles auf einmal, wie es wohl heute so dem Schicksal gefiel. Falk tauchte auf, alles knurrte durcheinander, der Fremde rührte sich, machte Ärger, verletzte jemand. Mit einer hecktischen Bewegung schob Banshee ihre beiden Töchter weiter nach hinten udn trat selbst einen Schritt nach vorne, dennoch weiterhin den gesamten Eingang bedeckend. Ihr tiefes und erschreckend aggressives Knurren hallte über die ganze Lichtung, ihr Körper bebte vor Zorn. Jeder kontne in diesem Moment sehen, dass sie zu allem bereit war, und wenn der Fremde auch nur noch ein wenig näher zur Höhle kommen würde, wäre er tot. Daran ließ sie keinen Zweifel. Sie erkannte zwar Falks Mühen um Ruhe und Ordnung aber diesmal konnte sie, die selbst immer mit ganzem Herzen beim Schlichten von Streitereien dabei war, das ganze nicht mit ansehen. Der Fremde bedrohte so offensichtlich ihre Welpen, dass sie als Mutter ihn nur noch tot sehen wollte. In irgendeinem Schlupfwinkel ihres innersten Selbst hoffte sie, dass der Fredme sie nicht beachtete und auf Falk hörte. Aber das drang jetzt nicht zu ihr durch.


Erschrocken japste Kaede leicht auf. Bastar hatte nicht nur zugeschaut nein. Ohne ihr zu antworten war er zu dem fremden gelaufen und hatte ihn angegriffen. Das verstand Kaede ebenfalls nicht. Natürlich hatte der fremde gegen die REgeln verstoßen und doch hatte man nicht das Recht ihn einfach so anzugreifen. Wütend blickte Kaede Bastar nach, doch insgeheim war sie nur sehr sehr besorgt.
Als Bastar losgelaufen war, war Kaede erschrocken aufgesprungen und stand nun noch immer aufgeregt da. Es war so klar, dass irgendein Wolf so reagieren musste, doch dass es Bastar war erschreckte sie. Ihr eines Auge war weit aufgerissen und das grau spiegelte Panik und grenzenlose Angst wieder. Unkontrolliert begann Kaede nun zu zittern. Ihre Rute schwenkte hektisch von Rechts nach Links. Auch zu diesem Erlebnis hatte sie wieder eine Erinnerung, die sie diesesmal jedoch erfolgreich abwehrte. Viel zu groß war ihre Sorge um Bastar. Unfähig sich irgendwie zu rühren oder gar Bastar zuzurufen, zitterte sie nur heftig vor sich hin. Sie spürte, wie eiskalte Schauer ihr über den Rücken gejagt wurden. Wackelig auf den Pfoten tapte sie einen Schritt nach vorne, wobei sie drohte umzukippen. Seufzend gaben ihre Beine nach und sie kippte seitlich weg. Dieser Schock gab ihr das letzte. Panisch zappelte sie kurz, ehe ihr Blick auf Bastar gefror. Sie schaffte es nicht mehr wegzuschauen. Ihr geschlossenes Auge zitterte ebenfalls. Immer noch tränte es heftig. Ihre Schnauze war leicht geöffnet und man konnte sie angestrengt hecheln hören. Ihr sonst seidig glattes graues Fell war nun dreckig, voller erde und zerstubbelt. Immer nocht zitterte sie unkontrolliert vor sich hin und fiepte leise wie ein kleiner Welpe.




Von draußen tönte Lärm in die Höhle hinein. Viele Wölfe sprachen aufgeregt und laut miteinander. Dann war lautes knurren zu hören. Ihr Papi hatte einen Wolf stark eingeschüchtert bekam sie mit. Doch dann war ein witeres Knurren zu hören. Ihr Instinkt sagte ihr, dass etwas schreckliches passiert war. Die kleine sprang auf alle Viere. Sie konnte nicht verstehen warum das gerade jetzt passierte. Sie wollte doch einfach raus, in die weite Welt hinaus. Sie tappte nach vorne und wurde aber von den beiden Welpen aufgehalten, die Banshee gerade von ihr weggeschoben hatte. Nun war sie anscheinend wirklich wütend, denn sie selber ging ein paar schritte nach vorne und knurrte laut und böse. Die Fähe bewunderte die Mutter, die erschöpft sein musste, doch für ihre Welpen alles tat. Sie blieb bei den zurück geschobenen Welpen sitzen, bevor sie sich umdrehte und zurück in die dunkle Höhle tappte. Zu gerne wollte sie sehen wie es draußen war. Wütend und melodiös heulte sie auf, sodass es die Wölfe draußen hören mussten.

"Was macht ihr denn so lange? Wir wollen raus. Wir haben keine Lust mehr!"

Mehr viel ihr nicht ein. Sie wusste, dass es nicht überzeugend war aber die kleine Fähe war so wütend, dass sie zitterte und starr in der Mitte der Höhle stehen blieb und einfach zitternd dastand ohne sich weiter zu rühren.


Lighto knurrte leise. Er stellte sich zu Falk und meinte leise:

Lasst es! Er hat noch nichts getan!

Lighto knurrte leise weiter und stellte sich vor den Fremden. Er wusste das er einen Fehler machte, er zeigte sich dem Fremden hilflos. Doch Lighto wusste nicht wie er das Rudel sonst aufhalten könnte. Er sah dich um, hoffte auf Hilfe doch er wusste kaum einer würde sich auf die Seite des Fremden wagen.

Dieser Rüde hat es genauso wie wir alle verdient, in einem Rudel freundlich aufgenommen zu werden. Wir haben ihn einfach angegriffen.

Lighto sah zu Falk. Er hoffte er hatte richtig gehandelt. Dann lächelte der Rüde zu Alienna.


Der Rüde zuckte heftig hin und her und knurrte weiterhin, auch erbiss ständig nach dem Fremden.Nun hatten sich seine Zähne in die linke Pfote des Rüdens gebort, und ihn fest im griff.Doch wollte er den FRemden nicht umbringen. Keines wegs.Doch was er den welpen alles antun könnte...und auch der hilflosen Kaede ,liesen in ihm seinen Beschützer instinkt frei.Er hörte nihct auf die Worte von Falk.Es ging ihm nicht darum, ruhm umd ehre zu erhalten, sondern darum, das den anderen nichts geschah.Er lies die Pfote wieder los un jaulte laut auf, als der Fremde ihn knapp neben der Halsschlagader traf.Das Blut sickerte langsam auf den Boden und bildete kleine Pfützen.Das war ihm zuviel.Überall hatte er nun biss spuren,und auch er ,biss nun heftiger zu.Auch auf Lighto achtete er nicht.Doch als er aus den Augenwinkeln Kaede fallen sah,blieb er kurz unbeweglich stehen ,starrte zu Tyrael,und rief:

Hilf ihr!!

Das war dann wohl eher eine Aufforderung, an den neuen, doch der Riss, der über seine Schnautze ging, schmertzte fast schon so stark, wie der Biss am Hals.
Dann griff er wieder und wieder an.

Ich bin feige? ICH????

ER schrie den Fremden wolf an, während seine schmerzen immer größer wurden.


Du hättest die Welpen getötet..ja...Du bist feige...nich Ich!!!

Der Graue Rüde konnte es garnicht leiden, wenn man ihn als schwach, oder feige bezeichnete.

Die Situation war nun dabei völlig zu eskalieren. Inzwischen hatte der Fremde auch angegriffen, Bastar selbst schien wie von Sinnen, Kaede wirkte völlig in Angst aufgelöst und auch Banshee, die sonst so ruhige Banshee hatte sich von der allgemeinen Spannung anstecken lassen. Wieder sah sich Falk um nach jemandem der einen kühlen Kopf bewahrt hatte und in der Lage war die Situation zu entschärfen. Jemand musste sich um Kaede kümmern. Und Lighto, der jetzt zu Falk getreten war, schien ihm genau der Richtige dafür.

"Danke, Lighto. Ich werde jetzt dafür sorgen, dass die beiden getrennt werden. Dich würde ich bitten, dass du dich mit Tyrael um Kaede kümmerst... Bitte, Lighto, du wirkst vernünftig und ruhig, dir vertraue ich."

Er sah dem weißen Rüden, mit dem er bisher nur wenig zu tun gehabt hatte fest in die Augen und sprang dann auf die Kämpfenden zu. Wieder riss er an Bastar und fragte sich dabei, wie der Angriff des Fremden jetzt zu werten war, dass er sich verteidigte konnte ihm schließlich niemand verdenken. Falk zählte auf seine Fähigkeiten im Kampf, er war der Schrecken der umliegenden Wälder gewesen und nichts von seiner Geschicklichkeit und Stärke war ihm bisher verloren gegangen. Eher konnte er jetzt noch klarer denken, jetzt, wo ihm nicht mehr die Wut auf den Mord an seiner Gefährtin und seinen Geschwistern die Sinne raubte.

"BASTAR! Hör auf, du bist von Sinnen!"

Er versuchte sich zwischen die Kämpfenden zu drängen, doch Bastar schien in Rage zu sein. Und wie sollte Falk das machen, Bastar beruhigen und den Fremden gleichzeitig zur Reviergrenze zu schleifen?

"Helft! Beruhigt Bastar und helft mir, diesen Fremden von hier fortzubringen!"



Tyrael war ein ruhiger Rüde, hatte alles mit angesehen ohne auch nur mit einem Auge zu zucken, noch eher war er begeistern von Falks Fähigkeiten, die seinen doch ein wenig glich.

Als Kaede stürze, und neben ihm fiepte wie ein Welpe hastete er zu ihr, legte sich neben sie und atmete ruhig und langsam, sporacgh auf sie ein und schleckte ihr auf die Lefzen und Nase. Ihr Atem solle sich seinem anpassen, ruhig werden, nicht von Panik ergriffen werden.

Gleichzeitig wärmte er sie, weil sie doch auf der Seite am besten lag, doch der Boden nicht gerade warm war.
Immer weiter sprach er beruhigend auf sie ein, schleckte ihr AUge sauber, und leckte ihr über die Schnauze, in der Hoffung, sie würde sich ersteinmal beruhigen und von der Panikattacke erholen.

Wahrschienlich hatte der plötzliche Angrifff Bastars sie nun völlig aus dem Konzept gebracht. Dieser junge Wolf ziegte Mut und Tapferkeit doch er musste lernen sich zu zügeln, seine Sinne frei von Wut zu behalten wenn er kämpfte. Lieber sollte er die Verteidung des Rudels und das Kämpfen älteren und erfahreren Wölfen wie Falk und Hidoi überlassen.
Doch Tyrael wusste wie man sich in so einer Situation fühlt, man will beschützen, verteidigen, nicht um sich selbst mit Ruhm zu bekleckern, sondern nur um des Beschützerinstibnkts willen.

Weiterhin konzentrierte er sich auf Kaede, es war siche rnicht hilfreich wenn das Rudel nun in Panik ausbrach, nur weil ein tölpelhafter Rüde in die Grenzen einbrach und für Ärger sorgte.
Das war weder gut für das Rudel, noch für Banshee oder die Welpen.


Eris brachte sich mit einem kräftigen Sprung auf die Läufe. Das alles reizte sie ungemein. Es wäre doch so einfach gewesen ... den Fremden anschnauzen, dass er nicht gewartet hatte, ihn nach seinen Absichten fragen und, wenn es denn nötig war, ihm anständig Beine machen. Gegen das Rudel kam er als einzelner Wolf schließlich nicht an. Aber nein ...
Eris war mit schnellen Zügen auf Bastar zugekommen und schnappte nun warnend nach seiner Schnauze. Sie blickte ihm streng und direkt in die Augen.

"Was soll das? Du bist doch kein Welpe mehr! Kann dir doch so was von egal sein, dass dieser Wüter dich ´nen Feigling schimpft. Da kannst du doch drauf spucken."

Dem Fremden warf sie auch noch einen stechenden Blick zu und drägte Bastar dann vom Geschehen weg.
Sie senkte die Stimme und warf kurz einen besorgten Blick zu Kaede, die sie durch die Geburt der Welpen an der Höhle ein bisschen kennengelernt hatte.

"Hör zu, mir passt es auch nicht, dass dieser Bock sich in unser Rudelleben drängt, besonders jetzt, da die Welpen aus der Höhle dürfen. Aber scheiß doch drauf, was der sagt. ´tschuldigung ich werd´vulgär. Aber ehrlich."

Eris schnaufte gereizt und warf einen Blick darauf, was Falk und Hidoi nun mit dem Fremden vorhatten.




Nirian rürte sich nicht, lies die anderen Angreifen, nicht angreifen, es war ihm egal. Das einzige was er wollte waren die Welpen. Und doch. Plötzlich flossen ihm Tränen in die Augen. Er hatte einmal geliebt, hatte Welpen gehabt. Nirian steht an einem Fluss. Vor ihm, im seichten Teil das Flusses, spielen zwei Welpen, zwei junge, unerfahrene kleine Fähen. Sie entdecken einen Regenwurm, spielen mit ihm und sind ganz begeistert über das ganze Wasser. "Uuuui, so viel Wasser!" rufen sie und planschen herum. Er lächelt und sagt: "Lasst den armen Regenwurm in Ruhe!", doch die Welpen spielen weiter und geraten immer mehr in tiefes Wasser. Der Fluss wird tief und die Strömung wird stark. "Kommt das raus!" ruft Nirian und versucht, die davonschwimmenden Welpen aus dem Wasser zu holen, doch es gelingt ihm nicht. "Huuuuuuuuuiiiiii!" rufen die Welpen begeistert. Der Fluss treibt sie weiter, zieht sie in Stromschnellen. Ein paar Tage danach findet Nirian die beiden Welpen am Rande das Flusses. Zwei tote, nasse Welpen.... Nun fing Nirian an zu weinen. Er hatte schon seit so langem nicht mehr geweint, doch jetzt musste er wirklich. Trotzdem versuchte er den Tränenfluss nciht zu stoppen, lies sie rinnen, auf sein Fell tropfen. Weinend saß er da und dachte an seine zwei kleinen Fähen.

Der Rüde lies sich schweigend von dem Fremden weg trängen.Stumm setzte er sich auf den Boden.War wie benommen, von den Schmerzen die er hatte.Sein verschleierte Blick musterte alle.Zuerst Kaede,dann Tyrael,Eris,Falk und dann zu dem Fremden,den er eben so schlimm gebissen hatte.Leise jaulte er auf und senkte den Kopf.Die Ohren flach nach hinten gelegt.Doch nicht bedrohlich.Das Blut lief ihm über die Schnautze, über seinen Hals.Ernneute Pfützen bildeten sich.

Ich bin ein Monster..

Sagte er leise, und sah wieder auf.Langsam drehte er sich um.Schweigsam wie immer.Hoffte darrauf, das dir anderen ihm verziehen würden.Doxch wollte er jetzt ein wenig allein sein.Bastar konnte sich schon ausmalen,wie es werden würde.Alle würden ihm aus dem Weg gehen.Doch war ihm das jetzt egal.Er hatte große Schuldgefühle,dem Rudel wie auch dem Fremden egenüber. Er blieb stehen,drehte den kopf und nuschelte leise:

Es..tut mir leid..!

Das war das erste mal in seinem leben, das er sich so entschuödigte.Niemals hatte seine Stimme so voll von Selbstvorwürfen geklungen wie jetzt. Er drehte sich wieder um, und hinkte weiter.Sein Fell war verklebt,von dem ganzen Blut,doch hatte es wohl aufgehört zu bluten.

Der Rüde saß da und weinte. Die Tränen rannen von deiner Schnauze und bildeten Pfützen auf dem Boden. Doch plötzlich hörte er auf zu weinen, sah auf und fing an zu knurren. Ein tiefes Knurren war es, ein gefährliches, bedrohliches. "Haut ab!" knurrte er. Er wollte einen Welpen. Einen jungen, unerfahrenen Welpen, den er an scih nehmen könnte und ihn aufziehen könnte, im Wald, fern von allen anderen. Dafür würde er alles tun, sich sogar in Lebensgefahr bbringen. Er wollte einen Nachfolger, koste es was es wolle! Wieder knurrte er, es klang wie ein Donnergrollen.

Genervt verdrehte Eris die Augen. War sie denn so böse? Warum stürzte sie diesen Wolf jetzt in Selbstvorwürfe, warum ließ sich der Wolf durch diese paar Worte der Mahnung aus ihrem Munde in diese Selbstzweifel stürzen? Eris grummelte leise und holte das kleine Stück zu Bastar auf. Sie hatte keine Lust, sich vor ihn zu stellen, also musste er ihr so zuhören.

"Jetzt hör aber mal auf, Bastar. Ertränk dich jetzt nicht in Selbstmitleid. Du bist ein eigenständiger Wolf und du hast damit klarzukommen, was deine Taten hinter sich ziehen. Du wirst nicht gleich von anderen zum Monster verurteilt, nur weil du ´nen kleinen Austicker bekommen hast. Aber wenn man dann sauer auf dich ist, dann musst du das auch verstehen und das nächste mal ein wenig länger überlegen."

Sie blinzelte Bastar entgegen und verzog die Schnauze etwas. Sie wollte ihm ja auch nicht noch eins auf den Deckel geben, jeder konnte ja mal außer Kontrolle geraten.

"Entschuldige dich halt, wenn es dir leid tut.",

sagte Eris jetzt mit ruhigerer Stimme.
Die Schwarze hatte Dampf gelassen und betrachtete nun Bastars Wunden. Der blutende Strom versiegte langsam, aber die Wunden schienen schmerzhaft zu sein.

"Ja, geh man zum See und wasche dir das Blut aus dem Fell, es tut nur weh, wenn es trocknet.",

sagte sie leiser und setzte sich auf die Hinterläufe. Als sie plötzlich die Stimme des Fremden Wolfes hörte und erkannte, dass er weinte, drehte sie sich verwundert um und schaute ihn an. Merkwürdig, warum heult der denn jetzt?



Inuki hatte vor der Höhle etwas geschlafen und wusste nicht so recht was geschehen war.. Aber alles war in aufruhr als sie aufwachte. Was war geschehen? Verwirrt sah sich die weisse um und zu Hanako die bei ihren Welpen lag. Sie waren gewachsen und die Zeit seit dr Geburt war im eilschritt vergangen.

"Was wie wo?? Was ist den Passiert?"

Fragte Inuki totalo aus dem konzept gebracht und sah zu Hanako und Banshee. Immer noch nichts wissend richtete sie sich auf und stellte sich neben Hanako.

"Na alles klar bei dir und den Welpen?"

Fragte sie und sah sie fragend an.. Auch Banshee sah sie an..


((Wo seit ihr in höhlen oder drausen?? ich check das nimmer.. HILFE))


Am Rande bemerkte Kaede wie Tyrael sich neben sie legte, sie wärmte und ihr über Lefzen Auge und Schnauze leckte. Stimmt es war einfach zu viel gewesen für Kaede. Sie hörte Tyraels ruhigen Atem und schmiegte sich vertrauensvoll an den Rüden. Sie hörte, wie Bastar sprach, war jedoch noch immer unfähig sich zu rühen. Sie hörte auch, wie er den Platz verlassen wollte. Dann hörte sie jemanden weinen. Es musste der Fremde sein, doch ganz plötzlich schlug das weinen zu einem tiefen und gefährlichen Grollen um. Sie wusste nicht was der Wolf wollte, doch zu gerne würde sie ihm seine Meinung sagen, doch konnte sie noch immer nicht stehen und verbarg ihre Schnautze in Tyraels Brustfell und atmete langsam ein und aus. Dann hob sie langsam ihren Kopf und sprach mit geschlossenen Augen zu dem Fremden.

"Fremder! Ich weiß nicht was du willst, doch dir ist klar dass du gewaltig störst. Ich glaube es hat irgendetwas mit den Welpen zu tun, dass du hier bist. Willst du etwa einen der Welpen töten oder entführen? Wenn dann sicher, weil dir etwas schlimmes zugestoßen ist. Aber überleg doch mal...

Kurz schwieg die graue Wölfin ehe sie tief luftholte, jedoch die Augen geschlossen ließ. Doch sie wusste, dass sie genau in die Richtung des Fremden blickte.


"überleg dir, wie die Väter und Mütter reagieren würden. Sie wären total verzweifelt. Sie würden trauern. Ich kannnur vermuten, dass dir etwas schlimmes zu gestoßen ist. Wenn du einen Welpen mitnimmst... Er wird immer Angst haben.. Traurig sein.. Sich nach seinen Eltern sehnen.. Versuch lieber mit jemandem zu reden. Reden hilft. Versuch zu reden und wenn du magst dich in dem Rudel hier integrieren. Doch denk darüber nach, dass es nichts bringt einen Welpen zu holen. Überhaupt gar nicht.. Bitte überleg dir gut was du tust.. Ich möchte keine Toten... Ich glaube an dich!"

Damit schwieg die graue Wölfin wieder und stupste Tyrael sanft an. Sie fuhr mi tihrer Schnauze über seine und leckte ihn kurz ab. Sie hoffte nur, dass der Fremde nachdenken würde. Sie wollte wirklich nicht das ihm etwas zu stieß. Sie wusste nicht was ihm passiert war, doch es musste etwas schlimmes sein...




Der Rüde sah zu Eris und nickte leicht. Doch dann sah er zu Kaede und grollte leise vor sich hin. ER hinkte weiter in richtung See.Er hatte ganz gewiss nicht in selbstmitleid gebadet.Doch Vorwürfe hatte er sich gemacht.Aber nun kahm Eifersucht auf,gegenüber Tyrael, und damit Bastar nichtnochmal so austikte, würde er sich nun ganz vo nKaede fernhalten.Vieleicht fand er ja andere Wölfe mit denen er sich die Zeit vertreiben konnte.Er trottete langsam weiter und machte dann vor dem Wasser halt.Er dachte viel nach und wusch sich das Blut aus dem Fell. Eine lange narbe streifte Quer über sein Linkes Auge.Der rest der Wunde, würde wohl ohne narben verbleiben.Wichtig war für ihn jetzt nur, sich von Kaede fernzuhalten.Hauptsache weg von allen.Noch dazu hatte er Angst um das Leben der restlichen Wölfe,die in dem Rudel lebten.Aber eine Gefahr stellte Bastar keines wegs dar.Schlieslich konnte es jedem mal Passieren,das man in Rage geriet und wild drauf los biss.Der Graue wollte es aber verhindern, so etwas nocheinmal zu tun.

Die graue hörte Bastar verzweifelt grollen und drehte sich zu ihm um. Sie konnte nun nicht gehen. Sie erwartete die antwort des fremden Wolfes. Und doch wollte sie nicht, dass Bastar ging. Sanft jaulte sie auf. Rief ihn zu sich.

"Bastar mein kleiner Bruder! Ich brauche dich! Kommst du zu mir?!"

Kaede hoffte, dass er ihrer bitte nach kommen würde. Und wirklich sie brauchte ihn. Genauso wie sie ihn am ersten Tag gebraucht hatte. Sie liebte den jungen Wolf. Wirklich wie ein Bruder. Seufzend schüttelte sie ihren Kopf und öffnete ihr eines Auge vorsichtig und schielte in das blendende Licht. Sie blickte Tyrael an und ahnte, dass Bastar eifersüchtig war. Sie konnte ebenfalls nur ahnen, wie hart es für ihn war zu sehen wie sie sich an Tyrael schmiegte. Konnte er nicht verstehen, dass Kaede dies alles nicht verkraftete. Betrübt schaute sie Bastar nach und musterte nochmals den Fremden. Er stand still da und rührte sich nicht. Ob er ihren Rat annehmen würde.

"Wenn ihr wollt... Könnt ihr es mir auch erzählen.. Ich werde schweigen..."

Meinte sie sanft zu dem Rüden und ihre Ohren waren freundlich aufmerksam in seine Richtung gestellt. In keinseter Weise war sie agressiv oder würde sie ihn angreifen. Sie spürte seine Trauer. Dies war schon immer eine Besonderheit Kaedes gewesen. Sie konnte gut fühlen, was in anderen Wölfe vorging, und dazu musste sie ihn nur ansehen oder sogar nur zuhören. Sie verzog ihre Lefzen ebenfalls zu einem kleinen lächeln und wartete ab. Wartete darauf, dass der Wolf ihr antworten würde, dass Bastar kommen würde und dass irgendwann die Welpen raus dürften. Ebenso wollte sie mit Bastar reden, was eigentlich das wichtigste war, doch da der Fremde da war musste dies zuerst geklärt werden da sie nicht wollte, dass der Wolf mit senier Trauer allein war. Bastar war jung. Sie wusste, dass es hart für ihn war, doch sie wusste ebenfalls das er instinktief das getan hatte was er für richtig gehalten hatte und da war nichts böses bei. Sie wollte ihm so gerne sagen, dass sie ihn lieb hatte. Sich um ihn sorgte. Ihn nicht verlieren wollte, doch glaubte sie dass Bastar nicht zu ihr kommen würde und dies machte sie traurig. Man merkte es ihr zwar nicht an doch innerlich weinte sie bittere Tränen.
Immernoch war sie schwach, doch hielt es sie nicht davon ab sich für den Wolf einzusetzen. Ihr Hilfe Instinkt war so groß, dass sie sich sogar vergaß...


"Ich hatte einmal Welpen... Zwei junge, kleine Fähen....Und dann.... Am Fluss.... SIe wurden fortgespült....und starben" sagte Nirian langsam und stockend. Seine Augen schimmerten nicht mehr, vor lauter Tränen sahen sie stumpf aus. Sein Fell war nun wieder zerzaust, seine Stimme brüchig, seine Zähne voller Blut. Er saß da und blickte zum Himmel. Langsam, langsam und leise fing er an zu heulen, heulte den Himmel an, dieWolken, die Sonne. Es war ein trauriges Heulen, ein sehr trauriges. Er lies sich zu Boden gleiten, legte sich hin und lauschte, eng an die kühle Erde geschmiegt. Aus seinem Auge floss wieder eine kleine Träne.

Banshee achtete nicht darauf, was die Kleine von Hanako für ein Theater veranstaltete, ihre Mutter würde dafür sorgen, dass sie nicht irgendeine Dummheit anstellen würde, alles andere war unwichtig. Draußen ging alles drunter und drüber, alle schrieen durcheinander, Bastar und Eris, Kaede und Bastar, Tyrael und Kaede, Lighto und Kaede und Falk zwischen drin, offensichtlich reichlich verzweifelt. Und plötzlich flossen Tränen, der Fremde stand da und weinte und Banshees Aggessivität verwandelte sich zusehend in Erstaunen. Mit einer plötzlichen Bewegung knurrte er wieder, doch jetzt ergriff Kaede plötzlich das Wort. Und der Fremde begann zu erzählen udn zu heulen und Banshee wurde von einer tiefen Verwirrung gepackt. Was wurde das? Er hatte also zwei Welpen gehabt, die nun tot waren ... und wollte hier was? Banshee ahnte es zwar, aber so ganz glauben konnte sie es nicht. Noch immer war der Beschützerinstinkt der Mutter da, aber jetzt meldete sich auch die alte Banshee wieder und sie legte leicht den Kopf schräg, blieb jedoch dort, wo sie war.

"Wie ist dein Name, Fremder? Welpen zu verlieren ist schlimmer, als der Tod eines Freunde, oder eines Gefährten, Welpen zu verlieren, heißt Zukunft verlieren ... und jemand, den man mehr als alles andere liebt. Ich kann deine Trauer mehr nachempfinden, als du glaubst und ich wünschte, dich wieder glücklicher zu sehen."

Nichts erinnerte mehr an die Banshee vor wenigen Sekunden, sie war wieder das Leben, die Tochter Engayas, die gütige Leitwölfin, die jedem Lebewesen, das Leben schenken will, das es verdient. Einzig ihr Körper versperrte groß und erhaben den Eingang zu den Welpen.


Erschrocken jaulte Kaede leicht auf und erhob sie dann stark zitternd und wankend. Diese läppischen Schritte bis zu dem Wolf würde sie doch wohl schaffen oder!? Mit viel Mühe und Anstrengung begann sie langsam Schritt für Schritt vorwärts zu tappen. Es sah nicht sonderlich sicher aus, aber da der Wolf sich nicht allzuweit entfernt auf den Boden gelegt hatte, kam Kaede gut bei ihm an. Sie war an ein paar Wölfen des Rudels vorbeigekommen und stand nun wankend vor dem Neuen, ehe sie sich seufzend niederließ. Sie war eben dankbar für Tyraels Nähe und Wärme gewesen und so stupste sie den Rüden sanft und liebevoll an. Sie legte sich so, dass sie schräg vor ihm lag und ihre Pfote berührte die seine als wollte sie ihm Trost spenden und ihn Wärmen. Dann gegann sie leise kaum hörbar zu sprechen.

"Das tut mir sehr Leid weißt du. Vielen wölfen hier im Rudel sind schreckliche Dinge geschehen und doch haben wir nicht aufgegeben. Sie dir das Rudel an. Die meisten wenn nicht sogar alle sind glücklich hier. Freuen sich, dass sie es geschafft haben. sicher sind sie manchmal traurig und im inneren sind viele Schmerzen, doch auch du kannst es schaffen. Du kannst wieder Neu anfangen. Ich sage nicht du sollst deine Kinder vergessen, denn das kann man nicht aber du solltest nach vorne schauen und versuchen weiter zu machen. Du kannst dir Freunde suchen. Freunde die dir helfen wenn es dir nicht gut geht, Freunde mit denen du reden kannst wenn du möchstest. Verstehst du? Auch ich habe schweres durchgemacht. Doch auch ich gebe nicht auf. Und ich glaube an dich. Du schaffst das!"

Damit verstummte die graue Wölfin und schloss angestrengt wieder ihr Auge. Ruhig atmend lag sie nun da. vor dem Fremden Wolf.

"Verzeih mir. Wie heißt du eigentlich? Ich bin Kaede und ich freue mich, dass du hier her gefunden hast. Ich glaube, dieses Rudel kann dir helfen!"

Wieder schwieg die Wölfin und richtete ihren Kopf in Richtung des Kopfes von dem Rüden. Das Auge ließ sie geschlossen, da es sie zu sehr anstrengte im Moment sich nur irgendwie zu bewegen. Sie hoffte, dass die anderen Wölfe sich nun alle beruhigt hatten und Banshee nicht sauer war, dass sie gesagt hatte, dass er hier bleiben könnte. Sie hatte es nicht direkt gesagt, aber als sie sagte dass dieses Rudel helfen könnte war es ja sozusagen wie eine einladung hier zu bleiben. Aber Kaede glaubte ganz fest an diesen Wolf. Wenn sie sich doch täuschen sollte und er es ausnutzen würde. Naja dann würde Kaede wissen was sie tun müsste. Sie würde dann nicht mehr hierbleiben. doch wollte sie mal nicht das schrecklichste sehen. sie glaubte an den Wolf und das war das wichtigste...
Sie hatte Banshee ebenfalls sprechen hören und ein Stein viel ihr von dem Herzen. Banshee war also nicht sauer. Sanft stupste die Fähe den Rüden nun mit ihrer Schnauze an. Forderte ihn auf es auszuprobieren! Weiter zu leben...

Atalya
24.12.2009, 12:44

Hanako spürte, dass sie Sorgen um ihre Welpen und um Hidoi bekam, dort draußen schien eine schreckliche Aufruhr zu sein und im Moment wurde alles durcheinander geworfen, das durfte wirklich nicht sein, warum denn ausgerechnet jetzt? Alles schien doch funktionieren zu wollen. Sie drehte ihren Kopf wieder zu Leé und lächelte mit einem Seufzen.

„Häng nicht zu sehr in der Vergangenheit, deine Zukunft wird dir das Beste geben, glaube mir. Freu dich, es gibt noch vieles zu erleben, meine Süße.“

Sie stupste Leé sanft an der Schnauze an und gab ihr einen kleinen Kuss, dann richtete sie ihren Blick auf ihre drei Kleine, die wirklich ungeduldig wurden und Hanako konnte es nachvollziehen, es wurden ihnen Dinge versprochen, die nun nicht geschahen, weil ein einziger Wolf alles durcheinander geworfen hatte. Plötzlich erkannte sie die kleine Sheena, der es mittlerweile Langweilig zu werden schien, die aber auch eine gewisse Wut hatte und das deutlich zeigte, sodass Hanako sich aus ihrer sitzenden Position erhob, kurz Katsu und Aoi zusammen schob und sie sanft anlächelte, dann zu ihrer nervösen Tochter ging und sie sanft berührte.

„Meine Kleine, ganz ruhig, es wird alles wieder gut, dann könnt ihr auch endlich raus.“

Die kleine Welpin heulte nervös auf und zitterte und Hanako beunruhigte es etwas, dass sie sich so sehr anstrengte und ihre Kräfte verbrauchen wollte. Die Weiße packte also ihre Tochter ganz sanft am Nackenfell und trug sie zu ihren Geschwistern, denen sie sich nun allen drei zuwandte und ihnen einige Worte der Beruhigung schenken wollten.

„Glaubt mir, ihr dürft hier bald raus, euer Vater und viele andere Wölfe müssen nur aufpassen, dass ein fremder Wolf nicht hier eindringt und euch weh tut. Also bitte bleibt ruhig, verhaltet euch ganz leise und bleibt hier sitzen, dann kann euch nichts passieren, ich werde euch mit meinem Leben beschützen, habt keine Angst, meine Süßen.“

Hanako sah zu Leé und nickte sanft.

„Wirst du ab und an einen Blick auf sie? Danke.“

Damit drehte Hanako sich zu Banshee und lauschte mit spitzen Ohren der Situation.

Die kleine Fähe bemerkte ihre Mutter, welche sie sanft anstupste und zu ihr sprach. noch immer spürte sie die Wut in ihrem Bauch und dann spürte sie wie ihre Mutter sie zu ihren beiden Geschwistern trug und dort sanft absetzte und ihnen erklärte was los war. Die kleine wollte nicht mehr hier sein und doch rollte sie sich zusammen und kuschelte sich eng an die anderen beiden und leckte diese sanft ab, während ihre Augen ihre Mutter verfolgten die zu Banshee trat. Die weiße lag nun zu dritt am Boden und liebkoste sanft ihre Geschwister, während eine Fähe auf sie achtete. Die kleine glaubte zu wissen, dass sie Lee hieß und ebenfalls die Tocher ihrer Mutter war, so erhob sie sich rasch wieder udn stupste ihre Geschwister nochmal an und tappte zu der anderen Fähe. Angekommen stupste sie sie an und schmiegte sich an sie. Ebenfalls fing die kleine Fähe an die große sachte abzulecken, was sich als schwierig erwie da sie so klein war.

"bist du meine große Schwester Lee?"

Fragte die kleine dann ahnungslos. Sie war sich nicht sicher, ob sie alles richtig mitbekommen hatte oder wieder irgendetwas wild durcheinander warf. Sie ließ sich auf ihren Hintern plumpsen und schaute mit großen Augen zu der ihr gegenüber hinauf.


Tyrael hatte mit befriedigung bemerkt, dass Kaede wieder ruhiger atmete, sich langsam beruhigte. Zufriedebn hatte er sich nochmal an sie geschmeigt, doch dann lief Bastar fort, Kaedes Ruhe war vorbei.
EInerseits verdammte Tyrael Bastar nun dafür, dass er Kaede wieder in die Gefahr brachte zusammenzubrechen, doch andererseits, vielleicht war der junge Rüde ja eifersüchtig auf ihn? aber warum? Warum auf ihn? Tyrael. Er war ein alter Rüde, Bastar jung und Kaede liebte ihn. Liebte ihn sehr. Das sollte er zu schätzen wissen. Tyrael selbst war nun gerade mal ein paar Monate hier, ja Kaede hatte sich ihm anvertraut, doch das hatte nichts zu bedeuten!

Nun erhob Kaede sich, ging zum fremden, sprach mit ihm. Doch tyrael blieb im Hintergrund, hielt sich zurück und schwieg. Ob Bastar wiederkommen würde Was würde der Fremde nun tun?

Tyrael schloß kurz die Augen und ließ die Windböen durch sein Fell wuseln, dann setzte er sich geschmeidig hin, seine Rute legte sich um seine beine und er wartete ab, seine Augen auf Kaede gerichtet.



((Aso danke))

Inuki sah sich fragend zu dem Rüden um der am Boden lag und weinte. Banshee war auf einmal total anders als vor einigen Minuten.. Ein riesengroßes Fragezeichen stellte sich in der weissen jungfähe auf und blieb dort stehen. Wer war der Fremde und was wollte er hier? Als der Rüde erzählte was er hatte stuzte sie und wusste nicht was sie sagen sollte.. Seine Welpen waren gestorben? Inuki hatte zwar noch nie Welpen gehabt aber es hörte sich schon so brutal an das man fast mitheulen konnte.. Banshee hatte recht.. Einen Welpen zu verlieren war warscheinlich wirklich schlimmer als einen freund. Sie sagte nichts und sah nur neben Hanako und Banshee hin und her.

Der Rüde schüttelte sich und lauschte dem Ruf von Kaede. Zögernd bewegte er sich in ihre Richtung zurrück.Er grummelte weiterhin und lies sich dann etwa 4 meter weit entfernt von allen Wölfen fallen. Sein Kopf aufrecht, seine Ohren zuckten wild hin und her, und seine Rute wedelte unruig von links nach rechts und umgelehrt.Mit wachsamen Augen wechselte er die Blicke.Leise seuftzte er.Seine forder Pfoten lagen überkreutzt da, und sein liegender Körper war ganz still. Seine Pfoten gaben keine regung von sich, und sein Kratzer ,der über das Auge verlief, schmertzte noch.Er sah zu dem Fremden, mit dem er sich eben so gebissen hatte, und hielt abstand von ihm.Wollte ihm nicht zu nahe kommen. Es war ja nicht so das er den Fremden nicht mochte, doch er hatte Angst gehabt. Um Kaede..um die Welpen..Um Banshee....eben einfach um das Rudel.Der seichte wind durchfuhr sein Brustfell.

((Nirian, du Strumpf ^.- Wölfe können doch nicht weinen [132] ))

Falk trat von dem Fremdling zurück, den er eben noch bedrängt hatte. Zwar störte den Hünen die Anwesenheit dieses Rüden immer noch, aber für das, was er erzählte hatte der Grauwolf ein gewisses Verständnis. Er erklärte zumindest seine möglichen Motive. Trotzdem - vorerst würde er den Eindringling beobachten. Verhielt er sich dann ruhig im Revier war ja alles in Ordnung.
Falk beugte sich zu dem winselnden Rüde hinab und sagte:

"Das war verdammt knapp. Um ein Haar hätte auch ich dich fertig gemacht. Ich denke, vorerst kannst du bleiben. Aber wenn du nur Show machst..."

Noch einen mahnenden, scharfen Blick warf er dem Rüden zu, dann wandte er sich wieder an das Rudel.

"Ich danke euch. Das war's dann auch vorerst, denke ich..."

Dann suchte Falk nach Bastar und erblickte ihn ein Stück vom Rudel entfernt. Er wollte mit dem Rüden sprechen, wollte hören, was er zu dem Vorfall sagte. Zumindest wollte Falk all die ihm so fremden Wölfe im Rudel kennenlernen - jetzt, wo er beschlossen hatte zu bleiben und nicht mehr fortzuziehen. Und dann - dann würde er sich um Ayala kümmern... Falk schluckte. Sein Herz schlug hart und rasch gegen seinen Brustkorb. Warum war es nur so schwer...? Hatte er denn Angst vor dem was sie sagen oder tun könnte?

Unterdessen hatte Falk sich Bastar genähert und ließ sich jetzt neben ihn fallen.

"Hey...hey, Bastar... Ich hoffe, du bist mir nicht böse, ich wusste nur nicht genau, was in dich gefahren ist und wollte dich vor deiner eigenen Wut beschhützen... Aber vielleicht erzählst du mir, was los war? Weißt du, wir kennen uns kaum, aber genau das, denke ich, ist falsch... Ich möchte jeden im Rudel besser kennenlernen, möchte wissen, auf wen ich mich verlassen kann. Jetzt, wo Acollon erstmal weg ist braucht Banshee alle Unterstützung, zumal jetzt auch noch die Welpen da sind."



Der Rüde sah nur kurz zu Falk, und richtete den kopf dann wieder gearde aus, und legte ihn auf seine Pfoten.Brummelnd antwortete er;


Vieleicht durch Angst...durch den..Beschützerinstinkt...oder doch aus dem Hass auf meinen vater.

Er zuckte nur mit den Schultern und schwieg dann wieder.
Was die anderen über ihn dachten, war ihm momentan egal.Doch genoss er es, mal einen Rüden an seiner Seite zu haben.Er wollte aufkeinen fall unfreundlich wirken,doch wusste er nicht o recht, wie er das ausdrücken sollte.Er sah aus den augenwinkeln ernneut zu falk, und seuftzte leise.
Bastar war nicht sauer,er wusste ja, das Falk es nur gut gemeint hatte.Und der graue, hatte ja wirklich übertrieben. Das gab er zu.


Leé nickte lächelnd ihrer Mutter zu und schlich näher zu den Welpen. Neben den Fellbündeln legte sie sich hin, sodass auch Hanako noch genügend Platz hatte. Nun galt ihr Blick den kleinen Fellbündeln, obwohl sie mit einem Ohr nach draussen lauschte und jedes leiseste Geräusch oder Wort aufsaugte. Eine hübsche kleine Welpin erregte Leé's Aufmerksamkeit. Erstaunt über die Zärtichkeiten der Kleinen schwieg sie eine Weile und betrachtete sie bedacht. Sie empfand die Kleine als ziemlich clever, dass sie sogleich Leés Namen kannte. Lächelnd sagte die braune Fähe:

"Ja, ich bin deine Schwester. Wie heisst du denn Kleine?"

Ein vorsichtiger Knuffz in den Bauch der Welpin gab Leé's Freude ausdruck. Noch nie zuvor hatte sie es ernsthaft mit Welpen zu tun gehabt. Ausser vielleicht mit Inuki. Doch auch diese war nicht mehr eine Welpe...

.oO(Die Zeit wächst mit den Bäumen...)

dachte Leé ohne grosse Gefühle. Wieder schaute sie auf die kleine Welpin, welche so selbstbewusst vor ihr hockte, mit grossen Augen guckend. Ein herzhaftes Gähnen liess für einen kurzen Augenblick ihre Zähne sehen. Müde legte sie ihren Kopf auf die Pfoten. Jedoch hob sie diesen sogleich wieder und schaute zum Ausgang der Höhle.

.oO(Was sich da draussen wohl abspielt?)

dachte Leé neugierig und schaute wieder zu den Welpen hin.


((Verdammt, mein letzter Zug war ja mal gewaltig ooc - aber das wird jetzt wieder besser ^^
Bananenkleetee - [131] ))

Falks natürliche Reaktion auf die eher abweisende Haltung Bastars war Trotz. Es war eine Seltenheit, dass sich der mürrische Hüne jemandem so bereitwillig und freundlich näherte und wenn er die Lage so betrachtete, so hatte er auch keinen Grund dazu, es je wieder zu tun. Tief in seinem Inneren wusste Falk natürlich, dass das Quatsch war und nicht jeder Wolf in eine Schublade gesteckt werden konnte, außerdem war das distanzierte Auftreten Bastars wahrscheinlich gar nicht gegen ihn, Falk, persönlich gerichtet - dennoch fühlte der Rüde so. Einen Moment lang fixierte der muskulöse Grauwolf seinen Gegenüber, dann stand er auf.

"Okay..."

Dann ging er weg. Und er dachte auch nicht mehr an den Vorfall. Was Bastar nun davon halten mochte war Falk herzlich egal. Dennoch hoffte, der Rüde nahm sich Falks Aussagen sein Verhalten die vorherige Situation betreffend zu Herzen. Der Grauwolf konnte recht unangenehm werden. Außerdem diente es nicht zuletzt seiner eigenen Sicherheit.
Einen Moment lang wusste Falk nicht wohin. Das ganze Zeremonium war durch den Zwischenfall mit dem Fremden ins Stocken gekommen und der Hüne wünschte sich plötzlich, dass alles bereits vorbei wäre. In ihm war auf einmal so ein Drang - der Drang, endlich alles mit Ayala, der geliebten weißen Fähe zu klären. Fehlten ihm vorher die Worte, so schien es jetzt, als reichte sein Leben nicht ihr alles zu erzählen, was er ihr erzählen wollte. So war es früher auch bei Leah gewesen - alle Schranken aufgehoben, die Nähe so groß... Falk spürte, dass er endlich dabei war, wirklich wieder aus der Trance, in die ihn die Erinnerung an die Ereignisse der letzten Monate, die ihn zwar in den Bergen kaum, aber doch hier im Tal der Sternenwinde so übermäßig versetzt hatte aufzuwachen. Es schien plötzlich alles so egal - wenn nur Ayala ihn noch wollte. Und Falk wurde klar, wie sehr er die sanfte Fähe wirklich brauchte. Mit festen Schritte ging er auf sie zu, wollte mit ihr reden, alles klären - und wenn nicht jetzt, dann etwas später, aber heute noch, unbedingt.
Leise sagte er ihren Namen, dicht an ihrem Ohr:

"Ayala..."


Der Rüde sah zu Falk, der sich erhob, und den anderen zuwendete.Dann spitzte er die ohren und sah rüber zu Lighto, der Falk bat, ihn mit dem fremden Rüden allein zu lassen. Das war Bastars stichwort.Mit einem Satz hob er seinen muskolösen Körper in die höhe, und schüttelte sich. Sein Fell war zerstrubbelt, und noch etwas verklebt. Langsam drehte sich der Rüde um und lief zurrück zum Rudelplatz. Kaede hatte ihn zwar geveten, zu bleiben, doch da sie ja nicht mit ihm sprach ,war ihm das recht herzlich egal, was sie jetzt gerade von ihm dachte.

.oO(Soll sie doch denken was sie will...)

Dachte der Rüde mürrisch, und schnaupte gerreitzt. Auf dem Rudelplatz angekommen, lies er sich im Sand sinken, und legte den Kopf auf die Pfoten.Er schloss die Augen und versuchte etwas zu schlafen, doch kahm er gerade mal dazu, etwas zu Dösen, denn schlafen konnte er nicht.Aber er versuchte es zumindest.


((hach, endlich wieder Dramatik pur *ggg* ))

Ayala hatte das ganze Geschehen stumm verfolgt. Kaum waren Falk und noch ein paar andere aufgetaucht, war ihr so plötzlicher Drang sich zu beweisen mit einem Mal verschwunden. Sie hatte sich zurückgezogen, wie so oft in letzter Zeit. Neben einem Busch sitzend, welcher ihr Schutz vor dem Wind gewährte, verfolgten ihre Augen und Ohren das Chaos, ihre Gedanken jedoch zogen sich zurück in ihre eigene Welt, bestehend aus verblassenden Farben und lichtem Grau. Wortfetzen und verzweifelte Laute drangen an Ayalas Ohr, vermischten sich mit all den lauten Geräuschen, die sie wahrnahm.
Als nach einiger Zeit endgültige Stille um sie einkehrte, hörte die weiße Fähe nur die sich steigernden Schreie in ihren Inneren. Äußerlich war sie unverändert, sie schien sich konzentriert auf die sich autürmenden Wolken zu konzentrieren.
Als sie endlich das sanfte Hauchen an ihrem linken Ohr wahrnahm, merkte sie erst, wie weit sie sich entfernt hatte. Entfernt von der Realität, von ihrem früheren Ich...
Bestürzt drehte sie sich um - und blickte direkt in Falk von Scharfenbergs Augen. Unfähig etwas zu sagen, sich zu erklären, oder auf eine Regung seinerseits zu warten, vergrub sie ihre Schnauze in seinem Fell und sog den so wertvollen Duft ein.




Alienna wich noch einige Schritte zurück und wurde nun ganz von den Schatten der Bäume verschluckt. Sie wollte nicht weiterhin bei den aggressiven Rüden bleiben, selbst die Fähen schienen ihre Ruhe zu verlieren. Die Lage beruhigte sich zwar schon wieder, aber Alienna hatte trotzdem weiterhin Angst auch wenn sie sich dabei kindisch vorkam. Als sie den Rudelplatz nicht mehr sehen konnte, wagte sie sich umzudrehen und nicht mehr rückwärts davon zu stolpern, sondern eingermaßen beherrscht vorwärts einen Weg durch den Wald zu suchen. Sie war auf unbekanntem Gebiet, in der kurzen Zeit, die sie nun bei diesem Rudel war, hatte sie nur wenige Teile des Reviers erkundet und dieser gehörte offensichtlich nicht dazu. Trotzdem war der Wald hier schön, die Sonne verfing sich in dem dichten Geäst und spiegelte sich in tausenden von winzigen Wassertropfen die hier an den Blättern schimmernd herabhingen. Alienna hielt inne und trat etwas näher an einen der massiven Baumstämme, die Äste hingen tief herab und trugen große, süß duftende Blüten von einer tief orangenen Farbe. Die zierliche Fähe trat noch näher und hielt ihre Nase vorsichtig in einen der Blütenkelche, der Duft war betörend und ließ sie auf eine seltsame Art glücklicher werden. Sie musste leicht nießen, fuhr sich mit der Pfote über die Nase und ließ dann ihren Blick den Stamm hinauf klettern und verlor sich in einem Meer von orangenen Farbtönen. Es war ein Wunder, anders konnte sie diesen Baum in diesem verzauberten Teil des Waldes nicht beschreiben. Sie trat an den Stamm heran, rieb ihren Kopf an dem breiten Stamm, als wollte sie ihn als den ihren makieren, und ließ sich langsam niedergleiten. Sie legte den Kopf auf die Pfoten und schloss die Augen, hoffentlich würde Banshee heulen, wenn die Welpen hinaus durften ... oder vielleicht würde Lighto kommen, wenn die Gefahr von dem Rüden gebannt war ...

((Oh ja, liebste Ayala, und jetzt wird es richtig schön romantisch... Oder kitschig, wie man will ^^))

Vorsichtig ließ sich Falk neben Ayala nieder. Sein rechtes Ohr zuckte wild vor Spannung, doch das war Falk zum ersten Mal wohl herzlich egal. Ein tiefes Gefühl von Wärme breitete sich in seinem Körper aus, als er Ayalas sanften Geruch wahrnahm und spürte, wie sie sich an ihn kuschelte. Wie hatte er sie in den letzten Monaten doch vermisst... Besonders in den letzten Wochen des Winters hatte er sich so sehr nach ihrer Wärme gesehnt, ein Sehnen, dass er sich nicht recht hatte eingestehen mögen, dass jetzt jedoch von absoluter Präsenz war. Wer blieb im Winter schon gerne alleine? Er, Falk, hätte Ayala jedenfalls gerne an seiner Seite gehabt - und ihr war es sicherlich auch nicht anders gegangen. Denn jetzt, als er diese Berührung spürte, die soviel mehr ausdrückte als alle Worte - jetzt wusste Falk, dass er Ayala nicht verloren hatte. Sie war immer an seiner Seite gewesen, wenn auch bis eben weiter weg als vorher. Obwohl der Hüne es am liebsten bei dieser Berührung belassen hätte wusste er doch, dass ihn dies nicht zufrieden stellen würde. Er musste jetzt alles mit ihr klären. Sofort.

"Ayala, ich..."

Herrje. Da war sie wieder, diese seltsame Wortlosigkeit, dieses Ringen nach Formulierungen und Wendungen, mit denen er ihr erklären wollte... Ja, was auch immer erklären wollte. Und fragen wollte er. So vieles fragen... Wo waren die Worte geblieben? Eben hatten sie ihm doch alle noch auf der Zunge gelegen? Der Hüne ermahnte sich: Er musste jetzt vor allen Dingen Ruhe bewahren. Das war jetzt das Wichtigste.

"Ayala... Es ist nicht gut gelaufen in den letzten Monaten... Und es gibt soviel, was ich dir sagen will, und ich frage mich, ob ich es wohl schaffe, dir das alles zu sagen... Eben hatte ich das Gefühl, unser ganzes Leben könnte nicht reichen."

Falk unterbrach sich um Luft zu holen.

"Ich bin gegangen, weil...weil ich endlich Klarheit wollte. Weil ich mit dem, was geschehen ist nicht umgehen konnte. Ich meine, ich denke, du weißt, was du mir bedeutest...und was Dayon mir bedeutet... Und darum bin ich zurück in die Berge gegangen, in die Berge - wo ich geboren bin und von wo ich damals weglief. Ich wollte mich dieser Vergangenheit stellen und dann entscheiden, ob ich zurückkomme, ob ich hier noch sein kann... Und ich muss sagen, dass ich die Entscheidung zuerst bereut habe. Alles war plötzlich so...fremd."

Wieder hielt er kurz inne und fuhr gedankenverloren mit der Zunge über Ayalas Fell.

"Ich war damals auch an den Gräbern, du weißt, von meinen Geschwistern und von Leah. Das Rudel war fort, womöglich ausgelöscht, mir schien, dass noch ein schwacher Geruch nach- Wie dem auch sei. Was ich sagen will, ist...als ich da so stand... Als ich dort stand, habe ich plötzlich gespürt, dass jetzt alles in Ordnung ist. Dass mich das nicht mehr beeinflussen wird. Es ist vorbei. Und dann...dann hab ich auch gemerkt, wie wichtig du mir bist. Ayala..."

Falk holte tief Luft.

"Ayala, ich liebe dich. Und ich möchte an deiner Seite bleiben. Wenn du mich noch an deiner Seite haben willst, so wie - wie vor dem Ganzen."


((Hach, endlich - die magischen drei Worte... ^^))

((*Falkü knuuuutschs* endlich *hüpfs* xD ))

Gierig sog Ayala all die Worte Falks ein, auf die sie eine halbe Ewigkeit gewartet hatte. Es fiel ihr schwer, ihn nicht zu unterbrechen, um ihm zu sagen, wie gut sie ihn verstehen konnte - jetzt, da sie so vieles mehr verstand.
Sie gab sich ganz seinen Liebkosungen hin, seinem Duft seiner Srtimme - alles war eins geworden´- und doch verstand sie alles, was er sagte.
Sie lächelte, als er von dem Gefühl berichtete, die Zeit könne nicht ausreichen. Im Nachhinein war es ihr selbst nicht anders ergangen. In so vielen Augenblicken hatte sie das Gefühl gehabt, so wertvolle Zeit zu verlieren, in denen sie ihn hätte lieben können, wie sie es sich schon immer erträumt hatte. Wie viele Hindernisse waren gewesen, wieviele unsichtbare Schranken, die sie getrennt hatten. Nun war alles offen, alles frei.

"Falk, ich ... ich habe mich so nach deiner Stimme gesehnt. Nach deinen Worten ..."

Ein sanftes Lächeln wurde von Ayalas Lefzen geformt.

"Ich verstehe deine Gründe, du musst dich mir nicht erklären. Doch das schlimmste, das Übel, das die ganze Zeit auf mir lastete, ist das Gefühl der Schuld."

Die Weiße senkte leicht ihren Kopf, um danach Falk direkt in die Augen zu sehen.

"Ich habe dich verraten, Falk von Scharfenberg. Ich habe mich dir nicht anvertraut, und damit all unser Vertrauen ineinander zerstört. Immer wieder kehren diese Gedanken urück, was geschehen wäre, hätte ich erkannt, was mit Dayon passierte ... Die letzten Monate begann ich, mich selbst zu hassen, ich weiß nicht, wie sehr ich mich verändert habe, ich weiß nur, dass nichts mehr wie früher ist."

Plötzlich schien alles so weit entfernt. Endlich konnte sie doch das erreichen, wofür sie immer geträumt hatte. Doch die bittere Erkenntnis war, das dies niemals unter den Umständen exisitieren konnte, die sie sich vorgestellt hatte. Nichts würde sein, wie sie es geglaubt hatte.
Ayala, ich liebe dich.
Er hatte es gesagt, er hatte nicht mehr darum herum geredet, er hatte es endlich gesagt. Doch er hatte auch etwas gesagt von So wie vor dem Ganzen. Was, wenn ihm erst viel zu spät bewusst wurde, wie verändert sie war. Was , wenn er merkte, dass ihre ursprüngliche überschwängliche Freude und die völlige Hingabe einer Sache der Resignation und dem Wehmut gewichen waren?
Was, wenn er sie nicht mehr erkennen würde?

"Ich will dich mehr an meiner Seite haben, als jemals zuvor, Falk. Ich brauche dich, ich habe gerade die letzten Monate gemerkt, wie leer mein Leben ohne dich ist. Jedoch habe ich Angst, dass du dir vieles einfacher vorstellst, als es tatsächlich ist. Niemals werde ich aufhören, dich zu lieben, das sollst du wissen. Aber ich glaube, ich werde dich in einen Nebel von Trauer und Ernst stürzen, sollte ich dich an meine Seite lassen. Ich werde mich dir um deinetwillen verweigern müssen ... versteh doch."

Sie war laut geworden, sie erklärte sich selbst, was Vernunft war. Es waren keine an Falk gerichteten Worte, es waren Worte, um sich in eigener Überzeugung zu üben.
Verzweifelt stand sie auf und drehte sich um - sie blickte ihn ein letztes Mal entschuldigend an und verschwand im Dunkel.

Atalya
24.12.2009, 12:46

Da sich nun ja wer anders um den Fremden kümmerte, stand Kaede vorsichtig auf und tapste etwas abseits. Eigentlich wollte sie nur noch ihre Ruhe haben aber irgendwie hoffte sie darauf, dass die Welpen raus durften. Sie wusste jedoch nicht genau, wie Banshee nun handeln würde. Sie hatte gesehen wie Bastar den Platz verlassen hatte und war innerlich etwas verletzt. Sie hatte so gehofft, dass er kommen würde, doch verstand sie auch warum er gegangen war. Sie war eben noch bei Nirian gewesen, doch es wäre unhöflich gewesen wenn sie einfach gegangen wäre und nun war er schon weg. Grummelnd ließ sie sich wieder auf den Boden fallen und gähnte dann, indem sie das Maul aufriss und ihre sehr guten Zähne blitzen in den Himmel hielt, ehe sie das Maul wieder geräuschlos zuklappte und leicht seufzte und ihren Kopf auf ihre Pfoten legte. Sie war viel zu fertig um sich groß sorgen zu machen, oder angst zu haben. einzig und allein ihre Ohren waren dauernd in bewegung und nahmen jedes noch so kleine Geräusch auf. Ihr anderes Auge hatte sie nun auch geschlossen. Sah sie auf dem doch auch nur so wenig. Genervt zuckte sie mir der Rute, jedoch auch nur schwach, da ihr einfach die nötige Kraft fehlte. Sie würde ja sehen. Vielleicht würde Bastar ja zurück kommen. Das hoffte sie zumindest. wäre es doch sehr schön gewesen. Und Tyrael.. Naja er saß da vorne.. wenn er nicht kommen würde, könnte sie mit Bastar ungestört reden, solange die Welpen sowieso noch nicht rausdurften. sie dachte ganz fest an Bastar. In der Hoffnung dass er es spüren würde, auch wenn dies blanker unsinn war... Das war ihr klar..

Bastar lag auf dem Rudelplatz,Es war angenehm still und der zarte wind, der sein Fell durchrfuhr, war angenehm kühl. Auch er bagnn zu gähnen.Trotz seiner müdigkeit, hob er den Kopf, und sah zu der stelle, an der er been noch mit dem Fremden gekämpft hatte. Jedenfalls in die richtung davon. Keines falls wollte er nochmal dort hin zurrück, auch wenn er doch gerne zu Kaede gegangen wäre.Aber er wollte die nächste zeit nicht. Er legte den Kopf zurrück auf die Pfoten, und schloss die augen. Ein ohr war zurrück gelegt, das andere standt kerzengrade ,nach vorne gerichtet.
Seine Nase nahm jeden Geruch auf, und so begann Bastar nochmals zu dösen...Trotzallem dachte er nach...das Rudel hier...alle schienen verwirrt..nicht zu wissen was richtig und was falsch war.Aber er wollte wenigstens etwas helfen, alles wieder zum normalen Stande zu bringen.Und er hoffte, das er es auch schaffen würde...doch wie?Vastar würde aber sein bestes geben!!!!


Falk konnte nicht begreifen, was da geschah. Eben hatte es sich noch alles so gut und richtig angefühlt, eben noch hatte er so sehr gewusst, dass er sie nicht verloren haben konnte - und nun... Nun ging sie?
Vor Falks Augen drehte sich alles. Das konnte doch nicht sein... Das durfte doch einfach nicht sein... Nicht jetzt, jetzt doch nicht... Er hatte doch Vertrauen zu ihr, hatte doch begriffen, dass sie keine Schuld hatte, niemand hatte Schuld, auch Dayon nicht, Dayon war einfach nur zu schwach gewesen, und niemandem sollte seine Schwäche vorgeworfen werden, niemandem...
Warum ging Ayala? Was hatte sie gesagt? Sie musste sich ihm um seinetwillen verweigern? Aber das war doch der größte Schwachsinn, den er jemals gehört hatte! Er allein war es doch, der die Verantwortung für sich trug, und wenn er entschied, dass er es auf sich nehmen würde, alles auf sich nehmen würde, nur um an ihrer Seite zu sein... Das konnte ihm doch niemand verbieten!
Er sprang auf, von wildem Zorn und noch größerer Verzweiflung getrieben und sprang ihr hinterher, lief, bis er sie eingeholt hatte.

"Ayala! Ayala, bleib stehen! Ayala, das..."

Er überholte sie, stellte sich vor sie. Sie würde nicht an ihm vorbeikommen. Nicht, bevor er sie nicht ließ... Aber wenn sie gehen wollte, dann würde er sie gehen lassen. Aber konnte sie denn wirklich gehen wollen?

"Ayala, nein! Ich habe es mir wirklich nicht leicht gemacht! Ich musste lange mit mir kämpfen, bis ich all das verstehen konnte, aber ich habe es mir wirklich gut überlegt! Du trägst keine Schuld! Und auch Dayon trägt keine Schuld! Niemand trägt hier Schuld! Und wenn jemand Schuld tragen würde, dann wäre es auch egal! Ayala - du sagst, du musst mich verlassen, um meinetwillen verlassen! Aber das ist doch..."

Falk holte tief Luft.

"Das ist totaler...Mist! Ich werde nicht leugnen, dass mich das damals verletzt hat. Und ich werde auch nicht abstreiten, dass es niemals wieder Situationen geben wird, in denen du mich verletzen wirst... Aber Ayala! Das ist okay - das ist okay, weil du mir wichtiger bist als all das Leid und das... Verstehst du? Es gibt so viel Schönes, was wir zusammen erlebt haben - und wieviel wiegt dagegen dieses eine negative Erlebnis?"

Er verstummte.

"Wahrscheinlich denkst du jetzt, dass ich nicht nachdenke, dass ich nur einfach zu große Angst habe, dich zu verlieren. Und ich habe Angst dich zu verlieren, ja. Aber das ist es nicht nur... Sondern ich sage dir das, weil ich mich verändert habe. Mir ist 'ne Menge Scheiße passiert und dir auch, Ayala, ich weiß das. Aber ich lasse mich davon einfach nicht mehr in dem Maße beeinflussen, dass ich umfallen werde und dann nicht fähig bin, wieder aufzustehen. Und das, was passiert ist, das wird nichts an meinem Verhalten zu dir ändern. Ich liebe dich noch mehr, als ich es vorher schon getan habe. Und ich sage das alles nicht, weil ich es glaube, sondern-"

Er holte tief Luft und sah sie fest an. Mit eindringlicher Stimme sagte er:

"Sondern weil ich es weiß."

Er schwieg kurz, dann sagte er:

"Ich rede nur von mir. Aber wenn du weiter zu deiner Entscheidung stehst - dann werde ich das respektieren."


Alles in Ayala schrie. Die Vernunft kämpfte mit dem Drang, sich Falk endlich ganz hinzugeben – ohne Ausweg und ohne Bedingungen. Sie stand sich selbst im Weg, hatte es ihm erneut bewiesen. Doch er war ihr gefolgt, auch er hatte gekämpft. Gekämpft einzig und allein für sie … er würde sie nicht aufgeben, gäbe sie ihre Liebe nicht auf.

„Falk … hör zu … ich weiß nicht mehr, was richtig, was falsch ist. Ich wollte dich mit diesen Worten nicht kritisieren, dich am allerwenigsten. Viel eher wollte ich dir klarmachen, dass es keine Zukunft für uns gibt. Keine Zukunft, wie du sie dir vorstellst.“

Ayala sah tief in Falks dunkle Augen, ein verzweifeltes Seufzen entrann ihrer Kehle.

„Ich sage dir etwas, was bisher niemand weiß. Ich offenbare dir mein Ich, wie ich es mir selbst noch nicht eingestanden habe. Falk, ich … ich – es geht doch gar nicht um die Vergangenheit! In meinem Jetzt ist alles zerstört, liegt alles kaputt da, ich erkenne mich nicht mehr, verstehst du? Ich traue mir selbst am wenigsten. Bei jedem Schritt überlege ich, ob es das wert ist, ob ich meiner Qual kein Ende setzen soll. Ich liebe dich, doch ich fürchte, ich habe keine Kraft mehr dafür, ich würde dir nur ein Laster sein, ich würde dich stets mit Trauer belasten, dich mit dem Dunkel überfluten, das aus mir bricht. So wie ich mich vom Rest des Rudels fernhalte, weil ich die Stimmung des neuen Glücks nicht ertragen kann, weil ich allen nur die Laune verderbe, so muss ich mich auch von dir fernhalten.“

Lange sah sie ihn an, öffnete ihm ihre Türen zur Seele.

Vergessen, nein, das kann ich nicht
Nebel der Seele nehmen mir Licht
Das Blut, es rinnt, ich kann nicht mehr
Tausend Tränen, rubinrot, schwer
Ich spüre, dass mein Ich zerbricht.


„Es sei denn du fühlst dich stark genug, es sei denn ... du willst all das auf dich nehmen.“

Wie konnte sie ihn das nur fragen! Sie hatte sich geschworen, sie würde es gar nicht erst so weit kommen lassen, sie hatte ihn nicht belasten wollen, sie hatte kalt, hart erscheinen wollen – und jetzt?
Eine weitere Woge der Verzweiflung überkam sie, die Geräusche um sie nahmen eine unnatürliche Lautstärke an, alles war verzerrt, alles so … ineinander verwoben.
Ayala stolperte auf Falk zu, sie vergrub ihre Schnauze erneut tief in seinem Nackenfell.

„Ich kann einfach nicht mehr…“




Lighto hatte sich alles mitangesehen. Langsam wurde er alleine gelassen mit dem Fremden. oO(Warum gehen die alle aufeinmal?)Oo fragte sich der Rüde und schüttelte den Kopf. Er sah wie sich Alienna entfernte und rief ihr hinterher:

Alienna Warte bitte!

Lighto sah der Fähe nach doch sie schien ihn nicht zu hören. Der weiße Rüde seufze und wendete sich an Nirian.

Nochmal möchte ich dich hier Herlichst Willkommen heißen! Du bist mir sehr ähnlich Nirian (Hattest du deinen Namen eigentlich genannt?)

Der weiße Rüde holte tief luft und sah den anderem fest in die Augen.

Du hast genauso wie ich Welpen verloren... Auch meine Familie ist von mir gegangen und ich bitte dich, sei mein Freund und Bruder!

Lighto lächelte und sah in den Himmel. Er wollte zu Alienna.

Überleg es dir... Wenn du eine Antwort weißt rufe mich! Und nun entschuldige mich... (Sorry aba Nirian ist away und ich kann ja net wochen warten XD)

Der weiße Rüde lief los. Mit der Nase am Boden folgte er Aliennas Spur. Schon bald sah er die Fähe und sein Herz fing an Wild zu schlagen. Gerne hätte sich der Rüde an die Fähe gekuschelt doch er hatte bemerkt das sie sich nicht berühren ließ. Dem Rüden fiel es schwer aber er aktzeptierte es.

Heul!

murmelte er leise und zärtlich und legte sich neben die Fähe. Er sah sie an und schüttelte den Kopf.

Du wolltest wissen ob ich Welpen hatte? Nun ich hatte Welche.... Nicht sewlber aber adoptiert...

Der weiße Rüde schwieg. Sollte er erzählen das sie Tot sind?

Doch sie sind alle gestorben....

murmelte er und die Tränen liefen ihm über das Gesicht. Der Rüde legte die Pfote über seien Schnauze. Die Fähe sollte die Tränen nicht sehen.

(uff ~.~ längster Beitrag glaub ich in meinem ganzem Leben ~.~)


Alienna sah auf, als sie Schritte näher kommen hörte, ihr Herz machte einen kleinen Sprung, als sie Lighto erkannte und das glückliche Lächeln auf ihren Lefzen wurde noch ein wenig tiefer. Als er sich neben sie legte, rückte sie trotzdem leicht von ihm ab, sie fühlte sich schlecht dabei, aber ihr Körper befahl diesen Abstand zwischen ihnen und sie spürte diese tiefe, unerklärliche Angst, wenn sie das Gefühl hatte, dass ihr jemand zu nahe war. Trotzdem blieben ihre Augen weiterhin glücklich und aufmerksam auf Lighto gerichtet und seine Stimmlage ließ sie noch weicher lächeln. Doch dann begann er von seinen Welpen zu erzählen und ihre Miene verwandelte sich in tiefes Mitleid und nachempfundenem Schmerz. Als sie die Tränen über Lightos Geischt rinnen sah, obwohl er abwehrend die Pfoten über die Augen legen wollte, schob sie ihre Schnauze vor und wollte seine Wange berühren, hielt jedoch eine Pfotenlänge davor inne, konnte nicht weiter gehen, hatte Angst.

"Lighto, es tut mir so leid, was dir passiert ist. Welpen zu verlieren muss schrecklich sein und auch wenn ich es nie erleben musste so meine ich doch teilweise zu wissen, was du dabei empfunden haben musst. Es tut mir so leid und ich wünschte, ich könnte dich trösten."

DIe Schnauze an den Boden gepresst noch immer nur wenig entfernt von Lightos Schnauze lag sie da, die traurigen Augen auf den Weißen gerichtet und sich so hilflos fühlend.


Tyrael schnaufte leise. Er war wohl eingeschlafen... Sein Blick schweifte über den Rudelplatz.
Bastar war verschwunden, Kaede war auch nicht mehr in seiner Nähe. Wo war sie?

Hatte er jetzt die Welpeneröffnung verschlafen? Er schaute sich um. ... Nein.

Der große Rüde streckte sich, schleckte sich etwas um die Lefzen und suchte Kaede,sie war sein einziger Anlaufpunkt im Moment, er kannte sonst fast niemanden.

Nun, der WInd wehte ihm um die Schnauze, die allgemeine agressivität hatte sich wohl gelegt, wieder fuhr seine Zunge über die Lefzen und er hechelte kurz um dann aufzustehen und sich etwas die Pfoten zu vertreten.

Doch er wusste nicht, wohin, zu wem?
Also setzte er sich etwas in die Nähe von Kaede, die er wieder erblickte hatte und wartete ab, was passieren würde.


Wie lange sie dort nun schon alleine lag wusste sie nicht genau, nur wusset sie, dass die Welpen immer noch nicht raus durften. Sie konnte sie vorstellen, wie die kleinen genervt waren. Plötzlich sah sie, wie Tyrael aufstand und in ihre Richtung lief. Jedoch kam er nicht ganz zu ihr, so als ob er zögern würde und so stemmte sich die Fähe mit aller Kraft die sie noch besaß auf die Beine und tappte langsam und etwas unsicher zu Tyrael, wobei sie einmal leicht stolperte, da es sehr ungewohnt für sie war mit nur einem Auge zu sehen und so kam sie etwas vorsichtig bei Tyrael an und legte den Kopf leicht schräg als wollte sie fragen ob es okay wäre wenn sie sich niederlassen würde, doch ehe er ihr eine Antwort gab, klappte sie ihre Beine zusammen und ließ sich sanft und leicht auf den kühlen mit Tannennadeln übersäten Boden fallen und stupste Tyrael leicht an.

"Da bist du ja wieder? Hast du geschlafen?"

Liebevoll stupste sie ihn ein weiteres Mal an. wieso wusste sie selber nicht genau, doch sie mochte das Fell von dem Rüden. Ja es war so weich und so.. Beruhigend kam Kaede in den Kopf, doch darüber lachte sie sich selber innerlich aus. wie sollte Fell beruhigend sein!? Bastar war noch immer nicht aufgetaucht, was Kaede ein wenig traurig machte, doch wollte sie ihn nicht drängen. so schmiegte sie sich lieber ein wenig enger an Tyrael und hoffte, dass dieser nichts dagegen haben würde.

"Nun konntest du Bastar gar nicht richtig kennen lernen... Er war ja nur kurz da und hat sich sofort so sehr aufgeregt. Er ist nicht immer so.. Er ist ein lieber Kelr. Fast wie ein kleiner Bruder für mich. Ich liebe ihn so sehr"

Murmelte die Fähe. Ja sie liebte ihn wie einen Bruder. Wie ein Bruder, den sie nie gehabt hatte. Oder ja sie hatte einen... doch würde sie ihn nie Bruder nennen.. Er hatte sie gejagt, verletzt, gebissen und noch vieles mehr. Sie schielte kurz zu der Höhlen Öffnung. Noch immer schien es nicht so, als ob die Welpen gleich rauskommen würden.

"Schade.. Ich finde sie könnten langsam kommen"

murmelte sie abermals nur diesmal mehr zu sich selbst als zu jemand bestimmten.




Die kleine schmiegte sich noch immer an die große Wölfin die auch ihre Schwester war.

"Ich habe noch keinen Namen.. Bekomme ich noch einen?"

Mit großen Augen schaute sie Lee an. Jeder der großen wölfe hier hatte einen Namen. Würde sie wohl auch einen bekommen? Und was für einen? Gespannt spitzte die kleine ihre Ohren.

"Oh ich möchte einen ganz ganz schönen Namen bekommen. So einen schönen Namen wie deiner oder der von Mami..."

Immer nocht hatte die kleine Wölfin diese großen Kulleraugen beibehalten mit denen sie Lee anstarrte. Oh ja wie sehr sie sich einen hübschen Namen wünschte. Und ihre Geschwister. Sie würden sicher auch einen bekommen. Nun wippte die kleine noch ungeduldiger hin und her, wedelte mit ihrer Rute und krauste ihre kleine Nase, sodass sie einen Art nieser von sich gab, worüber sie sich furchtbar aufregte und drehte sich dann einmal um sich selber. Sie wollte so gerne raus und sich bewegen. einen Namen bekommen. Wenn der Name ihr gefallen würde, würde sie ihn jedem Wolf sagen, den sie zu gesicht bekommen würde. Wirklich jedem.. Immer noch tappte die kleine Wölfin auf der Stelle, ehe sie sich seufzend und Rute zuckend wieder zu ihrer großen Schwester legte.

"ich hab dich lieb"

meinte sie ehe sie die augen schloss und still blieb.


Inzwischen hatte sich Inuki hingelegt und sah sich alles genau an.. Was nun in den nächsten Tagen kommen würde wusste sie nicht. Die weisse sah wi mancha Wölfe den Platz verliesen manche kamen und manche schliefen. Alles war irgendwie durcheinander und komisch.. Inuki wusste im moment nicht was sie Helfen geschweige denn tun könnte. Sie seufzte nur unhörbar und ein leises lächeln wich ihr über die Lefzen. Die letzte Zeit war zwar anstrengend aber dennoch schönUnd nun waren die Welpen da.. Nachfolger des Rudels. Leben erlosch und leben entstand.. Das war das gesetz der Natur und wenn man die Bäume und die Büsche ansah erkannte man erst das man nichts gegen dieses kommen und gehen machen konnte. Gute und schlechte Zeiten füllten die Vergangenheit der weissen aber die guten Überwiegten etwas.. Ja so war das leben und Inuki war damit zufrieden auch wenn ab und zu nicht so schöne dinge geschahen.. Die weisse seufzte noch einmal lautlos und setzte sich auf. Ihr Blick strich über alle anwsenden.

Falk kuschelte sich eng an Ayala, wollte ihr alle Wärme geben und sie mit Liebe durchfluten... Er hatte nicht gewusst, dass es ihr so ging, dass sie sich so fühlte, aber niemals hätte er sich darum von ihr abgewandt, jetzt doch erst recht nicht! Falk fragte sich, was der Grund für Ayalas Trauer war. War es die Unsicherheit der letzten Wochen? Der Hüne schalt sich, weil er so lange gewartet hatte, so lange gewartet zu ihr zu gehen und mit ihr zu reden. Dann aber wurde er ruhiger. Wenn Ayala so zu ihm vor ein paar Wochen gesprochen hätte - vermutlich hätte Falk sich von ihr abgewandt, weil er selbst noch voller Vorwürfe und Zweifel war, weil so vieles an ihm nagte und weil er darum nicht die Kraft gehabt hätte, Ayala zur Seite zu stehen.

"Ayala... Ich werde dich nicht aufgeben und genauso darfst du dich nicht aufgeben. Ich habe dir doch gesagt, wie sehr ich dich brauche und natürlich ist eine Beziehung ein Geben und ein Nehmen... Aber wieviel hast du mir gegeben, damals, als ich in dieses Tal kam und innerlich kaputt war... Ich war so einsam - tief in meinem Inneren und wollte immer so eiskalt bleiben, so kalt, dass alles in meiner Nähe erfror... Aber etwas hat mich geändert, die Wärme und das Vertrauen, das ich hier im Revier zu spüren bekam und nicht zuletzt du, Ayala, du hast mir Kraft geschenkt und diese Kraft werde ich dir jetzt zurückgeben, so lange, bis es dir irgendwann wieder besser geht, und wenn es dir nie wieder besser gehen sollte, dann würde ich dir diese Kraft auch noch geben. Ich kann nicht gut für die Zukunft sprechen, ich meine, ich weiß auch nicht, was mich noch erwartet - aber es wird dann trotzdem nicht nur ein Du geben. Es wird ein Wir geben - und dieses Wir wird uns beiden Kraft geben. Wir sind miteinander nicht allein."

Er trat einen Schritt von ihr weg und sah ihr wieder eindringlich in die Augen.

"Kannst du mir das glauben? Alles, was ich mir von dir wünsche ist dein Vertrauen... Und den Mut, mit mir zu reden. Dann werde ich da sein. Glaubst du mir das?"


Lighto sah die Fähe erstaunt an. Er stubste sie zärtlich mit der Schnauze an doch sofort merkte er seinen Fehler und sprang auf.

Tut mir Leid

Der weiße Rüde wartete erschrocken auf die Reaktion der Fähe. Leise meinte er:

Lass uns zum Rudelplatz gehen. Ich möchte gerne die Welpen sehen!

Lighto wartete. Wie würde die Fähe reagieren?


Katsu Kyoto stand auf. Der kleine Rüde gähnte und sah zum Höhleneingang. Er sprang auf und rannte darauf los. Geblendet blieb er stehen. Das Licht war komisch aber der kleine Rüde fand es lustig. Dann sah er zurück zu den anderen.

(sorry bin gerade faul XD)

Leé legte entspannt die Ohren auf die Seite, doch sie hörte ihrer kleinen Schwester dennoch aufmerksam zu. Im Stillen lächelte sie. Die Vortsllung keinen Namen zu haben, gab Leé zu denken.

.oO(Wie das wohl ist?...)

dachte Leé und kam sich dabei reichlich blöd vor. Sie selbst war noch nicht lange kein Welpe mehr. Doch es war ein gutes Gefühl gross zu sein. Zwar war sie als Fähe noch nicht besonders gross, dennoch wesendlich gewachsen im Vergleich zu früher...Trotz des guten Gefühls schwand ein anderes. Geborgenheit. Als Welpe konnte man sich so gut in das Fell der Mutter verkriechen. Oder einfach mal unter die Mamma rennen, wenn man angst hatte. Nun musste man sich den meissten Dingen selbst stellen, kann sich nicht einfach vor allem verstecken. Und wiedereinmal merkte Leé nicht, wie schnell sie in Gedanken versinken konnte. Es war wie ein langer Weg auf welchem so viele spannende und unentdeckte Dinge standen. Jedoch konnte man ebensoschnell in ein Loch sinken, also in Gedanken. Dies war immer noch eine grosse Schwäche Leés. Wie oft ermahnte sie sich selbst, dass sie sich mehr der Gegenwart zuwenden sollte, als der Vergangenheit oder den Vorstellungen ihrer Gedanken.
Ihre Aufmerksamkeit galt nun wieder der Kleinen, welche nah bei ihr lag. Eine Weile betrachtete Leé sie, wie sie ganz still, mit geschlossenen Liedern dalag.

"Ich bin mir sicher, du wurst einen ebenso schönen Namen, wenn nicht noch einen schöneren, kriegen..."

flüsterte Leé ganz leise, um sie nicht aufzuwecken. Liebevoll leckte sie ihr kurz und vorsichtig über die Stirn. Ohne sich dabei zu ertappen öffneten sich die Tore und Leé fiel in ein weiteres Loch auf ihrem Weg.

.oO(Chiro...mein kleiner Bruder Chiro...)


Tyrael blickte auf, als Kaede sich bewegte und zu ihm hinüber kam, schwächlich wie sie war, knickte sie zusammen. Sofort legte er sich zu ihr und stützte sie, schleckte ihr sanft über ihr Nackenfell und genoß ihre Nähe.
Immer wieder stupste sie ihn zärtlich an und er genoß es, vertraute sie ihm doch?
Irgendwo tief in ihm schrie etwas, dass niemand ihm mehr Vertrauen schenken sollte, doch er stellte es stumm. Er hatte hier ein neues Leben begonnen, genau wie Kaede. Vielleicht ist es auch schwer für sie, Vertrauen zu fassen und sie hatte einen guten Grund um es gerade ihm zu schenken.

Er wusste es nicht und beließ es dabei. Auf ihre Frage, ob er gescglafen hatte, nickte er und lächelte ein wenig.

Ja, ich glaube ich bin einfach weggeknickt. ... Wo ist Bastar denn nun hingelaufen?

Tyrael kannte den Kaede so wichtig gewordenen Wolf nun immernoch nicht, und er war auch nicht bessessen davon dies zu ändern, doch er würde sich freuen. Ihr zu liebe.
Er schaute sie lächelnd von der Seite an, sie war wirklich sehr schön.
Er schallt sich selbst und lächelte in sich hinein und blickte kurz fort, während er auf ihre Antwort wartete.



Alienna zuckte mit einer ruckartigen Bewegung vor Lightos Berührung zurück, ihr ganzer Körper erzitterte, plötzlich sah sie unglaublich ängstlich aus. Innerhalb weniger Sekunden waren ihre Augen fröhlich wie immer, nur ihr Körper zitterte noch immer, sie lächelte schwach, wieder einige Meter von Lighto entfernt. Aber auch der Weiße sah erschrocken und fast verlegen aus, entschuldigte sich sofort und Aliennas Lächeln wurde ehrlicher. Er hatte es nicht absichtlich getan und er wusste, dass sie sich fürchtete und akzeptierte es. Dafür war sie ihm zutiefst dankbar. Trotzdem spürte sie so etwas wie Angst und blieb auf Abstand, nickte leicht.

"Ja, lass uns zurück gehen ... wenn der Fremde und der Graue nicht mehr aggressiv sind."

Ihre Aussage klang schrecklich welpisch und naiv, aber anders konnte sie es nicht beschreiben. Sie fürchtete sich vor wilden Rüden und woltle so weit wie möglich von ihnen entfernt sein. Zudem schien der Graue auch noch ein geachtetes Rudelmitglied zu sein und das machte ihr wohl am meisten Angst. Verlegen sah sie zu Lighto.


Falks Worte waren wie wärmende Sonnenstrahlen nach Wochen voller Eis. Auch die Wärme, die in seinen Gesten lag, ließen Ayala wieder fühlen. Für einen winzigen Moment hatte sie das Gefühl ein Licht in dem düsteren Tunnel, in dem sie sich sich befand, erkennen zu können. Er war einfach da …
Ohne alles genau abzuwägen entschied sich Ayala diesmal sofort. Sie brachte ein deutliches Nicken zustande, dann brach sie den Blickkontakt und schmiegte sich eng an ihn.

„Ich werde es versuchen, ich verspreche es. Mein Vertrauen besitzt du bereits … ich danke dir, Falk von Scharfenberg. Danke, dass du mich nicht alleine lässt, danke, dass du an mich glaubst…“

Lange verharrten sie in dieser Position, Ayala wagte es nicht den Bann zu brechen, der zwischen ihnen entstanden war. Das drohende Schwarz kroch näher, doch diese Nacht sollte es sie nicht wieder erreichen.


Der graue Rüde sprang voller ungeduld auf die beine.Er knurrte laut, stieß ein ebenso lautes Heulen aus, und lief dann in richtung See.Ob jemand zu ihm kommen würde oder nicht, war ihm egal.Nurdas wasser und die Freiheit zogen ihn an.Und vor allem...seine familie, über die er niemals ein wort verloren hatte.Er würde es auch niemals tun.Er lief nicht seir weit ins wasser...nur bis das wasser bis etwa zu seinem bauch reichte, dann sah er in den Himmel, lies sich den Wind durchs Fell fahren, und schloss die Augen.er atmete tief ein und aus, bis er die Augen wieder öffnete.Das tiefe schwarz seiner Augen blizte in der Sonne.Ernneut stieß er ein lautes Heulen aus, das aber reinbgarnichts zu bedeuten hatte.jedenfalls für ihn.

((joa Nirian wenn dir nichts einfällt kannst du ja auf meinen beitrag eingehen *lol* der längste von meinen))

Lighto merkte das die Fähe vor ihm zurück wich. Er sah sie verlegen an und wurde traurig. Die Fähe vertraut ihm nicht... und das störte den Rüden.

Es tut mir wirklich leid... aber ich mag dich so...

Der Rüde lächelte verlegen und lief los.

Lass uns die Welpen anschauen.... Wenn Banshee uns lässt

Der weiße Rude lächelte und freute sich das die Sonne schien. Sie schien ihm warm auf den Rücken und der weiße wedelte mit der Rute und sah zu Alienna. Seit er sie angestubst hatte war sie auf Distanz. Doch dann wendete Lighto seine ganze Aufmerksamkeit Banshee.

Heul Banshee... Lässt du uns mal die Welpen sehen?

Lighto lächelte und sah auf den kleinen graubraunen Rüden der aus der Höhle versuchte rauszukommen. Er nickte mit dem Kopf auf den kleinen und grinste Banshee an.

Da haben wir einen ganz neugierigen...

meinte er und lachte.


Kaede hörte Tyrael zu und lächelte. Ja er war einfach weggenickt, doch konnte das immer mal passieren.

"Wo genau Bastar ist weiß ich nicht, auch wenn ich es schade finde, doch er muss wissen was er tut ich will ihn zu nichts zwingen!"

Sie verstummte und schaute traurig in die Ferne. Irgendwie vertraute sie dem Wolf neben ihr. Tyrael. Sie wusste nicht genau wieso, doch hatte sie sich vorgenommen hier glücklich zu werden. Vielleicht war dies ja eine Anfang zum glücklich werden. Vielleicht... Na ja Kaede wollte nicht zu weit denken und so schüttelte sie leicht den Kopf. Sie spürte, wie Tyrael sie sanft ableckte und sich um sie kümmerte und ließ sich dies ruhig gefallen. Erst als aus der Richtung des Sees ein Heulen ertönte zuckte sie kurz zusammen und ihre zierlichen Ohren schossen nach vorne, gleichzeitig hob sie den Kopf und sog die Luft tief ein. Bastar heulte. Wie es sich anhörte ohne einen besonderen Grund. Sie lächelte und öffnete ihre Schnauze um ihm ebenfalls zu zu heulen.

"Bastar mein kleiner. Wenn du magst komm zu mir und Tyrael! Ansonsten! Ich hab dich lieb!"

Dann verstummte sie und blickte nurnoch einmal vorsichtig in den Himmel. Ihr zweites Auge war auch schon grau verschleiert, doch konnte sie noch damit sehen und so behielt sie den Himmel in Erinnerung. Kaum eine Wolke... Ein paar Vögel... die Sonne die sich in den Bäumen brach.. Das war ihr Bild. Sie konnte es immer sehen, wenn sie es mochte... sie musste nur kurz nachdenken.. Dann wa dort dieses schöne Bild.
Sie seufzte leise auf und schmiegte sich an Tyrael. Ja vielleicht war dies das Glück. Vielleicht.. doch Kaedes Gedanken glitten mal wieder zu weit weg stellte sie lächelnd fest. Sie schloss ihr zweites Auge kurz ehe sie ihren Kopf zu Tyrael wand und es vorsichtig blinzelnd öffnete und ihn liebevoll anschaute. Sie wusste nicht ganz genau, was er alles durchgemacht hatte. Doch sie musste es nicht wissen, wenn er es nicht erzählen wollte.

"Es ist schwer, wenn man langsam erblindet. Erst sieht man alles gut. Nimmt alles wahr. Eben so wie jeder Wolf. Dann wird es allmählich dunkler. Grauer. Verschwommener. Und dann siehst du nichts mehr.. Rein gar nichts mehr. Um dich herum herrscht schwärze.. Finsterniss.. Und das für immer."

Sie hatte unvermittelt angefangen zu sprechen. Sie glaubte bemerkt zu haben, dass Tyrael aus Gedanken hochgeschreckt war, doch war sie sich nicht sicher. Vielleicht irrte sie sich auch. Wenn es jedoch so sein sollte tat es ihr Leid. Bekümmert blickte sie ihn an. Das Grau in dem Auge schien leicht zu flackern. so als ob es die Wölfin ebenfalls verlassen wollte. So als ob es nicht da bleiben wollte. Als ob es ebenfalls wie das andere gehen wollte. Die schöne graue Fähe alleine lassen wollte. Alleine in der Dunkelheit. In der Finserniss. Eine kleine Träne rollte ihr an dem Auge herunter. Jedoch nur diese eine bahnte sich den Weg über ihr graues Fell, schillerte in allen Möglichen Farben welche Kaede nicht wahrnahm. Ihre Gedanken glitten weiter. Sie wollte nicht auch ihr inneres verdunkeln. sie wollte liebend gerne sich weiter an dem Leben erfreuen. Liebend gerne.

"weißt du ich habe all diese Bilder in meinem Kopf. Die schrecklichen sowie die schönen. Wie zum Beispiel das Meer. Warst du jemald am Meer? Gewiss oder? Dieses Rauschen... Die Möwen die schreiend über den Himmel fliegen. Die Wellen die gegen das Ufer schlagen, die kühl deine Pfoten umspülen. Das seichte Wasser, welches so schön nach Salz richt. Der Wind, der dein Fell zerzaust und wie du danach selber nach Salz richst."

Verträumt schloss sie nun auch das andere Auge. Erinnerte sich an die schöne Zeit. Hob schnuppert die Nase, als könnte sie den Geruch auch hier noch riechen. Der eine Wolf der kurz hier gewesen war. Er hatte so schön nach Salz gerochen, doch war er schon lange wieder fort. Sie hatte nicht mit ihm gesprochen. Es war zu schade gewesen. Sie würde nie wieder das Meer erblicken. Nie wieder den Geruch von Salz riechen. all dies blieb nur in ihren Erinnerungen. In ihren Erinnerungen, welche wie unterteilt waren. In gute und in schlechte. Die Schlechten hatte sie vergessen, doch trotzdem waren sie noch da. Sie konnte sie nicht bewusst hervor rufen... Nur wenn sie etwas erinnerte kamen sie... Sonst... dachte sie zwar an sie, jedoch taten sie ihr nicht weh. Denn sie hatte vergessen. Doch sie hatte gelernt. Hier hatte sie gelernt nicht mehr zu vergessen. Und es tat ihr gut. Denn zu viele falsche Sachen hatte sie ebenfalls vergessen. Vergessen wie es war ohne Angst zu leben. Immer lebte sie in Angst.


zweiter teil da das ding ja nich so viel zulässt *grummel*



Abermals seufzte die Fähe verzweifelt aus. Wenn nur ein Wolf einen Blick in ihr inneres hätte. Sie glaubte nicht, dass dieser Wolf noch wäre wie zuvor. Er würde schwer verwirrt sein. Sie würde es keinem wol zumuten wollen, wenn es denn gehen würde. Sie schüttelte leicht den Kopf um sich wieder in das hier und jetzt zu rufen. Sie stupste Tyrael ein weiteres Mal liebevoll an. Öffnete ihr eines Auge wieder. Ruhe lag in ihrem Blick. Ruhe und gleichzeitig verwirrung, verzweiflung, angst. Hoffnung ebenfalls.

"Ich gebe nicht auf. Weißt du?"

Sie hatte wieder fast mehr mit sich selber gesprochen, doch war sie sich bewusst, dass Tyrael es auch gehört hatte. Vielleicht würde er sich ja dazu äußern.



Die kleine Fähe war nicht aufgewacht, sondern schlummerte friedlich an der Seite ihrer großen Schwester weiter. Sie hatte nicht das liebevolle Flüstern der Wölfin gehört. Leise schnorchelte sie nun vor sich hin. Sie war doch noch so klein und jung. Obwohl sie stark sein wollte, hatte sie all die Aufregung sehr geschafft. Ihr kleiner Körper hob und senkte sich mi Takt ihrer Atemzüge. Immer und immer wieder. Das Fell bewegte sich nur leicht und ihre Lieder zuckten ein wenig ebenso wie ihre linke Pfote ab und zu leicht zuckte als würde sie von der Jagd träumen. Und genauso war es.
Im Traum lief die kleine Fähe über weite Wiesen. Jedoch wusste sie nicht wie Wiesen aussahen so stellte sie es sich vor wie eine große große Ebene über die sie lief. Die kleine Fähe war schon etwas älter, jedoch nicht viel. Sie verfolgte eine große Maus die vor ihr herlief. Viel mehr kannte sie auch noch nicht, doch es war keine normale Maus sondern sie war nur ein Stück kleiner als die Fähe selbst. Nun setzte sie zum Sprung an. Mit einem leisen heulen, was nur als ein quieken aus ihrem Maul kam sprang sie auf die Maus und biss sie in den Nacken. Die Maus fiel sofort tot umd und stolz triumphierend schaute die kleine Fähe ihre Beute an bevor sie sie zurück schleppte. Empfangen wurde sie von ihrer Mutter und ihrer Schwester die beide stolz auf die kleine blickten welche ihnen die Maus vor die Füße legte und sie zum essen aufforderte.

Atalya
24.12.2009, 12:47

Falk atmete tief aus und lächelte. Dann küsste er sie sanft auf die Schnauze, einmal, zweimal, immer wieder. Seine Augen glänzten und er stupste vorsichtig ihr Schnauze an, so als wolle er sie necken. Es würde vielleicht nicht einfach werden. Aber Falk wollte sich der Aufgabe gerne stellen. Er wollte Ayala mit all seiner Kraft helfen, mit aller Kraft, die er besaß wollte er sie zurück ins Licht führen, bzw. ihr den Weg leuchten. Den Vergleich fand Falk spontan gut und darum sagte er auch leise zu ihr:

"Ich werde dein Licht sein, wenn um dich alles dunkel ist. Ganz bestimmt."

Er legte den Kopf auf ihre Schulter und verharrte eine Weile so. Ayala zu spüren war so merkwürdig aufregend neu, dabei aber auch unglaublich bekannt. Es schien Falk, als hätte er sie nie verlassen, würde sie nun aber völlig neu kennenlernen. Und er genoss die Ruhe mit ihr: Die Magie des Moments, die Ayala spürte, spürte auch Falk, denn dieser Moment gehörte nur ihnen und niemandem sonst. Alles war plötzlich weit entfernt und unwichtig...

...dann seufzte der Rüde und lächelte seine Gefährtin mit den Augen an.

"Manches wird nie gut, aber vieles wird besser. Ich danke dir, dass du mir vertraust. Und ich würde gerne die Nacht mit dir verbringen, wie damals, erinnerst du dich? Wenn alle Pflichten erledigt sind... Wie damals, als wir uns richtig kennenlernten... Die Sternenwinde..."

Falk war sich sicher, dass auch Ayala diese Nacht nicht vergessen hatte. Wie anknüpfen an ein altes Leben, wenn nicht so?


Tyrael schaute in die Ferne während die schöne Fähe neben ihm sprach, sich ihm offenbarte, sich ihm anvertraute. Auf so liebevolle Weise. Wieder dieses Wort: Vertrauen.

Tyrael lächelte, er musste sich wohl daran gewöhnen. Kein Argwohn, keine Heuchelei, kein Hass mehr ... keine Verzweiflung. Vielleicht... ein bisschen Glück?

Kaede begann wieder zu sprechen und er lauschte aufmerksam. Sie sprach so weise, wie es nur eine Fähe konnte, die viel erfahren hatte. Vielleicht.. vielleicht würde auch er sich eines Tages anvertrauen. Doch er hatte Angst, Angst sie zu vertreiben.

Wieder einmal rief Kaede Bastar, rief ihn zu sich und ihm. Ob er kommen würde? Dieser junge Wolf, voller Mut, doch auch soviel EInsamkeit und Wut. Woher nahmen so viele jungen Wölfe solche Erfahrungen, die solch eine Verzweiflung mit sich brachten? Nun, vielleicht würde Tyrael es irgendwann einmal erfahren.

Einige Zeit verging und keiner sprach mehr. Kaedes Worte rumorten in seinem Kopf, und er kam zu dem Schluß, dass sie vielleicht eine Antwort erwartete. Was konnte ein Wolf wie er auf solch eine Offenbarung antworten?

Aufgeben ist die wahre Schwäche. Weiterzumachen bedeutet Stärke.

Ihm fiel ein, wie sie über ihre Blindheit sprach, wie sie über die Dunkelheit sprach, die sich ausbreitete... er hoffte nicht, das die Dunkelheit bis zu ihrem Herzen vordrang.

Ich kann für dich sehen...

sagte er leise und schaute sie liebevoll an, drückte sich ein wenig an sie und schleckte ihr die Träne fort.



Noch immer war Bastar nicht erschienen oder hatte sich gemeldet. Leise seufzte sie Fähe auf und hörte dann den wenigen Sätzen zu, die Tyrael von sich gab. Doch auch wenn er nicht viel sprach. Diese Worte stimmten. Sie waren die Wahrheit und Kaede wusste, dass Tyrael sie ehrlich meinte. Als er sich eng an sie drückte und ihr die Träne fort wischte, dabei sprach dass er für die sehen könnte seufzte sie abermals und stupste ihn zärtlich mit ihrer Schnauze an der seinen an. dies war für Kaede schon ein hoher Beweis, dass sie jemanden mochte, jedoch schämte sie sich nicht dafür. Gefühle sollte man zeigen und nicht unterdrücken. Man sollte mit offenen Karten spielen fand Kaede. Zumindest bei denen, wo sie wusste dass sie ihen vertrauen konnte und sie vertraute Tyrael. Wenn sie ihn für sich sehen ließ ja sogar ihr Leben...

"Ich werde kämpfen. Darum kämpfen, dass nicht auch mein Inneres, mein Herz von Dunkelheit erfasst wird. Mir wurde und wird noch immer das Augenlicht genommen, doch an mein Seelenlicht kommen sie nicht heran. Ich werde es nicht zulassen. Ich werde darum kämpfen. Es verteidigen wie ich ein Welpen von mir verteidigen würde. Ich möchte Leben Tyrael. Vielleicht sogar mit dir! Ja ich vertraue dir! Du kannst für mich sehen! Mein Leben.. Es gehört auch dir, wenn du sagst du siehst auch für mich. Es liegt in deinen Pfoten... Du könntest mich umbringen ohne dass ich dir sauer wäre. Denn es wird schwer. Für uns beide"

Diesmal stupste sie ihn nicht an. Sie wollte ihn nicht durch irgendetwas beeinflussen. Sie wollte, dass er frei eintscheiden konnte. wollte ihn nicht drängen. Ihn zu nichts zwingen. Gewiss sie wäre froh, wenn er bei ihr bleiben würde. Ihr helfen würde, doch würde sie nicht weinen wenn es ihm zu viel wäre. Wenn er nein sagen würde. Doch glaubte sie es nicht. Er hatte es ihr Angeboten. Nur sollte er gut überlegen. Keine falsche Entscheidung treffen. Sie bemerkte seinen liebevollen Blick und schaute ihn durch den grau schimmer an. Sie blickte ihm direkt in ein Auge. Ließ nicht von ihm ab. Er sollte sich entscheiden und zwar richtig. Es war wichtig für sie.. Und für ihn auch. Denn sie glaubte nicht, dass er sie umbringen würde. Er war ein lieber Rüde.

"Wenn du reden oder erzählen möchtest. Scheue dich nicht! ich werde keine Angst vor dir haben. Ich werde dich nicht verlassen..."

Dann schwieg Kaede wieder. Es war eine freundliche Stille, die zwischen den beiden Wölfen entstand. Sie wartete einfach still ab. Auf das was Tyrael nun sagen würde. Sie würde ihn verstehen, wenn er sie verlassen wollte. Ja sie brauchte hilfe, doch wenn er ihm zu viel war, brauchte er es nur sagen. Sie würde trotzdem weiter kämpfen. Sie war sich sicher sie würde siegen. sie hatte auf jeden Fall Bastar. Bastar ihren kleinen lieben Bruder. Und irgendwie hoffte sie darauf, dass Tyrael bei ihr blieb. Sie hoffte es tief in sich, wollte es sich jedoch nicht ganz einstehen. Ja sie hatte ihm und sich selber gezeigt dass sie ihn mochte aber mehr... Nein.. die Graue schüttelte den Kopf und wartete nur ruhig ab


Alienna spürte einen warmen Schauer ihren Rücken hinab laufen, als Lighto sagte, dass er se mochte, erinnerte sich auch an seine Worte, dass er sich in eine Fähe verliebt hatte und dass er damit tiefe Freundschaft für sie empfand. Dies zu wissen war schön, trotzdem war so ein bterer Beigeschmack dabei, den sie nicht verstand. Leise seufzend folgte sie ihm und blieb vor Banshee und dem Höhleneingang stehen. Sie lächelte ebenfalls zu den Welpen und schielte nach hinten in die Dunkelheit ohne etwas zu erkennen, blieb aber auf Abstand, denn sei war fremd und jemand remdes bei der Höhle mit Welpen machte alle Mütter nervös. Sie wollte einen guten Eindruck hinterlassen. Sie wandte ihren Blick wieder Lighto zu, sie woltle ihre Unterhaltung nicht so plötzlich unterbrochen haben und beugte sich nun langsam etwas näher damit nur er sie hören konnte und verstand, dass sie das ganze nicht extra tat.

"Lighto, ich mag dich auch sehr gerne, aber ... aber es ist seltsam mit mir. Ich kann es nicht erklären, aber ich habe oft unnötig Angst."

Jetzt klang es wieder, als wäre sie eine dumme, naive Fähe, deren Horizont bei ihrer Nasenspitze endete, aber wie sollte sie ihre Angst vor jeder Berührung erklären? Es war nicht normal und etwas unnormales konnte sie überhaupt nicht beschreiben. Sie kontne nur hoffen, dass lIghto sie auch so verstand.


Bastar lies seine Ohren die meiste zeit gespitzt.Doch dann hörte er kaedes ruf.Er legte ein Ohr zurrück, und vernahm ihre worte.Langsam und etwas zögerlich drehte er um und preschte aus dem Wasser.Seine Pfotel dreschten auf den boden, und liefen hastig in Kaedes und Tyraels Richtung.Kurz vor seinem Ziel, blieb er stehen, sah nochmal zum himmel, und sah zu der unendlichen Freiheit die er haben könnte.Aber er wollte ersteinmal hier bleiben, um sich eine kleine Pause zu gönnen, und vieleicht eine Familie zu gründen, die ihn doch an das Rudel band, und ihn nicht gehen lies.Aber es würde schwer werden. Dann trat der Rüde langsam aus den Büschen hervor, und standt vor Tyrael und Kaede.Ganz aufrrecht.Gerrade, mit haltung.So wie immer eben.In seiner vollen größe.Er sah beide an, und setzte sich dann hin.Eigentlich wollte er fragen, warum Kaede ihn gerufen hatte.Aber er lies es bleiben.Legte den Kopf nur schief und lächelte leicht.

Sorry, hab wohl ein bisschen zu sät ins Forum geguckt *schäm* xD

Ja, die Sternenwinde ... ebenso wie Falk dachte Ayala an diese besondere Nacht zurück - wie oft hatte sie wohl die letzten Monate daran zurückgedacht; immer mit dem Hintergedanken, dass dies jetzt für immer vorbei war ... Und nun lag sie hier neben Falk und wenn sie seinen Worten glaubte, konnte sie sich für einen Augenblick vorstellen, dass alles wieder so werden würde, alles würde gut werden, alles ...
Ayala gab sich voll und ganz Falks Berührungen und den vielen Stimmen, die ihr gut zuredeten. Der Unterton der Bedrohlichkeit war einer Sanftheit gewichen. Die Worte in ihrem Kopf verebbten zu einem Wispern, brandeten wieder neu auf und wiegten sie in einen entspannten Zustand.
Sie gab Falk keine Antwort, sie berührte ihn nur mit der Schnauze, er verstand schon. Sie erwiderte seinen glücklichen Blick und kuschelte sich enger an ihn.

"Erzähl mir von den Bergen ... was gibt es dort für Zeichen der Natur? Refieren dort auch Engaya und Fenris? Wieviele Wölfe gibt es dort?"

Ayala umgab eine beruhigende Müdigkeit und sie schloss ihre Augen, die ihrer Lider müde waren. Dann lauschte sie gespannt den Worten, die ihr Vertrauter sprechen würde.



Falk zögerte, suchte nach Worten. Zwar tat es ihm nicht mehr weh über seine Vergangenheit nachzudenken, doch wenn er an die Berge und ihre Schönheit dachte, seine Heimat, der Platz, wo er geboren war - ja, dann war es ihm, als würde sein Herz anschwellen und müsste seine Brust sprengen, weil der Platz im Käfig seines Brustkorbes nicht ausreichte, nicht ausreichte um ein so großes Herz zu fassen, ein Herz, das so übervoll war von zärtlichen Erinnerungen, die vielleicht wie silber-dunstige Streifen an einem nächtlichen Himmel waren, der am Horizont durch ein unwirkliches Leuchten bereits vom heranbrechenden Tag sprach.

"Ach, Ayala... Bei uns hat es so etwas wie einen Götterkult nie gegeben, denke ich, zumindest hatten wir keinen Namen für die Kräfte, die die Dinge um uns lenkten und wir haben auch nicht zu ihnen gesprochen, aber im Nachhinein denke ich, dass auch bei uns Engaya und Fenris ganz nah waren, und wenn wir vielleicht auch nicht zu ihnen gesprochen haben, so haben sie zu uns gesprochen..."

Er hielt inne, um nach einem kurzen Moment wieder mit dem Sprechen anzuheben. In seiner Stimme schwang tiefer Ernst und ein Hauch Melancholie mit.

"Sternenwinde gab es bei uns auch, doch nicht so häufig. Wir hatten überhaupt selten einen klaren Himmel... Dafür waren wir dem Himmel dort soviel näher als wir beide es hier sein könnten. Aber dort in den Bergen gab es keinen schöneren Laut...keinen schöneren Laut als die unendliche Stille des Himmelblau... Und manchmal...manchmal senkte sich der Himmel zu uns herab und wir liefen zwischen schweren und weißen Wolkenbergen umher - oder die Welpen tobten an anderen Tagen mit kleinen zerzausten Schäfchenwolken... Wir mussten vieles entbehren, weil wir uns nicht am Fuße der Berge angesiedelt hatten - so wie andere Rudel. Bei uns gab es etwa kaum Wild und ständig mussten Trupps in die Täler, weil die paar Gemsen und Kaninchen kaum reichten. Es gab und gibt nicht viele Rudel auf den Berghöhen, die meine Schwester einmal die Dächer der Welt nannte. Aber wir haben diesen Preis gerne gezahlt - weil der Himmel über uns unendlich und häufig zum Greifen nah war... Engaya hat uns da nie enttäuscht. Wenn du eine längere Zeit in den Bergen warst, dann weißt du, was ich meine. Der Himmel ist nie gleich - und nirgendwo so schön wie bei uns."


Von ihrem inneren Auge aus erblickte Ayala all die wunderschönen Dinge, die Falk schilderte. Sie setzten sich wie kleine Farbtröpfchen zusammen, ergaben ein Bild, ein Ganzes. Je länger er erzählte, umso schöner wurde das Bild, umso detaillierter. Es ergab einen unglaublichen Horizont an Freiheit, an ungeahntem Freiraum, den Ayala sich gar nicht vorstellen konnte. Es hörte sich alles so ... weit an. So weit und so
schön. Lange nachdem Falk geendet hatte lauschte die Weiße, lauschte dem Wind, lauschte den letzten Worten, die sich in ihren Ohren immer wieder wiederholten.

"Ach Falk, du erzählst so wunderschön. So wie du dies beschrieben hast, scheint dies schon der Himmel zu sein ..."

Langsam richtete Ayala ihren Kopf auf, um Falk in die Augen blicken zu können. Es war nicht einfach, was sie ihn fragen wollte. Es war, als dringe sie tief in ein bisher unangetastetes Geheimnis seiner selbst ein.

"Ich habe vorhin nicht darauf reagiert, als du gesagt hast, dass du nur noch die Gräber deiner Familie angetroffen hast. Es tut mir Leid, was dir passiert ist. Ich ... ich wünschte, ich könnte dir deine Familie zurückholen.
Und noch etwas, Falk. Versprichst du mir etwas? Versprichst du mir, mich irgendwann dorthin zu führen? Versprichst du mir, mir irgendwann deine Vergangenheit, deine Berge zu zeigen?"



Tyrael hatte aufmerksam ihren Worten gelauscht, und schwieg nun.
Der Wind wehte leicht über seine Schnauze.
Doch, er schwieg nicht lang, die antwort war für ihn klar.

Ich bin für dich da Kaede, werde sein Augenlicht sein.

sanft stupste er sie an und schleckte ihr über die Schnauze.
Dann sah er Bastar herankommen, sah wie er sich aufbaute und nickte freundlich.

Hallo Bastar.

Nun blickte er wieder Kaede an. Wieder einmal hatte Tyrael nicht viel gesprochen, doch er hoffte, es würde reichen, sodass sie ihn verstand.
Er war ein freundlicher, höflicher und lieber Wolf, doch reden fiel ihm manchmal sehr schwer.

[Sorry leute, bin etwas in eile, wollte bloß nicht aufhalten]


Falk wiegte den Kopf, so als wollte er sich von etwas befreien, etwas von seinem Kopf abstreifen, möglicherweise die sich ent- und verwirrenden Spinnenweben seiner Erinnerung Gedankenstränge. Ayala hatte gesagt, sie wolle einmal mit ihm in die Berge gehen. Ja, warum denn nicht? Jetzt, wo Falk nicht mehr unsicher sein musste, was er dort vorfinden würde, jetzt würde er Ayala sofort dorthin bringen, wenn sie es gerne wollte. Denn nun musste er auch nicht mehr mit wachsender Unsicherheit und Unruhe an seine alte Heimat zurückdenken, jetzt wusste er, was dort war. Ein riesiger Friedhof, möglicherweise. (Aber wenn es ein Friedhof war, wer hatte ihn angelegt? Wer hatte sein Rudel von dort vertrieben? Das waren Fragen, die Falk in den Sinn kamen, die ihn jedoch nicht so sehr drängten und deren Antwort Falk letztlich egal war.)

"Das mit den Gräbern muss dir nicht leid tun, meine Familie ist ja nun wirklich schon lange tot und ich habe sie sterben sehen. Es würde mich vielmehr stören, gäbe es keine Gräber, keinen Ort, an dem ich verweilen könnte und an das Geschehene denken. Ich fühle mich ihnen an diesen Gräbern manchmal näher als ich mich ihnen im Leben gefühlt habe. Nein, das ist schon alles in Ordnung so. Und meine Eltern leben ja womöglich auch noch irgendwo."

Behutsam fuhr er Ayala mit der Zunge über das Fell. Er hatte alles um sich herum vergessen, die Welpen, die Patenschaften, all das war plötzlich uninteressant und egal. Er dachte überhaupt nicht mehr daran.

"Wenn du dorthin möchtest, in die Berge, meine ich, dann kann ich dich dorthin bringen. Jederzeit, wann immer du willst. Ja, das verspreche ich dir. Wenn du es möchtest, wirst du das alles sehen."


Ayala verspürte den plötzlichen Drang sofort loszugehen, Falks vergangene Welt zu erforschen. Dem Hiommel näher zu kommen. Am liebsten wäre sie aufgestanden, hätte alles für einen Moment hinter sich gelassen und gesagt: komm, lass und gehen...
All ihre Ängste, alle Schatten, die ihr hier so nahe kamen, deren Klauen ununterbrochen nach ihr griffen - all das hätte sie aus ihrem Denken verbannt. Sie wäre für ein paar Tage in eine neue Welt eingetreten, hätte neue Kraft gewonnen und gleichzeitig wäre sie Falk so viel näher, vereint in der Stille wären sie Tag und Nacht zusammen, auf sich allein gestellt und ungestört...
Das Pfeifen des Windes riss Ayala aus ihren Gedanken. Die Realität schwebte ihr wieder entgegen, der Traum, die Magie des Momentes waren vorbei. Die Fähe fühlte sich wieder unglaublich klein, unbedeutend und schwach. Sofort schmiegte sie sich enger an Falk, er würde sie beschützen, sie würde jetzt nicht wieder versinken im Elend, jetzt nicht, nicht heute Nacht. Sie hoffte, er würde ihr Zittern nicht bemerken. Sie wollte diese Augenblicke, die sie so sehr vermisst hatte, mit ihm genießen.
Und wieder kamen die Bilder des vermeintlichen Himmels auf sie zu...wie gerne würde sie jetzt alle Pflichten loswerden, frei sein. Das Bedrückendste für sie war, dass dieses Tal mit einem Mal ein Gefängnis für sie darstellte.



((SL muss wohl übernehmen))

Nirian sah sich unsicher um, das alles war seltsam, er senkte den Kopf vor Banshee und schüttelte sich dann leicht.

"Es tut mir leid. Ich bin Nirian, verzeiht, dass ich so unfreundlich war."

Langsam drehte er sich um und tappte auf den Wald zu, verschwand darin und ließ sich irgendwo in der Näher nieder. Banshee wusste, dass er dort war, aber die Gefahr schien aufs erste gebannt.


Banshee lächelte Lighto zu, schüttelte aber den Kopf. Die Welpen würden alle aufeinmal zu sehen bekommen udn da dieser Nirian aufs erste sicher verwahrt schien udn sich entschuldigt hatte würden die kleinen jetzt auch raus dürfen.

"Lighto, bald. Erst werde ich das Rudel wieder rufen, Ayala udn Falk sind schon wieder weg. Könntet ihr beiden etwas zurücktreten?"

Sie lächelte Alienna und Lighto freundlich an und hob dannd ie Schnauze.

"Kommt bitte alle zur Rudelhöhle, dei Welpen werden nun hinaus gelassen."

Den Engang versperrte sie noch immer, aber schon sehr bald würden die Kleinen hinaus dürfen, sie schickte einen Blick zu Hanako und lächelte glücklich. Dieser Stress würde vorbei sein.



Lighto lächelte und nickte zu dem kleinem Welpen.

Banschee du kommst zu spät... einer versucht schon rauszukommen.

Der weiße Rüde lächelte. Dann trat er ein bisschen zurück und setzte sich auf einen Stein. Er lächelte Alienna zu un bedeutet ihr das sie sich setzten sollte.

So jetzt können wir reden! Bis die anderen eintrudeln wird es ein bisschen dauern


Katsu Kyoto sah immer wieder zu dem weißem Rüden hoch. oO(Wer ist das?)Oo fragte er sich und zog sich zurück. Er wollte keinen Ärger bekommen und sah sich um. Es hatte wohl keiner bemerkt das er weg war. Also lief er auf eine braune Fähe zu. Sie wurde wie er mitbekommen hatte Leé genannt. Der kleine Welpe stubste sie an und meinte:

Bist du meine Schwester? Und wer ist das da draußen?
Der kleine lächelte und sah die Fähe an und lächelte.



Alienna nickte lächelnd mit unterwürfig gesenkten Augen zu Banshee. Der kleien Welpe, der Lighto die ganze Zeit fixiert hatte verschwand wieder in der Höhle und Banshee wandte sich ebenfalls ab. Lngsam folgte Alienna Lighto, der sich etwas entfernte und auf einen Stein setzte. Ein wenig unruhig setzte sie sich in seine Nähe aber nicht zu nahe und lächelte ihm zu.

"Ja ... hoffentlich."

Sie fuhr sich einmal mit der Pfote über das rechte Ohr und sah dann noch vorne in den Wald hinein. Sie hätte gerne mehr über die Welpen und noch immer über diese Fähe, die sein Herz besaß gewusst, aber so ganz traute sie sich nicht zu fragen. Verlegen schielte sie zu ihm und schüttelte sich dann einmal.

"Lighto ... wie hießen deine Welpen? Und ... wie sind sie gestorben?"

Unsicher senkte sie den Kopf, sie woltle nicht, das Lighto wieder traurig wurde, aber er hatte so wenig erzählt udn gleich darauf wieder abgelenkt ... sie nahm sich vor, wenn er jetzt auch wieder nur wenig sagen würde, würde sie ihn danach nicht mehr fragen. Eigentlich hatte er ja auch gezeigt, dass er nicht gerne darüber redete ... und zudem war der Rudelplatz auch ein schlechter Gesprächsort. Alienna schämte sich.


Falk spürte, wie sich Ayala dichter an ihn schmiegte und meinte auch zu fühlen, dass sich ihre Stimmung verändert hatte. Er schob sich ihr entgegen, ein kleines Stück nur, aber so, dass sie fühlen musste, dass er auf sie zuging, ihr die Last abnehmen wollte. Ayala hatte so glücklich und hoffnungsvoll gewirkt als Falk von den Bergen erzählt hatte und von dem Himmel, der über ihnen unendlich und unglaublich nah sein würde. Tief in seinem Inneren spürte der Grauwolf, dass sich Ayala dort gut fühlen würde. Möglicherweise könnte die Unendlichkeit des Himmelblau in all seinen Nuancen und Schattierungen auch so etwas wie eine heilende Kraft für Ayala sein. Er beugte sich näher zu ihr und flüsterte in ihr Ohr:

"Wenn du möchtest, können wir gehen. Jetzt, sofort. Im Frühjahr und Herbst ist der Himmel dort am schönsten."

Er wollte sie nicht drängen, darum legte er seinen Kopf auf seine Pfoten und betrachtete seine Umgebung. Das wiederum bewirkte, dass der Hüne nach und nach aus der kleinen Welt, in der nur Ayala und er existierten wieder herausgeschoben wurde. Nach und nach erinnerte sich der Grauwolf an alles - die Pflichten, die auf ihn und Ayala zukommen würden mit den Patenschaften für die Welpen... Etwas, was Falk sonst sicherlich ganz gerne gemacht hätte, auch wenn er mit Welpen nicht so gut umgehen konnte, aber es versprach Ablenkung und Aufregung, etwas Neues im sonst eher eintönigen und drögen Rudelalltag. Doch plötzlich hatte der Rüde darauf gar keine Lust mehr, und sein Widerwille wuchs, als Banshee das Rudel erneut zusammenrief.

"Sie rufen uns... Dabei möchte ich gar nicht kommen..."

Er seufzte.


Ein letztes Mal schloss Ayala die Augen, genoss die letzten Augenblicke der Zweisamkeit, die gerade erst wieder begonnen hatte und berührte Falk sanft mit der Schauze.

"Ja, sie rufen uns ... "

Langsam erhob sie sich, den Blick immerfort auf ihren Gefährten gerichtet.

"Lassen wir sie nicht warten, wir haben eine Aufgabe. Es fällt mir schwer, doch es wird das Beste sein. Du sollst wissen, ich würde jederzeit mit dir in die Berge gehen - ich würde mit dir überall hingehen, in die Berge besonders gerne - doch jetzt müssen wir bei Banshee und den Welpen bleiben."

Noch einmal schmiegte sie sich eng an ihn, vergrub ihren Kopf in seinem Nackenfell.

"Jedoch, Falk, lass uns diese Momente nie vergessen...ich liebe dich."

Mit diesen Worten lief sie los, Richtung Höhle.


Mit gespitzten Ohren sah sie, dass Bastar gekommen war. Sie stupste Tyrael einmal an und meinte leise.

"Danke"

Dann wand sie sich Bastar zu, als ein lautes Heulen die Stille durchbrach. Banshee teilte ihnen mit, dass die Welpen nun raus gelassen wurden. Aufgeregt sprang Kaede auf die Beine, wo sie ersteinmal taumelnd stehen blieb ehe sie sich in Bewegung setzte. Sie wusste dass Tyrael und Bastar ihr folgen würden, da dieser Ruf allen Wölfen gegolten hatte. Sie hoffte auch, dass die beiden bei ihr bleiben würden. Sie seufzte leicht, als sie vor der Höhle ankam und nickte Banshee freundlich zu, ehe sie sich erschöpft niederließ und zur Höhle blickte. Sie war gespannt und freute sich, dass die Welpen nun endlich raus kommen durften. Gespannt blickte sie zum Eingang der Höhle, welchen Banshee noch versperrte. Sie wollte sehen, wie die Welpen es aufnehmen würden. Ob welche dabei waren die sofort rausspringen würden, oder ob sie sich verkriechen würden und Angst haben würden. Sie heulte kurz melodisch auf. So sehr freute sie sich, dass es nun endlich so weit war. Ihr Fell hatte sich wieder geglättet und ihre Ohren standen weiterhn aufmerksam nachvorne. nur eines kreiste immer und war auf der Hut und achtete auf Geräusche. Ihr eines Auge war auf die Höhle gerichtet, deshalb hatte sie den Kopf ein wenig schräg gelegt. Das graue Fell wiegte sich leicht im Wind obwohl sie lag und ihre Rute hatte sie leicht um sich geschlungen. Still lag sie nun da und wartete ruhig ab. Viele Gedanken schossen ihr im Kopf herum. Würde sie wohl Patin werden. Wenn ja musste sie aufpassen. Aber Tyrael hatte ihr ja versprochen. Er würde für sie sehen und ihr helfen wenn sie Patin werden sollte. Schon jetzt sehnte sie sich irgendwie nach seiner Wärme, ebenso wie nach der Nähe von Bastar und ihm. Leicht seufzte sie auf.




Eben hatte sie kleine so friedlich geschlafen, doch ein kraftvolles heulen durchbrach die Stille in der sie stolz ihrer Mutter Hanako ihre Beute gezeigt hatte. Sie öffnete langsam ihre Augen und gähnte dann lautstark wobei sie ihren Kiefer weitaufriss und ihre kleinen spitzen Zähnchen präsentierte. Dann klappte sie es langsam wieder zu und sprang auf ihre Beine. War es nun soweit? Sollte sie nun etwa rausgelassen werden. Ungestümt schleckte sie Lee, die noch immer bei ihr lag, über die Schnauze. Rannte nach vorne zu Banshee und zappelte hinter dieser hin und her. Kraftvoll jaulte die kleine nun auch auf.

"Jetzt dürfen wir raus! Endlich ist es so weit! Juhu!"

Damit verstummte die kleine und wartete unruhig ab


Tyrael senkte den Kopf. Danke, hat sie gesagt,... danke. Ein Lächeln kam auf seine Lefzen und er folgte Kaede zur Höhle.
Endlich würde er auch die Welpen sehen, die kleinen unbändigen Dinger, die die ganze Zeit herumtollen würden.
Wieder lächelte Tyrael und der leichte Wind der aufkam war erfrischend und erweckend zugleich.

Seine Ohren waren nach vorn gerichtet und lauschten jedem Geräusch. Sein Weg führte ihn zu Kaede und er setzte sich neben sie, legte seine Pfote auf die ihre als er sich niedergelegt hatte und die Rte um seine Hinterläufe geschwungen hatte.

Nun war die anfängliche Spannung wieder eingetreten, Nirian der Fremde hatte sich zurück gezogen und alle troteten wieder zum Rudelplatz, gespannt, ob sie Paten werden würden, gespannt auf die Welpen, gespannt auf das Geschehen.

Er selbst lächelte in sich hinein, auch er war einmal der stolze Vater gewesen, der dort vorn stand und Paten für seine Töchter ernannt hatte.


Der Rüde spiitzte die Ohren, als er Banshees Ruf hörte.Die Welpen durften raus.Er freute sich, doch als er sah das kaede und Tyrael zusammen zum Rudelplatz gingen, und Kaede etwas erwartungsvoll war,und damit rechnete, das er ihr ebenso folgen würde,drehte er um, und lief zurrück zum See. Er war wohl der einzige im Rudel, der das Spektakel nicht sehen würde.Doch es war ihm egal.Schon bald bemerkte der Rüde, das der See sein lieblingsplatz war, da dort fast nie jemand war.Er seuftzte, setzte sich hin und lie seine Rute sanft hin und her schweifen, wobei er seine nase in den Wind streckte und die klare luft der Freiheit einsoog.Gerne hätte er die Welpen zu Gesicht bekommen, aber es war ihm einfach zu viel Trubel und ausserdem...Er führte seine gedanken nicht zuende.Der Graue würde sich die Welpen dann anschauen, wenn nciht soviele Wölfe um die kleinen herum waren.Auch,wenn das einige Wochen,bis Monate dauern könnte. Seine Ohren waren gespitzt ,aber auf alles vorbereitet.Aber was sollte hier schon groß passieren?Ernneut seuftzte er und grub seine Krallen in den Schlammigen boden,da er ja schon fast im Wasser saß.


Lighto sah die Fähe traurig an.

Ich hatte die Welpen adoptiert und nannte sie Falan und Starlight. Falan war der ältere und wäre für Starlie gestorben. Beide waren Erwachsen aber hingen sehr an sich. Sie sind nie alleine losgezogen und man hätte sie für ein verliebtes Pärchen gehalten als für Geschwister. Eines Tages wollten sie Jagen gehen und trafen auf Menschen. Falan schickte Starlight weg. Er wollte kämpfen und sie sollte das Rudel warnen. Doch sie kamen nie bei dem Rudel an. Beide wurden erschossen. Und danach verschwand Storm....

Lighto schüttelte sich. Dann sah er die Fähe an und lächelte:

Und was war bei dir? Hattest du eine Familie? Warum bist du alleine?

Lighto überlegte kurz und meinte dann:

Tut mir Leid du bist nicht mehr alleine... Ich bin immer für dich da!

Atalya
24.12.2009, 12:50

Ein leichter Wind fuhr durch die Wiese und veranlasste einige Grashalme dazu, sich zu Eris´ Schnauze herunterzubiegen und sie zu kitzeln. Sie zog die Schnauze kraus.
Sie hatte sich vor der Höhle, die Banshee noch immer achtsam bewachte, niedergelassen und vertrieb sich ohne wirkliche Beschäftigung die Zeit. Überall um sie herum wurde wichtige, intensive, näher zusammen bringende Gespräche geführt und irgendwie wusste Eris gerade nichts mit sich anzufangen. Also wartete sie schlicht und tatsächlich, unvermittelt war der fremde Eindringling verschwunden und Banshee rief alle wieder zusammen.
Eris blinzelte in die Dunkelheit der Höhle, in der man unaufhörlich ein undeutliches Gewusel erkannte. Man musste Mitleid mit den kleinen Fellbündeln haben, fand Eris. Die drehen bestimmt am Rad, dachte sie und brachte sich aus der mittlerweile unbequemen Liegeposition in eine aufrechte Haltung.
Die Schwarze streckte sich ausgiebig und ließ den Wind sie ein wenig aufwecken.



Alienna hörte Lighto aufmerksam zu und sah dabei traurig in den Wald, mehr um den Weißen nicht ansehen zu müssen und seine tiefe Trauer zu sehen. Menschen ... nie war sie diesen Wesen begegnet, nie hatte sie erfahren, wie sie lebten, was sie taten und warum, aber sie mussten schrecklich sein.

"Es tut mir so leid für dich und auch für die beiden ... ich kenne Menschen nicht, aber ihre Taten sind grausam, hoffentlich kommen sie nie hierher."

Doch bevor sie ihre Gedanken zuende denken kontne fragte Lighto nach ihrer Familie und sie konnte nicht verhindern, dass sie leicht zusammen zuckte. Ihre Ohren drehten sich nervös hin und her und ihr Lächeln wurde etwas verkrampfter. Selbst die nachgeschickten Worte konnten diese Nervosität nicht vertreiben , sie lösten nru einen wohligen Schauer aus.

"Ach ... meine Familie ... ich weiß nicht ... es ist seltsam ... Aber ich bin froh, dass du bei mir bist, Lighto."

Sie lächelte ihm dankbar zu und rückte dabei unmerkabr näher, sie merkte es selbst kaum, es war eine kleine Geste des Vertrauens, die allein ihr Körper wollte.


.oO(Niemals werde ich das vergessen, Ayala, das weißt du... Und auch, dass ich dich bald in die Berge bringen werde...)Oo.

Noch kurze Zeit blieb der hünenhafte Rüde liegen um dem warmen Abdruck von Ayalas Körper an seiner Seite nachzufühlen und um noch einmal die milde Frühlingsluft einzuatmen, die Luft, die jetzt, wo alles wieder gut war zwischen ihm und Ayala auch wieder nach Frühling schmeckte, Neubeginn, Auferstehung. Dann stand auch Falk auf und folgte Ayala mit geringem Abstand ruhig zum übrigen Rudel. Mit den Augen suchte er nun doch nach den Wollknäueln, die nun aus der sicheren und begrenzten Höhle in das weitläufige Tal der Sternenwinde entlassen werden sollten - unter Aufsicht natürlich. Welches der Welpchen würde man ihm anvertrauen? Und wie würde Falk mit ihm umgehen können?

.oO(Möglicherweise hätten das jetzt Ayalas und meine Welpen sein können... Wenn nicht soviel geschehen wäre. Ach, Ayala... Welpen von dir müssten doch zu wunderbaren Wölfen heranwachsen.)Oo.

Nachdenklich ließ Falk seinen Blick über die anderen Rudelmitglieder wandern. Von dem Fremden war nichts mehr zu sehen, aber sein störender und penetranter Geruch lag immer noch wie eine leise Warnung die Aufmerksamkeit nicht zu verlieren in der Luft. Routiniert schnupperte Falk. Nein, nichts. Niemand hatte sich dem Revier genähert. Beinahe still war es. Und so friedlich.
Wieder schweifte Falks Blick über die Gesichter der anderen Wölfe. Auch einige von ihnen schienen der Begegnung mit den Welpen eher mit gemischten Gefühlen entgegenzublicken. Hatten auch sie Welpen verloren? Falk würde das keinen von ihnen jemals fragen - es sei denn, jemand erwies sich als Freund. Noch stand dort eine Ansammlung mehr oder minder bekannter Wölfe. Unwillkürlich suchte Falk nach bekannten, vertrauten Gesichtern, Gesichtern, die er gerne sah, die zu Wölfen gehörten, die er gerne um sich hatte.


((Tut mir sehr Leid, bei ns hats gebrannt, dann wurde renoviert, wir waren im Urlaub, dann wurde das Büro abgesperrt und... alles scheisse halt... jez bin ich wieder da und werde mich regelmäßig melden...))

Riku sah durch die Baumkronen, langsam lief sie ins Tal der Sternenwinde zurück. Sie hatte es nicht geschafft. Hatte es versucht, sich selbst getestet und erschreckt festgestellt das sie sich geändert hatte. Sie hatte versucht zu gehen, hatte es nicht geschafft. Langsam zog sie durch den Wald, ihr Läufe schienen unendlich schwer. Sie sah aus müden Augen nach vorne. Sie hatte sich an einen Wolf gebunden und nun konnte sie nicht gehen. Ayala. Bei dem Gedanken an sie wurde sie schneller. Sie spührte wie ihr Herz schneller schlug. Ayala. Bald. Ihr Blick senkte sich auf den Boden der ihre Schritte sanft abfederte. Bald kam sie zwischen den Bäumen hervor auf den Rudelplatz. Leer. In ihren Augen. Sie hörte Banshees Ruf und setzte sich erneut in Bewegung, bald stand sie vor der Welpenhöhle, sie senkte beschämpt den Kopf, sie war einfach abgehauen, ohne was zu sagen. Leer Blickte sie zu den anderen Wölfen, wenn Banshee Fragen würde, würde sie versuchen zu erklären. Versuchen. Sie sah sich um, nirgendwo war die Weiße Fähe, doch plötzlich, da trat Falk zu ihnen. Sofort zogen sich die Muskeln der Grauen zusammen. Bestimmt war Ayala bei ihm. Bestimmt. Sie musste. Hoffnungsvoll sah er in die Richtung aus der Falk gekommen war. Und da war sie, unwillkürlich fing die Rute an zu pendeln. Da war sie, die Weiße leibhaftig das war sie. Sie erhob sich. Auf ihren Lefzen tanzte ein Lächeln. Sie stupste die Weiße vorsichtig an, dann sah sie sie traurig an.

"Ich bin zurück... es tut mir Leid..."

Sie lächelte scheu, dann sah sie zu Falk und nickte leicht. Unsicher sah sie zu Ayala. Sie hatte einen Fehler gemacht als sie gegangen war, sie wusste es, doch... sie hatte es versuchen müssen.


((es tut mir so leid, ihr Lieben, ich war nur drei Tage vollzeit beschäftigt <.< jetzt bin ich da, Welpis kommen raus, alels wird gut ^^''''))

Banshee sah mit erleichterter Miene, wie Falk und Ayala aus dem Wald auftauchten und sich zu den anderen gesellten. Sie sahen glücklich aus, es war wohl zu einer Aussprache gekommen, auch Banshee selbst war darüber erleichtert, Ayala würde es wieder besser gehen. Langsam drehte sie sich in die Höhle und ließ ihren Blick über die wenigen erwachsenen Wölfe gleiten, dann hüpfte er über die Welpen und verharrte schließlich auf Hanako.

"Sie dürfen jetzt raus, komm, gehen wir vor. Leé und Inuki, könnt ihr die Nachhut bilden und alle Welpen, die nicht so ganz wollen heraus scheuchen?"

DIe Weiße wartete, bis Hanako an ihrer Seite war und trat dann in das Sonnenlicht vor dem Höhleneingang, sog kurz angespannt die Luft ein und setzte sich dann neben die Höhle.

"Meinen Süßen? Ihr dürft raus, kommt, das Rudel wartet auf euch."

Das Glücksgefühl kribbelte in ihrem Bauch, doch gleichzeitig waren ihre Nerven bis zum Zerreißen gespannt, der gefährlichste Moment, die Welpen würden zum ersten Mal die Höhle verlassen. Ihr Blick glitt zu Falk, schien ihn innigst zu bitten, die Umgebung im Auge zu behalten, sein Leben für die Welpen ein zu setzen.


((SL übernimmt Parveen wegen Abwesenheit))
Parveen sah ihrer Mutter nach, wie sie langsam die Höhle verließ, ihre kleinen Pfotn zitterten aufgeregt, endlich würde sie dei Höhle verlassen können. Sie, als älteste, würde natürlich als erste hinaus dürfen, jedenfalls würde sie dieses Privileg verteidigen. Mit schnellen Hopsern sprang sie dem leuchtenden Kreis entgegen und blieb dann geblendet in der kreisrunden Öffnung stehen. Nach kurzer Zeit hatten sich ihre Augen an das Licht gewöhnt und sie trat vollends auf den Platz. Voller faszination hielt sie erneut inne, riesige, grüne Pflanzen schwangen im Wind und tausende Augen sahen ihr entgegen, es gab so viele Wölfe hier und alle waren so groß. Unfähig sich noch weiter zu bewegen starrte sie auf das Rudel, den Mund leicht geöffnet, die Ohren neugierig aufgestellt.


(( Ich komme [132] endlich bissu wieder da *knuffels*))

Ganz in Gedanken über die bevorstehende Patenschaft versunken, verlangsamte Ayala ihr Tempo und lief neben Falk. Ihr Blick wanderte rastlos durch den Wald und nahm weiche und verträuimte Züge an, sobald er auf ihrem Gefährten ruhte.

.oO(Ach Falk, wie sehr habe ich dich vermisst! Wie oft habe ich die letzte Zeit von dir geträumt, ohne Hoffnung, dich je wieder zu sehen)Oo.

Sie sog seinen männlichen Duft ein, der überall um sie war. Verschwenderisch und gierig nahm sie ihn auf; nicht mehr vorsichtig, als sei er etwas Zerbrechliches, Verlorenes.

Die über ihnen aufragenden Tannen warfen dunkle Schatten auf sie hernieder. Schatten, die anwuchsen, immer größer wurden, Gestalt annahmen. Ayala versuchte es zu ignorieren, sie musste weiter laufen, es war nicht mehr weit.

.oO(Pfote vor Pfote ... ganz einfach, wie sonst auch. Immer weiter, bis ich ins Licht komme. Immer weiter. Sieh auf Falk und lauf weiter.)Oo.

Ayalas Körper durchfuhr ein leichtes Zittern. Noch immer war die Angst, die sich ins Unermessliche steigerte, sobald die Schatten kamen und größer wurden. Sie schleppte sich weiter, ließ sich äußerlich nichts anmerken.
Ein Keuchen drang aus ihrer Kehle wie ein stiller körperlicher Schrei der Verweiflung. Weiter, immer weiter ... Ayala merkte nicht, dass sie so gut wie beim Rudelplatz angelangt war, sie bemerkte auch nicht das Auftauchen Rikus. Bilder begannen zu tanzen und sich zu verzerren, stets von einem düsteren Dunst umgeben. Die Dunkelheit kroch näher. Eine Sinfonie aus Schmerz und irrer Angst kam über sie. Sie wollte schreien, flehen, nach Falk rufen, doch das Nichts hatte sich in ihr Maul gelegt.
Die Fähe spürte ein heftiges Stoßen an ihrer linken Flanke, dann tauchte eine verzerrte, hämisch grinsende Fratze durch die Dunkelheit. Ein tiefes Dröhnen hallte in ihren Ohren wider ... Ich bin zurück ...
... Es tut mir Leid ... Die Stimme wurde leiser, klarer, realer. Das verzerrte Gesicht nahm Formen an, wurde runder, sah einer Freundin ähnlich.

"Riku..."

Ayala keuchte erneut, versuchte sich aufzurappeln und blickte diejenige, vor der sie soeben noch Todesangst gehabt hatte, mit müden, kraftlosen Augen an.



XD so gefällt mir das besser ^-^danke banshee =D


Der Rüde spürte, das die Welpen jetzt raus durften.Zu gerne wäre er hingelaufen um nach zu sehen.Langsma bewegte er sich in richtung Rudelplatz.Jedoch unsicher.Ein komisches gefühl lag in seiner magengegend, und seine Pfoten waren schwer.Aber er lief weiter.Kurz vor dem Rudelplatz, blieb er stehen und sichte sich eine geeignete stelle, um zu zusehen.Er stand so, das sie anderen ihn nicht sehen konnten, er aber alles genau im Blick hatte.Wie süß die kleinen doch ausschauten.
Er verzog die leftzen zu einem lächeln und legte den Kopf scief.Seine Ohren spielten im Wind, doch er sah die Welpen weiterhin an.Sein wunsch vater zu werdne, wurde größer, doch er musste geduldig bleiben.


Kaede beobachtete Banshee, wie sie sich langsam umdrehte. Alle Wölfe waren da. Nirian war etwas abseits. Nur Bastar fehlte. Leise seufzte die graue auf. Schade, doch wenn er nicht wollte konnte man ihn nicht zwingen. Sie blickte gespannt zum Höhleneingang. Banshee sprach zu den Welpen und trat dann mit Hanako aus der Höhle. Die Fähe stemmte sich hoch, ehe sie sich wieder etwas bequemer sinken ließ und sich an Tyrael schmiegte, der ebenfalls neugirig zur Höhle schaute. Sie stupste ihn sanft an.

"Ich wette sie sind ängstlich und wollen gar nicht raus. Zumindest ich wäre es... So viel Neues auf einmal..."

Sie seufzte leicht ehe sie ihren Blick wieder auf die Höhle richtete, und aufgeregt versuchte einen Welpen zu sehen. Würden sie wohl eher langsam zögernd kommen oder aufgeregt und so schnell wie es geht? Sie lächelte und dieses Lächeln blieb sogar einige Zeit auf ihren Lefzen und ihr sehendes Auge lächelte ebenfalls. So sah es zumindest aus. Es war weich geworden blickte liebevoll und nicht so panisch wie sonst. Ihre Ohren schnippten langsam von vorne nach hinten. Sollte Nirian sich nur irgendwie falsch bewegen, würde sie ihn ohne Gnade angreifen, sollte es niemand anderes tun, oder jemand zu langsam sein.




Die Fähe und Mutter der anderen Welpen drehte sich langsam um. Die kleine Wölfin schaute sie gespannt an und als sie anfing zu sprechen und sagte, dass sie nun rausdürften hüpfte die kleine aufgeregt in die Höhe. Ihre Mutter und die andere Fähe traten aus der Höhle und blitzschnell huschte die kleine noch namenslose Fähe hinter ihnen her und blinzelte überrascht in das helle Licht welches sie blendete. Tappent rannte sie an den beiden Müttern vorbei und stoppte dann erstaunt und blickte die ganzen Wölfe an, ehe sie noch weiter ging, bis sie zu einem Wolf kam der interessiert zu ihr schaute. Die kleine weiße guckte den Wolf mit aufgerissenen Augen interessiert an und stupste ihn leicht an. Neben ihm lag eine graue Fähe welche ihr eines Auge zu hatte und das andere sah leicht komisch aus, sodass die weiße diese kurz besorgt musterte ehe sie wieder den Rüden anblickte und dann ihren Schnauze öffnete und leicht heulte.

"Hallo... "

Mehr sagte sie nicht da sie nicht wusste was sie noch sagen sollte, doch ihre übermut sprühte nur so aus ihren Augen und man sah ihr ihre Abendteuerlustigkeit an.

"Mama!? Darf ich mich umschauen gehen?"

Sie wollte schon loslaufen ehe sie plötzlich taumelnd stoppte und sich einem Wolf gegenüber wiederfand der hinter einem Busch gestanden hatte. Verdutzt blickte sie ihn an.

"Hallo!"

Sie grinste leicht und tappte mit ihrer Pfote nach ihm ehe sie sich geschwind umdrehte wobei sie auf den Boden plumste sich aber schnell wieder aufrappelte.

"Mami mami bekomme ich jetzt einen Namen? Einen ganz schönen Namen? So schön wie der von meiner großen schwester Lee? JA mami? Bitte mami!"

Die kleine zappelte ungeduldig auf der Stelle umher und blickte ihre Mutter an.



Ich hoffe ich hab das jetz nich falsch verstanden ôo


Bastar starrte Gedanken versuknen auf die Höle.Dann bemerkte er ein Stupsen an seiner Pfote.Erschrocken sprang er ein Stück zurrück und sah den Welpen an.Er legte den kopf schief und stupste sanft zurrück, ehe sich der Welpe um drehte, und hinviel. Bastar stolperte aus dem Busch um der kleinen aufzuhelfen.Was jedoch die Aufmerksam keit der anderen aufwecken müsste.Doch war es ihm egal.Grinsend sah er der kleinen nach und lauschte ihren Worten, ehe er sich auf seine hinter Pfoten setzte und mit gespitzten Ohren weiter zusah.

Sorry hatte Pc verbot ~.~

Lighto lächelte und rückte ein bisschen von der Fähe ab. Er wollte sie nicht bedrängen.

Ich hoffe sehr das du niemals einen Menschen sehen musst. Es ist grausamm was sie anrichten.

Lighto schüttelte sich und sah die Fähe an. Dann sah der Rüde zur Höhle. Er freute sich auf die Welpen und wedelte mit der Rute.

Komm Alienna lass uns näher rann gehen. Ich würd die Welpen gerne aus der Nähe ansehen.



Katsu Kyoto sprang auf und lief raus. Er stolperte über seien Füße und flog Banshee vor die Füße. Der kleine Welpe stand auf und schüttelte sich. Dann saß er ein bisschen benommen da und wartete.

Rikunare sah die Fähe verunsichert an. War alles in Ordnung mit ihr? Vielleicht war sie zu spät, vielleicht hatte die Weisse sie längst vergessen. Oder hasste sie nun. Sie wich einen Schritt zurück, denn die Angst in den Augen der Fähe war nicht zu verkennen. Sie wimmerte leise. Wahrscheinlich war es Ayala nicht gut gegangen und sie hatte sie verlassen. Sie wollte sich gerade Abwenden da hörte sie leise ihren Namen. Sie sah auf und in diese kraftlosen Augen, sie lächelte betrübt und nickte dann zustimmend. Ja, so hieß sie.

"Bitte sei nicht wütend. Ich... ich weiß auch nicht."

Sie sah ihre Freundin verzweifelt an und wieffte leise. Sie stupste die weiße Fähe an. Sie hoffte sie nicht verloren zu haben, sie war doch der einzige Grund gewesen wieso sie wieder gekommen war.


Nur langsam drangen Rikus Worte in Ayalas Bewusstsein. Immer noch benommen von ihrem erneuten Anfall, der scheinbar immer größere Ausmaße anzunehmen schien, setze sie sich vorsichtig hin und atmete tief durch.
Riku hatte wohl nicht bemerkt, was passiert war. Ayala hatte sie ja beinahe angegriffen ... wie sollte sie es ihr bloß erklären?

"Ich bin nicht wütend, Rikunare. Im Gegenteil, du hast mich ... sehr überrascht. Ich bin froh, dass du wieder da bist."

Ayala schmiegte sich an die Freundin, schleckte ihr über die Schnauze und wies in Richtung Rudelplatz.

"Die anderen warten, komm!"

Ayala hatte sich entscheiden, Riku vorerst nicht zu berichten, was mit ihr geschehen war. Der richtige Zeitpunkt war noch nicht gekommen. Die Weiße lief los, zum Rudelplatz, zu Falk, die Schatten hinter sich lassend und stets bemüht, darauf zu achten, dass Riku mitkam.

Dort angelangt stellte sie sich dicht neben Falk, begrüßte Banshee mit einem liebevollen und vielsagenden Lächeln und schaute erwartungsvoll auf die Kleinen.

Atalya
24.12.2009, 12:52

Falk spürte Ayala an seiner Seite und drückte sich aus einem Reflex heraus an sie, aber lange konnte er es nicht nur bei dieser Berührung lassen, nein, so sehr er auch seine Sinne für die Welpen zu interessieren versuchte, so sehr zog Ayalas Gegenwart alles in Falk zu sich, und er musste seinen Kopf einfach zur Seite wenden, seinen Blick kurz in den ihren versenken und seine Schnauze in ihrem Hals vergraben. Erst allmählich erwachte der Rüde aus einer Art Rausch, in den ihn die Versöhnung mit Ayala versetzt hatte, er begann zu begreifen, wie sehr das alles um ihn herum der Wirklichkeit entsprach und wie sehr die weiße Fähe neben ihm wirklich Ayala war, auch wenn sie etwas von ihrem inneren Leuchten, das Falk früher wie eine Quelle der Kraft erschienen war, verloren zu haben schien.

.oO(Aber das werde ich ihr wiedergeben... Ja!)Oo.

Jetzt konnte sich der Graue doch umwenden und seinen Blick auf Banshee und die Welpen richten. Dann lauschte Falk in sich hinein, aber irgendwie kam keine Reaktion. Da war nichts. Er wusste nicht genau, was er beim Anblick der Welpen erwartet hatte, doch eine Reaktion irgendeines emotionalen Ursprungs war es durchaus gewesen und die blieb jetzt einfach aus, was irritierend war. Der Hüne seufzte. Vielleicht wäre es anders gewesen, wären dies dort seine Welpen.


Hanako ~ von der SL übernommen
Hanako setzte sich mit einem glücklichen Lächeln neben Banshee, auch sie war angespannt und aufgeregt, aber gleichzeitig spürte sie ein tiefes Vertrauen für den Vater ihrer Welpen, er würde sie alle beschützen. Ihr Blick suchte Hidoi, fand ihn jedoch nicht, wurde zuschnell von der kleinen Weißen abgelenkt, die wieder auf sie zu sprang, offensichtlich viel zu schnell an all das gewöhnt.

"Ja, meine Kleine, jetzt wirst du bald einen Namen bekommen und er wuird schöner werden, als alle anderen"

Sie berührte ihre Tochter leicht, schob sie aber dabei ein wenig fort von ihr, sie sollte die Welt, jedenfalls ihre Welt, die etwa bis zu den ersten Pfoten eines Rudelmitglieds reichten, erkunden.


Banshee betrachtete die ersten drei welpen, die sich herauswagten, sie grinste, als ihre Erstgeborene verwirrt sitzen blieb, lief aber nicht zu ihr, das sollte sie schon alleine schaffen. Als dann einer von Hanakos Rüden vor ihre Pfoten stolperte und etwas verloren aussah, stupste sie ihn aber doch leicht an und grinste.

"Schau dich um, Kleiner, all diese Wölfe wollen dich kennen lernen, trau dich nur."

Nicht lange blieb ihr Blick auf ihm, schon kam eine Fähe Hanakos zu ihrer Mutter und sie sprachen die Namensgabe an, ja, das musste bald kommen, zuerst jedoch sollten alle Welpen aus der Höhle kommen. Banshees Augen suchten Ayalas und fanden sie liebevoll lächelnd. Sie war da, gut, zusammen könnten sie bald mit dem Ritual beginnen.


Ein freudiges lächeln lag auf den Lefzen der kleinen Fähe, als ihre Mutter sie anstupste und ihr erklärte dass sie bald einen Namen bekommen würde, und dass er schöner werden würde als alles andere. Sie tat einen kleinen munteren Hüpfer und spran wieder weg von den beiden Müttern. Sie mochte zwar liebevoll sein und gerne kuscheln, doch jetzt war alles andere wichtiger als das. Sie wollte erkunden und so tappte sie gleich wieder auf den Wolf zu, gegen den sie eben fast gerannt wäre. (Bastar [132] ) Sie jaulte ihn leise an und detschte abermals nach seiner Pfote

"Hast du gehört? Gleich bekomme ich einen Namen! Und zwar einen ganz schönen hat meine Mama gesagt!"

Ganz stolz stand sie vor dem Rüden und wedelte ihn freundlich und unschuldig an. Ihre Augen blitzten etwas kühl auf, als sie sich von ihm abwand und entschlossen in die Mitte der Wölfe lief, wo sie sich dann auf den Hintern plumpsen ließ und ihr Rute um sich schlang ehe sie alles mit wacher interesse anschaute. Ihre Augen schienen jedoch nun sehr kühl und gerade so wie so wie sie dort saß erinnerte sie stark an ihren Vater, den sie jedoch nicht entdecken konnte. Sie störte sich jedoch nicht weiter daran gewiss würde er auch bald auftauchen. Dann hätte sie vielleicht schon einen Namen. Ihre kleinen Ohren waren gespitzt und nun viel auch jegliche anspannung von ihr ab. Ruhig saß sie da und wartete einfach still ab, während ihr Kopf von links nach rechts pendelte und sich alles einprägte. Sie saß nicht weit entfernt von der grauen Wölfin die die Augen zu hatte und dem Rüden daneben. Ebenso sah sie auf der anderen seite eine Fähe, welche Banshee freundlich zu lächelte und neben ihr ein Rüde der sich an sie schmiegte, sowie eine weitere Fähe.


Katsu Kyoto sah die Fähe erstaunt an.

Ich habe keien Angst

meinte er tapfer und lief raus. Er lief auf die ganzen Wölfe zu und grinste sie an.

Wer bist du?

fragte er jeden den er sah. Dann blieb er vor einer weißen Fähe stehen. (Ayala)

Duhuuuu wie heißt du?

fragte er sie und lachte über das ganze Gesicht. Der Welpe wedelte mit der Rute und sah sich um.

Und wo ist meine Mama?



Sah der kleinen eine Weile zu.Er saß ganz ruig da und musterte sie grinsend.Als sie wieder auf ihn zu kahm, beschnüfelte er sie kurz, stupste sie abermals sanft an, und lächelte dann.Gerne hätte er ihr einmal über das ,so weiche Fell geschleckt,jedoch hatte er sich nicht getraut,da Banshee sicher etwas dagegen gehabthätte.So lies er es bleiben.

"Oh, er wird ganz sicher sehr schön.."

Antwortete er der kleinen dann und seine schwarzen Augen sahen sie freundlich und liebevoll an.[aber nicht falsch verstehen ja?!oOXD]Verträumt sah er dann zum Himmel,und träumte davon,irgendwanne inmal, selber Welpen zu haben.Dann bemerkte er, das er wohl der einzigste Wolf im Rudel war, der keine Fähe an seiner Seite hatte.Etwas geknickt lies er die Ohren hängen,legte sich und überkreutzte die vorder Pfoten.Dann sah er zu dem kleinen Rüden, der Ayala gespannt fragte, wie sie hies.Wieder bildete sich ein kleines lächeln in seinem Gesicht.Wie süß die Kleinen doch waren.


Rikunare sah die Fähe scheu an. Sie spitze die Ohren als diese zu sprechen anfing. Betrübt sah sie zu Boden. Überrascht. Sie hatte es geahnt. Ayala war nicht mehr die, die sie früher war. Oder besser gesagt war es Rikunare, die nicht mehr den Platz im Herzen der Weissen hatte, denn sie früher gehabt hatte. Als Ayala erneut sprach sah sie auf und nickte gleichgültig. Langsam und immer schwerer wurden sie, sie merkte wie Ayala sich immer mehr von ihr entfernte, und nicht nur hier, in der realen Welt, auch so schien eine große Lücke zwischen ihnen zu sein. Rikunare war mit ihrem verschwinden auch aus ihrem Herz verschwunden, so dachte sie zumindest. Als sie Ayala mit Falk sah, öffneten ihre Augen sich leicht und sie spürte den salzigen Geschmack von Tränen in ihrem Rachen, schnell wandte sie sich ab und sah zu den Welpen.

.o0(Sajiro... es könnten die unseren sein... wenn nicht...)

Sie wagte es nicht weiterzudenken. Sah starr zu den Welpen die nun langsam aus der Höhle traten, sie erinnerte sich auch noch. Doch ihres war wohl nur halb so schön gewesen wie das was die Welpen nun erlebten. Aus trüben Augen sah beobachtete sie die Welpen.

.o0(Ihr wisst garnicht wie gut es euch geht.)

Sie musterte Banshee. Sie schien glücklich, wäre sie bestimmt auch. Wäre. Wenn da dieses blöde Wort nicht wäre. Schon wieder. Erschöpft schloss Riku die Augen. Sie verlor immer die, die ihr am wichtigsten waren, war dass ein Leben? Ja, das eines Teufels.



Falks innige Begrüßung gab Ayala erneut das Gefühl, ihn nie wirklich verloren zu haben. Er war doch die ganze Zeit bei ihr gewesen ... und doch so weit entfernt. Sie lächelte ihn an, erwiderte seinen Blick und genoss die Einheit, die sie mit ihm bildete. Sie merkte nichts von dem Kleinen, der plötzlich vor ihr stand. Als seine helle Stimme zu ihr drang, wandte sie verblüfft den Kopf und sah direkt in sein niedliches Welpengesicht.

"Hey du ..."

sanft stupste sie ihn an.

"Ich bin Ayala. Und schau, deine Mama sitzt dort vorne, neben Banshee."

Die Weiße deutete mit ihrer Schnauze und ihrem Blick in Richtung Höhleneingang, wo sie den Blick Banshees auffing und zurücklächelte. Von Rikus Resignation spürte Ayala nichts, zu sehr war sie von ihrem neuen Glück eingenommen. Wieder wandte sie sich dem Welpen zu.

"Na, bist du froh, endlich aus der Höhle gekommen zu sein? Du wirst sicher noch Vieles hier entdecken, das dir fremd ist. Wenn du willst, zeigen Falk und ich dir später eine wunderschöne Eiche, so etwas hast du noch nie gesehen!"

Von einer unbändigen Herzensfreude erfüllt blickte Ayala wieder zu Falk. Welch wunderbarer Vater er doch wäre ...



Rikunare hörte Ayalas Stimme und wandte sich langsam zi ihr, beobachtete wie sie mit den Welpen umging, ein Lächeln schlich sich auf die ermüdeten Lefzen.Sie seufzte leise. Was für eine gute, hübsche Mutter sie doch wäre, wie herzlich. Sie legte sich langsam hin, bettete den grauen Kopf auf den Pfoten und beobachtete die Welpen. Wie süß und klein sie noch waren, wie naiv. War sie jemals naiv gewesen? Wohl eher nicht, man hatte ihr gleich hart gesagt was sie war, und was immer sein würde, sie war um ihre Welpenzeit betrogen wurde. Traurig sah sie zu Banshee. Sie würde sie bestimmt hervoragend großziehen, sie würden bestimmt genau so hübsch uns schlau werden wie die Mutter. Sie lächelte sacht. Wie hießen sie denn alle? Sie sah zu der Welpin vor Ayala. Sehr hübsch, wirklich.


((sry, ich war ein wenig im Stress <.<))

Alienna sah gedankenverloren auf Banshee, wie sie nun den Höhleneingang verließ und mit Hanako zur Seit trat, es war also so weit, sie würden die kleinen Fellbälle sehen dürfen und in ihre noch so unschuldigen Gesichter blicken. Ihre Augen wanderten noch einmal zu Lighto, als er über die Menschen sprach, aber jetzt, da die Welpen da waren, wollte sie nicht mehr über diesen Schrecken reden. Ihre Rute begann leicht auf und ab zu wippen und ein Gitzern trat in ihre Augen.

"Ja, lass uns zu ihnen gehen, wenn Banshee uns das erlaubt. Schau nur, schon drei haben sich heraus getraut."

Ihr Blick war fasziniert auf die drei Kleinen gerichtet, als sie von dem Felsen sprang und langsam näher kam, eine Welpin, die sich nieder gelassen hatte, trug einen Stern auf ihrer Stirn, Alienna war begeistert. Die anderen beiden redeten schon mit Wölfen, ein kleiner Rüde starrte zu Ayala hoch und eine Fähe redete mit einem ihr noch unbekannten Rüden. Das Rudle sah so glücklich und zufrieden aus, eien Familie, ein Zusammenhalt, sie würden für einander sterben ... Alienna fühlte sich geborgen.



Falk spürte ein Kratzen im Hals als er versuchte, etwas zu sagen. Die Worte entglitten ihm sozusagen. Vielleicht, wäre dies dort sein Welpe - sein und Ayalas Welpe - fiele es dem Hünen leichter... Was sagte man zu einem so kleinen Wesen, dass noch völlig orientierungslos war, aber wahrscheinlich sehr erpicht darauf, die Welt zu erkunden, was, zur Hölle, sagte man? Der Grauwolf räusperte sich und warf Ayala einen hilfesuchenden Blick zu. Es war, als hätte Falk noch nie zuvor mit Welpen zu tun gehabt, aber das war ja nicht so, denn der Hüne war früher in den Bergen häufig genug in Berührung mit Welpen gekommen, wenn auch nicht sehr intensiv... Warum lähmte ihn das alles so sehr? Vielleicht war Falk in diesem Moment einfach nicht fähig, das alles um ihn herum zu begreifen. Und vielleicht war es auch dieser feine Gedankenzug, dass dies Ayalas und sein... Wenn nicht... Wenn...

"Also..."

Räuspern. Falk fragte sich, was die Stimme so schwer, die Zunge so unbeholfen machen konnte, diese Zunge, die sonst manchmal flinker war als Falks Geist es eigentlich wollte, und dieser Frosch im Hals, was machte er da, also...
Noch ein Blick - an Ayala gerichtet. Dann wieder richteten sich Falk schwarze Augen auf das Fellbündel vor ihm.

"Also - ja! Eiche, genau. Und nicht nur die, ich meine, es gibt so viel zu entdecken hier - wenn man, also..."

Der Rüde sträubte sich. Wie blöd er aussehen musste! Warum konnte er jetzt nicht einfach normal mit diesem Welpen...
Noch einmal hob der Rüde an.

"Also und ja, der See, genau, der See! Ich bin sicher, du hast noch nie so eine riesige Menge Wasser auf einmal gesehen und - ich verrate dir noch was: Du kannst dich selbst auf dem Wasser tanzen sehen! Das wäre doch was, oder?"


Katsu Kyoto sah die Fähe an. Dann wendete er sich in die Richtung die sie ihm anzeigte.

Ja ich seh sie.

Der kleine Rüde wedelte mit der Rute und lachte über das ganze Gesicht.

Jaaaaaaaaaaaaaaa ich finde das alles total schön.... Kannst du mir sagen wie die alle heißen? Und wie heiße ich?

Katsu sah Ayala mit einem dackelblick an.


Lighto sah Alienna an. Er lächelte und schüttelte seinen Kopf.

Ja lass uns zu Ayala gehen. Dort ist der kleine neugierige Welpe.

Lighto lief auf Ayala zu. Er wedelte mit der Rute und ging mit dem Unterkörper runter.

Hallo Ayala, hallo kleiner.

Lighto legte sich hin und sah zu Ayala hoch. Wieviele kommen den noch raus?



Eine undeutliche Unruhe ließ Eris aus ihrer Dämmerung auftauchen. Sie blinzelte verschlafen in das viel zu grelle Sonnenlicht und hatte im ersten Moment etwas Schwierigkeiten sich zu sammeln. Sie war gegen ihre Erwartungen eingenickt und jetzt fühlte sie sich duselig. Sie schüttelte sich den sonnengewärmten Pelz, gähnte verhalten und sah sich anschließend auf dem Platz um. Erstaunt stellte Eris den Grund für die unruhige Stimmung fest und ihre grauen, klaren Augen verfolgten die drei kleinen Fellbündel, die sich bereits zwischen dem Rudel tummelten. Sie reckte neugierig den Kopf. Ein Welpe saß noch im Eingang der Höhle und schien ganz überwältigt von dem neuen Anblick. Die anderen beiden machten schon eifrig die ersten Bekanntschaften. Und fragten nach ihren Namen.
Es war eine merkwürdige Vorstellung, nicht zu heißen, aber den Kleinen schien es nichts auszumachen. Nun war Eris wirklich gespannt auf die Namen. Banshee hatte sich ganz sicher wunderschöne Namen für sie ausgesucht. Und die andere Mutter, Hanako, auch. Eris fragte sich, ob es auch ein Ritual zur Namensvergebung und zur Begrüßung im Rudel geben würde.
Sie musste erneut gähnen, war sich aber nun sicher, nicht mehr einzuschlafen, dafür war sie zu neugierig. Es waren ja noch längst nicht alle Welpen draußen.



Alienna blieb noch immer vor der Welpin mit dem Stern stehen, auch als Lighto sie aufforderte zu dem Welpen bei Ayala zu gehen. Sie sah ihm lächelnd nach, blickte noch einmal zu dem Welpen und drehte sich dann einmal um sich selbst. Eine schwarze Fähe, mit der sie noch nie ein Wort gewechselt hatte sah genauso interessiert auf die Welpin mit dem Stern. Etwas schüchtern, aber mit wippender Rute und freundlich aufgestellten Ohren schritt sie auf die Schwarze zu. (Eris) Bei ihr angekommen stand sie mit leicht schräg gelegtem und ein wenig gesenktem Kopf vor ihr und lächelte zu ihr hinauf.

"Hallo ... ich ... äh, bin Alienna und eigentlich noch recht neu hier. Wir haben uns ja leider noch nciht kennen gelernt und ich dachte, vielleicht sollte ich das nachholen."

Ihre Ohren zuckten leicht nach hinten, solchen Situationen machten sie nervös, ohne dass etwas bedrohliches, peinliches oder seltsames passieren muss. Die Schwarze sah nett aus, etwas müde, vielleicht ja gelangweilt, sodass sie froh über die Störung war. Mit einer unruhigen Geste fuhr sie sich über die Schnauze, lächelte aber noch immer freundlich.



Tyrael schaute Kaede liebevoll an, ihr Blick wurde weich, ihre Ohren schnippten aufgeregt.
Sein Lächeln wurde weicher, verträumter. Konnte es sein?
Sie war ihm wie eine Blume auf dem Berg erschienen, völlig ausserhalb seiner Reichweite, aber sie war hier, neben ihm. Die Welt stand still für Tyrael, als diese Erkenntnis zu ihm duchdrang. Der Himmel war gütig, die Götter liebten ihn. Sie hatten ihm Kaede gegeben.

Mehr als zuvor war er sehr glücklich, dass er zu diesem Rudel gefunden hatte. Als er merkte, dass er unverwandt auf Kaede blickte, schmunzelte er und wandte den Blick ab, auf die Welpen, die nun rausgetapst kamen.

Seine Gedanken schweiften kurz zu seiner Tochter, die nun nicht mehr unter ihnen weilte. Auch sie war einmal so weit gewesen, so klein, niedlich und mit neugierigen Augen..


Sie bemerkte, wie Tyrael sie beobachtete und schaute verlegen zu ihm. Sie sah sein verträumtes lächeln nur noch kurz ehe der Rüde schmunzelte und zu den Welpen schaute. Dies verwirrte Kaede, so rutschte sie leicht näher zu Tyrael und stupste ihn sanft an.

"Ist irgendetwas oder...?"

Sie blickte ihn abwartend an. Noch lange waren nicht alle Welpen draußen, doch einige waren sehr tapfer und schnell draußen gewesen. Kaede musste schmunzeln als sie den Welpen hörte, der lautstark nach seinem Namen verlangte. Ebenso ein anderer Welpe, welcher sich tierisch freute, dass Falk ihm etwas zeigen wollte. Immer noch lächelte Kaede seelig und stupste Tyrael abermals an. Sie hatte gehört wie Bastar mit dem kleinen gesprochen hatte. Mühsam stand sie auf und tappte zu Baster, welchen sie liebevoll mit der Schnauze liebkoste, ehe sie sich neben ihn fallen ließ. Ihr Fell warf lustige Schattierungen, da die Sonne günstig stand und Kaede blickte zwar zum Eingang doch sprach sie zu Bastar.

"Das war ja eine süße kleine Fähe. Ganz weiß. Das ist sicher eine von Hanakos Kindern was meinst du? Hach ja. Sicher kommen gleich noch die ängstlichen hinaus. Sie werden gescheucht. Alle müssen raus!"

Sie schmunzelte Bastar zu, ehe sie ihn anstupste und ihn abschleckte. So wie sie es mit ihrem kleinen Bruder damals getan hatte. Damals als er noch so schwach gewesen war. Kurz danach war er es gewesen der sie verjagt hatte, doch daran wollte Kaede nicht denken. Ja sind fand die kleinen drolligen Welpen wunderschön, hätte selber mal gerne welche gehabt, doch nun traute sie sich nicht mehr. Was für Chancen hatten schon Welpen mit einer blinden Mutter. Sie seufzte leise und wedelte sachte mir der Rute, sodass ein wenig Staub aufgewirbelt wurde.




very very sweet der textauszug!!


Nun trat auch Leé endlich aus dem dunkeln der Höhle und trat hinaus. Langsam schlenderte sie hinüber zu der Gruppe Eris und Alienna. Etwas abseiz blieb sie stehen und setzte sich hin. Die Sonne blendete die junge Fähe, sodass sie die Augen etwas schliessen musste, und ab und zu wie schlaftrunken blinzelte. Kein Lüftchen regte sich und es war warm. Leé fühlte sich müde. Warum war sie nur immer so müde und träumerisch...? Die Braune legte sich, der Müdigkeit hingebend, hin. Sie bettete den Kopf auf die Pfoten und schloss die Augen halb. Ohne darauf zu achten, beobachtete sie die Welpen. Dabei seufzte sie und schloss dann die Augen. Sie verfiel nun wieder der Macht der Gedanken...Sie dachte darüber nach, warum sie keine Freunde hatte. Ausser Hanako hatte sie zu niemandem eine vertraute Bindung. Vielleicht noch zu Banshee, schliesslich hatte sie sie damals als Welpe mit offenen Armen (oder Pfoten? Na egal^^) empfing und behütete. Jorun war einst ihre Freundin und vertraute gewesen. Dann war da noch Shion...

.oO(Oh Shion....)

dachte sie traurig und aufgewühlt zugleich.
Alle diese beiden, Shion und Jorun waren weg. Nachdenklich versuchte Leé sich auszumalen, was sie mit Shion an einem so schönen Tag alles unternehmen hätte können. Wenn es doch nur einen zweiten Rüden im Rudel gäbe, mit welchem sie etwas unternehmen könnte. Oder eine nette Fähe. Warum war sie nur so schlecht im Freundschaftenschliessen? Vielleicht hatte sie angst davor zurückgewiesen zu werden. Vielleicht war sie zu faul, vielleicht aber war sie einfach nur zu schüchtern...Leé öffnete die Augen und schielte zu Alienna und Eris hinüber. Dann schaute sie wieder zu den Welpen, ehe sie schliesslich aufstand und in Richtung Eiche trabte und sich im Schatten des Baumes wieder niederliess. Selbstvernichtend dachte sie:

.oO(Genau dass, Leé, führt zu deiner Einsamkeit! Du hättest es wie Alienna tun sollen und auf Eris oder jemanden anderen zugehen! Du bist in diesem Rudel aufgewachsen, hast den Rang Jota und traust dich trotzdem nicht, jemanden anzusprechen. Früher konntest du schliesslich auch deine Nase in alle Dinge reinzustecken und alles herauszufinden versuchen und immer alles wissen zu wollen. Warum jetzt nicht mehr?)



Eris bemerkte die Gesellschaft, die ihr zu gelten schien, erst sehr spät und blinzelte nun hinauf in die Sonne, die den Blick auf sie versperrte. Als dann eine freundliche, hohe Stimme ertönte, wusste die Schwarze jedoch, dass es eine Fähe war. Sie lehnte sich umständlich zur Seite und versuchte in den Schatten, den sie warf, zu gelangen. Endlich erkannte sie zwei hell leuchtende, blaue Augen und lächelte.

"Ist nicht so einfach, die Sonne ist kräftig geworden."

Alienna, dachte Eris, ein hübscher Name. Aber das scheint in diesem Rudel ja keine Seltenheit zu sein. Alienna, Akái, Ayala. Und viele mit diesem schönen Laut.
Eris lächelte wieder leicht, das Schlummern hatte ihr wohl doch ganz gut getan. Sie war gut gelaunt.

"Ich bin Eris ... freut mich."

Nacholen. Die Fähe hatte das richtige Wort gesagt. Eris fiel auf, dass sie die letzten Monde so ziemlich vor sich hingelebt hatte. Irgendwie hatte sie ein trauriger Wind begleitet, ohne das sie gewusst hatte, warum. Auch jetzt war ihr das noch ein Rätsel. Sie war auch nicht in Gedanken versunken gewesen, sondern einfach nur in einer rauen Stimmung.
Mh ...

"Oh, tut mir leid. Setz dich doch. Ich musste nur gerade an etwas denken.",

sagte Eris und sah die Fähe entschuldigend an. Sie freute sich über die Gesellschaft, schließlich hatte sie sie gerade daran erinnert, in was für eine merkwürdige Stimmung sie geraten war, in der letzten Zeit. Jetzt reichte es aber erstmal mit diesen Gedanken und sie schüttelte befreiend den Kopf.




Malicia lag alleine in der Höhle und starrte vor sich hin. Sie hatte angst vor dem da draussen. Doch sie wollte es auch zugleich wissen. Vorsichtig stand sie auf und schlich nach draussen. Niemand schien sie zu vermissen. Sie legte sich flach auf den Boden, kurz vor dem Höhlenausgang. Nur ihr Hals räkelte sich, sodass sie nach draussen sehen konnte. Aufgeregt zitterte sie etwas und versuchte das beklemmende Gefühl in der Brust wegzukriegen. Ihr Blick fiel auf Banshee, ihre Mutter. Sie musste es schaffen, bis zu ihr zu rennen, dann wird bestimmt alles gut. Ihr Blick fiel jedoch bald auch auf ihre Geschwister und sie sah, dass diese keine Angst vor dem da draussen hatten, genau das Gegenteil war der Fall. Alle schienen sich daran zu freuen und Malicia versuchte es ihnen gleichzutun. Bedacht schritt sie nach draussen und versuchte dies so zu machen, als wäre sie schon zwanzigmal da nach draussen gegangen. Als sie nun im grellen Sonnenlicht stand, konnte sie aber nicht anders und ihr fiel der Kiefer wortwörtloch nach unten und ihre Augen wurden entsetzlich gross. Mit kleinen, aber zackigen Schritten, lief sie zu ihrer Mutter hin und stellte sich neben sie. Nun fühlte sie sich sicher und sie stellte ihre ziemlich grossen Ohren auf und versuchte alles aus dem neuen aufzusaugen. Dennoch setzte sie sich wie völlig konfus hin und lies sich richtig auf ihren Hintern fallen, sodass ihre Hinterläufe nach aussen lagen. Sie konnte ihren Blick nicht von der Menge dieser Wölfe losreissen.

Alienna wurde noch ein wenig nervöser, als die Fähe etwas von der kräftigen Sonne sagte, dass die Braune kein bisschen verstand. Erst als Eris sich in ihren schatten rückte und schon etwas freundlicher wirkte, traten ihre Gedanken soweit, dass Eris nichts gegens sie hatte, sondern einfach nur von der Sonne geblendet wurde. Ihre Körperhaltung wurde ein wenig lockerer, aber noch immer zurckten ihre Ohren, sie konnte sich nicht erklären, warum sie so nervös war.

"Äh, danke."

Sie setzte sich langsam, in ihrem üblichen Abstand zu allen Wölfen udn kam sich dabei wieder sehr seltsam vor, vielleicht würde Eris es als eine Geste der Ablehnung deuten ... Alienna sah besorgt zu ihr, aber noch lag ein einigermaßen gllücklicher Ausdruck auf den Zügen der Schwarzen und gaben ihr den Eindruck immerhin nicht zu stören. Sie schob leicht die Schnauze nach vorne und lächelte wie immer.

"Bist du schon lange beim Rudel"

Keine sonderlich intelligente Frage aber das Schweigen war noch schlimmer. Trotzdem war Alienna weiterhin nervös und konnte sich es nicht erklären. Sie fühlte sich seltsam alleine und verwirrt, verstand nicht, was sie innerhalb dieser kurzen Zeit so aus der Bahn geworfen hatte.



Riku beobachtete wie sich nun auch nach und nach die Ängstlichen aus der Höhle krackelten. Ihr Blick folgte einer Welpin der die Angst ganz besonders ins Gesicht geschrieben stand. Sie drückte sich am Boden entlang, wollte anscheinend zu Banshee. Auf die grauen Lefzen stahl sich ein Lächeln. Sie beobachtete wie die Welpin ihre ersten Schritte im Freien tat, um schnell zu Banshee zu gelangen, wieder schmunzelte sie. Angst, das kannte sie, nur zu gut. Sie hatte auch nie aus der Höhle gewollt, doch sie hatte gehen müssen, aber das war jetzt egal, denn diese Welpin hatte es geschafft, nun saß sie da und beobachtete ihre Umgebung mit großen Augen. Ob die Welpen schon Namen hatten? Ein Paar noch nicht, denn einer der Welpen verlangte befehlend nach seinem Namen. Rikunare sah zu ihm rüber und lächelte. Banshee oder Hanako würden sich bestimmt einen wunderschönen Namen ausdenken.

Atalya
24.12.2009, 12:53

Eris sah mit großen, fragenden Augen zu der Fähe, die sich, dafür, dass sie die Schwarze angesprochen hatte, in doch ziemlich großem Abstand zu ihr niederließ. Es verletzte sie nicht, aber es war schon recht merkwürdig. Eris runzelte die Stirn, verlor aber dennoch nicht das Lächeln, wenn es mittlerweile auch etwas verunsichert wirkte.

"Also, nicht, dass es mich jetzt so arg stören würde ... aber wenn du dich ein wenig näher setzen würdest, dann müsstest du mir deine Fragen nicht zurufen. Auf Dauer ist das bestimmt nicht gut für deine Stimme."

Eris bemühte sich, Alienna nícht allzu lange in die Augen zu schauen. Sie bemerkte die Unsicherheit und Nervosität der jungen Fähe, also ließ sie den Blick gelassen schweifen, bis er schließlich an Leé hängen blieb. Die Schwarze wusste nicht viel über sie, eigentlich nur ihren Namen und dass sie die Adoptivtochter von Hanako war. Aber sie hatte aus dem Augenwinkel gesehen, dass sie zu ihr und Alienna herübergeschaut hatte. Auch sie wirkte, als wüsste sie momentan nicht wirklich, wohin sie gehörte. Da war sie ja nicht allein.
Eris kam entschlossen auf die Läufe und sah zu Alienna.

"Entschuldige mich für einen winzigen Moment, ja?",

sagte sie und war schon auf dem Weg zu Leé, die sich unter einer Eiche niedergelassen hatte. Bei ihr angekommen, schaute sie zu der jungen Wölfin hinunter. Sie verharrte einen Moment still, nicht sicher, ob sie sich kurz zu ihr setzen sollte. Nein, lieber nicht, sie soll selbst entscheiden.

"Hallo Leé... alles klar? Naja, was ich eigentlich fragen wollte, ist, ob du ... na, hast du Lust dich zu mir und Alienna zu setzen? Du wirkst auch, als wüsstest du momentan nichts mit dir anzufangen und dann könnte sich die verloren Seelen ja versammeln."

Eris lächelte leicht und wartete einen Moment ab. Die Schwarze warf einen Blick zu Alienna, sie wollte sie dort nicht alleine sitzen lassen ... und sie hatte ihr ja noch eine Frage gestellt. Unhöflich, Eris ...
Sie schüttelte sacht den Kopf.

"Überleg´s dir, in Ordnung?"

Jetzt überließ sie der Fähe die Entscheidung und eilte zurück zu Alienna. Etwas dichter, als sie es getan hatte, ließ sich die Schwarze neben ihr fallen.

"Entschuldige, ich habe gerade noch jemanden eingeladen, zu uns zu kommen.
Auch ich habe schon viel versäumt, wenn es darum ging, Bekanntschaften zu machen, weißt du. Schon sehr viel. ich bin jetzt ... seit, mh, letztem Herbst hier im Revier. Du musst dagegen in der Zeit gekommen sein, in der Banshee hochschwanger mit den Kleinen war, oder?"



Der Rüde hatte da gelegen und den Welpen zugesehen.Schlieslich fing er Tyraels blick auf, wie er kaede ansah.Ein eifersüchtiges Knurren grollte innerlich in ihm auf, jedoch hielt er es zurrück.Sollte kaede doch glück haben.Wenn sie glücklich wra, war er glücklich.Dabei achtete bastar nicht auf sich selbst.Als die Fähe ihn anstubste und ableckte, sah er si enur kurz an, und versuchte nicht so kalt zu gucken, wie er die anderen ansah.Als sie auch noch zu ihm sprach, nickte er nur flüchtig und standt auf.Er schüttelte sein fell und ohne ein Wort verlies er den rudelplatz.Er lief zurrück zum See.Der graue sah zum Himmel, senkte dann den Kopf und trank einen Schluck von dem erfrischend küheln wasser,das er mit genuss aufsoog.Dann setzte er sich hin.Die Rute lies er neben sich liegen und seine Schwarzen Augen ruten auf dem Blauen,leichte Wellen schlagenden Wasser.
[sry war mit meinen Cousinen weg o.o]



Interessiert hatte er die Ereigniss verfolgt und hatte auch Bastars Blick mitbekommen. Als er dann ohne viele Worte den Rudelplatz verließ und Kaede zurücklies, näherte er sich fast lautlos und ließ sich schweigend neben ihr nieder.


Nun, vielleicht sollte ich mich etwas zurückhalten, mit meiner Nähe, meinen Blicken und meinen Worten. Obwohl mir das schwer fallen würde. Denn es ist anzunehmen, das Bastar mein Verhlaten und deine Verhaltensantworten darauf nicht sehr zuzusagen.

Sein Blick war freundlich, weder abweisend noch ander weitig aussagend.



Kaede bemerkte Bastars bemühungen sie nicht so kühl anzuschauen und als er dann aufstand und davon ging schaute sie ihm betrübt nach. Sie mochte den Wolf wirklich sehr gerne und hasste sich dafür, dass sie ihn nur als Bruder liebte. Sie hasste es anderen Wölfen weh zu tun. Sie seufzte auf und blickte ihm voller Trauer nach. Als Tyrael sich wieder neben sie legte und anfing zu sprechen schaute sie ihn kurze Zeit nicht an erst als er geendet hatte.

"Ich kann nichts für meine Gefühle dir gegenüber ebenso wenig wie du etwas für die deinen kannst. Es tut mir im Herzen weh, dass Bastar so eifersüchtig reagiert und ich hasse mich dafür, dass ich ihm so weh tuen muss. Ich liebe ihn doch wie meinen Bruder, jedoch nicht wie..."

Sie verstummte und sah Tyrael leicht verlegen an. Sie stupste ihn sanft an und wuschelte ihm durch das Fell. Er hatte gesagt es würde ihm schwer fallen sich anders zu verhalten als jetzt. Es betrübte sie so sehr mit Bastar, doch wollte sie auch glücklich sein können. Er war eben ein Bruder. Ihr alles geliebter Bruder. Ihr Bruder auf den sie sich verlassen konnte, dem sie vertraute. Er war nicht wie ihr alter Bruder, der sie davon gejagt hatte. Das würde Bastar sicher niemals tun. Sie blinzelte und blickte Tyrael nun offen an.

"Ich liebe Bastar wie einen Bruder. Eben anders als ich dich liebe"

Sie verstummte und blickte wieder zum Eingang. Anscheinend brauchten die anderen Welpen etwas länger als die, die sofort herausgestürmt waren. Wie viel Zeit inzwischen vergangen war wusste Kaede nicht genau.




Gelangweilt heulte die kleine Fähe auf. Sie erhob sich und schüttelte ihr reines weißes noch sehr puscheliges Fell, sodass ein wenig Staub durch die Luft wirbelte. Sie musste davon niesen, was sich sehr lustig anhörte sie jedoch ärgerte. Mit gekrauster Nase lief sie nach vorne zu ihrer Mutter und der anderen Fähe und baute sich vor ihnen auf.

"Mama... Ich mag nun endlich einen Namen bekommen. Ich möchte umherstreifen gehen. Ich langweile mich!"

Die kleine quengelte etwas mehr als sie eigentlich vor gehabt hatte. Kurz schleckte die kleine sich über die Schnauze ehe sie sich seufzend umdrehte und ihren Blick über die Wölfe schweifen ließ. Sie sah, wie einer der Rüden den Platz verließ und starrte ihm verwundert hinterher, ehe sie sich leicht hüpfend in Bewegung brachte. Wenn ihre _Mutter nicht reagierte wollte sie doch wissen warum der Wolf ging. Sie lief ihm so schnell sie konnte hinterher und traf ihm am See. Damit ihre mutter sich keine sorgen machte heulte die Fähe laut auf.

"Mama wenn ich einen Namen bekomme ruf mich. Ich bin gerade an einem wunderschönem Ort mit ganz viel blauen Zeug am Boden was sich bewegt und glitzert und es fühlt sich kühl an!"

Es tappte ein wenig im Wasser umher ehe es zu dem Rüden ging und ihn mit schräg gelegtem Kopf und aufgestellten Ohren anschaute.

"Bist du Traurig?"




Tyrael beobachtete Kaedes Reaktion auf Bastars Fortgehen. Sie war wirklich trauirg über Bastars ihm unverständliches Verhalten.

Er war froh, her her gekommen zu sein, Kaede begegnet zu sein und nun auch hier blieben zu können. Ob es doch ein glückliches Ende nehmen kann?

Er hatte nicht gedacht, jemals wieder so empfinden zu können, doch in Kaedes Nähe, war alles anders, es war wie in einer anderen glücklicheren Welt.

Wie liebst du mich denn?

fragte er ganz direkt und schaute sie an, ob sie ihm nun antworten würde.


Seuftztend lies der Rüde due Ohren hängen.Er wollte Kaede genauso wenig wehtun,wie sie ihm, und nur wegen Bastar, sollte Tyraell sich gewiss nicht verändern.Das wollte er aufgarkeinen Fall.Doch er hatte seine Gefühle nicht im griff.Als er die kleine Fähe neben sich reden hörte, zuckte er zusammen, machte einen satz zurseite und sah sie erschrocken an.Die Ohren flach nachhinten gelegt.Scheu schüttelte er den Kopf.

Nein..nein bin ich nicht...

Als er dann erstmal bemerkte, was da eigentlich vor ihm stand, setzte er sich vor sie und stupste sie sanft an.

Nein..es ist alle in ordnung..

Vorsichtig aber liebevoll schleckte der Rüde,dem Welpen die Ohren sauber und leckte ihr über das sammt weiche weiße Fell,das in der Sonne wunderbar gläntzte.Wie süß die kleine doch ausschaute.Und so unschuldig.Er lächelte sie veträumt an...

Als der Rüde erschrocken zurücksprang schaute die kleine Fähe erst verwundert, und als er dann antwortete es sei nichts blickte sie ungläubig jedoch schwieg sie und genoss es, wie er sie sanft abschleckte. Eben so wie es ihre Mutter auch immer getan hatte. Sofort kam Leben in die kleine Fähe. Kuscheln. Ein strahlen legte sich auf ihr kleines unschuldiges Gesicht und ihre Schnauze öffnete sich leicht als sie dem Rüden liebevoll und leise zujaulte.

"Sei nicht traurig ich bin doch bei dir"


Meinte sie und kuschelte sich eng an den Wolf. Ja auch wenn sie ihn nicht kannte und meist eher kühl wie ihr Vater erschien war sie eine sehr verschmuste und liebevolle kleine Fähe. Sofort begann sie den Rüden sanft abzuschlecken und ihn leicht zu massieren indem sie ihre kleinen Zähnchen sanft gebrauchte. Das mochte ihre Mutter sehr gerne so würde es diesem Wolf sicher auch gefallen.
Dabei strahlten ihre Augen so sehr vor freude und sorglosigkeit, dass jeder der in sie schaute wegschmelzen musste (wie sich das anhört sorri -.- [120] ) sie stupste den Rüden immer wieder sanft an. Wollte einfach nur kuscheln. Das unterschied sie wohl von den meisten anderen kleinen. Nein nicht toben sondern kuscheln. toben nur manchmal in ausnahmefällen. Oder eben die gegen erkunden.




Immer noch war Kaedes Blick auf Tyrael gerichtet und als er sie nun fragte wie sie ihn den Lieben würde schaute sie nur kurz verlegen zu Boden ehe sie ihm in die Augen blickte wobei sie ihren Kopf leicht schräg legen musste.

"Sehr doll liebe ich dich!"

Sie verstummte und zwinkerte ihm zu.

"Ich hoffe dass du nun nicht zu verlegen bist oder es gar nicht mehr mit mir aushälst. Mit mir die dich liebt"

sie lachte leicht auf, doch klang es auch verzweifelt. Gewiss solche Wölfe gab es. Sie konnten dann nicht mehr in die Nähe des Wolfes gehen, welcher sie liebte. Kaede verstand dies nicht hatte aber schon oft gehört wie traurig dies den anderen Wolf meist machte. So blickte sie voller Hoffung zu Tyrael. Seit langem war sie nicht mehr so glücklich wie in den letzten Tagen in denen Tyrael zu diesem Rudel gestoßen war. Und noch immer hatte sie das Gefühl sie könne noch glücklicher werden. Vielleicht ja auch mit Tyrael gemeinsam. Sie lächelte verträumt und ihr Blick schien kurz in die Ferne zu schweifen. Doch nicht lange schon war sie wieder mit ihren Gedanken im hier und jetzt angelangt.



Eine heiße und brennende Welle der Nervosität und fast schon Angst umspülte Alienna, als Eris sie aufforderte näher zu kommen, so locker, so selbstverständlich, zu eienr ihr noch Fremden. Und eigentlich war es auch selbstverständlich, wer setzte sich schon mehrere Wolfslängen entfernt zu jemandem, mti dem man sich unterhalten will. Alienna begann nervös herum zu rutschen, Eris zu sagen, dass sie nicht näher kommen wollte, war fast so schlimm wie einfach nichts zu sagen. Als die Schwarze sich etnschuldigte, kurz zu einer braunen Fähe ging und dann wieder kam, verspürte sie kurz Erleichterung, doch als Eris dann wieder da saß, näher als zuvor und sie sich nicht dagegen wehren konnte etwas wegzurücken, spürte sie, wie das letzte Selbstbewusstsein zerbrach und sie vor dem Scherbenhaufen eines Versuchs der Kontakaufnahme stand. Und noch viel größere Angst jagte ihr die Tatsache ein, dass man es ihr ansehen musste, dass jeden sehen musste, was sie dachte, wie verzweifelt sie war und wie verwirrt über die Lage, die soeben noch so sicher gewesen war und nun plötzlich alles zerstört.
Sie atemete schwer, als wäre sie lange und schnell gelaufen, ihr Blick glitt fast panisch hin und her, als würde sie nach einem Fluchtweg suchen, dennoch zierte das Lächeln ihre Lefzen, der letzet Versuch normal auszusehen ... und zu sein. Sie wich noch weiter von der Schwarzen weg, als sie zu Anfang saßen, schluckte, versuchte ihr Herz zu beruhigen, dabei weiter hin zu lächeln und auch noch Worte zu überlegen, die sie Eris erwidern konnte.

"Ja."

Es war mehr ein verzweifelter Ausruf, als eine normale Antwort, auf eine Frage, die fast genauso bedeutungslos gewesen war wie ihre eigene. Dennoch war dahinter die Freundlichkeit Eris' zu sehen, die sie sich gerade verdarb. Nachdem sie einen weiteren Schritt zurück gewichen war und nun wirklich schreien musste, damit Eris sie verstehen konnte, beruhigte sie sich langsam wieder, ihr Atem wurde langsamer, ihr Blick ruhiger.

"Entschuldige."

Mehr brachte sie nicht hervor und das auch nicht gerade laut, aber sie hoffte, dass es die Schwarze verstehen würde und sie nun nicht für verrückt erklären würde. Sie selbst wusste schon, dass sie es war. Sie hatte von Anfang an gewusst, dass sie in solchen Situationen nicht mehr zurrecht kam, doch dann war Lighto gekommen und alles war so einfach gewesen, sie waren nahe zusammen gesessen und er hatte sie inmal mit der Schnauez brührt, es war erschreckend gewesen, doch wenn sie zurück dachte, trotzdem schön. Anders als jetzt, jetzt war alles wie früher, die Panik war zurück gekehrt und in dem Rudel, in dem sie gedacht hatte, immer bleiben zu können, hatte sie es nun geschafft, dass die Erste sie für verrückt abstempelte ...


Der Rüde grinste die kleine Fähe an.Er schmiete sich so vorsichtig an sie, das er sie nicht zerquetschte.Sie war süß.Ernneut schleckte er sie sanft ab, und genoss es,wohl ebenso wie Banshee, massiert zu werden [wie das kommt xD].
Kurz sah Bastar zum Himmel.Dann wieder zu der kleinen Fähe.Zärtlich stupste er zurrück,und lächelte dann wieder.Er hatte die kleine sehr gern.Vieleicht konnten sie ja, wenn sie älter war,etwas zusammen spielen, und er konnte ihr die wunderbaren Dinge des lebens zeigen.Doch dem Grauen war auch bewusst,das so etwas nicht lange halten würde.Wenn sie älter wurde, hatte sie andere Interessen,und wollte andere sachen machen.Die Ihr spaß machen.So würde sich das wohl auseinander leben.Oder doch nicht? Aber zu aller erst wollte Bastar seinen momentanen Zustand geniesen.Es war angenehm ,wenn sich jemand an ihn schmiegte.Er hatte geselschaft,noch dazu von einer süßen kleinen Fähe.Das machte ihn glücklich.


Rikunare beobachtete ruhig das Geschehen auf dem Rudelplatz, wieviel sie alle erlebten mit anderen Wölfen. Sie erlbete immer nur alleine, nicht gerade schöne Sachen, Sachen die sie traurig machten. Ihre Augen wanderten zu Eris und einer ihr unbekannten, sie schien Platzangst, Berührungsangst zu haben, oder ähnliches. Anscheinend hatte sie auch viel erlebt. Alle hier hatten viel erlebt.

.o0(Du bist nicht die Einzige der es schlecht ging... geht...)

Sie sah traurig auf ihre Pfoten. Vielleicht sollte sie einfach wieder gehen, so wie sie gekommen war, raus hier, weiter flüchten, sie der Teufel. Das Teufelskind das längst von allen verachtet wurde, oder vor dem man Angst hatte. Aber irgendwas hielt sie auf, ließ sie nicht gehen.

.o0(Hör auf im Selbstmitleid zu versinken.)

Befahl sie sich selbst und sah wieder auf.


Lighto sah den kleinen Welpen nochmal an und lächelte. Irgendwie war ihm komisch zumute und der Rüde sah zu Alienna. Die Fähe schien nervös zu sein und hatte Angst. Lighto merkte auch warum, Leé und Erias saßen zu nah an ihr. Lighto sah kurz zu Ayala:

Entschuldige mich bitte kurz! Ich bin gleich zurück.

Lighto trabte auf Alienna zu und setzte sich neben sie. Er hielt mit Absicht Abstand. Der weiße Rüde wollte die Fähe nicht bedrängen. Er lächelte und flüsterte ihr leise etwas ins Ohr das nur sie Hören konnte.

Hab keine Angst. Wenn sie dir zu nah aufrücken, rück einfach weg. Es wird keiner etwas sagen.

Lighto lächelte und sah dann zu Eris und Leé.

Mit euch beiden habe ich auch noch kaum gesprochen.

Der weiße Rüde grinste und sah die Fähen an.


Katsu Kyoto sah Lighto hinterher. Er lächelte Ayala an und lief hinter Lighto her. Neben ihm blieb er sitzen und lächelte vor sich hin. Der kleine Welpe war einfach glücklich. Er spürte das die eine Fähe zur Familie gehörte und lief auf sie zu. (Leé) Neben ihr blieb er im Gras liegen. Er war noch so klein, dass er sich im Gras verstecken konnte.

Duhuuuuuu? Wie heißt du?



Tyrael schaute Kaede liebevoll an. Nun, er hoffte er verstand das richtig und schmiegte sich an sie.
Er wollte für sie da sein, ihr Augenlicht sein.
Ein Gefühl der glückseligkeit überschwemmte ihn und er jalute leise und glücklich auf.

Ob Bastar es wohl verstehen würde? Tyrael hoffte inständig für ihn, dass der junge WOlf auch mal eine Familie gründen könnte, vielleicht auch so glücklich würde wie Tyrael es einmal war, so glücklich wie er es jetzt vielleicht wieder werden könnte.

Die Sonne schien imemrnoch, die Welpen traten heruas, schnupperten und liefen neugierig umher.

Er lächelte wehmütig bei dem Gedanken an seine verstorbene Tochter... er blickte Kaede an, ob sie auch so schön geworden wäre wie Kaede?

Doch er schüttelte den Kopf, manchmal ertrug er den Gedanken an seine Familie nicht.




((Leé ist doch noch gar nicht neben Eris, ihr Käsekuchen, ihr ^^ Sie liegt noch unter der Eiche.))

Ein schwer zu bestimmender Ausdruck lag auf dem Gesicht der Schwarzen, als sie zu Alienna schaute, die panisch vor ihr zurückwich. Nur für den aufmerksamen Betrachter konnte eine bittere Spur zu erkennen sein. Die Augen der Fremden waren voll von Dingen, die Eris nicht verstand. Aber es schmerzte, so vor den Kopf gestoßen zu werden, das spürte sie unangenehm.
Die Schwarze nickte undeutlich und ließ den Blick von der Fähe. Sie machte keine Anstalten ihr näherzukommen.
Ist in Ordnung , ging es ihr leise durch den Kopf, das muss ich nicht haben.
Als Lighto dann kam und sich neben Alienna setzte, um mit ihr zu sprechen, wahrscheinlich, um sie zu beruhigen, spürte Eris ein Brennen im Hals. Als wäre sie aufdringlich gewesen. Ich habe sie schließlich nicht angesprochen, sondern umgekehrt. Eris schluckte das Brennen herunter, als Lighto jedoch den Blick, das Wort an sie wandte und grinste, schlich es wieder den Rachen hoch. Sie sah ihm nur kurz in die Augen und wandte den ihren Blick ab. Das musste sie nicht haben.
Schön , dachte sie hart, schön . Und ihr Blick suchte durch die Bäume Abkühlung im See.



Aliennas Blick war noch imerm voller Scham und brennender Verzweiflung zu Boden gerichtete, als sie jemand neben sich spürte, nicht zu nahe, aber auch nicht all zu weit weg und dann die beruhigende Stimme in ihrem Ohr hörte ... Lighto. Sie wagte es auszusehen und ihm einen dankbaren Blick schnekte, trotzdem musste sie wieder zu Eris sehen und was sie dort erblickte machte sie grenzenlso traurig. Genau konnte man den Audruck auf dem Gesicht der Schwarzen nicht erkennen, sie schien ihre Gefühle gut verbergen zu können, aber Alienna meinte das Brennen der Enttäuschung sehen und spüren zu können, das gerde in Eris' Körper wüten musste. Dann ihr Blick, der zu den Bäuem glitt und dort hängen blieb, ihr wurde klar, dass sie die Schwarue verletzt hatte. Und das war noch schlimmer. Sie selbst wurde nicht einfach für verrückt erklärt, nein, Eris schien das eigentlich nicht mal so zu denken, jedenfalls sah es danach aus, Alienna hatte sie einfach nur verletzt. Brennender Scham übergoss sie und plötzliche Wut auf sich selbst. Warum konnte sie sich nicht kontrollieren, warum musste sie andere so vor den Kopf stoßen und wenn sie das schon tun musste ... warum zog sie dann Eris dort mithinein und ließ sie nicht einfach in Ruhe?
Aliennas Läufe schienen wenige Sekunden lang aufegeben zu wollen und dem Druck nach geben, dann gewann die Fähe die Kontrolle zurück und es gelang ihr zwei Schritte nach vorne zu gehen und Lighto den Kopf zuzuwenden.

"Danke, Lighto ... ich danke dir, aber ... kann ich kurz mit Eris alleine reden? Ich komme gleich zu dir"

Sie wusste ganz genau, wenn Lighto wieder fort war, würde sie nach udn nach die soeben gewonnene Kontrolel wieder verlieren, die Panik würde langsam wieder kommen, doch vielleicht würde sie bis dahin Eris genug erklärt haben, damit sie nicht mehr dieses Brennen mepfinden musste und verstand, dass das alles nicht gegen sie gerichtete war, dass Alienna einfach nur verrückt war.
Die Braune schluckte, wandte den Kopf zaghaft wieder der Schwarzen zu, der Abstand war jetzt etwas wieder auf die anfägnliche Länge gesunken, man konnte mit einander reden, sodass es nicht jeder mitbekam, aber es war für Eris sicher seltsam ... dennoch, näher konnte Alienna nicht gehen, sonst würde die Panik zu schnell zurückkehren, zu schnell alles verderben.

"Eris ... ich ...?"

Es war weder eine richtige Aussage, noch ein Frage, es sollte nur den Zweck erfüllen, dass die Schwarze sie ansah und vielleicht das tiefe Bedauern in ihren Augen sehen würde, bevor das alles wieder von der Angst überschattet werden würde.



((großes Sorry, tut mir Leid Leute, ich war das komplette WE weg ...))

Ayala spürte die Unsicherheit Falks, sie drückte sich enger an ihn, um ihn zu beruhigen. Irgendetwas in ihm war ausgelöst worden, das ihn völlig aus der Bahn warf. Bei seinen wirren und doch so einladenden Worten, die er an den Kleinen richtete, lächelte Ayala. Wie anders er doch mit Welpen umging, wie sich seine Eigenarten veränderten, wie er sich bemühte ... Ayala grub ihre Schnauze in sein Fell und träumte für kurze Augenblicke von einer künftigen Welt, in welcher ihre eigene Welpen existierten, mit Falk als Vater.
Keinen kleinen, neugierigen Welpen, keinen Lighto, keine Alienna, keine Eris, keinen Windhauch, keinen Laut nahm sie mehr wahr, nur noch ihren Herzschlag, der sich dessen Falks anglich, mit ihm verschmolz und eine Einheit bildete - ein Ganzes.
Erst nach einer Weile sah sie wieder auf, mit verändertem Glanz in den Augen, und umgeben von einer Melodie, die allmählich verebbte. Langsam fand sie sich wieder in der realen Welt, ohne Welpen, doch mit Falk. Sie lächelte ihn an, sprach mit ihren Augen und suchte nach dem Kleinen, der doch eben noch dagewesen war ...



Eris blieb regungslos, als Aliennas Stimme an ihre Ohren drang. Sie wollte die Fähe nicht anschauen, so kurz nachdem sie sich aufgeregt hatte. Das führte vielleicht nur dazu, dass sie Dinge sagte, die sie im Nachinein bereuen würde. Sie hatte den Blick starr auf den Boden gerichtet, zweifelte aber gleich an ihrer Entscheidung. Sie spürte, wie Alienna sie ansah und sie ignorieren, wollte Eris auch nicht.
Schließlich wandte sie ihren Blick hoch und er traf direkt in Aliennas Augen. Ein wütender Blick. Er war angestrengt wütend, weil sie sich beherrschen wollte. Nicht, dass sie Angst hatte, auf die Fähe loszugehen. Eher, dass sie ihr Gesicht verlor und den Gefühlen freie bahn gab, obwohl sie diese nicht einmal genau kannte.
Doch nach einigen Momenten wurde der stechende Ausdruck unsicherer und ihr Blick rannte vom einen Auge der Fähe zum anderen. Das Bedauern in ihnen ließ die Aufgabe vergessen, ihr Gesicht zu wahren. Eris hatte den Mund etwas geöffnet und sah weiter ernst zwischen den blauen Augen hin und her.
Sie fragte nicht, ihr Blick hatte genug Fragen inne.



Wenige Sekunden des bangen Hoffens verstrichen, schon vom Gefühl der Verzweiflung überwältigt, weil Eris nicht aussah, hob die Schwarze endlich ihren Blick und ließ ihm mir Wucht in Aliennas Augen treffen. Die Wut war wie ein Schlag, dennoch spürte die Braune noch immer Lighto hinter sich und war dankbar dafür, dass er diesen Schlag scheinbar mitabfing, ohne etwas zu tun. Sie war erstaunt, als sie merkte, dass sie den Blick noch immer erwiderte und merkte erst da, wie er sich langsam veränderte, wie die Wut wich udn eine einzige Frage blieb. Alienna spürte Dankbarkeit und die Euphorie des Weiterkommens, des nicht auf eine kalte Mauer treffens. Sie wäre gerne einen Schritt nach vorne gegangen um dieses Weiterkommen auf ihre Art zu symbolisieren, doch als sie zaghaft die Pfote hob, zog sie sie schnell wieder zurück, bevor die Angst sie packen konnte. Viel eher würde sie nun erklären müssen, ihr Verhalten, das unerklärbar war, ihre Gedanken, die unverstanden waren.

"Eris, ich ... ich habe Angst."

Zuerst wollte sie weiter sprechen, froh einen Anfang gefunden zu haben, froh auch diese Frage aus dem Gesicht Eris' verscheuchen zu durfen und möglicherweise Verständnis hineinzaubern zu können, doch dann stockte sie. Was sollte sie noch sagen? Was damit nicht alles gesagt? Würde nicth jedes weitere Wort nur von der Wahrheit dieser drei Wörter ablenken?


Kaede bemerkte, wie Tyrael sich an sie schmiegte und spürte wie ihr herz einen satz machte. Wenn das die antwort war, hoffte Kaede nur dass sie zusammen glücklich werden würden doch da war Kaede sich eigentlich sehr sicher. Sie seufzte freudig auf und hoffte das Bastar dies verstehen würde wo auch immer er gerade war. sicher wieder am See. aber hatte eben nicht die kleine von Hanako gesagt sie wäre am See? Etwa bei Bastar? Kaede schmunzelte leicht. Wenn Bastar diese kleine Fähe nicht mögen würde wusste sie auch nicht weiter. Also ließ sie die beiden lieber in ruhe. Ein grinsen zierte Kaedes Lefzen nun, als sie Tyraels anschmiegen erwiederte und ihm sanft über die Schnauze leckte. nun hatte sie gleich noch einen Grund sich zu freuen. Erst die Welpen und nun das. Wie konnte es besser werden? Sie stupste Tyrael wieder freundlich an. Konnte gar nicht glauben dass er es ernst meinte. Nun kam ihr der Gedanke an Welpen. Süße kleine Dinger doch mit ihr. Sie seufte ließ sich aber nicht trüben. Immer noch lächelte sie seelig und nickte leicht mit dem Kopf.

Die kleine spürte wie der große Rüde sich vorsichtig an sie kuschelte und erwiederte dieses liebevoll. Endlich hatte sie wieder jemanden zum kuscheln gefunden. Immer noch strahlten ihre Augen diese Liebe aus, welche nun bei Bastar gewiss nicht mehr weichen würde.

"Hast du mir eigentlich schon gesagt wie du heißt?"

Neugierig hob die kleine ihre Schnauze und schleckte dem Rüden über die Nase. Sie überlegte sich wie sie mit ihm auf erkundungstour gehen würde. Doch das würde er sicher nicht wollen. Sie wusste nichtmal wie alt er war. und sie war geerade mal ein paar wochen alt. Leicht seufzte sie und kuschelte sich an ihn.

Atalya
24.12.2009, 12:54

Bastar sah die kleien an,lächelte und stuspte ihr sanft gegen das Brustfell.

Mein..mein name ist Bastar...

Gab er leise zu verstehen.Jedoch als die kleine ihm übre die nase schleckte,musste er grinsen.Vorsichtig fragte er dann:

Also..wärst du nicht so Jung,und müsstest du nicht gleich zu deiner Mutter zurrück, würde ich fragen ob ich dir ein paar sachen zeigen soll...es gibt viele wunderbare dinge die du erleben kannst, glaub mir...

Auch wenn es ihm nicht auffiehl,sprach er viel mit der kleinen Fähe.Er hatte sie schon jetz lieb gewonnen, und hätte gerne etwas mit ihr unternomen.Sanft stupste er sie nochmal an.Seine Vorderpfoten waren überkreutzt,und seine Ohren gespitzt.Aber er lächelte.So lieb,und ohne kält ein den Augen.Im gegenteil.EHer wärme,mitgefühl und freude.

Wie alt bist du denn meine kleine? hast du denn schon einen Namen?

Kurz zögerte er, aber ohne eine Antwort von all seinen fragen abzuwarten,sprach er weiter.

Ich bin 2 Jahre alt

Sie könnte ja trotzdem noch auf alles antworten.Wenn sie wollte.

Die Ohren waren lauschend nach vorne gestellt. Bastar hieß der Rüde also und er war erst 2 Jahre alt. Die kleine sah in seine Augen und freute sich über das was sie sah. Tollpatschig stand sie auf und schüttelte sich kurz.

"Ich bin ein paar Wochen alt. Und einen Namen habe ich noch nicht, weil noch nicht alle Welpen unter anderem meine Geschwister aus der Höhle gekommen sind


Leise und genervt knurrte die Fähe auf.

"Wenn ich meinen Namen habe, können wir aber was zusammen unternehmen. Natürlich nur wenn du möchstest!"

Sie blickte ihn bittend an. Das wäre wirklich was schönes. Ihr kopf schnellte plötzlich nach oben als dort starkes Flügelrauschen zu hören war und schaute interessiert dem Vogel zu, welcher versuchte zu langen aber aus Angst der Wölfe wild flatterte. Erstaund und stolz blickte sie den Vogel an, welcher es bald aufgab und wieder davon flog.

"Hat er Angst vor uns?"


Batsar lag nochimmer unverändert da.Er hatte die kleine die ganze zeit über angesehen.Als sie ihm Anwtort gab, und ihn fragte, ob die beiden was zusammen machen,wenn sie einen Namen hatte,nickte er lieb. Dann folgte er ihrem Blick zu dem Vogel überihnen.Er legte den Kopf schief und grinste.Nochmals nickte er.Sicher hatte der Vogel Angst.Er könnte ja gefressen werden.

Trinkst du noch milch, oder bekommst du schon Wasser und Fleisch?

Interesiert sah der Rüde die Fähe wieder an.

Leés Blick wirkte unklar und verschwommen, als Eris sie ansprach. Erst als Eris bereits wieder weg war, wurde Leé klar, was da gerade geschehen ist. Ein ganz kurzes und glückliche Lächeln huschte über ihre Lefzen. Zögernd setzte sie sich hin. Sie schaute unverbindlich zu Alienna, als sie sich auf ihre Läufe erhob und zu den Beiden Fähen ging. Alienna schien Angst zu haben und so blieb Leé für einen kurzen Moment stehen. Sie blickte der Fähe in die Augen, obwohl sie so weit weg stand. Sie sah den unverwechselbaren Blick der Angst und vor Leé blickte ohne es zu wollen in die Sonne und wieder tat sich vor ihr ein Feuer der Verzweiflung auf. Es loderte und knackte und von überallher sah die Braune Augen ihrer Geschwister und Freunde. Alle mit jenem Blick auf dem Gesicht liegend...Leé schloss die Augen schaute nach unten, um der Sonne zu entgehen. Die Flammen verschwanden und Leé atmete auf. Ohne dass es jemand hätte bemerken können, trottete sie weiter auf die Beiden zu. Vorichtig setzte sie sich mut Abstand hin. Wie dumm und kindlich sie auf einmal aussah, als sie sich gerade hinsetzte und die Rute um ihre Beine schliessend da sass. Scheu lächelte sie und blickte Eris dankbar an. Die Schwarze hatte ganz recht gehabt, mit der Aussage, dass Leé nichts mit sich anzufange weiss. Wie gerne hätte Leé die Beiden mit Fragen überhäuft, doch sie traute sich vorerst nicht.


Lighto hatte mit dem Kopf genickt. Alienna hatte ein Recht darauf, mit den anderen alleine zu reden. Er lächelte vor sich hin und sah in den Himmel. Als es ihm langsam langweilig wurde schloss er die Augen und ließ sich ins Gras fallen. Er rollte sich auf den Rücken und wälzte sich im Gras. Erst jetzt bemerkte er wie erschöpft er war. In letzter Zeit hatte er kaum geschlafen und er schloss die Augen. Es wurde langsam Zeit...

Katsu Kyoto sprang hinter Alienna her.Doch dann sah er Leé wieder und rannte auf sie zu.

Heul du!

meinte er und grinste. Der kleine Rüde langweilte sich und sprang vor der Fähe rum. Plötzlich stolperte er und landete auf der Schnauze. Dicke Tränen rannen ihm auf einmal das niedliche Gesicht runter und der kleine Welpe schluchzte.


((Leé, Eris gesellt sich gleich zu dir ^^ Die Sache zwischen ihr uns Alienna muss noch geklärt werden. Aber du hast ja gerade Besuch von Katsu Kyoto bekommen.))

Angst. Alienna hatte Angst. Eris sagte nichts.
Angst, vor mir oder was?, dachte sie im ersten Moment pampig, doch bereits zum nächsten Augenblick verwarf sie diese Stimmung, die keinem von ihnen half. Das ist nicht fair , dachte sie, ich mache mir ja nicht einmal die Mühe, sie zu verstehen. Immerhin macht sie sich die Mühe, mir ihr Verhalten zu erklären. Und das ist mutig.
Eris sah Alienna still an. Auch wenn sie wusste, dass das Unsinn war, hegte sie die ungewisse Hoffnung, dass ihr der Grund für Aliennas Angst offenbart wurde. Auf welche Art auch immer.
Aber sie kannte ihn nicht.
Sie senkte den Kopf, schloss für einen kurzen Moment die Augen und nickte. Als sie wieder aufsah, war ihr Blick sanfter.

"In Ordnung ... ist in Ordnung.",

sagte sie langsam.
Viele in diesem Rudel haben Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie nicht vergessen können. Akái war auch so ... und Eris wusste bis heute nicht, was ihr passiert war, dass sie zu Anfang so unglücklich schien.
Viele trauen sich gar nicht daran, sich Gedanken über den Grund ihrer Probleme zu machen. Klartext mit sich selbst zu sprechen ist schwierig. Eris erinnerte sich daran, dass auch sie ihre Ängste hatte ... nachts.

"Ich ...", fing Eris leise an und hatte den Blick auf den Boden gerichtet. "Ich habe auch manchmal Angst. Schreckliche Angst, lähmende Angst. Ohne eigentlich zu wissen, warum."

Nun sah die Schwarze wieder hoch zu Alienna und lächelte ganz leicht, fast gar nicht da.

"Das ist okay. Es ist nicht schön, aber es ist okay. Solange man irgendwann stark genug ist, sie zu besiegen. Besiegen, das klingt kitschig, aber so ist das nunmal."

Das Ende des Satzes murmelte sie nur noch. Sie wollte nicht schmalzig werden.




[COLOR=crimson]Bastar blieb immernoch fort und Kaede war in Gedanken versunken, sodass sie eigebntlich vollkommen abwesend war.
Tyrael fasste einen Entschluss und blickte auf.

Vielleicht könnte er sich ja nun irgendwann einmal Banshee vorstellen. Sie haten noch nicht einmal miteinander geredet.

Gut, es war noch nicht vil Zeit vergangen, und die Geburt lag dazwischen, doch, Tyrael mochte es nicht, wenn er die Alpha nicht gut kannte. Er half gern, wollte aber auch, das diejenigen es wussten.

Vielleicht könnte er ja auch ein paar Worte mit Falk wechseln, der ihn so sehr an ihn selbst erinnerte.
Tyrael erhob sich, schleckte Kaede kurz über die Lefzen und bewegte sich ein wenig auf dem Rudelplatz voran.



((Okay^^))

Leé stand langsam auf, als der Welpe um sie herumhüpfte. Sie beobachtete ihn, leicht lächelnd. Als der Welpe ungeschickt auf die Nase fiel, musste Leé lachen. Es sah so unglaublich niedlich aus. Doch als er begann dicke Krokodieltränen zu weinen, verstummte das Lachen der Braunen und besorgt stellte sie die Ohren nach vorn. Ohre Augen leuchteten in der Sonne rotbraun heraus und ihr wurde klar, wie sehr sie Welpen doch mochte. Nicht wie vorher, wo sie Leé kaum interessierten, da sie ja schliesslich selbst einer war. Früher, als sie noch klein war, hatte sie ihre Geschwister zum spielen, doch später, als sie ihre Familie durch das Feuer verlor, musste sie sich selbst beschäftigen und das Intresse zu anderen Welpen schwand. Jetzt jedoch wusste sie es...

"Hey, kleiner Bruder! Gehts? Hast du dir sehr weh getan?"

fragte Leé leise mit besorgter Stimme. Vorsichtig legte sie eine Pfote um Katsu Kyotos Nacken und beugte sich zu ihm vor. Leicht lächelnd sagte sie dann:

"Nicht mehr weinen, Kyoto!"


"Sei ein tapferer Krieger"

fuhr sie witzelnd fort, doch für den Welpen mochte es ernst getönt zu haben, manche jedoch konnten ihren sarkastischen Unterton zu hören. Sie sagte dies nur, um den Welpen etwas aufzuheitern. Wer wollte schon nicht ein tapferer Krieger sein...?



Aliennas Blick blieb auf Eris liegen und sie merkte, dass die Schwarze mit ihrer mageren Erklärung nicht ganz so viel anfangen konnte wie sie gehofft hatte. Dennoch sah sie Verständnis und nach kurzer Zeit hörte sie es auch. Eris' Worte waren nicht tröstend, es war okay, aber es war nicht verstanden ... und von Angs besiegen konnte wirklich nicht die rede sein, Alienna würde diese lächerliche Angst nie besiegen können. Trotzdem machte es sie ein wenig stolz, dass Eris sagte, dass auch sie manchmal Angst hatte ...

"Naja, ich ... besiegen? Nein, das kann ich nicht. Aber ... es ist beruhigend, dass nur ich Angst habe, auch wenn es so oft ist und überall."

Sie wollte noch etwas sagen, vielleicht etwas mehr erklären, doch dann spürte sie, wie Lighto sich entfernte, er respektierte ihre Entscheidung, dennoch bekam sie nun Angst vor der Angst, die jede Sekunde kommen musste. Sie trat einen Schritt zurück, der allerdings kaum auffiel, nur ein wenig Sicherheit versprach sie sich dadurch. Weiterhin lächelnd versuchte sie sich unter Kontrolle zu halten, was zunächst auch gelang ...


.oO(...dann kann ich halt nicht so mit Welpen. Ist ja eigentlich auch egal.)Oo.

Wäre Ayala nicht, Falk hätte sich jetzt gerne an den Rand des Geschehens zurückgezogen, die Augen geschlossen und die Natur auf sich wirken lassen. Möglicherweise hätte er sich auch zu jemandem gesellt, aber wenn er sich so umsah... Nein, eigentlich war da niemand, den er wirklich kannte, außer vielleicht noch Eris, doch die war in eine Unterhaltung vertieft. Der Hüne seufzte hohl. Es kribbelte ihn wirklich in den Läufen von hier zu verschwinden. Aber konnte er Ayala wirklich alleine lassen hier? Am liebsten hätte er sie mit sich genommen und hätte sich dann einfach nur mit ihr irgendwo ins hohe Gras gelegt - ohne viel zu sagen, ein beredtes Schweigen um sie. Er wollte Ayala hier nicht allein lassen. Und außerdem dachte er an die Neugier, die ihn erfasst hatte, Neugier, weil auch ihn interessiert hatte, welchen Welpen er als Paten betreuen würde. Inzwischen dachte Falk, dass er seine Aufgabe wahrlich nicht würde meistern können - diese Patenschaften...
Und jetzt konnte er doch nicht mehr an sich halten. Er fuhr Ayala mit der Zunge über die Stirn, die Augen gen Himmel gerichtet, innerlich schon beinahe dem Geschehen entrückt.

"Bitte entschuldige mich... Irgendwie...ist das hier einfach nichts für mich. Aber ich bleibe hier - in deiner Nähe. Ich gehe nicht weg. Entschuldige..."

Er tappte einige Schritte rückwärts und drehte sich dann langsam um, nur um sich wenige Meter weiter im Schatten einer Baumgruppe niederzulassen. Weiterhin hatte er trotzdem die Szenerie gut im Blick. Er wäre da, würde etwas Wichtiges geschehen. Doch gerade brauchte - und genoss - er einfach nur die Ruhe. So viel war auch passiert eben - Falk überlegte, dass es gut wäre, jetzt erst einmal einen klaren Kopf zu bekommen.


Inuki war die gesammte Zeit im Wald herumgeirrt und wusste nicht was sie tun musste.. es war komisch zurzeit war die weisse nur in Gedanken und wusste nicht was sie machen sollte.. Sie lies den Kopf hängen und machte einfach gar nichts. Schließlich lies sie sich auf einer Lichtung kurz nieder um zu verschnaufen ehe sie sich erneut erhob und richtung Rudelplatz lief. Dort angekommen setzte sie sich neben Banshee und sah sie an.

"hmmm.. Hab ich was verpasst ich meine ich war die gesammte Zeit unterwegs."

Fragte sie und wartete ab.


Katsu Kyoto sah die große Wölfin an. So schnell wie er das weinen angefangen hatte hörte er auch wieder auf. Ein breites Lächeln zeigte sich auf seinem Gesicht und der kleine Rüde bellte:

Wie heißt du?

(ham die Welpis eigentlich scho namen bekomm? Mensch Bani des muss ma au noch machen... Oder überspring es und mach einen Zeitsprung XD)

Und wie heiße ich eigentlich?

Der kleine Welpe blickte verwundert um sich. Er wusste nicht mal wie er heißt... Und schon wieder liefen ihm die Tränen über die Schnauze.

Ich will auch einen Namen haben.


Lighto stand auf und lief zu Alienna. Er stellte sich nah an die Fähe und doch so weit weg das sie sich nicht bedroht fühlte. Dem weißem Rüden war es sehr daran gelegen, das die Fähe ihm vertraut.
Er lächelte freundlich und sah ihr in die Augen. Solche Augen hatte er noch nie gesehen. Sie waren von einem schönem Blau und funkelten wie Diamanten.

Du hast schöne Augen

rutsche es dem rüden raus und er schluckte. Dann sah er verlegen weg.

Ayala drehte sich um, blickte Falk nach. Was hatte er?
Seine Worte deuteten darauf hin, dass er sich überfordert fühlte...irgendwie fehl am Platz. Aber weshalb?
Ayala fühlte sich für ihn verantwortlich, wandte ihm ihren Blick immer wieder zu.
Doch folgen würde sie ihm nicht. Er wollte alleine sein. Wie gerne hätte sie sich doch an ihm gekuschelt, seinen Duft eingesogen - doch er brauchte jetzt Zeit für sich.
Ayala hauchte lediglich ein

"Du brauchst dich nicht zu entschuldigen."

hinterher. Dann suchte sie weiter nach Gründen für sein seltsames Verhalten.


Eris legte den Kopf ein wenig schief, als sie Alienna anschaute, die Gedanken etwas abgedriftet. Eigentlich musste man sich in diesem Rudel wirklich über nichts mehr wundern, überlegte sie sich. Niemand hier schien ganz normal zu sein ... aber was hieß schon normal? Jeder ist anders, da ergibt das Wort normal gar keinen Sinn. Das ist etwas für Dummschwätzer, die es sich zu einfach machen.
Selbst Banshee, von der man die wenisgten Macken kannte, umgab etwas Ungewöhnliches.
Eris erinnerte sich daran, dass Banshee Priesterin war, das hatte sie einmal mitbekommen ... richtig etwas vorstellen konnte sie sich darunter aber nichts, sie musste die Weiße mal danach fragen ...
Als Eris einen seichten Wind spürte, wurde der Ausdruck in ihren Augen wieder klar. Unangenehmen Gefühls, so unhöflich gewesen zu sein, sah sie auf zu Alienna, die immer noch ziemlich weit von ihr wegstand und ein verwunderter Ausdruck trat auf ihr Gesicht, der sich schnell in einen peinlich berührten verwandelte.
Lighto hatte neben Alienna gestanden, als Eris aufblickte und nun flüsterte er der Fähe zu, wie schön er ihre Augen fand. Er schien die Schwarze nicht zu bemerken. Oh, das war ihr peinlich, sehr peinlich. Sie stand übertrieben deutlich auf und nach kurzem zögern, sagte sie laut:

"Ich ... lass euch dann mal alleine, okay? Ich setz mich einfach zu Leé, ja? Ich will sie ja nicht warten lassen."

Sie drehte sich abrupt um und ging die wenigen Schritte zu der braunen Jungwölfin. Mit einem verlegenen Lächeln ließ sie sich nieder und atmete tief aus.

"Da haben sich mal wieder zwei gefunden. Sehr offensiv, die Rüden in diesem Rudel.",

sagte sie leise und grinste leicht. Kurz darauf bemerkte sie den kleinen Welpen neben Leé, dem dicke Tränen das erdige Gesicht herunter liefen. Eris weitete überrascht die grauen Augen und sah zu der Braunen. Dann rutschte sie ein Stück näher und wischte dem kleinen Rüden den Staub aus dem kleinen Gesicht.

"Nicht weinen, das ist der Staub der Abenteuer, die noch auf dich warten.",

sagte Eris aufmunternd.

"Schmutz ist eine Auszeichnung."



Der Rüde das da und beobachtete die anderen. Sein Kopf schwang hin und her, er bewegte sich im Rythmus einer Melodie, an die er sich plötzlich erinnerte. Doch mit einem Male brahc er ab, ruckartig auf und verschwand im Gehölz. Er rannte und rannte, rannte so schnell er konnte. Leise vernam er etwas, ein leises Fiepen. Doch nach einem kurzen Sprint machte er halt. Hatte er sich es nur eiungebildet? Er hörte es nciht mehr. Niedergeschlagen trottete er langsam durch den Wald zurück zu den anderen Wölfen, setzte sich an eine schattige Stelle und sah zum Himmel hinauf. In seinen Augen hing ein Schleier von Trauer...

Riku sah sich um. Ihre Augen wanderten zu einem Rüden, aufmerksam musterte sie ihn. Ihre Ohren waren gespitzt. Als er plötzlich vom Rudelplatz verschwand legte sie fragend den Kopf schräg. Sie legte den Kopf auf die Pfoten. Was sie wohl alles für Vergangenheiten gehabt hatten, die ganzen Wölfe, von denen sie keinen wirklich kannte. Nur Ayana. Aus verschleiertem Blick sah sie zu der Freundin.
Sie hörte ein leises Knacken und wandte sich um. Sie sah den Rüden wieder, er schien zurück. Vielleicht sollte sie einmal versuchen auf Wölfe zu zugehen. Unsicher erhob sie sich und trat auf den Rüden zu, sie setzte sich neben ihn und versuchte ein Lächeln, was jedoch kläglich scheiterte.

"Hallo. Wie ist dein Name?"

Fragte die Graue und ihre Augen wanderten zu dem Braunen (?). Ihre Ohren spielten im sachten Wind und ihre Lefzen zuckten ab und zu nervös. Ihre Augen zeigten keiner Erkenntnis über die Graue, schienen sie nurnoch Mysteriöser wirken.


Banshee saß ruhig und ohne große Gefühslregung nach außen hin an ihrem Platz neben Hanako und sah den Welpen auf ihrem ersten Ausflug in die große Welt zu. Auf die kleinen Fellbälle achtete zwar viele schon nicht mehr, irgendetwas geschah zwischen Alienna und Eris, das nicht umbedingt nach Freundschaft aussah, aber dafür hatet Banshee jetzt keine Zeit, auch wenn die Welpen sie sich beim Höhleverlassen ließen. Kurz entschlossen stand die Weiße plötzlich auf, warf einen Blick zu Falk und verschwand dann mit wenigen Schritten in der Höhle. Erstaunlich viele drängten sich dort noch zusammen, sahen sie mti großen Augen an und schienen nicht gerade das Verlangen zu verspüren die Höhle zu verlassen.

"Kommt, es wird Zeit, dass ihr eure Namen bekommt."

Plötzlich überkam die Weiße eine schwere Müdigkeit, das Verlangen zu schlafen und lange nicht aufwachen zu müssen. Erst jetzt wurde ihr die Anstregung der Welpenerziehung und der Schmerz über die Abwesenheit Acollons richtig bewusst. Sie senkte den Kopf, nahm ihren Jüngsten sanft am Nackenfell und schob die anderen drei mit der Pfote hinaus aus der Höhle, beförderte sie so in die Mitte des Platzes und ließ ihre Fracht vorsichtig neben den anderen fallen. Ihre Augen glitten über das Rudel.

"Die Welpen sollten nun ihre Namen bekommen. Ich bitte Ayala, als meine Helferin, die Kleinen erst einmal einzusammeln und hier in die Mitte zu bringen. Und Hanako und Hidoi, bitte komtm auch ihr zu mir. Leider kann Acollon nicht bei uns sein ..."

Ihr Blick schweifte zum Waldrand, als würde sie ihn gleich aus dem Gebüsch auf sie zukommen sehen, doch natürlich blieb alles bewegungslos ...

Atalya
24.12.2009, 12:56

Lighto sprang auf und sah Alienna an, er wedelte mit der Rute und lächelte.
Der Rüde weartete nicht auf die fähe, er wusste sie würde ihm folgen. So schnell er konnte lief er zum Rudelplatz. Das war etwas was ernoch nie erlebt hatte. Er sah sich um und lächelte. Dann setzte er sich.


Langsam richtete sich der Rüde auf.Er schüttelte kurz,sein glänzendes Fell und sah nochienma zu der Kleinen,die wohl nun auch zum Rudelplatz gehen würde.Schlieslich bekahmen die Kleinen jetzt namen.Das wollte sogar Bastar nicht verpassen.Er verfiel in einen seichten Trab,und lief leichtfüßig zum Rudelplatz zurrück.Seine wohlgeformten,runden Ohren standen aufrecht nach vorne gerichtet.Seine schwarzen Augen wachsam ,wie immer durch die Gegend blickend.Am Rudelplatz angekommen,sah er nochmal zu der Kleinen nachhinten,was ein Fehler war.Denn prompt stolperte er über Inukis Pfoten und viel unsanfrt zu Boden.Etwas verdutzt richtete er sich auf und sah die Fähe an.

Ahh..äh...t..tut mir leid...das..äh..hehe.


Verlegen senkte er den Kopf,und setzte sich etwas entfernt von der Weißen hin.
Es war ihm sehr Peinlich.

Alienna sah Eris wortlos nach, es machte sie traurig, dass die Schwarze nun ging, ohne irgendetwas geklärt zu haben. Vielleicht fand sie ja, dass alles nun klar war, aber für Alienna war es das nicht. Sie wollte noch einmal mit Eris reden, nicht jetzt, Lighto war gekommen und nur deshalb war Eris ja gegangen, aber irgendwann, wenn es weniger Aufregung um die Welpen gab. Gerade jetzt rief Banshee zu allen, dass sie herkommen sollten, nun würde es also endlich so weit sein. Die Braune warf Lighto einen Blick hinter her, wie er sich in die Nähe des Spektakels setzte und folgte ihm langsam. Ihr Blick richtete sich auf die Welpen, von denen fast die Hälfte bereits genau in der Mitte saß und nicht so glücklich aussah. Sicher war es nicht schön, wenn man nicht aus seinem sicheren Versteck wollte, plözlich hinaus gezerrt zu werden. Gemächlich kam Alienna bei Lighto an, setzte sich und hielt ihren Blick auf die Mitte gerichtet. Es passierte nicht viel, noch mussten sie auf Ayala warten, aber sicher würde es bald so weit sein. Aliennas Blick glitt wieder zu Eris, die jetzt bei Leé saß, der Fähe, die sie schon zuvor dazu aufgefordert hatte, zu ihr und Alienna zu kommen, da war sie dem Angebot jedoch nicht gefolgt, offensichtlich mochte Eris diese Leé. Der bittere Vorgeschmack von Traurigkeit legte sich auf ihre Zunge, doch schluckte sie ihn herunter. Sie saß neben Lighto und bald würden Welpen Namen erhalten, entgültig aufgenommen werden.

Leé war bereits in verhängnissvolle Gedanken versunken. Die Aufmerksamkeit galt jetzt unbewusst Alienna. Die Braune Fähe wirkte seltsam auf Leé. Merkwürdig interessant und sie fühlte sich mit ihr verbunden. Mit dem einzigen Unterschied, dass die Schale von Alienna so hart scheint, dass Leé wohl niemals zu ihr durchdringen könnte und sich mit ihr Freundschaftlich verbünden, wenn sie nicht von selbst einen Schritt über ihren Schatten trat. Leé wusste, mit Ängsten umzugehen, da sie selbst von einer beherrscht wurde, was sich nun jedoch etwas geändert hatte, seit sie in diesem Rudel eine neue Familie gefunden hatte. Hanako, Jorun sowie auch Banshee hatten etwas dazu beigetragen. Der Blick Leés wanderte zu den stahlblauen Augen der Fähe. In ihrem Blick würde man nun vielleicht Mitleid sehen, doch davon war keine Spur. Leé wusste wie sehr sie diese Blicke damals verabscheute.
Nun galt ihr Blick wieder Eris, obwohl sie noch weiter über Aliennas Verhalten nachdachte und sich wünschte, die Fähe würde zu ihnen herüberkommen und ihren Schatten sitzen lassen...

Sanfte, federnde Schritte trugen eine junge, schwarze Fähe über weichen Erdboden. Alles was sie suchte, war ein Ort an dem sie für ein paar Tage bleiben konnte. Sie war eine Streunerin, mehr nicht. Eine Ungelehrte, dennoch wissende Fähe. Sie spürte noch immer kalte Schneeflocken, die sich in ihrem langen, dichten Fell verfangen hatten - längst waren dort keine mehr. Ninniach Fuin, eine Fähe, die von nicht betrübt werden konnte. Die warmen Sonnenstrahlen waren ihr bisweilen vergönnt geblieben. Der Weg den sie gekommen war, war weiter als sie es sich erträumte, jener der vor ihr lag wollte kein Ende finden. Nach einer Weile der unachtsamen Wanderschaft spürte Ninniach etwas. Es war sonderbar... Sie musste eine Grenze überschritten haben, oder sich in unmittelbarer Nähe aufhalten. Unruhig spreizten sich die dunklen Haare von ihrem Schwanz, der sich wissbegierig erhob. Hingegen senkte sie den Kopf und schnupperte über den Boden, spielte wirr mit den runden Ohren.

" Bewohner dieser Ebenen, ich bin eine Reisende, bloß ein Wanderer, kommend und gehend mit der Zeit. Einst betitelt als Ninniach Fuin - mein Weg war weit, wird nicht enden wollen, doch gestattet mir die Frage, ob ich für einige Tage verbleib finden kann... "

Das ruhige, wohlwollende Heulen der Fähe verklang. Sorgsam spitzte sie die Ohren, ließ sich auf die Hinterläufe nieder. Sie würde pausieren - bis sie gestattet oder abgewiesen wurde. Eine Abweisung war ihr bereits bekannt, würde ihren Weg bloß um Meter, vielleicht Kilometer erweitern. Aber sie musste damit leben, hatte sich längst damit abgefunden. Tief durchatmend ließ sie auch den Oberkörper nach vorn gleiten und blieb im Schatten liegen, wachsam und jeder Zeit bereit davon zulaufen. Flüchten, Verteidigen, Leben und Leben lassen. Mehr lehrte man sie damals nicht. Alles andere, was sie konnte aber gern verbarg, lehrte sie sich selbst...


Mit den Ohren zuckend sah der schwarze Welpe zu seinem Bruder hinüber. Er verengte die ungewöhlich, saphirblauen Augen als er ihn umsprang. Leicht pfiepend gemischt mit einem Knurren fand er sich plötzlich auf dem Boden wieder. Die schnellen, grauen Bewegungen waren zu schnell für ihn, einen Moment wurde das Bild in all den grauen Nuancen unklar, eine der Dinge die er überhaupt nicht leiden konnte. Er schüttelte seinen Kopf und nieste durch den Staub den der Graue aufgewirbelt hatte. Ein wenig davon blieb auch in seinem rabenschwarzen Fell hängen, dessen Reinheit ohne auch nur die Winzigkeit eines Abzeichens gekennzeichnet war. Einen Moment betrachtete er interessiert wie silbrig es doch im Sonnenschein glänzte. Doch als es ihn schließlich blendete schüttelte sich der kleine, schmächtige Rüde erneut. Nach dem einen Moment der Abwesenheit drehte er sich ganz auf den Rücken und stieß mit der Pfote gegen die Brust seines Bruders. Aber nicht stark, es war eher ein sanftes tappen. Er war einer der wenigen, die es wagen durften so etwas mit ihm zu machen, seine Mutter ausgenommen. Geschickt wandt er sich aus dem Griff des jungen Rüden und ers stellte sich neben ihn.

"Ich geh nicht raus. Da ist es mir zu hell..."

brummte er und schnippte mit den Ohren auch den letzten Staubkorn von seinen Ohr. Wahrlich, wieso raus gehen, wo er noch weniger erkennen konnte, wo ihn das Licht blendete und er fast nur weißes sah? Die Dunkelheit war da viel schöner. Nichts blendete ihn, nichts funkelte. Trotzig ließ er sich auf die Hinterläufe sinken und als nach einer Zeit seine Mutter wieder erschien und sie bat heraus zu kommen, setzte er eine fast schon maulige Miene auf. Aber er sagte nichts. Wie so oft. Wenn es so sein sollte, na dann... Sobald er endlich irgend einen blöden Namen hatte würde er einfach wieder kehren.... Oder dem Welpen an seiner Seite folgen. Seinem Bruder. Stillschweigend stupste er ihn an und lief ein paar Schritte zum Ausgang hinüber. Grimmig lugte sein pechschwarzer Kopf ervor und seine saphirblauen Augen funkelten in die Runde. Da verspürte er sofort den Drang wieder in der Höhle zu verschwinden.

"So viele Wölfe..."

Der Rabenschwarze rollte mit den Augen. Na wenn es sein musste.


Katsu kyoto sah kurz zur Höhle raus. Nachmdem sich die naderen von ihm enfernt hatten, ist er ihnen gefolgt und war in die Höhle gelaufen. Nun stand er am Eingang und beobachtete den Welpen, der nicht raus wollte. Hell.... dachte er und schüttelte den Kopf. Dann grinste er und lief auf den Welpen zu...

Bist du den garnicht neugiereig? Willst du nicht wissen was da draußen ist? Weist du wie schön es da ist?



Die kleinen Ohren zuckten während der Träumer in seinen ganz eigenen Gedanken versunken war. Noch immer hatte er die Pfoten seitlich von seinem Bruder, er wusste das dieser sich nur ungern umstoßen wollte, doch wusste er ebenso, dass der Schwarze wusste wie er das meinte. Nun war Cylin wieder in Gedanken, in Träumen versunken, ohne eigentlich wirklich etwas um sich herum mitzubekommen. Seine Gedanken flogen zurück, flogen vor, suchten und fanden immer wieder zurück in den Traum. Es war ein lustiges Schauspiel das sich da in seinem Kopf abspielte, das den kleinen Rüden komplett in seinen Bann zog. Ein bunter Flügelwedler, ein sogenannter Vogel wenn er sich nicht täuschte, flog über die Höhle hinweg, sonderbar durchsichtig und doch schön und klar, ein Paradies in Gedanken, die Zuflucht des Seins. Dieses Wissen war dem jungen Schwarzen schon jetzt klar, obwohl er doch erst vor so kurzer Zeit die Augen zum ersten Mal aufgeschlagen hatte. Tatsächlich wirkte er immer so, nach aussen verspielt und freundlich, jedoch im inneren, immer ins eigene Sein zurückgezogen und verträumt im innern 'gefangen'.
Erst das leichte Tappen seines Bruders auf seinem Brustkorb ließ ihn wieder in die wahre Realität zurückkehren. Der schwarze Welpe lehnte sich zurück und nahm dieVorderpfoten an der Seite seines Bruders weg, knickte die Hinterpfoten daraufhin leicht ein und ließ sich auf die Hinterläufe nieder. Einklares, gelangweiltes Gähnen verließ seine Kehle, als er den wenigen Worten seines schwarzen Bruders lauschte, und leicht schmunzelte, so war er wirklich immer.

"Du wirst raus müssen... bald, wenn Mutter es will..."

meinte er knapp und ließ den Blick dementsprechen einmal durch die Höhle wandern. Wartend auf irgendein Zeichen der Bewegung.
Und tatsächlich trat im nächsten moment ihre Mutter in die Höhle und berichtete ihnen das es nun Zeit war raus aus der Höhle zu gehen und ihre Namen zu empfangen. Eine Unuhe die er nicht kannte machte sich in dem Welpen an. Die Sache rauszugehn war nicht das Problem, davor hatte er keine Angst. Die Sache einen Namen zu bekommen und nicht zu wissen wie dieser Lauten würde, machte den Schwarzen nervös. Eigensinnig machte er ein paar zaghafte schritte zurück, er wollte nicht raus, wollte keinen Namen empfangen, oder doch? namen waren in seinen Augen so etwas... machtvolles.... wollte er so eine Macht haben?Wollten die anderen diese Macht nicht irgendwie auch besitzen? Ein zittern ging durch den leichen Körper des Welpen, shcließlich raffte er sich zusammen. Es musste sein, auch wenn es ihm nicht behagte.
Er spürte das stupsen seines Bruders und folgte ihm schließlich, mit langsamen ungewohnten Schritten, ließ sich sogar etwas zurückfallen. Als er den Lichtkreis der doch eigentlich immer tabu gewesen war erreicht hatten, schluckte er kurz, setzte aber dann doch mit einem leichten Sprung hinein und sah sich plötzlich einer hellen Wand aus Licht gegenüber. Cylin kniff die Augen zusammen um sich an die Helle zu gewöhnen, es dauerte eine Weile da der Welpe an die Dunkelheit der Höhle gewöhnt war, doch schließlich sah er in diesem hellen licht genausogut wie in der kühlen Dunkelheit der Höhle. Sein Blick tastete rastlos die verschiedenen Wölfe ab die sich hier tummelten, dass sich ein dritter Welpe zu ihnen bewegte, merkte er am Anfang gar nicht. Doch dann wandte er den Blick von dort draussen ab, sah wieder zu seinem Bruder herüber, dem das ganze gar nicht so zu gefallen schien. Nach einigen Minuten der Ruhe die er ihm und auch sich selbst gab murmelte der schwarze Welpe leiße

"Was meinst du?"

er meinte damit die ganze Situation und die Welt dort draussen. War sie so wie er es sich immer vorgestellt hatte? Waren die schnellen Läufer und die Himmelstänzer wirklich so toll wie er es immer in seinen Träumen gesehen hatte? Viele Gedanken um dies alles wirbelten durch seinen Kopf, doch nach einer Weile zwang er sich von ihnen abzuwenden und sich dem 'fremden' Welpen zuzuwenden. Er war nicht wirklich fremd, gesehen hatte er ihn schon einige Male, jedoch kannte er seinen Namen nicht, wie auch, keiner von ihnen hatte bisher ya seinen Namen erhalten.

"Hallu du"

murmelte er freundlich und trat etwas näher an den Welpen heran. Er war kein Bruder und keine Schwester, ein Welpe des anderen Wurfes der sich ja hier in dieser Höhle befand. Aber auch egal...
Erneut warf Cylin einen Blick zu seinem Bruder, wartete auf eine weitere Reaktion und ließ sich schließlich wieder an seiner Seite nieder, hier gefiel es ihm eben doch am besten.



(ähm, was mir grade auffällt... ^^' Banshee hatte uns ja rausgeschoben xD" okay, ich hoffe ist nicht so schlimm, wir sitzen ja am Eingang)

Still sah Averic zu seinem Bruder hinüber, der wieder einmal vor sich hin zuträumen schien. Na er kannte das ja schon von seinem geliebten Bruder. Das war einerseits auch gut, er mochte es nicht so gerne wenn man ihn pausenlos anquatschte, aber seinem Bruder schien er fast alles zu gestatten, wenn auch manches etwas mürrisch. Aber bei anderen, oh da war er stur und bestimmt. Was er nicht wollte, tat er nicht, ließ sich auch rein gar nichts gefallen. Während er da so rüber nachdachte, musste seine Miene wohl einen ziemlich finsteren Ausrduck bekommen haben, er merkte selbst nicht einmal wie trotzig er wirken musste. Schließlich besann er sich darauf dem Welpen aus dem anderen Wurd zu antworten und blickte zu ihm herüber. Ein wenig dichter stellte er sich an den Welpen zu seiner Seite, seinen Bruder musste er vor allem und jedem beschützen, das hatte er sich schon ganz lange geschworen. Wollte er etwas von ihnen? Etwas von seinem Bruder? Der Frage nach, galte sie wohl eher ihm. Mit einem dunklen Ausdruck in der Miene ließ er sich auf die Hinterläufe fallen.

"Neugierig? Worauf denn? Das mich die Sonne blendet und ich nicht mehr so gut sehen kann? Und was ist da schön dran, an zerbrechlichem Stroh was da draußen auch ganz groß wächst wo die Höhle doch hart und stark ist?"

das war viel gesagt für jemanden wie ihn. Ein Seufzen verließ seine Kehle. Gleich würde er einen Namen bekommen, so tun als würde ihn das ein wenig interessieren udn dann einfach wieder hier in die Höhle gehen, oder vielleicht gab es hier ja tatsächlich irgendwo einen dunklen Ort? Etwas wo es immer Nacht war müsste es geben, das wäre wunderbar! Aber dort sollte dann auch nicht zu viel Trubel sein, nicht so viele Wölfe wie hier, die aufgeregt durcheinander liefen, nur weil ein paar der Welpen zu tollpatschig zum Laufen waren und gleich losheulten. Gute Ohren hatte er schließlich und ein wenig das Gebrabbel verfolgt. Gelangweilt sah er zu seiner Mutter hoch, die auch bei ihnen stand.

"Dauert das lange? Diese Namensvergebung?"

auf viel feierliches Gerede hatte er absolut keine Lust. Er ließ sich einfach auf die Seite plumpsen - für einen Moment verwischte wieder sein graues Blickfeld, doch langsam fand er es interessant - und kappte seinen Bruder sachte in die Vorderpfote. Seine spitzen Zähne konnten schon sehr weh tun, wenn er wollte, doch seinen Bruder würde er niemals verletzen und so packte er nur ganz sachte zu. Ihm war nun wirklich langweilig.



Riku sah den Angesprochenen längere Zeit abwartend an, dann wandte sie sich ab, sie musste nicht reden, sie konnte auch ohne. Sie lief ziellos durch den Wald, ein Heulen drang an ihr Ohr, die Fähe musste ganz in der Nähe sein. Sie beschleunigte den Schritt und trat zwischen zwei Bäumen hervor zu einer Fremden. Aus leeren Augen musterte sie die Fähe prüfend.

"Mein Name ist Riku, wie nennt man dich?"

Sie lächelte leicht. Hoffte das Banshee nicht sauer war das sie einfach die Fremde begrüßt hatte.


Bastar hörte ebenfalls den Ruf eines fremden Wolfes.Er spitzt edie Ohren und schnupperte in der Luft.Dan erhob er sich langsam,schüttelte sich,und lief in die Richtung,aus der das Heulen gekommen war.Seine schwarzen AUgen entdeckten Riku,und eine andere Fähe.Er verzog die Lefzen zu einem lächeln,und lief auf die Beiden zu.

"STör ich?"

fragte der Rüde vorsichtig und wechselte die Blicke zwichen den Beiden.Jedoch lächelte er immernoch.

Nach kaum vergangener Zeit witterte die noch recht junge Fähe, dass sich jemand näherte. Und diesem jemand schien noch ein weiterer zu folgen. Die erste identifizierte Ninn als eine Fähe, was sie kurze Zeit später ohnehin herausgestellt hätte. Als Riku hatte sie sich vorgestellt. Was sollte sie sagen? Konnte sie überhaupt etwas sagen? Schlagartig gingen ihre Gedanken in eine völlig andere Richtung. Kaum dem Welpenalter entwachsen und schon so nachdenklich. Sie schüttelte sich und sah Riku an. Nach Lächeln war ihr nicht, vielleicht schon, aber es wirkte ihr sehr unbeholfen als Außenstehende zu lächeln.

" ich grüße euch Riku, aus Ebenen aus denen ich gekommen nannte man mich Ninniach Fuin "

Ihre sanfte Stimme hatte immer irgendwas beruhigendes an sich. Was genau wusste man nie so genau, aber es war da. Prüfend warf sie einen Blick an Riku vorbei - ein Rüde war ihr gefolgt. Eine gewisse Unruhe breitete sich in ihr aus, doch gelang es ihr dies eisern zu verbergen. Sie senkte den Kopf, wusste genau, dass sie hier eine absolut Fremde war, die besser kein zu freches Auftreten an den Tag legte. Ihr Schweif neigte sich dem Boden zu, die krallen borhten sich etwas panisch in den Erdboden.

~* Regebogen der Dunkelheit - oder schwarz-weißes Farbenspielt... Ninniach Fuin. Aber wen interessieren Bedeutungen von Namen... Niemanden außer mir? *~

Der Rüde musterte die Fremde kurz,und lächelte immernoch.Langsam schien der Rüde warm geworden zu sein.


Hast du etwa Angst?

Fragte er vorsichtig,und machte ienen kleinen Schritt auf die Fähe zu.Er legte den Kopf schief,und begann zu grinsen.

Freut mich sehr Ninniach Fuin,mein Name ist Bastar!
Dein Name hat irgendeine Bedeutung,nichtwahr?


Die Augen des Rüdens waren gespannt auf die der Fähe gerichtet.
Banshee hob leicht den Kopf, als eine Fremde zu heulen begann und sofort schlug ihr Herz schneller, trotzdem ließ sie die Welpen an ihrem Platz, Riku und Bastar waren los gelaufen und die Weiße war sich sicher, dass die beiden auf die Fremde aufpassen würden.
Ayala hatte mittlerweile die anderen Welpen zu Banshee und Hanako gebracht und setzte sich neben sie.
Banshee überlegte kurz, entschied sich dann aber, nicht mehr auf Riku udn Bastar zu warten, sie hatten es schon zu lange heraus gezögert, als dass sie nun noch auf eine Fremde warten könnten. Sie sah hinab zu ihrem pechschwarzen Sohn, der jetzt schon tief blaue Augen hatte, kurz fragte sich die Weiße, woher er diese Farbe bekommen hatte, doch verdrängte sie dieser Frage, die Verbindung aus der er entstanden war, war genauso unnatürlich und seltsam. Sie lächelte ihm zu.

"Jetzt. Mit dir."

Sie flüsterte es leise und nahe an seinem Ohr, bevor sie sich aufrichtete und einen Schritt nach vorne trat. Ihre AUgen huschten eilig über das Rudel, bis sie die schwarze Fähe bei Leé entdeckte.

"Eris, darf ich dich bitten zu mir zu kommen?"

Sie lächelte der Schwarzen zu, diese Entscheidung war nicht spontan, sie hatte von Anfang an beabsichtigt Eris als Patin für einen ihrer Welpen zu wählen, doch welchen der sechs die Fähe bekommen sollte, das hatte sie in dem moment entschieden, als sie in die blauen Augen ihres Sohnes gesehen hatte. Ein Name geisterte in Gedanken herum, er war wie die Augen des Kleinen ... unbeschreibbar.


Eris machte sich nicht allzu viel daraus, dass Leé mit den Gedanken woanders zu sein schien. Heute war wohl so ein Tag, an dem man größtenteils in sich gekehrt ist. Sie blickte gen Himmel. Einige graue Wolken wurden dort oben vom Wind zerzaust, der nach Regen roch. Vielleicht würde es heute ja einen Frühlingssturm geben ...
Die Schwarze schaute zur Höhle, um die die Aufmerksamkeit aller Anwesenden schweifen sollte und sie entdeckte zwei kleine, tiefblaue Augen, die ihr viel zu erwachsen vorkamen, für den nachtschwarzen Welpen, dem sie gehörten. Sie erinnerte sich an ihn, er war einer der mittleren Ankömmlinge gewesen. Er war ihr gleich aufgefallen, denn die Farbe seines Fells, hatte sie so sehr an ihr eigenes erinnert. Aber die Augen, sie waren damals noch geschlossen gewesen und hatten den Blick auf diese faszinierende Farbe verwehrt. Banshee zog den Welpen nun neben sich und er schien nicht sonderlich begeistert von der Aussicht, in das Rudel aufgenommen zu werden.
Als sie nun Eris aufforderte zu ihr zu kommen, wandte sie irritiert den Blick an Banshee.

"Ich?",

fragte sie unsicher und etwas abwesend, stand aber sogleich auf und kam ihrer Aufforderung nach.
Sie dachte daran, dass Banshee nun bestimmt endlich anfangen wollte und Eris ihr irgendwie behilflich sein sollte. Schon wieder war eine Bitte nach Einlass erklungen, vielleicht sollte sie die Fremde empfangen.
Der Blick aus den grauen Augen der Schwarzen streifte kurz den des jungen Welpens. Doch sachnell lag er wieder auf dem gesicht der weißen Fähe, vor der sie nun stand und abwartete.

"Ja?",

sagte Eris, ihre Aufmerksamkeit und Bereitschaft damit bekräftigend.




Banshee beobachtete Eris, wie sie langsam auf sie und die Welpen zu kam, es sah nicht so aus, als würde die Schwarze vermuten, eine besondere Rolle einnehmen zu dürfen, oder aber sie versteckte es sehr gut. Mit einem Lächeln senkte sie den Kopf zu ihrem schwarzen Sohn und schon ihn sanft nach vorne, zwischen Eris und sie, weg von seinen Geschwistern. Als sie den Kopf wieder hob und Eris direkt ansah lag noch immer der gleiche Ausdruck in den Augen der Schwarzen; Banshees Lächeln wurde ein wenig breiter.

"Eris, dies ist mein zweiter Sohn, als fünfter geboren, schwarzes Fell und tief blaue Augen. Willst du mir helfen ihn zu erziehen, ihm Geborgenheit zu spenden, ihn zu lieben und ihn zu beschützen und dein Leben für ihn zu geben, wenn es sein müsste? Willst du seine Patin werden?"

Erst nachdem Banshee zu ende gesprochen hatte, merkte sie, dass ihre Worte etwas zu feierlich, etwas zu übertrieben klangen, aber zurücknehmen konnte sie sie nicht mehr und vielleicht war es auch ganz gut, dass Eris sich in einer solch feierlichen Zeremonie für den Kleinen verpflichtet fühlen würde ... und hoffentlich würde der Schwarze auch bemerken, dass Eris von nun an viel für ihn sorgen sollte.


Der Schwarze zog langsam ein Ohr nach hinten. "Jetzt. Mit dir" Was war das denn für eine Antwort auf seine Frage? Averic wollte den Kopf schütteln, als er schon wieder angestupst wurde. Langsam nervte ihn das und er blickte eher nur beiläufig auf, als seine Mutter eine Wölfin herbei rief. 'Eris' schnappte er auf. Das war also eine Wölfin, die schon einen Namen bekommen hatte. Und jetzt? Was hatte diese Wölfin damit zutun, das er einen bekommen sollte? Er kannte diese Schwarze doch nicht einmal! Irgendwie war ihm das ganze zu feierlich - er wollte nicht einmal im Mittelpunkt stehen und jetzt starrten ihn bestimmt alle an. Der saphirblaue Blick strich im, für ihn, grauen Ton an all den anderen Wölfen vorbei, er bekam nur beiläufig mit was seine Mutter und die Schwarze kurz sagten, da wurde er schon wieder nach vorne geschoben! Finster wollte er sich wieder zu seiner Mutter umdrehen und am liebsten wieder in der Höhle verschwinden, das wurde ihm zu viel. Aber er ließ es um seiner Mutter Willen lieber bleiben und sah innerlich seufzend zu Eris hoch. Der Pechschwarze bemühte sich sogar einigermaßen interessiert auszuschauen, was ihm wohl nicht sehr gutgelang.

.oO("Eris, dies ist mein zweiter Sohn, als fünfter geboren, schwarzes Fell und tief blaue Augen. Willst du mir helfen ihn zu erziehen, ihm Geborgenheit zu spenden, ihn zu lieben und ihn zu beschützen und dein Leben für ihn zu geben, wenn es sein müsste? Willst du seine Patin werden?")

Nachdem seine Mutter gesprochen hatte, ließ er sich ihre Worte noch einmal durch den Kopf gehen und er starrte ungläubig zu ihr hinauf. Wie bitte? Das konnte doch jetzt nicht ihr ernst sein, oder? Es reichte ihm schon, wenn er von einer Wölfin bemuttert wurde, aber gleich von ZWEIEN? Der Schwarze musste sich heftigst dazu drängen nicht zu protestieren, eine Mutter reichte ihm trotzdem. Alles weitere interessierte ihn nun nicht mehr, es fragte ihn schließlich auch keiner nach seiner Meinung und er legte sich einfach hin und begutachtete halbwegs bei der Sache die Pfoten von Eris. Naja, ob nun ein oder zwei... Aber das reichte ihm dann auch! Es sollte nicht noch einer wagen eine dritte Mutter zu spielen, dann würde er rebellisch werden.
Obwohl... Nun hatte er so etwas wie zwei Mütter, würde er auch noch einen zweiten Vater bekommen? Nein! Niemals! Das würde er nicht zulassen, wo er doch seinen Vater so bewunderte und ihn darum beneidete, das er machen durfte, was er wollte und nur selten in Gesellschaft anderer war. Der junge Wolf selbst würde dies auch gerne mal machen, einfach weg gehen und alleine sein, aber das würde ihm mit Sicherheit keiner erlauben. Diese Tatsache entlockte ihm beinahe wieder ein Seufzen, statt dessen richtete er seinen saphiren Blick angestrengt und steil nach oben, wieder zu dieser Wölfin. Vielleicht sagte sie ja auch nein? Ach, eigentlich war es ihm nun egal...


Helfen ... erziehen, Geborgenheit spenden, lieben beschützen, Leben geben ...?
Eris hatte Schwierigkeiten damit, den Sinn dieser edlen Worte zu verstehen und die Ehre zu spüren, die ihr damit zu Teil werden sollte. Es war, als würde man sich einen Satz immer und immer wieder aufsagen, bis er seine Bedeutung verliert und nur noch eine leere Hülle übrig bleibt. Nur, dass sie die bedeutung auch vorher nicht gehabt hatte.
Patin, Patin ... Wahrscheinlich hatte sie es verstanden, nur ganz kurz, bis ihr die Verantwortung klar geworden war und sie den Rest unter sich begrub.
Eris starrte in die blauen Augen des Welpen und die ihren zitterten nachdenklich. Dieser Welpe, Patin ...
Patin.

Eris schaute auf zu Banshee.

"Ja.", sagte sie bestimmt und sogleich genau darüber überrascht, "Ja, das würde ich gerne sein."

Nun wandte sie sich aber wieder an den Welpen. Er war viel wichtiger in diesem Moment.

"Das heißt ...", wandte sie zögerlich das wort an ihn,
" ... nur, wenn du möchtest, natürlich."

Sie wollte nicht, dass es einer dieser leidenden Sätze war, die eigentlich keine freien Antwortnmöglichkeiten gaben. Ein Satz, der nur einschärft, dass man, wenn man Nein sagt, jemanden verletzt. Es war wirklich seine Entscheidung. Es würde der schwarzen nichts ausmachen, wenn er nicht wollte. Und das versuchte sie in ihrem blick auch deutlich zu machen.
Sprich frei, mein Sohn ...



Ninn musterte Bastar eine Weile, bevor ihr Blick kurz unsicher zu Riku wanderte. Ob sie Angst hatte? Bei der Frage drückten sich ihre Ballen und ebenfalls die dunklen Krallen tiefer ins Erdreich - doch sie schwieg, stellte ein Ohr auf und ließ das andere leicht hängen. Doch ihre Verwunderung stieg ebenso - war er tatsächlich an der Bedeutung ihres Namens interessiert? Wenn man es denn einen Namen nennen konnte - ein Titel, den ihr ein Streuner, wie auch sie einer war, verpasst hatte. Sie zögerte einen Moment, darauf bedacht nichts falsches zu sagen, bevor sie die zwarte, fast leise und schüchterne Stimme ein weiteres Mal erhob.

" Ja, der Name Ninniach Fuin hat eine Bedeutung. Man übersetzt ihn in vielerlei - Regenbogen der Dunkelheit oder der Nacht, oder aber schwarz-weißes Farbenspiel oder Farbenspiel der Nacht... "

Mehr ein Murmeln als etwas anderes, dennoch so laut, dass man es verstehen konnte. Einerseits war sie stolz darauf einen so schönen Namen zu haben - es hätte sie schlimmer treffen können. Milchtüte der Barmherzigkeit vielleicht. Aber - nein, sie hatte einen stilvollen, melodischen Namen, der einwenig zum Charakter der jungen Fähe passte.


Der Rüde machte ein paar weitere Schritte auf die Fähe zu.Diesmal große.Kurz schnüffelte er an ihr und lächelte dann wieder.Seine schwarzen AUgen leuchteten freundlich.Obwohl sie das nie taten.ER hatte beide Ohren gespitzt und seine AUgen auf ihre gerichtet. Mit leiser,sanfter und warmer stimme fragte er sie dann:

"Hast..hast du etwa Angst vor mir?"

Der Kopf des Grauen näherte sich dem der Fähe.Sanft rieb er seinen Kopf an ihrem Brustfell.Dann hauchte er ihr sanft in das Ohrmwas sie hängen lies.

"Hab doch keine Angst...ich tu dir schon nichts.."

Das sollte auf garkeinenfall irgendeine Anspilung sein.Oder doch? höchstens darrauf,das er versuchte seine kalte und robuste Art zu ändern.Man merkte das sich der Wolf große Mühe gab, freundlich zu der Fremden zu sein da er wusste,wie schwer sie anfangs haben würde.

Atalya
24.12.2009, 12:58

Cylin, der bei dem Wort 'Namen' doch ziemlich verängstigt geworden war, beruhigte sich nun doch recht schnell wieder. Es lag eizig an seinem geliebten Bruder, den er nicht missen wollte, an ihm und vielleicht auch an seiner weißen Mutter, die ebenfalls in der Nähe war. Der junge schwarze Welpe ließ den Kopf sinken, blickte mit den bernsteinfarbenden Augen auf seine eigenen Pfoten hinab und überlegte, überlegte, nein besser träumte, wie so oft. Was würde passieren wenn sie ihre Namen erhielten? Wer war dafür zuständig und... waren es auch richtige, passende Namen? Er zweifelte nicht am den Verstand seiner Mutter, nein im gegensatz sah er zu ihr auf, bewunderte sie. Doch Namen... das war so etwas... besonderes. Nichts für ihn, ihm war das zu hoch, eben zu... besonders. Was für namen kannte er denn alles? Kannte er überhaupt welche? Nur den von seiner Mutter, Banshee... ja, so lautete ihr Name. Und weiter... Acollon, der Name seines Vaters, ja, den hatte er auch noch mitbekommen. Aber sonst. Das wars auch schon, oder? So halb oder oder nicht? Ach, alles viel zu verwirrend. Sein Blick richtete sich wieder auf, sein Blick flackerte erst zu dem fremden Welpen, dann zu seinem Bruder herüber, der einige wenige Worter an die weiße Mutter verlauten ließ.
Ein kurzes gähnen drang Cylin aus der Kehle , kurz streckte er die Glieder durch, doch dann war plötzlich die Wärme und die Nähe seines Bruders an seiner Seite verschwunden. Cylin ließ den Blick wandern und entdeckte den Schwarzen zwischen den Pfoten Banshee's. Ein wenig Erleichterung durchfuhr ihn und dennoch beobachtete er das Geschehen mit Vorsicht. Die Weiße rief eine fremde Schwarze Fähe herbei. Eris, schien sie zu heißen.

oO Noch ein neuer Name... Oo

dachte sich Cylin und beschloss sich darauf, sich alle Namen ganz genau einzuprägen. Namen waren wichtig, zumindest für ihn. ber nur wahre Namen, doch woran erkannte er wahre Namen?
Murrend schüttelte er sich diesen Gedankenfaden aus dem Kopf, er würde später mich sich selbst darüber diskutieren, oder mit seinem Bruder, mal sehen. Mit zuckenden Ohren lauschte er den Worten die seine Mutter der Schwarzen sagte, was diese erwiederte, doch wirklich etwas verstehen, vermochte er nicht direkt. Hieß das soetwas wie eine weitere Mutter? Noch jemand der einen auf Schritt und Tritt bewachen würde und den Gang aus der Höhle verbieten würde? Das wäre ja doof, was hatte das den gutes, eine zweite Mutter? Bangend versuchte der Schwarze einen Blick von seinem Bruder abzufangen, doch dieser sah nicht zu ihm, blickte zu der fremden Schwarzen, Eris, hinauf.
Verwirrung überkam ihn und Cylin ließ sich, den Kopf an Banshee's Hinterbein gelehnt auf den Bauch nieder. Würde er selbst auch so eine zweite Mutter bekommen? Oder galt dies nur seinem Bruder? Gehörte das schon zu der Namensvrgabe? Oder war das nur soetwas wie eine Absprechung damit alles gut lief. Doch etwas verbot ihm , seine Stimme zu erheben, er wusste das es an seinem Bruder lag, jetzt zu reden, nicht an ihm. Noch nicht.


Der schwarze Welpe richtete sich langsam wieder auf, wandte seinen Blick suchend um, doch da ertönte schon die Antwort Eris'. Sie war mit den Worten seiner Mutter einverstanden, wie hätte es auch anders kommen können? Aber der nächste Satz verwunderte ihn dann doch. Er wurde auch gefragt? Seid wann zählte denn seine Meinung? Dachte er sich finster und ein kurzes, kühles Aufflackern trat in seine saphiren Augen. Er schien doch viel von seinem Vater geerbt zu haben und irgendwie war der Schwarze da auch sehr stolz drauf. Aber nichts desto trotz war er jetzt an der Reihe. Jetzt durfte er also entscheiden ob er eine zweite Mutter haben wollte oder nicht. Naja.. Eigentlich war eine zweite Bezugsperson ja hinderlich, noch ein Auge mehr hing auf ihm. Allerdings konnte das ja vielleicht auch noch ganz interessant werden? Kurz ging sein Blick zur Mutter hoch, drehte sich dann aber noch weiter zurück, er suchte seinen geliebten Bruder. Aber er konnte ihn nicht genau sehen, also sah er wieder nach vorne, zwischen Eris' Pfoten hindurch und überlegte angestrengt. Da war man erst ein paar Wochen alt und wurde schon vor so eine große Entscheidung gestellt? Innerlich schüttelte er darüber den Kopf blieb aber weiterhin ernst, auch als er wieder zu der schwarzen Wölfin hoch sah. Jetzt warteten sie auf eine Antwort, er musste sie schnell geben, dann konnte er auch früher wieder in die Höhle hinein. Ja, zu seinem Bruder, doch halt - nein. Mist, er war ja bestimmt auch noch dran. Noch immer grummelnd sah er in die grauen Augen der Wölfin vor sich. Natürlich grau, wie alles andere. Konnte er da ein leichtes, unsicheres Flackern bei ihr sehen? Irgendwie erfüllte ihn das schon ein bisschen mit stolz, jemand war unsicher vor ihm...

"Vom mir aus..."

meinte er schließlich und bemühte sich einigermaßen begeistert aus zusehen. Sein Blick glitt dann auch wieder zu seiner Mutter hoch. Waren sie dann jetzt auch endlich fertig? Nur noch schnell einen Namen und dann - ja? Der Schwarze hoffte es zumindest, er wollte zurück zu seinem Bruder.



Einzig Banshees Augen zeigten eine Regung, als Eris ja sagte, sie glommen kurz auf, glücklich und vielleicht auch ein wenig erleichtert, als hätte sie eine kurze Zeit lang gezweifelt, dass die Schwarze diesen Welpen mit versorgen wollte. Jetzt wandte sich Eris an ihren Sohn und kam damit ihrer Frage zuvor, was aber auch nicht weiter schlimm war, schließlich sollten sie ab jetzt beide für ihn sorgen ... Leider hielt sich seine Begeisterung in Grenzen, er zeigte zwar weder Abneigung noch sonst irgendwie seinen Missgefallen, nur sah er äußerst gelangweilt und demotiviert aus. So ganz schien ihn die feierliche Stimmung nicht ergreifen zu können, seine blauen Augen blickten direkt in die Eris' ... undefinierbar, wie zu erwarten. Schließlich gab er eine sehr gelangweilte Antwort und tat dann auf eine welpische Art begeistert, die auf ihre Art wieder erstaunlich süß und begeistert erschien. Banshees Blick wanderte zu Eris, die Anwort war vielleicht nicht gerade die Begeistrung in Person gewesen, allerdings hatte Banshee das Gefühl, dass das bei jedem anderen Wolf und jeder anderen Wölfin das gleiche ergeben hätte. Der Kleine war anders.
Sie trat einen Schritt nach vorne, auf Eris zu, sodass ihre Schnauze näher an dem Ohr der Schwarzen war. Sie spürte, wie der Kopf ihres ersten Sohnes und Drittgeborenes, der zuvor kaum merklich an ihrem Hinterlauf gelehnt hatte, langsam abglitt. Sie warf einen kurzen Blick über die Schulter, lächelte dem Kleinen liebevoll zu, ein Blick, wie ihn Mütter immer schenken, wenn sie gerne bei ihrem Sohn wären, nur nicht zu ihm, in diesem Moment, gehen konnten, dann richtete sich ihre Augen wieder auf Eris und ihren neuen Patensohn.

"Averic. Gebe ihm den Namen Averic, als Patin und neue Beschützerin."

Der Name kam fließend über ihre Lippen und klang in ihren Ohren leise nach. Seine Augen waren wie sein Name, er war nach ihnen benannt; Banshee war in einer euphorisch feierlichen Laune. Ihren Sohn selbst fragte sie nicht, ob er diesen Namen erhalten wollte, einen Welpe konnte man nicht fragen, ob ihm sein Name gefiel, es war etwas, das eine höhere Macht bestimmte, der man nicht widersprechen durfte. Diese höhere Macht würde ihm noch oft genug begegnen, zunächst noch in der Gestalt der Erwachsenen, später die Götter, die auch ihren kleinen Sohn nicht in Ruhe lassen würden, davon war Banshee schon beim ersten Blick in das tiefe Blau überzeugt gewesen.



Lighto hielt die Luft an. Er setzte sich enger an Alienna und lächelte sie freunlich an. Doch er achtete darauf das ein kleiner Abstand zwischen den beiden Wölfen lag.
oO(So viele Namen)Oo dachte er und lächelte. oO(Ob ich wohl auch Pate werden darf?)Oo Lighto lehnte sich zu Alienna und flüsterte:

Meinst du ich kann auch Pate werden?

Der Rüde lächelte freundlich doch innerlich war er total aufgeregt und würde am liebsten laufen.


Katsu Kyoto sah sich das ganze Schauspiel an. Er grinste und lief zu Banshee. Genau vor sie und den kleinen Welpen setzte er sich hin und duckte sich mit dem Vordehörper.

Spiel mit mir

bellte er und wedelte mit der Rute. Er fand diese Namensgebung langweilig und hatte keine Lusdt drauf. Er wollte sich bewegen.


((Sorry mir fällt null ein was ich hier schreiben könnte XD))

Unbeholfen verdrängte die junge, schwarze Fähe ihre Unruhe fort. Sie löste den Druck ihrer Pfoten, die so kräftig gegen den Boden gedrückt hatten, dass es allmälich schmerzte. Sie musterte den Rüden eine Weile, jede Bewegung - nichts entging ihr. Nein, er machte wirklich nicht den Eindruck als müsste sie sich vor ihm fürchten. Obwohl Ehrfurcht war hier wahrscheinlich sehr gut angebracht. Der Rüde und auch die Fähe schienen hier länger zu leben, auf jeden Fall länger als sie - aber wer nicht? Wieder würde Bastor keine Antwort auf die Frage, ob sie Angst hatte erhalten. Ninniach an sich war eine aufgeweckte, wissbegierige und offene Wölfin mit faszinierendem sonnigem Gemüt, doch sie beantwortete nicht gerne Fragen - keine. Überhaupt das Reden allein gefiel ihr nicht. Häufig drückte sie sich durch Körpersprache aus, die einzige Sprache die sie mochte. Mehr oder minder. Die Augen der Fähe kreuzten den Blick Rikus als Bastar näher kam. Doch in Windeseile schlug ihr Blick auf seine Pfoten, ihre Ohren schnippten angestrengt nach vorn. Etwas das sie noch weniger mochte als Reden, war Nähe, falsche Geborgenheit. Mit Mühe unterdrückte sie ein grollendes Knurren. Immerhin meinte er es - vermutlich - nur gut.

Eris lächelte unbestimmt, als sie der Antwort des Kleinen lauschte. Darauf fiel sie nicht herein. Die gespielte Begeisterung wirkte nur minder überzeugend. Ein bisschen mehr Einsatz beim Schauspiel hätte man erwarten können.
Der Schwarze war ein Stoffel ... Eris mochte ihn.

Als Banshee den Namen des Welpen verriet, nickte sie leicht und schaute Averic nachdenklich an. Ja, das passte. Ohne bestimmten Grund, hatte sie das Gefühl, dass genau dies sein Name war.

"Averic, also.", sagte sie fröhlich lächelnd. "Freut mich, dich im Rudel begrüßen zu dürfen. Willkommen."

Sie hielt einen Moment inne und schmunzelte leicht.

"Und auch, wenn es eher eine nervige Aussicht ist, noch zwei Augen auf sich wachen zu wissen ... nimmst du vielleicht irgendwann mal meine Hilfe in Anspruch."

Noch einige Augenblick schaute sie Averic ins Gesicht und wandte schließlich den Blick an Banshee. Eris lächelte sanft und kam mit der Schnauze etwas näher an die weiße Freundin heran.

"Vielen Dank für diese große Aufgabe. Das macht mich sehr glücklich."

Sie zwinkerte kurz und wartete auf weitere Worte ihres Gegenübers.



Hidoi hatte sich etwas Abseits von den anderen Wölfen auf die Hinterläufe sinken lassen, so wie er es eigentlich immer tat. Allerdings führte sein stechend gelber Blick dieses mal aufmerksam zur Höhle hinüber. Nun wurden den Welpen also Namen und Paten gegeben. Eigentlich gefiel dem stahlgrauen Rüden der Gedanke gar nicht so, dass seine Welpen noch so etwas wie eine zweite Mutter oder gar einen zweiten Vater bekommen sollten. Nein, das gefiel ihm wahrlich nicht so sehr. Eigentlich hatten doch nur Hanako und er da zu sein, oder? Sein Stolz war enorm, auch auf seinen Nachwuchs. Und um den würde er sich gewissenhaft kümmern, brauchten sie da eigentlich noch Paten? Hidoi schnaubte kurz und senkte den Kopf ein wenig. Belustigt stellte er fest, dass Banshees rabenschwarzer Jüngling wohl ebenso wenig von einem Paten begeistert war, wie er auch. Seine Ohren schnippten nach vorne und er suchte Hanakos Blick. Er wusste nicht einmal wer die Paten von seinem Sohn und Tochter sein würden. Fluchtig sah er über die Anwesenden. War einer von ihnen gut genug für diesen Job? Stolz hob er das Haupt wieder und blickte kühl wie eh und je erneut zur Höhle hinüber. Ein Lächeln überflog dann jedoch seine stählernen Lefzen, als sein Sohn so stürmisch in die "Zeremonie" herein platzte. Er schüttelte den Kopf leicht und lehnte den Kopf zurück.

Lighto drehte seinen Kopf. Er sah sich die Anwesenden an und wusste nicht warum aber sein Blick blieb an Hidoi hängen. Irgendwie war der Rüde in seinem Stolz verletzt. Lighto fühlte es.
Der weiße rüde stand auf und lief auf den rüden zu. Neben ihn ließ er sich auf die Hinterläufe nieder und sah ihn an.

Was ist den los Hidoi?

Der weiße rüde sprach den Namen langsam aus. Er kannte diesen Rüden zwar aber er hatte seinen Namen zum ersten mal ausgesprochen und reden tat er auch das erstemal mit ihm.

Du hast so einen bösen Blick drauf.

Lighto lächelte freundlich doch inenrlich wurde ihm unwohl. Er kannte Hidoi nicht und wusste nicht wie der Rüde auf Fragen reagierte. Doch Mutig blieb er weiter neben ihm sitzen.


Still hob der schwarze Welpe den Blick in die Wolken, man hätte meinen können das er gleich eine Genickstarre erleiden würde, aber ihm war nun einmal langweilig. Und wie da die hellen Wolken durch das dunkle Grau zogen - immer wieder ohne an zuhalten - unendlich. Irgendwie faszinierend. Was wohl hinter dem Himmelsgrau verborgen lag? Wie es wohl über den Wolken aussah? Aufeinmal schossen ihm so viele Fragen durch den Kopf, aber jetzt war seine Mutter beschäftigt und er konnte sie nicht bequatschen. Abwartend senkte er den tiefblauen Blick wieder und funkelte abwechselnt Banshee und Eris an. Bekam er jetzt einen Namen? Ja! Seine Mutter schritt ein kleines Stück nach vorne zur schwarzen Wölfin und wisperte einen Namen, der sich sofort ganz fest in seinem Kopf verankerte.

.oO°(Averic...)

Viele Male ließ er sich jeden einzelnen Buchstaben durch sein Gedankenbild schweben.
A-V-E-R-I-C
Das er nun einen Namen hatte löste etwas seltsames in ihm aus, plötzlich war er gar nicht mehr so uninteressant und egal wie der schwarze Welpe vorher dachte. Er überlegte, verglich. Mit seiner Mutter hatte das überhaupt keine Ähnlichkeit. Banshee - Averic. Aber da kam er auf den Namen seines Vaters und seine Miene hellte sich begeistert auf. Acollon. Averic - Acollon. Der erste Laut war gleich und der letzte Laut seines Namens glich dem zweiten von seinem Vater...
Urgh, das war zu viel für ihn, aber jetzt war er doch mächtig stolz und breitete ein kühnes Grinsen auf seinen Lefzen aus.

"Gefällt mir!"

meinte er knapp - aber ernst. Er hatte einen Namen der dem seines Vaters ähnelte und das fand er toll. Aber, ob er wohl der einzige bleiben würde? Schließlich war er der Erste der nun einen Namen hatte...
Averic beschäftigte sich nicht länger damit, für ihn war das jetzt erledigt. Auf den Welpen von eben, der jetzt vor ihm herum sprang und spielen wollte, achtete er gar nicht erst sondern erhob sich. Aufgeregt sprang er hinter seine Mutter und hatte mit einem Ruck seinen Bruder umgeworfen. Rutewedelnd stand er nun über ihm, die Pfoten rechts und links von seinen Schultern und sah ihn keck an.

"Bruder, jetzt bist du bestimmt gleich dran!"


Überrascht wandte Hidoi den Kopf zur Seite. Das sich ausgerechnet der weiße Rüde Lighto neben ihm nieder ließ hätte er nicht gedacht. Naja, so ungewöhnlich war es nun auch nicht, schließlich war er ein Rudelmitglied, aber eigentlich hielt man sich eher von ihm fern. Aber das war er schon von Geburt an gewöhnt und empfand dies auch als gut so. Auch wenn er sich sehr geändert hatte, so wollte er doch respektiert werden.

"Tu ich das?"

fragte er mit rauem und mürrischem Ton, wie er so seine Art war. Kühl blickte er auf den weißen Rüden herab.

"Ich bin nur skeptisch."

sagte der große Stahlgraue knapp und wandte den Blick wieder nach vorne.


Banshee begann zu lächeln, zum ersten mal glücklich über die ganze Situation, Averic, ja, jetzt war er nciht mehr nur noch ihr Sohn, war glücklich mit seinem Namen und Eris war glücklich seine Patin sein zu dürfen. Langsa beugte sie sich vor und berührte den Kleinen sanft an der Schnauze, sah dann wieder auf und richtete ihren Blick ehrlich und vielleicht auch ein wenig gewichtig in die Augen Eris'.

"Ich bedanke mich bei dir und ich hoffe, dass wir ihm zusammen eine wunderschöne Welpenzeit schenken können."

Auch sie wurde leicht an der Schnauze berührt, dann drehte sich Banshee weg, nicht unhöflich, sondern als Zeichen, dass sie weiter machen mussten. Averic schien schon mehr als ungeduldig und rannte bereits seinen Bruder um. Mit einer leicht spielerisch, leicht erzieherischen Geste schob sie Averic mit der Schnauze von seinem Bruder und stupste den etwas nach vorne. Ihre Augen wanderten über das Rudel, blieben kurz an Alienna hängen, Lighto war nicht bei ihr, wanderte dann weiter und entdeckte den Rüden schließlich bei Hidoi. Die beiden schienen sich mehr oder weniger zu unterhalten, soweit man sich nun mal mit Hidoi als ein mehr oder weniger Fremder unterhalten konnte. Banshee beschloss sie trotzdem zu unterbrechen.

"Lighto, darf ich dein Gespräch unterbrechen und dich zu mir bitten? Alienna, würdest du auch kommen?"

Die Entscheidung zwei Paten anstatt, wie üblich, einen, hatte sie gefällt, als sie Aliennas und Eris' Gespräch beobachtet hatte. Nicht nur war ihr die Verbindung zwischen Lighto und Alienna aufgefallen, sondern auch die große Angst der braunen Fähe. Zusammen mit Lighto würde sie vielleicht bei der Erziehung eines Welpen mehr Mut und Selbstvertrauen finden.



Lighto sah den Rüden an und wollte etwas erwidern. Doch Banshee kam ihm zuvor und bedauernd stand er auf.

Tut mir Leid ich würde gerne später nochmal mit dir reden ...

Lighto lief auf Banshee zu und wunderte sich. oO(Soll ich Pate werden? Und warum werden Alienna und ich gerufen? )Oo Der Rüde lächelte freundlich und blieb vor der Alphafähe stehen. Neugirig sah er sie an und lächelte weiter.


Katsu wurde ärgerlich. Keiner beachetete ihn udn das mochte er nicht. Er ließ seinen Blick umherschweifen und sah seinen Vater dasitzen. Wie eine König saß er da udn Katsu lief auf ihn zu.
Neben ihm ließ er sich auf seien Hinterläufe nieder und versuchte genauso majestätisch dazusitzen. Doch er verlor sein Gleichgewicht und kippte um. Fragend sah er den grauen an.

Papa? Wie machst du das?


Alienna hatte versunken die ersten Namensgebung beobachtet. Wie Eris so stolz und glücklich da stand, spürte Alienna einen kleinen Stich der Eifersucht. Ein Pate zu sein musste wundervoll sein. Einen Welpen anvertraut bekommen, bei ihm bleiben, für ihn sorgen, ihn lieben, sein Vertrauen gewinnen ... und am Ende, wenn er irgendwann vondannen ziehen würde, wissen, dass man selbst dieses Leben zum Leben gebracht hatte. Liebevoll fiel ihr Blick auf den Kleinen, der nun Averic hieß. Er war schwarz, sah Eris so ähnlich, nur seine seltsam blauen Augen fielen aus der Reihe. Wenn sie ihn ansah, so wurde ihr bewusst, dass sie sich so diesen rätselhaften Acollon vorstellte. Der Vater der Welpen und Gefährte Banshees ... und noch irgendetwas geheimnisvolles, etwas, das auch Banshee anhaftete.
Sie senkte leicht den Kopf, der erste Name war vergeben, nun kam der nächste Welpe, er war ebenso schwarz, aber er hatte die bernsteinfarbenen Augen seiner Mutter, die ihn wunderschön machten. Als Lighto gerufen wurde, hob Alienna den Blick, wollte Lighto zulächeln, doch schon fiel auch ihr Name. Erstaunt schnellte ihr Kopf zu Banshee, die tatsächlich zu ihr sah. Unsicher erhob sie sich, wieso denn sie? Und wieso zwei? Alienna war verwirrt, trotzdem zitterten ihre Läufe auf dem kurzen Weg zu Banshee und den Welpen leicht vor Freude. Dort angekommen stellte sie sich neben Lighto, so nah wie nie zuvor, was sie nicht einmal richtig bemerkte, viel zu aufgeregt war sie über diese Ehre. Die Stimme, die auf die Unstimmigkeiten verwies, schob sie in ihr Unterbewusstsein, manchmal kam das Glück ganz plötzlich, jetzt wollte sie es genießen. Ihre Augen wanderen kurz zu Lighto, leuchteten ihn glücklich an, dann hüpften sie wieder zurück zu dem Welpen, das Bernstein, das sich glitzernd ebenso in Banshees Blick wiederfand ... es war wie ein Traum.



Banshee beobachtete die beiden Wölfe, wie sie auf sie zu kamen und sich vor sie stellten, die beiden gaben dabei ein erstaunlich unterschiedliches Gesicht ab. Lighto schien neugierig und verwundert, als könnte er nicht ahnen, was nun passieren würde, Alienna dagegen schien vor Freude zu glühen, ihre Augen strahlten wie die Weiße selten jemand strahlen hatte sehen dürfen. Sie könnte sich ein Lächeln nicht verkneifen und hoffte, dass es auf die Braune nicht so wirkte, als würde sie sich über sie lustig machen. Es machte sie einfach glücklich, jemanden so zu sehen. Ihr Blick wanderte kurz zu ihrem Sohn, der mit seinen bernsteinfarbenen Augen zu ihr blickte.
.oO(Was für ein Glück bringst du über dieses Rudel und die Welt ...)
Kurz blieb sie an diesem Bernstein hängen, es war die selbe Farbe, die ihr sonst aus dem See ihr Spiegelbild zeigte, ihr Ältester hatte das Fell seines Vaters und ihre Augen ...
Sie riss ihren Blick los von dem Kleinen und richtete ihn erneut auf die beiden Wölfe vor ihr.

"Lighto und Alienna, dies ist mein erster Sohn, als dritter geboren, schwarzes Fell und bernsteinfarbene Augen wie ich. Wollt ihr mir helfen ihn zu erziehen, ihm Geborgenheit zu spenden, ihn zu lieben und ihn zu beschützen und euer Leben für ihn zu geben, wenn es sein müsste? Wollt ihr seine Paten werden?"

Bewusst hatte sie die selben Worte gewählt wie zuvor schon bei Averic, das gab dem ganzen eine bedeutungsschwerere Aura, als wenn sie immer wieder anders reden würde. Die Erklärung für ihre Entscheidung zwei Paten zu wählen würde sie später erklären, wenn sie mit den beiden alleine reden konnte. Fürs erste soltlen sie die Namensgebung abschließen. Ihr Blick wanderte zwischen Lighto und Alienna hin und her, fragend, trotzdem nicht drängend.



Bastar sah die Fähe einen moment an,ehe er sich von ihr abwandt,und zu Riku blintzelte.Er spürte das unwohlsein der Fähe und nickte der Fremden sanft zu.

Du scheinst doch Angst zu haben...nun gut..ich werde gehen..

Abermals lächelte der Graue und wandte sich dann um zum gehen.

Kaede hatte bemerkt, wie Tyrael von ihr gegangen war, wobei sie immer noch sehr mit ihren Gedanken beschäftigt war, doch als Banshee rief, dass die Welpen nun Namen bekommen würden, richtete sie sich auf und schnippte leicht mit den Ohren. Sie sah Hidoi am Rande des Platzes sitzen. Er schien skeptisch über das Vorgehen der AlphaWölfin. Sie erhob sich langsam und tappte zu dem Rüden. Unsicher setzte sie sich neben ihn und blickte ihn sanft aus ihrem gesundem Auge an. Lighto war eben auch bei ihm gewesen, das hatte sie noch bemerkt.

"Warum bist du so skeptisch? Gefällt es dir nicht, wie Banshee vorgeht?"

Sie lächelte leicht, als sie ihren Blick nach vorne wand um die Welpen zu beobachten, jedoch ihr eines Ohr ließ sie zu Hidoi schnippen, sodass sie auf seine Antwort wartete. Die ersten beiden Welpen von Banshee hatten nun Namen und Paten bekommen. Kaede lächelte, erblickte Tyrael weiter vorne und lächelte wieder. Die Welpen saßen alle am Höhleneingang, jedoch sah man sofort welche Welpen aufgeweckt waren und welche nicht. Es gab einige die sich nur so an den Boden pressten und andere, welche umherhüpften und ihren Namen kaum erwarten konnten.




Aufmerksam schnippten die Ohren der kleinen weißen Fähe umher. Sie beobachtete die anderen, welche ebenfalls nun alle am Höhleneingang lagen oder saßen. Sie bemerkte einige, welche ängstlich am Boden gepresst lagen. Die weiße jedoch saß stolz und aufrecht da und schaute zu der grauen Fähe welche sich neben einem Rüden, ihrem Vater niederließ. Sie jaulte leise auf um ihn zu begrüßen.

oO Endlich bekomme ich meinen Namen, aber was hat das mit den Paten zu bedeuten? Wenn ich recht verstanden habe, noch ein Wolf, welcher auf mich aufpasst? Das mag ich nicht haben ich will umherziehen außerdem habe ich doch meine Mama und meinen Papa. Ich möchte mit denen kuscheln und sonst entdecken wozu brauche ich noch jemanden? Womöglich darf ich dann gar nicht mehr alleine weg. . .

Unruhe erfasste die Fähe, welche sie sich jedoch nicht sonderlich anmerken ließ. Ihre Rute wedelte langsam auf dem Boden hin und her und ihre kleinen Ohren empfingen alle Laute, welche ihr der Wind zurtug.



Der schwarze Welpe hob leich den Kopf an als Banshee das Bein wegzog. Die vielen Geräusche, Worte und auch Namen die fielen, irritierten den jungen Rüden leicht. Immer wieder beobachtete er die Bewegungen der schwarzen Fähe Eris und die seiner Mutter.
Bis er plötzlich in einem Moment in dem er es nicht hatte kommen sehen von den Pfoten gerissen wurde. Grinsend wurde sein Körper zurück geworfen, links und rechts seines Brustkarbes spürte er die Läufe seines Bruders Averik, so hieß dieser also nun. Leicht drehte der junge schwarze Rüde mit den klaren Bernstein farbenden Augen die Ohren zur Seite, den Blick auf seinen wohl gut gelaunten Bruder gerichtet. Mit leichtem schmunzeln vernahm er seine Frage, antwortete aber nicht darauf sondern stupste Averik nur spielerisch mit der Pfote vor die Brust. Ein kurzes Zucken breitete sich in seinen Gliedern aus, als sein Bruder plötzlich zur Seite geschoben wurde und er selbst nach vorn. Mit leichtem unmut stellte sich der Bernsteinäugige Rüde wieder auf seine eigenen vier Pfoten, blickte unschlüssig zu seiner Mutter herauf und wartete was diese nun tat. Sie rief zwei Wölfe, einen schneeweißen Rüden

oO Lighto... Oo

merkte er sich schnell seinen Namen, so wie er es sich vorgenommen hatte. Und eine weitere braune Fähe

oO Alienna...Oo

Auch diesen Namen merkte er sich rasch und zog sich dann leicht zwischen die Vorderpfoten Banshees zurück, den Blick jedoch nun auf die beiden fremden Wölfe gerichtet. Es waren nicht die Wölfe die ihn verunsicherten, sondern die ganze Situation. Jetzt sollte er also einen Namen erhalten, einen Namen, etwas so mächtiges. Wohlk nur für ihn wirklich mächtig, nur für ihn, verdammt, dass machte ihm Angst, irgendwie. Aber diese Wölfe, und Mama, und Averik, sie hatte alle schon ihre Namen, war er also etwas anderes als sie? Wenn er sich jetzt davor sträubte einen Namen zu erhalten, war er dann anders? Würde er ausgeschlossen werden? Ein leichtes schütteln ging durch seinen Welpenkörper, nein das wollte er nicht. Er wollte doch bei ihnen sein, mehr oder weniger, wollte von ihnen Träumen können und in Gesellschaft lesen, wenn das nur mit einem Namen ging, dann sollte es so sein.
Mit neu gefasstem Mut trat er leicht zwischen Banshee's Pfoten hervor, lauschte ihren Worten, die genau die gleichen waren wie eben bei seinem Bruder, nur ein wenig anders, eben auf zwei Wölfe abgepasst. Paten, sonderbar, warum bekam er zwei und sein Bruder nur einen? War er etwas anderes als sein Bruder? Oder waren die Wölfe einzeln anders, so das es besser war den Job allein zu übernehmen? Komiscvh, wirklich komisch, aber was sollte es, dann eben zwei. Sein Blick schwankte zwischen dem Rüden und der Fähe hin und her ein taumel aus weiß und braun und wieder weiß und wieder braun. Paten, seine Paten, wenn sie es wollten.


Lighto sah sich den Welpen genau an. oO Jetz soll er einen Namen bekommen...Oo dachte er und lächelte. Der kleien Rüde schien Angst zu haben udn Lighto wurde beswusst, das sie ja viel größer waren als er und vielleicht fühlöte er sich dadurch eingeschüchtert. Er ließ sich auf den Boden nieder und lächelte freundlich.

Heul kleiner... Ich werde dein Pate... Komm doch mal her....

Der weiße lächelte und sah sich den kleinen genauer an.


Stumm lag die kleine Schwarze genau in der Mitte der Höhle. Für ein paar Momente hatte sie diesen Platz verlassen, war dann aber von ihrer Mutter wieder hinein befördert worden. Die dunkeln Augen ruhten auf dem Trouble, der sich mit ihren Geschwistern vor der Höhle abspielte. Averic. So hieß also ihr erster Bruder. Und er bekam eine schwarze Fähe als Patin? Was war eine Patin? So etwas wollte Kisha auch. Aber wo konnte man so etwas herbekommen? Mit einem leichten Hüpfer stand die Welpin auf ihren vier Pfoten. Langsam tappste sie auf den Höhleneingang zu. Ihr zweiter schwrazer Bruder bekam also auch Patinnen? Anscheind bekamen alle so etwas, wozu das auch gut sein sollte. Mit vorsichtigen Schritten tappte die Kleine auf ihre Mutter zu. Ihr weißes reines Fell schien förmlich zu strahlen. Die Fähe senkte erneut leicht den Kopf und kniff etwas die Augen zusmamen, als die Sonnenstrahlen in ihre empfindlichen Augen drangen. Schon seltsam. Alle machten so eine große Sache aus den Welpen. Vorsichtig tappte sie zwischen den Beinen ihrer Mutter hindurch. Neugierig blickte sie sich um. Leicht pendelte die Rute der Kleinen hin und her. Sie wollte auch dran sein und eine Patin bekommen. Langsam wandte sie sich nach oben. Ihr blick ruhte auf ihrer Mutter.

''Mama, was ist eine Patin? Kriege ich auch soetwas?"

Fragnd schaute sie zu ihr hoch. Sie konnte kaum das Gesicht ihrer Mutter erkennen. Kurzerhand entschlossen sprang sie mit den Vorderläufen an ihrem Bein hoch. Mit aller Kraft drückte sie sich nun mit den Hinterläufen vom Boden ab und versuchte hoch zu springen, um ihrer Mutter in die Augen sehen zu können. Doch direkt der erste Versuch scheiterte. Mit einem dumpfen Geräusch plumpste sie zurück und musste ersteinmal registrieren, was geschehen war. Kaum hatte sie sich gefangen, sprang sie auf und rannte zwischen den Vorderläufen ihrer Mutter hindurch auf ihren schwarzen Bruder zu, der anscheinend gerade seine Patin bekam. Leise schlich sie sich von hinten an und packte ihn vom Hinten am Ohr. Ein aufforderndes Grollen verließ die Kehle der Kleinen. Etwas verdutzt blickte sie an ihrem Bruder vorbei, als ein weißer Rüde sich vor ihm auf den boden legte. Immernoch das Ohr ihres Bruders im Maul, legte sie den Kopf schief. Irgendetwas lag in der Luft. Etwas war da. Es schien niemand zu bemerken. Aber es war da. Es ging von allen Wölfen die hier anwesend waren aus. Auch von dem Weißen, der vor ihrem Bruder und ihr auf dem Boden lag. Prompt ließ sie das Ohr ihres bruders los und hüpfte auf den Rüden zu. Bei jedem schritt klappten die Ohren etwas ein. Kaum hatte sie den Weißen erreicht, brauchte sie nur wenige schritt um seine Flanke zu erreichen. Ohne zu zögern krackselte sie auf den Rücken des Rüden. Lighto. Hatte sie den Namen richtig verstanden? Oder doch nicht? Egal. Ihre Pfoten rutschte etwas weg, sie konnte sich jedoch halten. Und mit einem kleinen Kraftaufwand lag sie auf dem Rücken Lighto's. Vorscihtig tappte sie auf dem weißen Fell herum. Schön kuschelig. Fest entschlossen tappste sie weiter auf den Kopf des Rüden zu. Vorsichtig setzte sie eine Pfote vor die andere. Den Kopf erreicht, ließ sie die Pfoten zwischen den Ohren sinken. Den Kopf legte sie auf die kleinen Läufe. So lag sie nun da und schaute auf ihren Bruder hinab.

''Komm auch hoch. Hier oben ist es schön weich und flauschig!''

Mit einem auffordern´dem Blick musterte sie den kleinen schwarzen
.


Alienna erzitterte vor Freude, als Banshee ihr diese Frage stellte, auf die sie sich so gefreut hatte. Patin, sie durfte Patin von diesem kleinen Welpen werden, der sich jetzt etwas unsicher zwischen den Beinen seiner Mutter versteckte und nur langsam wieder hervor kam. Lighto beantwortete die Frage nicht, sah aber zu dem Kleinen und forderte ihn auf, zu ihm zu kommen. Alienna wandte sich Banshee zu und nickte, das freudige Lächeln nicht unterdrückend.

"Ja, Banshee, ich würde mich sehr freuen, seine Patin werden zu dürfen."

Sie erinnerte sich an Eris, sie hatte den Welpen gefragt, ob er wollte, dass sie seine Patin wird und Alienna woltle das gleiche tun. Eris war eine schlaue und gutmütige Fähe, alles was sie tat, schien richtig zu sein. Langsam senkte die Braunen ihren Kopf, sah dem Schwarzen in seine Bernsteinaugen und lächelte so freundlich und ungefährlich wie sie konnte.

"Willst du, dass Lighto und ich deine Paten werden?"

Sie hätte den Kleine gerne angestupst, ohne zu merken, dass sie damit jemanden berührt hätte, ohne diese Angst davor zu empfinden, jetzt spürte sie nur seine Angst vor ihnen, deshalb blieb sie auch, wo sie war, beobachtete ihn nur glücklich.

Atalya
24.12.2009, 13:00

Hidoi sah nur kurz dem weißen Rüden Lighto nach, beschäftigte sich dann aber damit, dass sein Sohn herbei gelaufen kam und sich neben ihn setzte. Ein Grinsen schlich sich auf seine stählernen Lefzen als er ihm zusah, wie er den Hals reckte und versuchte ihm gleich zu sein. Es machte ihn stolz, und als der Graue schließlich zur Seite kippte, lachte er kurz auf und antwortete dann sogleich.

"Du darfst den Hals nicht so sehr recken, sonst verlierst du dein Gleichgewicht. Du musst dein Gewicht gleichmäßig auf alle 4 Pfoten verteilen."

Der Stahlgraue stupste seinen Sohn aufmunternt an und hob seinen Blick zu Kaede herüber. Wieder jemand der ihn fragte, warum er über Banshees Vorgehensweise nicht so begeistert war. Aber konnte man sich das nicht denken? Er war Vater und Hanako die Mutter. Wozu brauchten ihre Welpen dann noch jemand anders? Er würde sich auch ohne Paten gut um seine Welpen kümmern können. Hidoi empfand Paten als überflüssig.

"Wozu brauchen die Welpen einen Paten? Sie haben doch ihre Eltern. Die sollten für die Kleinen da sein und sie nicht auf andere abschieben."

meinte Hidoi mürrisch und verengte die stechend gelben Augen leicht. Aber da wurde er schon durch das Jaulen seiner Tochter abgelenkt. Er drehte den Kopf rasch zur Seite und sah sie wedelnd in der Nähe sitzen. Wieder schlich sich ein Lächeln auf seine Lefzen. Die Weiße sah ihrer Mutter sehr ähnlich.

"Na Kleine?"

wuffte er freundlich zu ihr herüber und dann richtete sich Hidois Blick wieder auf die Höhle. Da fehlte doch noch einer. Wo war sein zweiter Sohn? Befand sich dieser Langschläfer etwa immer noch in der Höhle?



Lighto erhob sich wieder. Er sah banshee an und dann Alienna. Und auf einmal überfiel ihn die Angst. Seien Kinder waren gestorben weil er nicht auf sie aufgepasst hatte. Würde der kleine dort auch unter seiner unvorsichtigkeit leiden müssen. Doch der weiße Rüde nahm sich zusammen.

Ja

brachte er nur raus und sah zu Boden. Mehr konnte er einfach nciht sagen.

Doch Banhsee könntest dum ir erklären warum du zwei Paten nimmst? Auch wenn ich mich freue mit Alienna zusammen auf einen kleinen Aufzupassen wundert es mich.

Der Rüde setzte sich näher an seine Freundin ran. Noch immer hielt er einen klkeinen Abstand. Er wollte der Fähe die Chance geben zu ihm zu kommen.


Katsu sah seinen Vater an. Er sprang auf und versuchte sein Gewicht auf alle Pfoten zu verteilen.

So?

fragte er und lächelte über das ganze gewicht. Er versuchte auch den Blick von seinem vater nachzumachen.

Du papa? Ich will mal genauso stark und Klug werden wie du es bist!

der kleine Welpe hatte es in einem überzeugtem Ton gesagt. Er war überzeucgt davon, das sein Vater ein Held war.



Falk hatte nur ganz nebenbei mitbekommen, dass der offizielle Teil nun losgegangen war. Er hatten versucht, zwischen den Beinen der anderen Wölfe hindurchzulugen, dann war er aufgestanden, weil er nichts Richtiges hatte sehen können - außer Beine, Beine und Beine - und hatte sich aber sofort wieder fallen lassen. Er hatte sich plötzlich unwahrscheinlich schwer gefühlt. Ja, schwer...
Der Hüne hatte versucht, sich an seine eigene Kindheit zu erinnern. Der Welpe Falk von Scharfenberg - wo war der in seiner Erinnerung? Es konnte doch nicht sein, dass er eine so schlechte Erinnerung an seine ersten Lebensjahre hatte, auch wenn das nun doch schon recht lange her war. Irgendwann war auch er, der Hüne, der seine Größe dem Hauch Werwolfsblut zu verdanken hatte, dass durch seine Adern floss, irgendwann war auch er einmal klein und - stokelig gewesen. Irgendwann musste auch sein Kopf mal im Vergleich zum restlichen Körper ziemlich groß gewesen sein. Falk dachte, dass es bestimmte Reize geben musste, die verschüttete Erinnerungen in einem sozusagen ausgruben. Wenn er nur wüsste um welche Reize es sich hierbei handelte? Vielleicht sollte er gerade deswegen noch einmal zurück in die Berge mit Ayala. Jetzt, wo er diesen Ort unbefangener betreten konnte, wäre es vielleicht ganz gut, noch ein Stückchen weiter zu gehen und sich seiner Kindheit zu erinnern.

.oO(Vielleicht werden mich auch die Welpen an Manches erinnern. Vielleicht sogar der, dessen Pate ich werden soll. Ist das eigentlich nun schon verkündet worden?)Oo.

Falk wurde bewusst, dass er über seinen Gedanken und Überlegungen seine Umgebung und das Rudel völlig vergessen hatte. Eilig stand er auf, schob sich zwischen die anderen Wölfe. Für solche Überlegungen seine Kindheit betreffend war auch später noch Zeit und Raum.



Der Rüde machte kehrt,und lief zurrück zum RUdelplatz.Von weitem konnte er schon die anderen entdecken,und lief grinsend weiter.Kurz vor Banshee machte er halt.Einen Moment lang wartete er ab.Der Rüde wollte das Gespräch nicht stören,dennoch fragte er leise.

Sag mal Banshee....bin ich eigentlich auch ..Pate?

Schüchtern sah Bastar sie an.Trotzdem war er froh gefragt zu haben.Schlieslich würde er sich freuen,sich um so einen kleinen Welpen zu kümmern zu dürfen.


( Lighto, hassu eigentlich nicht gelesen das Kisha auf deinem Rücken sitzt? <.< )

Als der weiße Rüde, sich vor ihm auf den Boden legte, einige wenige Worte murmelte, war der kleine schwarze Rüde gänzlich verwirrt. Nach Hilfe suchend wandte er sich um, suchte den Blick seines Bruders, seiner Mutter oder sonstwem, der ihm wenigstens etwas Verstärkung wiedergab, doch irgendwie wollte ihm kein Blick einfangen. Stattdessen rauschte ihn ein schwarzer Schatten um, riss ihn zu Boden und blieb neben ihm, an seinem Ohr kauend liegen. Verwirrt wandte Cylin den Blick zur Seite, erkannte seine Schwester neben ihm liegen. Mit zur Seite geneigtem Kopf befreite er sein Ohr, doch seine Schwester war schon davon gestoben und hatte sich auf den Rücken des weißen Rüden Lighto hinauf gekämpft. Mürrisch sah Cylin zu seiner Mutter empor. Warum mussten gerade jetzt die ganzen Störungen sein? Das verwirrte ihn ja nur noch mehr.
Als jedoch die braune Fähe Alienna den Kopf zu ihr senkte und ihn fragte ob er überhaupt wollte das die beiden seine Paten wurden, viel ein wenig die ungeduld von ihm ab und vorsichtig näherte er seinen Kopf an den der Braunen. Doch berührte er sie nicht, aus Angst, dass irgendetwas wie in seinen Träumen passieren könnte...Der Weiße hatte den Kopf wieder erhoben, schien mit seiner Mutter zu reden, doch Cylin beobachtete nur die freundlichen Augen der Fähe vor ihm und nickte leicht

"Ja..."

murmelte er leise, immer noch ein wenig verwirrt, doch die ganze Situation war noch nicht zu Ende. Schon gesellte sich ein weiterer Wolf zu ihnen, den er nicht kannte, also für ihn ein Namensloser. Auch er sprach seine Mutter an. Grummeld richtete der schwarze Welpe den Kopf hoch an, genervt von den vielen Störungen und sich wünschend das die ganze Situation doch langsam mal zu Ende gehen würde.


(( Aber echt mal -.- Das ist echt ätzend, dass sich niemand die längeren Beiträge durchließt, ABER sich beschweren, sowas liebe ich. ))

Beleidigt sah Averic, wie er nun hieß, seiner Mutter nach und ließ sich - plums - auf die Hinterläufe fallen. Aber nur einen kleinen Moment verharrte er so in seinem Starrsinn, dann trabte er hinter seiner Mutter her und blieb neben ihrem rechten Hinterlauf stehen. Aufmerksam sah der schwarze Welpe zu seinem Bruder und den zwei Wölfen, die nun seine Paten werden sollten. Gleich zwei? Oh man, das konnte doch nicht Banshees ernst sein! Der Arme! Na da musste er ihm aber helfen. Nur wie? Obwohl, er hatte zu gestimmt, aber so recht begeistert klang auch er nicht, eher verwirrt. Rasch trat Averic neben den schwarzen Welpen und ließ sich neben die Hinterläufe sinken. Er musste doch auf seinen kleinen Träumer aufpassen! Neugierig sah er auch kurz zu Kisha, die aufgedreht hin und her wirbelte und es sich schließlich auf Lightos Rücken bequem gemacht hatte. Was suchte sie denn da? Dieser Weiße war auch nur ein Fremder. Und rauf kommen sollte sein Bruder auch noch? Naja, es musste in jedem Wurf schließlich auch verspielte Welpen geben, er war mit diesen Genen allerdings nicht grade überhäuft worden. Averic war eher der stille, schon recht reif wirkende Rüde, der davon träumte auf eigenen Beinen stehen zu dürfen, der niemand anderen brauchte außer die Dunkelheit und seinen Bruder. Okay, seine Mutter und sein Vater gingen auch noch und vielleicht würde diese Eris auch noch ganz interessant werden, aber das wars auch schon. Abropo sein Vater, wo war der überhaupt? So eine wichtige Zeremonie und er war nicht da, dabei hätte er ihm zu gerne seinen Namen persönlich erzählt, aber vielleicht konnte er das ja später noch...

"Du Mama, wo ist Papa eigentlich?"

fragte er seine weiße Mutter trotzdem und drückte seine Schnauze ein wenig in das schwarze, weiche Fell seines Bruders.



Kaede dachte nur kurz über die Worte von Hidoi nach und ihr wurde klar, dass es ihr ebenfalls so gehen würde, hätte sie kleine Welpen. Sicher wenn man so viele wie Banshee bekam, konnte dies auch hilfreich sein, jedoch bei drei Welpen und so tollen Eltern. Nicht das Kaede Banshee nicht toll fand, jedoch musste sie sich als Alpha sowieso schon um so vieles kümmern also war es gut für sie. Doch konnte Hidoi dies nicht einfach sagen. Musste ein Welpe denn unbedingt einen Paten haben ? Mit soetwas kannte sich Kaede nicht wirklich gut aus und so schwieg sie einfach und sah zu, wie Hidoi seiner kleinen Tocher antwortete. Es war eine weiße Fähe und erinnerte vom Aussehen her stark an die Mutter Hanako. Kaede fragte sich, ob der Charakter wohl so war wie der der Mutter, der des Vaters oder eher eine gute Mischung von beiden. Sie blickte um sich und sah Bastar neben Banshee stehen und lächelte glücklich. Ja ihn hatte sie wie einen Bruder lieb. Oder wie einen Sohn. Sie war ja doch recht viel älter als er. Immernoch lächelnd fuhr sie sich mit der Zunge über die Schnauze.



Die kleine hörte die Begrüßung ihres Vaters und schaute ihn liebevoll an. Noch hatte sie nicht mit ihm kuscheln können, doch freute sie sich jetzt schon sehr darauf. Sie blickte um sich und suchte ihre beiden Geschwister, welche sie nicht wirklich erblicken konnte, doch sorgte sie sich nicht um sie sondern schaute wieder zu ihrem Vater und danach zu Banshee.



sorri wegen der kürze -.- und bleibt mal ruhig lighto deine beiträge sind gut und das kann jedem mal passieren . . .


Banshee sah ihre Tochter nur aus dem Augenwinkel heraus, wie sie zuerst ihren Bruder ansprang und dann plötzlich wie ein Wirbelwind auf Lightos Rücken sprang. Sofort darauf schien das ganze Rudel durchzudrehen, Bastar kam zu ihr, als würde er nicht sehen, dass sie weit aus wichtigeres zu tun hatte und Averic schien just in diesem Moment der Meinung zu sein umbedingt nach Acollon fragen zu müssen. Einige Momente lang starrte sie erschöpft auf Lighto, dan trat sie einen Schritt nach vorne, packte ihre schwarze Tochter im Nacken und hob sie vielleicht etwas zu grob vom Rücken des Weißen, setzte sie hinter sich ab und schenkte ihr einen bösen Blick, der sie mit einiger Strenge anwies, genau da zu bleiben und nicht weiter irgendeinen Unfug zu treiben. Mit einem leicht genervten aber trotzdem noch immer freundlichen Lächeln wandte sie sich zu Bastar und ruckte den Kopf leicht in Hanakos Richtung.

"Am besten, du fragst Hanako, sie hat gerade auch nichts zu tun."

Mit einem Aufatmen drehte sie sich wieder zu ihrem Sohn und seinen beiden Paten, lächelte Alienna zu und schüttelte zu Lighto den Kopf.

"Lass mich das später erklären, wenn es ruhiger ist, jetzt würde ich dich und Alienna bitten, meinem Sohn den Namen Cylin zu geben, als seine neuen Beschützer und Freunde."

Sanft erwiderte sie den verwirrten Blick ihres Sohnes aus den bersteinfarbenen Augen und senkte ihre Schnauze zu Averics Ohr. Seine Frage traf sie mehr als sie sich anmerken ließ, zu gut wusste sie, dass es ihr zu sehr wehtun würde, wenn sie die Gefühl zuließ. Acollon war verschwunden, genauso musste sie es sagen, dennoch wusste sie ganz genau, dass er wieder kommen würde. Sie spürte es, in dem sanften Wind, der von Norden wehte, sie spürte es in den schwachen Wellen des Sees und sie spürte es, weil sie ihn bei sich fühlte.

"Er überprüft unsere Reviergrenzen um Eindringlinge fort zu halten und euch zu beschützen. Aber er wird bald wiederkommen."

Sie lächelte, aber in wirklichkeit schmerzten ihre eigenen Worte, zu ungewiss war, was "bald" hieß, zu ungewiss, wie lange sie noch alleine sein musste.



Immernoch träumte Ayala von dem vermeintlichen Himmel, Falks Herkunft. Sie stellte sich vor die Ebene hinter sich zu lassen, die steilen Hänge hinaufzusteigen, die neblige Luft einzuatmen - alles an seiner Seite ...
Das Heulen von ferne hatte Ayala kaum wahrgenommen, erst als Banshee sie gebeten hatte die Kleinen einzusammeln, fand sie zurück. Jedoch bewegte sie sich noch immer eher wie von einer unsichtbaren Kraft getrieben, gefangen in ihren Gedanken. Etwas abseits setzte sie sich hin, lauschte dem Klang der Buchen. Mit geschlossenen Augen verharrte sie eine Weile, nahm die Namensgebungen und das Anvertrauen der Patenschaften mit ihren aufgestellten Ohren auf, nahm sie jedoch nicht bewusst wahr. In der inneren Ruhe eingebettet, entspannte sie sich, ließ alle Emotionen des vergangenen Tages hinausströmen, wurde empfänglich für neue. Lächelnd teilte sie mit Banshee die Freude an ihren Welpen, freute sich mit Eris, mit Alienna und Lighto. Sie würden gute Paten sein ...
Ein fernes Rascheln ließ Ayala aus ihrer Glückseligkeit aufschrecken. Was war das für ein Geräusch gewesen. Unsicher blickte sie sich um und bemerkte, dass Riku und Bastar fehlten. Wo waren sie bloß? Plötzlich befiel Ayala schlechtes Gewissen, sie hätte sich mehr um ihre Freundin kümmern sollen ... Langsam richtete sie sich auf, blickte sich noch einmal nach Falk um, der immer noch im Schatten eines Baumes lag, und machte sich dann auf die Suche nach Riku.
Es war ein Leichtes der Fährte zu folgen, sie war erst vor kurzem hier gewesen. Ayala lief mit stetigem Tempo weiter. Und plötzlich war da wieder dieses Geräusch … Ayala wandte sich um und erkannte ihr Gegenüber gleichzeitig mit dem Geruch, der die ganze Zeit in Windschattenseite gestanden hatte. Bastar stand direkt vor der Weißen.
Im selbigen Moment verstand Ayala. Ihr fiel das Heulen des Fremden wieder ein … ja, Riku musste ihm gefolgt sein. Die Wölfin nickte Bastar kurz zu, dann setzte sie ihren Weg über den nadeligen Waldboden fort.
Bald schon nahm sie den Geruch des Fremden auf. Nein, es musste eine Fähe sein … neugierig ging Ayala schneller und erreichte nach kurzer Zeit eine schwarze Fähe. Riku musste irgendwo in der Nähe sein, ihr Geruch haftete noch an dieser Stelle. Mit neutralem Gesichtsausdruck musterte die Weiße die Neue. In deren Augen stand etwas besonderes geschrieben, was Ayala nicht fähig war zu deuten. Noch nicht.

„Jiáye, Fremde. Ich bin Ayala, Gamma des Rudels im Tal der Sternenwinde.“

Ayala hielt kurz inne, wollte jener die Chance geben, sich vorzustellen. Währenddessen sah sie wieder diesen besonderen Ausdruck in den Augen der Fremden.

„Was führt dich hierher? Du nanntest dich vorhin eine Reisende – willst du unser Revier nur passieren oder suchst du die Gemeinschaft? Was immer dich hierher führt, du bist hier willkommen.“

Die Fähe wunderte sich über ihre Worte. War sie nicht etwas unvorsichtig? Immerhin musste sie auch an die Welpen denken …
Doch die Fremde schien ihr vertrauenswürdig, schon allein die Art, wie sie sich vorgestellt hatte, zeichnete sie aus.



Alienna war fast schon ergriffen, als der Kleine etwas näher kam und sie mit seinen Bernsteinaugen direkt ansah. Er schien verwirrt, ängstlich und irgendwie eingeschüchtert, wahrscheinlich war das alles viel zu viel für ihn, aber trotzdem schien er jetzt, in diesem Moment ein wenig glücklicher. Er nickte leicht und sagte dann ganz leise dieses eine Wörtchen, das Alienna erneut einen wohlig freudigen Schauer über den Rücken jagte. Im nächsten Moment hatte der Schwarze ihren Blickkontakt unterbrochen und sah zu seiner Mutter auf, trotzdem meinte die Braune noch immer die beiden Bernsteine vor sich schimmern zu sehen. Sie blinzelte einige Male und richtete sich dann etwas auf, warf einen Blick zu Lighto und verharrte kurz so. Cylin ... Cylin, so hieß ihr Patensohn, Cylin mit den Bernsteinaugen. Sie versuchte sich daran zu erinnern, was Eris in dieser Situation getan hatte, allerdings war sie alleinige Patin gewesen, also wohl sowieso etwas anderes, als das, was sie nun tun sollte. Unsicher sah sie erneut zu Lighto, senkte dann aber erneut ihren Kopf und versuchte den Schwarzen dazu zu bewegen sie anzusehen, weiterhin ohne ihn zu berühren.

"Kleiner Schwarzer, jetzt heißt du Cylin, willkommen in der Welt der Namen. Ich bin Alienna."

Sie war sich nicht sicher, ob der Kleine schon vorher gehört hatte, wie sie hieß, aber sicher würde es nicht schaden, ihren Namen noch einmal zu sagen. Ihr Fell kribbelte noch immer vor Freude, jetzt war es besiegelt, sie hatte einen Patensohn. Still schwor sie sich alles für ihn zu geben, auch ihr Leben.


((ja, Eris ^^ du hast einen bleibenden Eindruck hinterlassen x) ))


Ein wenig überrascht aber nicht sonderbar beeindruckt folgte die schwarze Fähe mit dem Blick, den Weg den Bastar ging. Er ging einfach - nun dann... Doch dann verharrten ihre meergrünen Augen auf einer anderen Stelle. Die runden Ohren schnippten nach vorn als ein Rascheln an sie heran drang. Etwas verwirrt legte sie dir Ohren an, bis sie eine weitere Fähe erkannte, der sie auf Anhieb mehr Vertrauen schenkte. Sie hatte eine ruhige Art, so schien es Ninn zumindest auf den ersten Blick, auch ihre Worte klangen weitaus bedeutender, wärmer und empfänglicher. Ninniach spitzte erneut die Ohren, lauschte jedem ihrer Worte. Ayala, so hatte sie sich zumindest vorgestellt. Scheinbar war sie hier willkommen, aber wenn sie eines im Leben gelernt hatte, dann war es, dass sie lieber nicht zu voreilig irgendwelche Schlüsse zog. Ein wenig bedacht überlegte sie, ob sie die Begrüßung der noch fremden Fähe wiederholen sollte - nein, sie tat es lieber nicht. Es erschien ihr unhöflich, sie war der Sprache nicht vertraut, wollte sie nicht barsch und hoffnungslos versuchen zu verstehen und wieder zugeben.

"Ich grüße Euch, Gamma des Rudels im Tal der Sternenwinde."

Bedacht sinkte Ninniach den Kopf, weniger als Unterwerfung als Begrüßung gemeint. Wieso sie sich Reisende nannte? Ob sie die Gemeindschaft suchte? Nun, eigentlich stimmte es nicht, dass sie ein Rudel suchte - sie war nie in einem gewesen und hatte nie etwas von seiner Bedeutung gelernt.

" Mein Weg führt mich der Wanderschaft wegen hierher. Einem Rudel anzugehören, in Gemeindschaft zu leben... Das traue ich mir selbst nicht einmal zu - so wird es auf verderb vermutlich nicht gelingen. Ich möchte dieses Tal passieren, keinerlei Unruhe stiften, dennoch würde ich gerne ein paar Tage verbleibeb, sofern es gesattet wird..."

Klangen ihre Worte nicht ein wenig unwirsch, deletantisch? Na, egal - sie waren gesprochen und sie konnte sie wohl schlecht wieder aus der Luft fischen, auf ihre Zunge legen und im Maul verschließen, um sie neu zu ordnen. Doch in ihren Augen lag nicht die Verwunderung oder die Abscheu gegen ihre eigenen Worte sondern ein Dank dafür, aktzeptiert zu werden. Wenn auch bloß für kurze Zeit - sie war anderes, schlimmeres gewohnt.



Ein sanftes, doch etwas unsicheres Lächeln umspielte Ayalas Lefzen. Jene Neue erwies Respekt und gab sich eher unterwürfig. Noch immer fühlte sich Ayala in der Rolle einer Ranghöheren unwohl. Sie würde sich wohl nie daran gewöhnen ...


"Nenn mich nur Ayala."

Mit einem Lächeln fügte sie hinzu:

"Wie darf ich dich nennen?"

Noch einmal überdachte sie die ganze Situation. Sie würde mit der Fremden besser erst einmal hier bleiben, bis die meisten Patenschaften vergeben waren. So lange würde sie sich darum kümmern, dass nichts passierte - dass der Schein nicht trog.

"Du darfst hier verweilen - jedoch sollten wir dich nachher der Alpha vorstellen."

Mit einem fragenden Blick sagte Ayala noch viel mehr. Du hast nie in einer Gemeinschaft gelebt? Was ist dir zugestoßen? Wieso setzt du dich herab?
Um jene nicht zu sehr zu bedrängen richtete Ayala eider ihren Blick auf den sandigen Boden zu ihren Pfoten.




Vorsichtig kuschelte sich die Schwarze in das weiche Fell des Weißen. Sanft zog der Wind an dem glänzendem Fell. Warme Sonnenstrahlen wärmten das tiefschwarze Fell der kleinen Fähe. Wie sie es liebte, einfach dazuliegen, zu faulenzen und sich um nichts kümmern zu müssen. Wie wäre es wohl, wenn es immer so sein könnte? Wen niemand irgendwen bekämpfen würde? Wenn alles so ruhig sein könnte, wie die, die Kisha auf dem rücken Lighto's verbrachte. Wäre das Leben dann nciht viel leichter? Mit einem Mal fielen ihr die Augen zu. Sie wußte nicht, wie lange sie schlief, es schien ihr, als seien es nur ein paar Sekunden gewesen. Genau in dem Moment, in dem sie die dunkelen Augen aufschlug, spürte sie ein festes Zwicken im Nacken. Sie wollte losjaulen, sich wehren. Aufgeregt zappelte sie hin und her. Erst als sie bemerkte, dass der ihr bekannte Geruch, der sie wegtrug, zu ihrer Mutter gehörte, verstummte sie. Immernoch spürte sie den festen Griff ihrer Mutter, doch nicht ein Ton verließ mehr die Kehle Kisha's. Ihre Mutter trug sie schweigend zum Höhleneingang zurück. Etwas verwirt blickte sie zu der Weißen hoch. Warum hatte sie so fest zugepackt? Hatte sie etwas falsch gemacht? Ein leises Winseln verließ erneut die Kehle der kleinen Fähe. Langsam erhob sie sich auf die Pfoten und fiepste mitleiderrend los. Es ging in ein förmliches Kreischen über. Erneut blickte sie zu ihrer Mutter hoch. Mit einem Mal verstummte sie. Nun began sanft ihre Rute leicht hin und her zu pendeln. Doch der Blick ihrer Mutter war immernoch egnau so böse. Hatte sie vergessen, wer vor ihr stand? Hatte sie ihre kleine Tochter vergessen? Auch als Banshee sich wieder den anderen zuwandte, pendelte Kisha's Rute immernoch durch den sachten Wind. Erst als auch das lauteste Fiepsen nichts mehr brachte, hielt die Kleine inne. Wollte ihre Mutter nicht mehr? Und auch ihre Geschwister beachteten sie nicht. Genau wie der Weiße, bei dem sie eben noch auf dem Rücken geseßen ahtte. War sie den hier so unwichtig? War sie einfach nur ein Mittel zum Zweck? Oder stimmte etwas mit ihr nicht? All solche Gedanken schoßen Kisha in den Kopf. War sie einfach nur da, ein Klotz am Bein ihrer Eltern? Aber ihr Vater war ja nicht da. Vielleicht log ihre Mutter. Vielleicht war er wegen Kisha davon gegangen? All so etwas wurde der kleinen schwarzen nun bewußt, bei dem bösen Blick ihrer Mutter. Noch nie hatte sie so einen Blick gesehen. Wie versteinert stand sie da. Sie rührte sich keinen Centimeter. Ihre dunklen Augen blcikten einfach so stur geradeaus. Der Trouble draußen um ihren Bruder interessierte sie gar nicht mehr. Sollte er doch seine Patinnen haben. Kisha wollte keine mehr. Denen würde sie auch nur ein Klotz am Bein sein. Es kam ihr vor wie eine Ewigkeit, in der sie alleine im Eingang der Höhle stand. Kurz warf sie einen Blick zur Seite. Sie könnte davon laufen, ihr eigenes Leben führen. Aber was würde sein, wenn sie dort auch neimand haben wollte? Langsam wandte sie sich von den ganzen Wölfen ab und schritt mit leicht gesenktem Kopf auf das Innere der Höhle zu. Die kleinen leicht abgerundeten Ohren hingen schlaff hinab. Langsam schritt sie auf eine Wand zu, versteckt im dunklen. Die anderen Wölfe wollten sie doch eh nicht sehen. Warum sollte sie sich also nicht verstecken dürfen? Als sie die angesteuerte Wand erreicht hatte, ließ sie sich langsam sinken. Vorsichtig rollte sie die kleine schwarze Rute um sich herum und bettete den Kopf zwischen den Läufen. Sie konnte sich ein leises Wimmern jedoch nicht verkneifen. Nun lag sie da, allein, in der dunklen Höhle, leise am wimmern. Ihrer Meinung nach brauchte sie niemand zu suchen. Sie würde ja eh nur wieder böse angeblickt werden. Dennoch. Sie hoffte jeden Moment darauf, das gleich ein weißer Schatten um die Ecke geschlichen kam und ihr sanft über den Kopf schleckte. Sie wartete förmlich auf ihre Mutter.


Cylin...

der weiße Rüde murmelte den Namen vor sich hin. Er freute sich, dass er einen Patenwelpen hatte vor allem, er teilte sich den Welpen mit Alienna. Mit einem Blick auf sie wurde Lighto bewusst, das Alienna das gleich fühlte wie er. Und das sie sich freute. Lighto legte sich auf den Boden und lächelte dem kleinem zu.

Sooooo.... Was willst du den so schönes mit deinen Paten machen?

Lighto grinste und legte sich auf den Rücken.

((Sorry keine Zeit gerade -.-"))



Der kleine Hellbraune hatte keine Chance,seine Mutter holte ihn nach draußen,setzte ihn zu seinen Geschwistern und widmete sich der Namensvergebung.Ein Zittern huschte durch den Körper Hiryoga's,der sich unweigerlich auf den Boden presste,die Rute einzog und die Ohren an den Kopf presste.Ein kaum hörbares Fiepen drang aus seiner Kehle,ein hilfloser Ruf,von Angst geprägt.Die Augen zusammengepresst wagte er es nicht sie zu öffnen,die vielen neuen Gerüche,die in seine Nase stiegen reichten ihm und die unterschiedlichen Geräusche die an sein Ohr drangen.Das einzigste was ihn etwas beruhigte,war die sanfte Stimme seiner Mutter,die jedes andere fremde Geräusch übertönte und in seinen Ohren wiederhallte.Er musste zu ihr,er musste ihr weiches Fell spüren,den Kopf an sie drücken.Vorsichtig öffnete der Kleinste aus dem Wurf die Augen,nur einen Schlitz breit,riss sie im nächsten Moment jedoch ganz auf und weitete sie.Der Anblick der vielen fremden Gesichter ließen ihn wie gebannt die Wölfe anstarren,widerwillig stellten sich seine Ohren auf,der Kopf hob sich.Braune,graue,schwarze und weiße Gestalten,die um so vieles größer waren als er selbst,einige mit einem freundlichen Lächeln,andere wieder mit einem etwas grimmigeren Ausdruck im Gesicht,blickten zu seiner Mutter.Hiryoga blickte nach der Reihe in jedes Gesicht,langsam musterte er sie,die Angst wurde von dem Erstaunen unterdrückt,das sich in ihm breit machte.Nur bei einer einzigen Wölfin blieb sein Blick länger hängen.Es war eine graue Fähe,ihre Augen schienen leicht glasig,etwas besonderes musste sie an sich haben,denn der kleine Rüde konnte seine Augen nicht mehr von ihr abwenden.Erst die Stimme seiner Mutter brachte ihn dazu weiter zu schauen,alle einmal durchzugehen.Langsam verschwand das Erstaunen und die Angst machte sich wieder in dem Hellbraunen breit,der den Kopf auf den Boden presste und stumm da lag.
Vor ihm erblickte er die schlanken,weißen Läufe seiner Mutter,erspähte den Rücken und ihren Hinterkopf.Das war jetzt sein Ziel,seine Mutter,er musste sie erreichen,er musste ihr weiches Fell und ihre Nähe spüren,sonst würde er noch verrückt werden.Doch die Läufe des kleinen Hellbraunen schienen wie festgewachsen,er konnte sich nicht erheben,steif lag er da,gebannt von der Angst.Doch er musste die anderen Wölfe nun verdrängen, seine Mutter war doch da,sie würde ihn beschützen,nicht zulassen das ihm etwas geschieht.So zwang sich Hiryoga keine Angst mehr zu haben,oder sie zumindest zu unterdrücken.Da das Aufstehen wohl nicht klappte,musste er zu ihr hinrobben,eine andere Wahl hatte er nicht.Gedacht und geschehen,der kleine Welpe robbte auf dem Bauch auf seine Mutter zu,nur noch ein kleines Stück.Der Rüde drückte den kleinen Kopf an den Hinterlauf seiner Mutter,langsam setzte er sich auf und presste den Körper an das weiße Fell,drückte die Nase in ihr Fell und sog ihren Geruch auf.
Die Helligkeit schien den Welpen nicht zu stören,er hatte gar nicht den Unterschied gemerkt,es war nicht relevant für ihn,ob es hell oder dunkel war,hauptsache seine Mutter war hier und seine Geschwister.Der Rüde spitzte die Ohren,er lauschte den Worten,hörte die Namen "Averic und Cylin" fallen,also hatten seine Brüder schon Namen,doch was würde mit ihm sein?Würde er auch einen erhalten,würde er auch eine Patin oder einen Paten erhalten?Er wollte keine,er wollte weder einen Namen,noch einen Paten,ein fremder Wolf sollte sich um ihn kümmern?Niemals!Er,der vor allem Angst hatte,konnte doch nicht einer fremden Fähe anvertraut werden,das würde seine Mutter doch nicht wagen,oder etwa doch?Immerhin,seine Brüder hatten schon Paten erhalten,wann würde er an der Reihe sein?

Kaede bemerkte einen klitzekleinen hellbraunen Rüden, welcher sich fest an den Boden presste und sich vor Angst kaum rühren konnte. Doch dann, nachdem er seine Augen einen Schlitz breit geöffnet hatten, schien er seine Angst vergessen zu haben und starrte alle Wölfe neugierig an. Sein Blick blieb bei ihr hängen und liebevoll lächelte sie den kleinen an. Er schien der jüngste aus Banshees wurf zu sein. Ehe sie sich versah, presste der kleine sich wieder an den Boden und robbte auf Banshee zu. Er presste sich an sie und schien sie nicht mehr loslassen zu wollen. Die Fähe schmunzelte. Es musste für den kleinen ein riesiger Schock gewesen sein, so viele Wölfe zu sehen und nicht bei seiner Mutter zu sein. Sie wand den Blick langsam wieder von ihm und beobachtete, wie die Paten sich liebevoll um "ihre" kleinen Welpen kümmerten. Kaedes Blick hielt ausschau nach Tyrael, jedoch konnte sie ihn nicht erblicken. Sie sah immer noch Bastar vorne bei Banshee stehen, jedoch schien diese sich nicht um ihn kümmern zu können, dies verstand Kaede auf jeden Fall. Sie jaulte leise und rief Bastar so zu sich hinüber. Er schien davorne etwas alleine zu stehen. Sie blickte um sich und wirklich alle Wölfe schienen in kleinen Grüppchen zu sein und nach vorne zu blicken. Kaede freute sich schon darauf, wenn der nächste Welpen seinen Namen un Paten bekommen würde. Wenn Tyrael, doch auch nur wieder kommen würde. Nicht, dass sie sich bei Bastar nicht sicher fühlen würde, nein gewiss sie liebte ihn schließlich sehr, aber Tyrael würde ihr helfen, sollte sie dann Patin werden, auch wenn sie es sich nicht sonderlich gut vorstellen konnte, da sie ja fast gar nichts mehr sah. Sie schüttelte sich kurz und streckte ihre Beine, ehe sie sich wieder auf ihr Hinterteil sinken ließ und nach vorne schaute. Hidoi neben sich hatte sie gewiss nicht vergessen, jedoch wusste sie nicht was sie zu ihm sagen sollte., Sie kannte ihn schließlich kaum. Auch etwas, was Kaede eigentlich nicht mochte, doch fühlte sie sich noch lange nicht stark genug um die ganzen Wölfe kennen zu lernen.

Atalya
24.12.2009, 13:02

Die ganze Zeit hatte der kleine Graue in der dunklen Höhle gelegen.Er hatte einfach kein Interesse daran gefunden,wie alle anderen hinaus zu gehen.Hier,in der dunklen Stille fühlte er sich wohl.Doch mit der Zeit wurde ihm dann doch langweilig.Was machten die anderen da draußen nur so lange?Er hatte er sich gedacht,das sie bestimmt schnell wieder rein kamen,doch keiner kam zurück.Ob man nun von dem hellen Licht verschluckt würde,wenn man hinaus ging?

.oO(Und selbst wenn,es war bestimmt etwas anderes,als nur untätig herum zu liegen.)Oo.

Also erhob sich der Kleine mühsam und versuchte noch leicht schwankend,sein Gleichgewicht zu halten.

.oO( Wäre doch gelacht,wenn ich das nicht auch schaffen würde...)Oo.

dachte er um sich noch mehr anzu spornen und fand schließlich sein Gleichgewicht.Nachdem nun die erste Hürde überwunden war,heß es jetzt die ersten Schritte zu machen.Vorsichtig setzte er eine für sein Alter große Pfote vor die andere.Das ging ganz gut,doch kam er nicht so recht vorwärts.er versuchte es nochmal und streckte dabei die Läufe etwas läger, als bei seinem ersten Versuch.Endlich!Jetzt kam er besser vorwärts.Schritt für Schritt näherte er sich dem Höhlenausgang.Zwischendurch blieb er kurz stehn,dann setzte er den Weg fort.Das grelle Licht das ihn am Eingang überflutete ließ ihn die Augen zusammen kneifen.Doch nach einer Weile hatte er sich daran gewöhnt.Was er sah ließ ihn ungläubig lächeln:Überall blühten Blumen, in der Ferne nur als Farbtupfer zu erkennen,die Sonne schien und schenkte der Erde ihre Wärme,der Wind rauschte leise zwischen den Ästen der Bäume.Und überall versträut gab es Wölfe.Fasziniert beobachtete er sie.Besonders ein Wolf mit stahlgrauem Fell und großen Pfoten hatte seine Aufmerksamkeit geweckt.Das musste sein Vater sein.Er erkannte es ganz deutlich am Geruch.Noch ein wenig schwanked stackste der Graue mit der fast schneeweißen Nckenkrause auf den großen grauen Hhnen zu,als im gleichen Augenblick ein Welpe vor den Pfoten des Großen umkippte und der Hühne zu lachen begann.Auch der graue Welpe konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.Es war wirklich zu komisch.Stolz ging er zu den beiden hin und entdeckte noch einen weiteren Welpen.Beides seine Geschwister.Die bronzefarbenen Augen mit dem gleichen stechenden Blick ie sein Vater ruhten auf den beiden,ehe er die Augen ein wenig zusammen kniff und den Kopf fast vollständig in den Nacken legte um dem großen Grauen an zu sehen.



Banshee betrachtete noch einige Sekunden lang mit einem warmen Lächeln, wie sich Alienna und Lighto um ihren Cylin kümmerten, wandte sich dann aber ab, es musste weiter gehen. Sie spürte einen kleinen Kopf an ihren Hinterläufen, sah hinunter und entdeckte ihren Jüngsten, die Nase in ihrem Fell schien er sich nicht lösen zu wollen. Eine jähe Welle der Liebe umspülte sie, wie sie ihren Kleinen da so sitzen sah, dieser Welpe brauchte jemand, der sich um ihn kümmert, sofort wusste sie, wer sein Pate sein würde. Gerade senkte sie die Schnauze zu ihm und berührte ihn an der Stirn, als sie einen schwarzen Schatten in der Höhle verschwinden sah. Langsam richtete sie sich wieder auf und bemerkte, dass ihre Tochter nicht mehr dort saß, wo sie sie abgesetzt hatte ... das lief alles nicht so, wie es hätte laufen sollen. Vorsichtig zog sie ihrem Jüngsten seine Stütze weg, schenkte ihm ein Lächeln und huschte eilig in die Höhle. Die Schwarze zu entdecken war nicht schwer wimmernd lag sie in der Ecke, Banshee ahnte fast, wie sehr ihre Tochter auf ihr Kommen gewartet haben musste. Einige Sekunden zögerte sie, da draußen wartete ihr Rudel und besonders ihr Jüngster auf das Weitergehen, doch hier lag ihre Tochter ... welche Mutter kann ihr weinendes Kind alleine lassen, wenn sie die einzige ist, die es trösten kann? Welche Mutter lässt nicht alles stehen und liegen, wenn sie weiß, dass sie damit ihrem Kind das Lachen zurückgeben kann? Mit langsamen Schritten kam sie auf ihre Tochter zu, legte sich neben sie und berührte sie sanft an der Stirn, wie sie es so gerne bei ihren Welpen tat.

"Weinen nicht, meine Süße. Da draußen passiert etwas sehr sehr wichtiges und ich würde mir wünschen, dass auch du dabei bist."

Mit einer liebevollen Bewegung zog sie ihre Tochter etwas näher, fuhr ihr mit der Zunge über den Kopf und barg sie schützend, als gäbe es eine Gefahr. Sie wusste, dass es vielleicht genauso gut gewesen wäre, am Höhleneingang wieder umzukehren, ihre Tochter hättee verstanden, dass es wichtigeres, als ihre Gefühlslage gibt und irgendwann wäre sie wieder von alleine hinaus gekommen, aber Banshee hatte sich lang vor der Geburt ihre Welpen eins geschworen. Sie würde ihre Welpen auf den Pfad der Liebe lenken, sie auf ihm erziehen und ihnen lehren selbst diesen Pfad zu gehen. Und deshalb lag sie jetzt hier bei ihrer Tochter, obwohl alles auf sie wartete. Und sie war froh, sich so entschiedne zu haben.



Wimmernd lag die kleine Schwarze da. Sie spürte nciht den Wind, der vor der Höhle den Sand und den Staub durch die Luft wirbelte. Sie hörte nur das von ihr widerhallende Jammern, dass von den Höhlenwänden zurück geworfen wurde. Sie saß da. wie ein Stein, der nicht fähig war, sich auch nur einen Centimeter zu bewegen. Den kleinen Kopf zwischen den Läufen gebettet und die dunklen Augen stur geradeaus gerichtet. Die kleinen Krallen drückte sie hart auf den boden, als wollte sich sich festkrallen, als würde sie jeden Moment damit rechnen, weggerissen zu werden. Weggerissen, aus der Höhle, aus diesem Leben, als hätte sie Angst, jemand würde kommen und sie für immer fortbringen. Irgendwohin, wo sie niemand finden würde. Wo sie allein war. Allein mit der Dunkelheit. Krampfhaft versuchte sie die schwarzen Krallen in den Boden zu rammen. Doch jeder Versuch scheiterte, da der Boden mit Steinen bedeckt war. Immernoch verließ ein wimmern die Kehle Kisha's. Nun hatte sie Angst. Was war, wenn jemand sie wirklich wegbringen würde? Sie könnte sich nicht wehren. Was war dann? Sie schreckte zurück, als sie einen Geruch vernahm. Leise drückte sie sich an die kalte Wand und legte die kleinen Ohren an. Auch das Wimmern wurde leiser, verstummte jedoch nicht ganz. Sie hob leicht den kleinen Kopf, als ein weißer Schatten langsam auf sie zukam. Lautlos schnippten ihre Ohren hin und her. Mit geducktem Kopf sah sie zu ihrer Mutter, die sich neben sie gelegt hatte. Die braunen Augen sahen nun ruhig zu der Weißen hoch. Leicht pendelte die schwarze kleine Rute über den Boden, als diese beruhigend auf sie einredete. Vorsichtig kuschelte sie sich an das flauschige Fell ihrer Mutter. So lag sie eine kurze Zeit da. Dann sprang sie mit einem satz auf. Von einer auf die andere Sekunde waren alle Gedanken, sie ihr eben noch im Gedächnis herum geschwirrt waren, waren mit einem Mal vergessen. Aufgedreht sprang sie etwas vor ihre Mutter und schleckte ihr dnan wild durchs Gesicht. Dann sprang sie ein paar Mal um sie herum. Ruckwartig änderte sie dann die Richtung und stürmte auf den Höhlenausgang zu. Mit großen Schritten sprang sie auf Hiryoga zu. Kaum hatte sie ihn erreicht, machte sie einen weiteren Sprung und riß ihn auf den Boden. Sofort schnappte sie sich das Ohr ihres Bruders. Langsam ließ sie von ihm ab und ließ sich etwas weiter sanft auf den Boden sinken, jeden Moment für einen neuen Angriff bereit.


Banshee, ebengerade noch mit einem traurigen Welpen zwischen den Pfoten, hatte plötzlich eine Zunge im Gesicht, sah dann kurz das glückliche Gesicht ihrer Tochter und schon war sie wieder aus der Höhle draußen. Einige Sekunden lächelte die Weiße in sich hinein, schloss die Augen und dankte im Stillen Engaya für jede Sekunde, die sie mit ihren Welpen verbringen durfte und erhob sich dann langsam. Ihre Bewegungen waren erschreckend müde und schwach, sie hatte sich vor der Höhle um einiges stärker gefühlt, erst jetzt spürte sie, wie sehr das alles an ihren Nerven zerrte. Als sie aus dem Höhleneingang trat sah sie sofort ihre Tochter bei ihrem Jüngsten stehen, eher über ihm, glücklich strahlend wie schon zuvor bei Cylin. Diesmal beschloss Banshee etwas sanfter zu sein. Mit wenigen Schritten war sie bei ihren beiden Welpen und schob ihre Schnauze zwischen sie.

"Meine Süße, dein Bruder bekommt jetzt einen Paten und einen Namen. Wartest du so lange? Danach bist vielleicht schon du dran."

Mit einem sanften Lächeln schob sie sie zu Averic, der ebenfalls ein wenig aussah, als wäre er bestellt und nicht abgeholt. Mit einer entschiedenen Bewegung wandte sie sich von den beiden ab und trat wieder zu ihrem Sohn. Liebvoll küsste sie ihn auf die Stirn und stellte sich dann so hin, das er zwischen ihren Vorderläufen geborgen war. Schnell fand ihr Blick Kaede, die ganz in der Nähe stand.

"Kaede? Kommst du zu mir und meinem Sohn?"

Erneut wartete sie auf die erste Regung der Fähe, das Verstehen, dass sie Patin werden soll und ihre Gefühle dazu. Es war einer der schönsten Momente bei dieser anstrengenden Zeremonie.



Plötzlich spürte der kleine Welpe,wie etwas seine Stirn berührte,unsicher legten sich die Öhrchen an,doch direkt erspähte er das liebliche Gesicht seiner Mutter,diese wunderbaren Augen,dieser mütterliche Blick,der ihn jedes Mal zufrieden Winseln ließen,der ihn beruhigte.Die Augen des Rüden schlossen sich für eine kurze Zeit,doch auf einmal spürte er,wie der Lauf seiner Mutter sich davon bewegte,wie die Weiße auf die Höhle zusteuerte,wo eigentlich seine Schwester sitzen sollte.Hiryoga blieb sitzen,sah seiner Mutter nach und wirkte wie ein kleines Geschöpf,das sich hilflos und verlassen,alleingelassen in einer schrecklich bösen Welt fühlte.Sein kleines Herz schlug schneller und schneller,wohl so schnell wie noch nie.Er war alleine,überall um ihn herum fremde Wölfe,ihre Blicke die vor wenigen Minuten noch so freundlich waren,wirkten auf einmal so drohend,sodass der kleine Hellbraune sich sofort wieder auf den Boden drückte.Sein Atem ging schnell,so als ob er eine unheimlich weite Strecke zurück gelegt hätte,seine Läufe zuckten auffällig,die Öhrchen klappten sofort wieder nach hinten,die Rute war direkt wieder unter den Bauch gezogen.Ein ganz leises Winseln drang aus der Kehle des Welpen,so gequält klang es,ein Hilfeschrei eines Geschöpfes das nicht für sich selbst sorgen konnte.
Hiryoga presste die Augenlieder zusammen,als plötzlich ein kleiner Wirbelwind ihn umrennen zu schien.Der Geruch seiner schwarzen Schwester stieg ihm in die Nase und tatsächlich,als er die Augen aufschlug sah er sie.Seine Ohren stellten sich ungläubig auf,die kleine Rute schwang sanft hin und her,ein glückliches Fiepen verlies seine Kehle.Langsam setzte er sich auf,die Läufe schienen den gewohnten Halt wiederzufinden,auch das sie ihm am Ohr knabberte,schien ihn jetzt überglücklich zu machen.Er lies sich nach vorne fallen,auf seine kleine Schwester,stoppte den Aufprall jedoch mit seinen Pfoten ab,spürte nur,wie sein Köpfchen gegen die Schulter seiner Schwester fiel.Sanft kuschelte er sein Haupt in das dunkle Fell und schleckte dieses sachte.Gerade als er ihr Fell fasste und leicht daran zog,um die Schwarze zum spielen aufzufordern kam auch schon ihre Mutter.Hiryoga blickte sie an,lies es sich jedoch von ihr gefallen,und das er zwischen ihren Pfoten sitzen durfte war ihm ganz recht.
Etwas schien ihm zu sagen,das er nun Erfurcht zeigen musste und so klappte er die Ohren wieder an den Körper und blickte zu seiner Mutter hoch.Er sollte seinen Namen erhalten?Na wenn Mutter es sagte,so würde es wohl an der Zeit sein.Als er den Namen Kaede vernahm,drehte er den Kopf nach vorne.Die weiße Fähe,die schützend über ihm stand,blickte eine graue Wölfin an,die Fähe,die auch ihn vorhin in ihren Bann gezogen hatte.Eines seiner Ohren stellte sich leicht neugierig auf,doch der Gedanke daran,das eine Fremde sich um ihn kümmern sollte,lies ihn erschaudern.Aber das trübe in ihren Augen stimmte ihn leicht traurig,er wusste nicht,das sie schon fast blind war,aber er spürte,etwas stimmte nicht ganz mit ihr.Ein Instinkt den er von seinen Eltern erhalten hatte und die wiederrum von den ihren.Lange musterte er sie und drückte den kleinen Körper an einen Vorderlauf seiner Mutter.Von ihr,würde niemand ihn wegholen,nie würde er sie verlassen,sie aufgeben,nein nicht seine Mutter,und die seiner Geschwister,auch eine noch so gute Patin konnte sie ihm nicht ersetzten.Das versprach er sich,nie würde er seine Mutter verlassen,komme was wolle...


Der Blick Kaedes folgte der alphawölfin Banshee in die Höhle, wo vorher einer ihrer Welpen wimmernd verschwunden war. Sie runzelte leicht die Stirn, doch wusste sie das Banshee ihren Welpen solange trösten würde, bis er von selber wieder hinauskommen würde, und als hätte sie es vorausgesehen, kam die kleine wie ein Wirbelwind aus der Höhle geschossen. Sie rannte direkt auf ihren Bruder zu, der kleine Rüde, welcher so ängstlich und verloren auf dem Boden kauerte. In Kaede bildete sich großes Mitleid. Was für eine Angst der kleine haben musste. Doch als seine Schwester ihn umsprang und mit ihm tobte, schien er aufzublühen.
Ihr Blick wurde jedoch von Banshee abgelenkt, welche ser geschafft, aber doch glücklich aus der Höhle trat. Dies alles hatte sehr an ihrer Kraft gezerrt und Kaede wusste, dass sie sich erholen musste, doch ließ ihr Stand dies noch nicht zu . Sie schob die beiden Welpen liebevoll auseinander und der kleine Rüde saß nun unter ihr. Seine Ohren hatte er erfurchtsvoll nach hinten geklappt und schaute hoch zu seiner Mutter. Er konnte mächtig stolz auf sie sein.
Kaede wendete ihren Blick nur kurz von dem Schauspiel vorne ab, als sie ihren Namen hörte. Banshee bat sie, sie die blinde Wölfin. Na ja fast blinde Wöflin verbesserte sich Kaede. Schließlich sah sie auf einem Auge noch ein wenig. Also Banshee bat sie die blinde Wölfin nach vorne weil sie ihrem Sohn einen Namen geben wollte.
Hieß das etwa sie würde die Patin von dem kleinen zitterndem Fellbündel werden?
Ein schauer überlief Kaedes Fell und in ihr funkte Hoffnung auf. Würde der kleine Welpe ihr einen Sinn zum leben geben? Ebenso wie sie jetzt für Bastar und Tyrael lebte? Würde er sie annehmen als seine Patin? Würde er sie auch ein wenig lieben? Natürlich nicht so wie Banshee, denn diese hatte ihm das Leben geschenkt, doch würde er ihr vertrauen? So wie er dalag, sah es aus, als ob er sich nur seiner Mutter beugen würde. Als würde er immer bei ihr bleiben wollen. Das war ja schön und gut, aber würde er eine andere Wölfin zulassen? Schwerer Zweifel überfiel Kaede und sie konnte sich vorerst nicht aufraffen. Sie sah Banshees wartendes Gesicht und dann erhob sich die graue langsam und unsicher.
Ihren Kopf schwenkend hielt sie ausschau nach Tyrael. Sah ihn nicht und trat einen Schritt nach vorne, stolperte und schimpfte sich leise dafür aus, dass sie so dumm war und nicht auf den Boden geachtet hatte. Sie blickte nach vorne. Jeder hatte wohl nun ihre Unfähigkeit gesehen. Immer unsicherer und ängstlicher tat sie noch einen Schritt. Leicht geduckt machte sie sich so auf den Weg nach vorne. Wusste nicht, was sie dort tun sollte. Vorsichtig bahnte sie sich nun ihren Weg immer nach vorne schauent, wo sie ihre Pfoten hinplazierte. sie wollte nicht nocheinmal so unbeholfen herüber kommen. Sie trat vor Banshee und den Welpen und schaute sie an. So unsicher wie sie nun geworden war. . . Sie war sich wirklich nicht sicher, ob sie es konnte. Eine Patin sein konnte. Ihre Ohren schnippten leicht nervös und ihre Stimme zitterte leicht als sie anfing zu sprechen.

"Banshee . . . Wenn ich dich nun richtig verstanden habe . . . Möchtest du, dass ich dir helfen dich um deinen Welpen zu kümmern und ...


Unsicher brach sie ab. Was stammelte sie da eigentlich vor all den Wölfen. Sie schien sich richtig zu blamieren. Sie zitterte kurz ehe sie weitersprach


"WEnn ich dich richtig verstanden habe, möchtest du, dass ich seine Patin werde. . . Aber hast du dir das auf gut überlegt ? Ich bin auf einem auge schon völlig blind und auch auf dem anderen sehe ich nicht mehr so gut und werde auch da bald erblinden. Tyrael will für mich das Augenlich sein. Ich würde mich liebend gerne um deinen Welpen kümmern. Mitkümmern doch habe ich Angst das ich es nicht schaffe. Vertraust du mir nicht zu sehr ? "

Kaede hoffte, dass sie nicht zu übertrieben klang. Mit dem Vertrauen und was sie da noch gelabert hatte. Sie nickte Banshee langsam zu und wartete auf ihre Reaktion und die des Welpen, welchen sie nun liebevoll durch ihr halbwegs gesundes Auge betrachtete.




Der Rüde nickte Banshee zu und bewegte sich in richtung Hanako.Sanft trabten seine Pfoten über den Staubigen Boden und hinterleisen seichte ABdrücke.Was die Fähe wohl sagen würde?
Nocheinmal sah Bastar zurück und wäre dabei fast gegen sie gelaufen.Erschrocken sah er sie an.

"Ah...Hanako...tut mir leid..hehe.. "

Der Graue grinste sie matt an und seuftzte dann.

!"Hanako ich hab eine Frage an dich..."

Seine STimme wurde ernst und seine Augen schienen sich zu verdunkeln.AUch wenn es wohl nur am Lichteinfall lag.

...Ich wollte wissen ob..ob ich auch Pate sein kann,von einem der Welpen..

Fast schon flehend sah Bastar sie an , und lies seien Rute auf dem Boden nieder.Schlieslich wollte er sich nicht hinsetzen,da er nicht wusste,ob auch sie ihn wieterschicken würde.


Sanft schnippten Ninnis Ohren nach
vorn, den Worten der Fähe zu lauschen. Erneut nannte
sie ihren Namen, ein Glück für sie, so konnte sie ihn sich
leichter einprägen. Die meergrünen Augen, leicht
untermalt mit kaltem Grau suchten den Kontakt ihres
Gegenübers. In den Augen Ayalas spiegelten sich so viele
Fragen wieder. Wie sie sie nennen durfte? Hm, so hatte
sie auch noch niemand gefragt - aber es gab Wesen wie
auch Möglichkeiten, warum sollte also eine Wölfin nicht
auch eine Frage stellen, die ihr auf ihren Reisen bisweilen
nicht zu Ohren schlug.

"Es gibt so viele Namen, die Wölfe mit der Zeit
erhalten. Einst gaben die Streuner mir den Namen
Ninniach Fuin, ein Name, auf dessen Bedeutungen ich
mich stolz schätze, das wohl einzige. Doch nennt mich
nur Ninniach, Nin, wie es Euch beliebt.


Sanft sah Nin zur Seite, gen Richtung aus welcher sie
gekommen war. Wie lange war sie gewandert? Wie lange
schien sie schon utnerwegs zu sein. Plötzlich trafen ihre
Gedanken ihre gesprochenen Worte noch ein weiteres
Mal. Hatte sie sich nicht gerade verraten? Eine
Streunerin, elendig, jämmerlich... Ninniachs Blick wurde
trüb, als würde sie in eine andere Welt hinab gleiten,
diese verlassen. Ihr Blick wanderte zum Boden, wurde
leer.

~*Nein, bleib nicht zu lange. Wenn auch nur einer
erfährt, von wem du stammst, wirst du nur wieder
vertrieben. Wir kennen es gut genug... Streuner,
Außenseiter, die ewigen Fremden. Wer sieht sie schon
gern...
*~

Wieder glaubte sie, dass der Sinn ihres Namens die
Fremde wohl minderer interessierte. Sie hätte sich
strafen können. Kaum jemand hatte Interesse an der
Bedeutung eines Namens, schon gar nicht an dem eines
Streuners. Widerwertiges Wort - wieso strich man es
nicht einfach.

~*Nin- der Regen, Ninniach- der Regenbogen...
Ninniach Fuin - das Farbenspiel der Dunkelheit,
Regenbogen der Nacht... Wieso hat der ganze Name so
viele Bedeutungen und das einzelne nur eine?
*~

In ihren Augen spiegelten sich die Gedanken wie Wörter
in einem offenen Buch, doch sie strengte sich kaum an
sie zu verbergen, abgedriftet in eine Welt aus Gedanken.
Wie ähnlich und passend ihr Name war, würde sie noch
so oft spüren, hatte es so oft schon bemerkt...


Ayalas Neugierde wich einem Gefühl der Trauer. Weshalb setzte ihr etwas schüchternes Gegenüber sich so herab?
.oO(Sie sagte, sie besitze einzig Stolz auf ihren Namen ... doch weshalb? Was mochte ihr widerfahren sein? Woher mochte sie stammen?)Oo.

"Nin"

mit besonderer Betonung und einem leisen Lächeln sprach Ayala den Namen aus, gab ihm etwas Kostbares.

"Sehr gerne würde ich die Bedeutung dieses für mich außergewöhnlichen, jedoch wunderschönen Namen erfahren."

Mit aufforderndem Blick setzte sich Ayala nieder, zeigte Ninniach durch ihre Geste, dass sie sich Zeit lassen konnte - wenn sie wollte.
Der innere Konflikt, eine Art Zerrissenheit, die von Nin ausging, spürte Ayala. Scheinbar holte die Vergangenheit Ninniach ein, scheinbar waren ihre Wege lang gewesen. So gerne würde die Weiße der Schwarzen das nötige Vertrauen schenken, so gerne ...




((So... renovierungsarbeiten sind durch, haus steht wieder, alina hat wieder ihr eigenes zimmer un zeit..xD))

Riku hatte sich von der Fremden entfernt, sie war eben keine Wölfin die Freunde hatte. Langsam lief sie zum Rudelplatz zurück wo sie sich zu Boden fallen ließ und das Geschehen beobachtete, die ganzen verwuselten Welpen. Ein Lächeln huschte über ihre Lefzen und sie schloss die Augen. Ruhe. Was brauchte eine Wölfin wie sie schon mehr. Sie versuchte mit ihrer Seele ins Reine zukommen, doch irgendwas bedrückte sie, sie schaffte es nicht.

.o0(Es muss so schön sein...)

Dachte die Graue still und sah jeden der Welpen an. Worüber diese wohl nachdachten, wwas für sie Probleme darstellten? Sie wusste es nicht, und wahrscheinlich würde sie es auch niemals erfahren. Müde legte sie den Kopf auf die Pfoten und schloss die Augen wieder.



((verzeiht mir, ihr lieben <.< stress))

Banshee spürte, wie sich ihr Sohn zwischen ihren Voderläufen interessiert am Geschehen beteiligte, er schien zu verstehen, dass gerade etwas wichtiges geschah. Auch Kaede schien sofort verstanden zu haben, worum es ging und wie immer war sie unsicher und direkt. Banshee lächelte. Sie wusste sehr genau, was mit Kaede geschah, sie wusste um das schwindende Augenlicht und um Tyrael, dem Kaede so nah gekommen war. Und sie wusste auch, dass sie ihr vertrauen konnte, sie hatte es schon bei ihrer ersten Begegnung gewusst und mit jedem Tag vertraute sie dieser scheinbar hilflosen Fähe mehr.

"Kaede, dieser Welpe ziwschen meinen Pfoten, ist mein schwächster und ängstlicher und glaube mir, nie würde ich ihm jemand anvertrauen, von dem ich nicht ganz genau weiß, dass er diese Aufgabe bestehen kann. Mein Blick kann schnell jeden Welpen finden, doch meine Zärtlichkeit kann ich nicht jedem auf einmal schenken."

Banshee hoffte, dass die Graue sie verstanden hatte. Worauf es gerade bei diesem Welpen als Pate ankam. Sie spürte den Kopf ihres Sohnes an ihrem Lauf, widerstand aber der Versuchung ihre Schnauze zu ihm zu senken und ihn liebevoll zu berühren. Er musste nun einen Namen bekommen ... und einen Paten.

"Kaede, dies ist mein jüngster Sohn, als letzter geboren, braunes Fell und gelbe Augen. Willst du mir helfen ihn zu erziehen, ihm Geborgenheit zu spenden, ihn zu lieben und ihn zu beschützen und dein Leben für ihn zu geben, wenn es sein müsste? Willst du sein Pate werden?"

Während ihren Worten fiel ihr auf, wie normal ihr Letzgeborener war. Sein Fell war ein gemisch aus Acollons und ihrem und seine Augen waren wie die Augen vieler anderer Wölfe. Und doch war er so anders, so bedürftig nach Liebe, so ängstlich, wenn sie ihn alleine lies und so hilflos, wenn ihm niemand den Weg zeigte. Dafür liebte sie ihn.



Kaede hatte Banshee aufmerksam zugehört und immer wieder sie und ihren kleinen Sohn gemustert. Banshee´s Worte trafen sie mittem im Herzen und Kaede wusste, sie konnte es schaffen. Das Banshee ihr sosehr vertraute, gab ihr Mut und stärkte sie.
Als Banshee sie fragte, ob sie sich mit um den Welen kümmern wolle, ob sie seni Pate werden wollte und auch ihr Leben für ihn geben wolle nickte sie ganz leicht ehe sie sprach.
Noch immer zitterte ihre Stimme leicht, jedoch ließ Kaede es nun zu. Hatte die anderen Wölfe vergessen und sprach ganz zu Banshee und ihrem Sohn.

"Gerne möchte ich mich mit um deinen Sohn kümmern. Gerne möchte ich für dich dasein, wie deine Mutter für dich da ist, gerne möchte ich dich beschützen und mein Leben für dich geben, wenn es so sein soll. Ich möchte dir Banshee helfen ihn groß zu ziehen und ihm helfen den rechten Weg zu finden. Ich will ihm die zärtlichkeit schenken, welche du ihm schenken würdest.

Kaede verstummte und musterte wieder die beiden. Ihr eines Auge glänzte leicht unter dem matten grau. Es verriet ihre Freude, ihre Liebe und ihre Zärtlichkeit, welche man sonst fast nie an ihr bemerkte. Sie nickte nochmals und wartete ab, was nun weiter passieren würde.



Banshee lächelte glücklich, als sie merkte, dass wie viel Mut und Stärke sie Kaede mit ihren Worten gegeben hatte. Sie wusste, dass ihre Entscheidung richtig gewesen war und ihre Zusage bestätigte ihr Gefühl nur noch. Sanft striff ihr Blick über Kaede wieder zu ihrem Sohn, der noch immer zwischen ihren Läufen saß, jetzt sträubte sie sich nicht mehr dagegen ihn liebevoll an der Stirn zu berühren und ihren Blick ein wenig zu lang auf ihm zu lassen. Langsam sah sie wieder zu Kaede auf und berührte auch sie sanft an der Schnauze.

"Danke, Kaede. Darf ich dich nun bitten, meinem Sohn den Namen Hiryoga zu geben, als seine neue Beschützerin und Freundin."

Gedankenverloren blieb ihr Blick auf Kaede, der Name ihres Jüngsten war ihr eben gerade spontan eingefallen, ohne lange über ihn nach zu denken. Hiryoga, Eulenfeder. So zart und hilflos wie eine Feder, so warm und weich wie eine Eulenfeder. Hilflos alleine im Wind, doch unter vielen anderen erfüllt und ein Teil vom Ganzen. Wieder musste sie ihren Blick zu ihm senken, es war ein wunderschönes Gefühl ihn hier sitzen zu sehen, wie er sie beide mit großen Augen musterte. Er schien keine Abneigung gegen Kaede zu empfinden, er schien sie zu mögen.


Ruhig blieb der kleine Welpe zwischen den Vorderläufen seiner Mutter sitzen,lauschte gespannt dem Gespräch,achtete auf jede Reaktion der beiden.Als er merkte,das Kaede die Graue,Angst hatte,sich wohl das Patin sein nicht zutraute,klappten sich die Ohren leicht an den Kopf.Hatte er etwas falsch gemacht,war er Schuld daran,das diese Fähe so unsicher war?War er denn so schwer,lag es an ihm,das sie sich vor der Aufgabe drücken wollte?Sie sagte zwar,das sie blind werden würde,doch mit diesem Wort konnte er nichts anfangen,er verstand nicht,das sie ihr ganzes Augenlicht bald verlor,sah nur diese trüben Augen,die auf ihn freundlich wirkten.Sie hatten für ihn etwas magisches,und wenn er sich immer noch etwas vor ihr fürchtete,schien er langsam vertrauen fassen zu können.Sie sah freundlich aus,ihre Stimme hatte einen leicht vertraulichen Klang und auch der Ausdruck ihrer Augen schien ihm liebevoll gesinnt.
Als seine Mutter zu sprechen begann,davon redete,das er der Letzgeborerne war,das sie sich um den kleinen Hellbraunen kümmern sollte,und auch ihr Leben geben sollte,wenn es nötig war,lief ihm ein Schauer den Rücken hinab,er hatte recht gehabt,sie sollte seine Patin werden.Plötzlich schien die Unsicherheit und die Angst der Grauen wie verschwunden,sie wirkte fröhlich und das trübe in den Augen schien für kurz unterdrückt zu werden.Ein Öhrchen des Rüden spitzte sich,hatte er vielleicht doch alles richtig gemacht?Als seine weiße Mutter ihn dann noch sanft an der Stirn berührte,ihm einen langen Blick schenkte,wusste er,er hatte nichts falsch gemacht,es war wohl so eine erwachsenen Sache die er einfach noch nicht verstand.Zweifel kamen in dem jungen Wolf auf,würde er je groß und stark werden,so ein anmutiger Wolf wie seine Mutter,oder Kaede?Seine Mutter hatte selbst gesagt,er war schwach und klein,ob er jemals groß werden würde?Ob er immer der Kleinste und Schwächste blieb?
Seine Gedanken wurden unterbrochen,als seine Mutter ihm endlich seinen Namen nannte,Hiryoga,ein Name so selten und seltsam wie wohl kaum einer seiner Geschwister,für ihn ein Wort so Ausdrucksstark wie das Wort Mutter,nun war er kein Niemand mehr,er war ein Jemand,er war Hiryoga.Die seinen Augen begannen leicht zu strahlen,seine Ohren volller Neugier gespitzt,ein leichtes Knistern ging durch das Fell,was sich vor Aufregung aufstellte.Dies war einer der Momente,wo er keine Angst hatte,wo er sein wahres Gesicht zeigte,denn eigentlich war auch er ein verspielter,kleiner Welpe,der seiner Welt auch neugierig übertreten konnte,doch die Angst untergrub diese Seite in ihm.
Sie sollte seine Beschützerin und Freundin werden?Sich um ihn kümmern,ihr Leben für ihn geben,sie wollte ihm Zärtlichkeit geben?Langsam erkannte Hiryoga den Sinn eines Paten.Sechs Welpen waren nicht wenig,sodass seine Mutter viel zu tun hatte,Paten waren wohl dazu da,mit ihnen zu spielen,ihnen alles zu zeigen,so etwas wie eine große Schwester schien Kaede für ihn zu werden und als so eine wollte er sie auch ansehen.Wenn seine Mutter ihr vertraute,so wollte auch er ihr vertrauen schenken,ihr Liebe schenken und keine Angst vor oder bei ihr haben.
Er wusste nicht woher der Drang kam,doch er wollte zu ihr,er wollte seine Pfötchen gegen sie stemmen,er wollte sich ihren Geruch einprägen,sodass er sie immer wieder finden würde.Unsicher,ganz vorsichtig reckte er einen Vorderlauf Kaede entgegen,setzte ihn auf die Erde,nichts geschah.Der Zweite folgte,setzte sich auf den Boden,wieder nichts.Es schien sicher zu sein und seine Mutter zeigte auch keinerlei Anzeichen von Gefahr.Die Hinterläufe zog er nach,bis er zwischen den zwei Fähen stand.Der Abstand war nicht groß,sodass er wohl kaum zwei Schritte zu Kaede machen musste,ja den ihren Namen hatte er sich genaustens eingeprägt,er wollte ihn nicht mehr vergessen.Zögernd blieb Hiryoga stehen,ringte sich dann jedoch doch dazu noch die letzten Schritte zu seiner Patin,seiner 'großen Schwester' zu machen.Leicht reckte er das Köpfchen vor,beschnupperte ihren Lauf,drehte die Ohren leicht unsicher nach hinten,doch ging er nicht zu seiner Mutter zurück.Ganz langsam streckte er den Kopf zu ihr hoch und blickte sie an.Seine Augen musterten sie,die Nase rümpfte sich,ja diesen Geruch würde er nun auch nicht mehr vergessen,ganz sicherlich nicht.Kurz warf er einen Blick zu seiner Mutter,ein Blick den man nur einer Mutter schenken konnte,voller Liebe und Vertrauen.Dann wandte er den Blick wieder auf Kaede und spitze ein Ohr..


Banshee schaute Kaede lange an, nachdem sie ihre Schnauze an ihren kleinen Welpen gedrückt hatte. Kaede erschauderte, als Banshee nun ihre Schnauze berührte und anfing zu sprechen. Kaede sollte dem Welpen nun seinen Namen geben. Unsicher, wie sie dies anstellen sollte, blickte sie den kleinen an, welcher neugirig zu ihr schaute. Seine Angst schien verflogen. Zumindest in diesem Moment. Er machte vorsichtig einen Schritt auf sie zu und ihr Herz erweichte sich. Sie blickte noch liebevoller und beobachtete jeden seiner Schritte auf sie zu. Auch wenn es nicht weit war.
Als er bei ihr angekommen war, an ihr schnuperte, sich wahrscheinlich ihren Geruch einprägt senkte sie sanft ihre Schnauze und begann zu sprechen.

"Wie deine Mutter schon gesagt hat . . .

Sie brach ab nein so funktionierte das nicht. Sie zwinkerte mit ihrem Auge und begann nochmals zu sprechen.

"kleiner Welpe. Du bist der zuletztgeborene Banshees. Ich, Kaede die ab nun deine Patin sein soll, gebe dir den Namen Hiryoga. So klein du auch bist, so zart du auch erscheinst, ganz sicher wirst du einmal so ein starker Wolf wie deine Mutter eine ist. Der Name bedeutet Eulenfeder. Es ist ein wunderschöner Name und er passt sehr gut zu dir. Ich werde dir helfen zurecht zu kommen, immer wenn deine Mama mal keine Zeit hat. Dieser Name wird dir Glück bringen, dieser Name wird das ganze Leben bei dir bleiben. Er wird dich immer an deine Kindheit zurück erinnern und an deine wunderbare Mutter Banshee

Kaede berührte den Welpen sanft zwischen den Augen und nickte dann leicht mit dem Kopf. Sie dachte nicht mehr an die Worte die sie gesprochen hatte. Auch wenn sie nicht perfekt gewesen waren, sie hatte versucht sich so gut wie es ging auszudrücken. Freude umspülte ihr Herz und Wäre breitete sich in ihrem Körper aus. Dieser kleine Welpe mit dem Namen Hiryoga war nun ihr Schützling. Er würde ihr gewiss wie ein kleiner Bruder sein. Sie würde wirklich alles für ihn tun. sie hoffte und glaubte, dass er keine angst vor ihr hatte. Abermals berührte sie ihn sanft an der Schnauze.

"Sollen wir ein wenig zur Seite treten, damit deine Mutter sich um deine restlichen Geschwister kümmern kann kleiner? Wir müssen ja auch nicht weit gehen nur ein paar Schritte hier rüber. Dann bist du immer noch ganz nah bei Banshee und wir haben eine schöne Aussicht auf das weitere Geschehen."

Sie wartete auf die reaktion des kleinen. Würde er mit ihr kommen wollen, oder würde er wiede rangst bekommen und sich an seine Mutter drücken?


Behutsam suchte Ninniach nach den verschiedenen Fragen in Ayalas Augen - sie schien nicht sonderlich ihrer Position selbst zu gefallen. Fast hätte sie gelächelt, doch vermied sie es geschickt. Es könnte vielleicht so wirken, als wolle sie sich an ihrem Gegenüber belustigen, und das war nun ganz und gar nicht ihre Absicht. Ein wenig überrascht lauschte sie den Worten der Fähe. Noch jemand, der sich für die Bedeutung eines Namens interessierte? Scheinbar waren die Wölfe hier anders, als die, denen sie sonst begegnet war - doch das würde nichts an ihrer Verhaltens- und Denkweise ändern können. Unschlüssig pendelte die nachtschwarze Rute über das Laub, zerfurchte es und hinterließ Spuren... Spuren wie die Zeit sie in ihrem Herzen hinterlassen hatte, mit dem Unterschied, dass die in ihrem Herzen blieben, und die von ihr gelegten irgendwann verschwanden.

" Nun... der Name, er hat vielerlei Bedeutungen - ich kenne allerdings nur die Geläufigsten... Nin würde man schlicht als Regen übersetzten, Ninniach hingegen bedeutet Regenbogen und zuletzt, der Name im Ganzen - Ninniach Fuin hieße Farbenspiel der Dunkelheit, Regenbogen der Nacht... Er hat viele Bedeutungen, und doch sind sie alle gleich... Hat euer Name auch eine Bedeutung? "

Sie wusste nicht, ob es unhöflich war, danach zu fragen, doch interessierte es sie - wieso also nicht. Zudem erschien ihr Ayala als ein sehr bedeutsamer Name - selbst wenn er nicht zu übersetzten war, so stand er vermutlich für irgendwas, Sanftmütigkeit, Güte, Vertrauen -eines von vielen wundervollen Dingen von denen man bei ihr, der Streunerin, eher kaum reden konnte. Nin spitzte die Ohren, ersuchte den Kontakt zu der Weißen.
Sie hatte es nicht eilig weiter zu reisen - ihr Weg war lang und immer mal wieder kam es zu Verzögerungen. Da es ohnehin kein reelles Ziel gab, war es so oder so egal wie lange sie blieb, wie lang ihr Weg noch würde. Wonach sie suchte wusste sie ja nicht einmal selbst. Sie folgte einer unsichtbaren Spur...


Der Rüde stand auf und begann, seine Pfoten zu putzen. Als er dami fertig war, stand er auf, strecktee sich und beobachtete einen der anderen Wölfe (Ninniach). Diese Faehe gefiel ihm. Und doch blieb er im Hitnergrund, versteckt, geschützt vor den Blicken der anderen. Hinter ihm raschelte es, er drehte sich blitzschnell um. Sein Maul schnellte nach vorne. Das junge Kaninchen hatte keine Chance. "Knacks!" machte es und der Körper hing mit gebrochenem Genick zwischen Nirians Zähnen. Das Blut, welches nun in und aus seinem Maul rann, tat gut. Doch tief in ihm drinnen weckte dieses Blut wieder den alten, kalten Nirian. Sein Lächeln wurde kalt, kälter als je zuvor. Der alte Nirian war zurueck...

Ninniach Fuin - Farbenspiel der Dunkelheit ... welch wunderschöne Bedeutung ... doch der leise Unterton der Melancholie, der darin seinen ursprung hatte, entging der Weißen nicht.
Ayala betrachtete die fremde Fähe, die ihr plötzlich so vertraut schien. Nichts hatte jene offenbart, jedoch so viele Anspielungen und Hinweise gegeben. So oft war die Vergangenheit in den meergrünen Augen ihres Gegenübers aufgeleuchtet, wenn sie gesprochen hatte. So oft war ein unsichtbarer Funken des Verständnisses und der Sympathie aufgeleuchtet.
Doch Ayala zögerte. Wie viel würde Ninn ihr anvertrauen? Wieviel konnte sie selbst der Schwarzen anvertrauen? Unsicher fuhr sie sich mit der Zunge über die Schnauze.

"Ach Ninn - die Bedeutung meines Namens ... es scheint mir Urzeiten zurück zu liegen, als einst meine Mutter mit liebevollen Augen zu mir herabblickte und mich fürs Leben zeichnete. Und doch erinnere ich mich entfernt an das Rauschen der Buchen im Hintergrund und die wärmenden Strahlen der Sonne. Weißt du wie sie mich nannte? Sie gab mir ein mir anfangs sehr fremdes, eigenartiges Wort. Sie nannte mich "Gazelle". Und stets hatte sie diesen liebevollen Glanz in den Augen, wie ihn nur eine Mutter haben kann. Ich wusste nicht, was eine Gazelle war, ich konnte mir nichts darunter vorstellen. Bis sie mir einst eine Geschichte von fernen Ländern, weiten Flächen, die nur aus drögem Grasland bestehen, erzählte. Dort sollen Wesen leben mir graziösen Körpern, mit schlankem, wendigem Körperbau - stets flink und von unglaublicher Schnelligkeit. Nun, Ninniach Fuin, ich weiß selbst nicht, warum mir dieser name zuteil wurde, ich glaube, ich war weder flink, noch graziös. Und trotzdem gab sie mir diesen Namen ... Ayala."

Die Weiße endete mit ihrem Redefluss - sie war versehentlich abgetaucht in die Tiefen ihrer Kindheit - unwiderbringbar und einzig gezeichnet von Erinnerungen.



Banshee beobachtete Kaede und ihren Sohn, der nun Hiryoga hieß, wie sie sich langsam näher kam. Fast gerührt sah sie dem kleinen Vertrauensaufbau zu, ihr so schreckhafter Sohn hatte eine neue Freundin. Der Blick, den er ihr danach zuwarf ließ sie beinahe weinen, so schön war er. Er zeigte ihr, wenn sie Kaede vertraute, so tat er es auch; wenn sie sagte, dass alles gut war, so war alles gut; wenn sie ihn liebte, so würde er glücklich sein. Banshee schluckte, sie war emotional, aber manchmal musste man die Thränen hinunterschlucken und das Glück verschieben. Trotzdem musste sie Hiryoga wieder berühren, liebevoll an der Stirn, einmal mit der Schnauze durch sein Fell fahren, dann drehtesie sich leicht weg. Nickte nur noch Kaede zu, dass es gut war, sich etwas zu entfernen und zeigte ihrem Sohn, dass er mit ihr gehen konnte. Mit einer schnellen, aber liebevollen Bewegung schnappte sie sich dann ihre schwarze Tochter, bevor sie wieder weglaufen konnte. Nach ihren drei Söhnen würden nun endlich die Töchter dran kommen. Mit einer stubsenden Bewegung beförderte sie die Schwarze vor sich und sah sie eindringlich aber liebevoll an. Sie sollte da sitzen bleiben und ausnahmsweise nicht herum springen und Blödsinn treiben. Zur Sicherheit stellte sie eine Pfote neben sie, weglaufen war unmöglich. Aber eigentlich war sich Banshee auch sicher, dass die Kleine wusste, dass gerade etwas sehr wichtiges passierte.

"Akái, kommst du zu mir und meiner Tochter?"

Sie hatte die Fähe schnell gefunden, sie schien nichts zu tun zu haben. Die Rote war zwar sehr still und in letzter Zeit oft irgendwo anders, jedenfalls nicht bei Banshee, trotzdem vertraute sie ihr.


((Danke Banshee, ich hätte echt Schwierigkeiten gehabt einzusteigen, aber so..
Was ist eigentlich mit Aoi Mé No? Existiert sie jetzt noch so oder was ist mit ihr passiert?))


Akái hatte so lange die Einsamkeit gesucht, dass ihre Ohren sher sensibel auf ihren Namen reagierten, sofort wandte sich der Kopf zu Banshee und die Ohren hüllten sich nach vorne. Sie nickte und trat langsam näher. Die rote Wölfin sah ihre Alphafähe dankbar an, wofür sie dankbar war wusste sie wohl; einfach für Vertrauen und den Glauben daran, dass sie sich nicht einfach so absonderte weil sie mürrisch oder arrogant wäre. Die goldenen Augen blickten schließlich auf das schwarze Fellbündel, die kleine Seele, die die Alphastochter war. Noch hatte sie ja keinen Namen, aber dies sollte sich nun ändern. Dass Akái dabei sein durfte ehrte sie sehr und dass sie nun sogar dazu gerufen wurde um den Namen weiterzugeben war eine wundervolle Erfahrung. Ihr Blick war in gewisser Art gütig und freudig, sie fühlte sich neben der Welpin nicht mehr so jung und töricht, dabei waren hier doch sehr viele Wölfe noch jung. Sie wandte sich wieder an die Mutter und lächelte beschwingt:

"Ich danke dir sehr.."

vernahm man ihre Stimme leise. Sie war wie eh und je hell und klar, melancholisch und doch diesmal mit keinem Deut Trauer oder Wut belastet. Sie wartete auf eine Anweisung, ihre Rute wedelte leicht und ihr Herz pochte in einem schnelleren Takt. Immerwieder betrachtete sie die schwarze Welpin und dann wieder die weiße Mutter. Sie spürte eine Wärme, die ihr das Gefühl gab, hier am richtigen Platz zu sein.

Atalya
24.12.2009, 13:03

Leise stand Nirian auf und schlich Akái hitnerher. Er legte sich hin, versteckte sich. Ein Ast knackste unter seine Gewicht mehr oder weniger laut. In Gedanken verfluchte er sich selbst, dafür, das er unaufmerksam gewesen war, und den Ast übersehen hatte. Der Rüde beobachtete die Fähen (Banshee, Akái, Ichweißnichtwerallesnoch) . Ein von ihnen ist die Alphafähe... Bloß welche? Weiterhin beobachtete er sie. Wie sich ein menschlicher Jäger an seine Beute heranpirscht, das Gewehr schussbereit, genauso lag er nun da. Der Jäger würde jetzt langsam das Gewehr anlegen und zielen. Kalt lächelnd beobachtete er die Wölfinnen. Dann kam der Moment: Er wollte leise aus dem Gebüsch heraus treten und sich zu den Damen gesellen, doch in seinem Herzen hielt ihn etwas zurück. Ein paar Sekunden zögerte er, dann stand er auf und lief langsam zu den Fähen. "Einen... schönen guten Abend, die Damen!"


Still lauschte Hiryoga seiner Patin,seiner neuen großen Schwester und spitze angespannt die Ohren.Es schien,als könnte sie schon fast seine Gedanken lesen,als wüsste sie,was er gerade dachte.Sie versicherte ihm,er würde eines Tages groß und stark werden,und das sein Name gut zu ihm passen würde und ein sehr schöner sei.Er mochte seine Patin langsam,sie schien freundlich und auf eine gewisse Art weise,auch wenn sie noch nicht so alt sein konnte.Ihre Augen schienen immer liebevoller auf ihn zu blicken,auch wenn das Trübe es nur schwer erkennen ließ,für ihn war jede kleinste Gefühlsregung in diesen Augen lesbar,denn er war ein Welpe,ein besonderer Welpe.Seine Mutter hatte ihm eine gute Patin zugewiesen,eine die ihn in ihren Bann ziehen konnte,ihn so seine Angst vergessen ließ.Auch als sie mehrmals seine Stirn berührte,blieb er stehen,lief nicht zu seiner Mutter zurück,nur seine Ohren senkten sich jedes Mal leicht.Als sie aufgehört hatte zu sprechen und ihn bat,ein wenig rüber auf die Seite zu kommen,veränderte sich sein Blick für kurz.Misstrauisch blickte er die Fähe an und auch etwas Angst vermischte sich in seinem Blick,er bewegte sich kein Stück,schien sie nur zu beobachten.Doch als seine Mutter ihm durchs Fell fuhr,ihn nochmals liebkoste,fasste sich der kleine Hellbraune ein Herz und trat zu Kaede.Ja,ein schöner Name,für eine besondere Fähe.Er konnte langsam vertrauen fassen,auch wenn es nicht wirklich einfach für ihn war,denn sie war immerhin noch eine Fremde.Aber Mutter vertraute ihr,so musste und würde er ihr vertrauen,wohl schon bald.
Hiryoga schluckte,setzte vorsichtig eine Pfote vor,nichts geschah,die Zweite folgte,die Dritte und die Vierte,er machte so einige Schritte,jedes mal setzte er die Pfoten behutsam auf,als ob er prüfen müsste,ob ihm irgendetwas im nächsten Moment passieren würde.Er ging an Kaede vorbei,striff sie jedoch sanft an der Vorderpfote mit dem ganzen Körper,es war so etwas wie 'ich habe dich lieb,folg mir,ich warte auf dich.'Er ging nicht weit von seiner Mutter weg,doch es reichte,sodass sie Freiraum hatte und sich nun seinen Schwestern widmen konnte.Der Hellbraune ließ sich auf die Hinterläufe sinken,die Öhrchen stellten sich auf,seine grauen Augen musterten die Graue und sahen sie neugierig an.Er schien zu warten,das sie sich zu ihm gesellte,das sie ihn nicht alleine ließ,bei all den Fremden hier.Kurz ließ er den Blick zu seiner Mutter und Kisha schweifen,ein sachtes Lächeln huschte über seine Lefzen,seine große Schwester Kisha,er hatte sie am liebsten gewonnen bis jetzt und ihr gestattete er alles.Wieder ließ er den Blick zu Kaede wandern und wedelte sachte mit der kleinen Rute,die sich dann jedoch um den zierlichen Körper legte.

Kaede beobachtete den kleinen. Er schien sich nicht zu rühren wollen, doch Kaede ließ ihm Zeit. Seine Mutter liebokste ihn nocheinmal, ehe sie sich seine Schwester holte und sie vor sich setzte und Akai zu sich bat. Da fing der kleine langsam an zu tappen. Tappte an ihr vorbei, streifte ihr Bein. Kaede wusste, dass sie ihm folgen sollte. Vertraute er ihr wohl schon ein bisschen? Sie folgte ihm. Er war so weit gegangen, dass seine Mutter platz hatte und setzte sich dann behutsam hin. Er schlang die zierlihe rute um sich und blickte zu ihr. Sie verzog ihre Lefzen zu einem lächeln und ging zu dem kleinen hin. sie setzte sich leicht hinter ihn sodass er sicher zwischen ihren Pfoten saß. Nicht so weit unter ihr wie bei seiner Mutter, sie wollte ihn nicht bedrängen wollte ihm nur zeigen dass sie für ihn da war ihn beschütze und dies auch immer tun würde, solange sie lebte.
Sie drückte nochmals sanft ihre Schnauze auf seinen Kopf.

"Na du kleiner. Nun bin ich also deine Patin. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich dir nachher gerne noch einen anderen Wolf vorstellen. Nur wenn du magst, es muss nicht sein. Sonst lernst du ihn ein anderes mal kennen. Es ist nur so er ist häufig bei mir verstehst du. Aber wenn du Angst hast lasse ich es. Er wird es verstehen so wie ich es verstehe. Schließlich bist du nun wie ein kleiner Bruder für mich!"

Sie lächelte und herzte den kleinen Wolf wieder. Ach er war so niedlich und klein. Auf seine Weise hilflos und doch so stark. Eben eine Eulenfeder. . .

Kaede ließ ihren Blick schweifen. Verfolgte noch weiter die Namensgebung und suchte Tyrael. Wo war er blos . ..


Ninns Blick vertrübte sich, als Ayala von ihrer Familie sprach - Familie... Das was sie hatte war mehr oder minder eine Zwangsbeziehung, doch lauschte sie Aufmerksam ihren Worten. Die Fähe schien ihr so traut, so abnorm bekannt - für eine Fremde. Sanft schloss Ninniach die Augen und spielte mit den Ohren. Auch, wenn sie es vielleicht falsch verstand, schenkte Ayala ihr ein gewisses Maß an Vertrauen - dieses Vertrauen wollte sie zurück geben... irgendwie. Stockend versuchte sie Worte zusammeln und anzusetzen, doch irgendwie wollten die Worte ihr nicht über die Lefzen kommen.

~* Was ist los mit dir? Du kannst nicht verleugnen war du bist! Und das versuchst du indem du schweigst - schweigen bricht den Bann von Selbsthass nicht, es zieht bloß Verachtung... genauso wie darüber Reden?*~

Nun war es egal, entweder sie würde vertrieben werden, ihrer Herkunft wegen, oder aber man aktzeptierte sie als Ganzes - wovon Ninn nur minder glaubte, dass es zutraf.

" Hm, eine liebende Mutter schenkt ihren Jungen oft Namen, die sie durchs Leben leiten - die irgendeine Bedeutung haben, die Gedanken wiederspiegeln. Ich habe eher das Gefühl, dass ich bloß einen Namen trage, weil es so sein muss. Ich erinnere mich nur zu gut an die Tage... Bunte Lichter durchzogen das Dunkel, dass die eisige Tundra oft in ihren Bann zog, die lezten Morgensterne strahlten noch, so kurz vor ihrem verschwinden. Kurz darauf ein Schneesturm... Der Lichter wegen, die im Dunkel fließen, trage ich den Namen. Vielleicht aus vielerlei Gründen - hier und dort merke ich wie sehr er auf mich zutrifft - aber früher hatte er weit aus mehr Bedeutung für mich. Und..."

Kurz unterbrach sie - sie redete schon für so wenige Zeilen ihrer traurigen, dennoch hellen Stimme, viel zu viel. Doch nun konnte sie auch fortsetzen. Wieso nicht - mehr als eine weitere Umleitung von vielen konnten sie ihr nicht aufbürgen. Mit dem Tod konnte man sie für ihre Herkunft nicht strafen - und falls doch? Dann sollte es eben so sein.

" Liege ich recht in der Annahme, dass euch bis vor weniger Zeit noch interessierte warum es mich beliebt nur zu reisen, nicht hier zu bleibeb, die Gemeinschaft zu suchen und ihr zu verweilen? Dann möchte ich die Frage beantworten - vielleicht ergibt sich darauf ein Reim auf die eine oder andere Frage, die in euch kreist aber aus Zurückhaltung und Anstand nicht hinaussucht. Ich bin der Abstammung von minderen Streunern - kaum als Wölfe zu bezeichnen."

Schlagartig wandte sie den Blick von ihrem Gegenüber auf einen unbstimmten Fleck an der Seite, sie fühlte sich so.. billig, nicht wert in die Augen eines anderen zu sehen. Sie wartete nur noch darauf, dass Ayala sie dazu auftrieb zu gehen, nichts anderes war sie gewohnt, es gehörte zu ihrem Alltag.


Entsetzt starrte Ayala auf die Schwarze. Für einen kurzen Moment wollte sie zurückweichen – nicht jedoch wegen deren Herkunft, sondern aufgrund ihrer Wortwahl. Aufgrund der Tatsache, wie jene sich selbst verabscheute.

„Ninn, hör mir zu. Hier in diesem Rudel spielt die Herkunft keine Rolle. Du als Individuum zählst, du mit all deinen Stärken. Du, Ninn, dein schwarzes Fell, deine meergrünen Augen und deine Schüchternheit. Ich bitte dich um eines, Ninniach Fuin, Farbenspiel der Dunkelheit. Versteck dich nicht, steh zu dir.“

Die Weiße wandte ihren Kopf ab, ihre Augen waren feucht, Erinnerungen strömten auf sie ein wie erbarmungslose Windstöße. Wie leicht war es, das zu sagen. Wie schwer war es für sie selbst gewesen - vor nicht all zu kurzer Zeit.


Still drückte sich die Kleine auf den trockenen Boden. Die dunklen Augen ruhten auf ihrem jungen Bruder. Er erwiederte die Spielaufforderung. Genau in dem Moment in dem Kisha losspringen wollte erschien ein weißer Schatten zwischen ihnen. Ihre Mutter hielt die beiden vom Spielen ab. Etwas verdutzt blickte sie zu der Weiße hin. Sie sollte etwas warten, bis ihr Bruder seine Patin bekommen hatte. Langsam ließ sich die Schwarze auf die Hinterläufe sinken. Nun hatten schon drei von sechs ihrer Geschwister ihren Namen bekommen. Wer würde wohl als viertes drankommen? Würde vielleicht sie einen Namen und ihre Patin bekommen? Gespannt saß die Schwarze da und schaute der Zeremonie zu. Ihr Bruder bekam also Kaede als Patin. Es kam ihr nur wie ein paar Minuten vor, als ihre Mutter sie sanft zu sich zog. Erschrocken sprang Kisha auf. Der Blick der dunklen Augen schweifte zwischen den Wölfen hin und her. Wer würde wohl ihre Patin werden? Ihre Mutter rief jemanden zu sich. Akái? Eine rote Fähe schritt auf sie und ihre Mutter zu. Leicht legte die schwarze Welpin die leicht abgerundeten Ohren an. Das sollte also ihre Patin werden? Vorsichtig blickte sie zu der Roten hoch. Mit vorsichtigen Schritten tappte sie unter ihrer Mutter hindurch, langsam schritt sie auf die Fähe zu. Jeder Schritt war genau überlegt. Bei Akái angekommen pendelte die kleine Rute leicht hin und her. Nun stellte sie die kleinen Ohren freudig auf. Mit einem Mal sprang sie los und huschte zwischen ihren Pfoten hindurch. Ein leises freundliches Grollen verließ die Kehle der Schwarzen. Mit mehreren Sätzen sprang sie wieder vor Akái. Vorsichtig duckte sie sich auf den Boden und ließ den Blick auf der Roten ruhen.

Banshee beobachtete ihre Tochter mit einem Lächeln. Wie sie zuerst schüchtern und skeptisch, dann aber doch neugierig und freudig auf Akái zusprang. Ebenso freute sie der Ausdruck in den Augen der Roten und ihre leisen Worte. Mit einem leichten Nicken und einem Blick der den der Roten nur glücklich erwiderte zeigte sie ihre Freude, ließ ihre Augen dann kurz auf der kleinen Schwarzen ruhen und fuhr dann fort.

"Akái, dies ist meine älteste Tochter, als dritte geboren, schwarzes Fell und braune Augen. Willst du mir helfen sie zu erziehen, ihr Geborgenheit zu spenden, sie zu lieben und sie zu beschützen und dein Leben für sie zu geben, wenn es sein müsste? Willst du ihre Patin werden?"

Kaum war sie verstummt, merkte sie, dass sich jemand näherte, hinter der Roten tauchte der Rüde von vorhin auf. Mit einer Bewegung, die so schnell war, dass ein Auge sie kaum wahrnehmen konnte, stand sie plötzlich über ihren Welpen, einzig ihre schwarze Tochter überließ sie dem Schutze Akáis und Hiryoga, der sicher bei Kaede schien. Trotzdem schien sie weder nervös noch aggressiv oder auf einen Angriff vorbereitet. Sie schien lediglich eine ander eKörperhaltung angenommen zu haben.

"Nirian, dürfte ich dich bitten, einen Augenblick zu warten? Ich werde mich dir gleich zu wenden, im Moment bekommen meine Welpen ihre Namen."

Damit wandte sie sich von dem Rüden ab und sah wieder zu Akái, so ruhig, als wäre der Graue überhaupt nicht vorhanden, ebenso mit ihren Augen die Rote beruhigend.



Aufmerksam beobachtete Hiryoga die Namensvergebung bei seiner großen Schwester,ein sachtes Lächeln zierte die seinen Lefzen,ein Lächeln was seiner Schwester galt.Er betrachtete die Tiefschwarze durchgehend und schnippte immer wieder mit den Ohren.Sie war so wie immer,neugierig und ein kleiner Wirbelwind,selbst ihre Patin schien sie umschmeißen zu wollen,ja so war sie eben.Aber sie ergänzten sich hervoragend,Hiryoga hatte vor vielem Angst,war vorsichtig und zurückgezogen,seine Schwester dagegen aufbrausend,temperamentvoll und voller Neugier,sie zog ihren Bruder zumindest raus in die Welt,sie war auch die einzigste von ihren Geschwistern,der er so vertraute.
Zu seiner rechten und linken erblickte der Welpe die Pfoten Kaede's,spürte wie sie ihn mehrmals Liebkoste und sah das Lächeln auf ihren Lefzen.Gerade als sie ihren Kopf senkte um ihn zu herzen,drehte er sein Köpfchen zu ihr hoch,streckte den Oberkörper etwas hoch und drückte seine Schnauze an die ihre.Es war,als würde er sich schon unterwerfen,denn er drückte die Schnauze mehr schon an ihren Hals.Die Ohren klappten wieder nach hinten,er ließ die Vorderläufe wieder zu Boden sinken und blickte zu seiner Schwester und seiner Mutter.
Der kleine Hellbraune lauschte den Worten Kaede's,wollte gerade antworten,als er einen Fremden erblickte.Er wusste sofort,das der Rüde ein Fremde war,er hatte einen völlig unbekannten Geruch und seine Mutter schien sofort seine Schwestern beschützen zu wollen.Etwas ging hier nicht mit rechten Dingen zu.Hiryoga kroch langsam rückwärts unter Kaede,sein ganzer Körper verschwand unter der grauen Fähe,nur der kleine Kopf bettete sich zwischen ihren Pfoten.Ein leises Fiepen verlies seine Kehle,galt seiner schwarzen Schwester,er wollte wissen,ob alles gut war.
Leicht drückte er den Kopf an seine Patin,klappte die Ohren an den Kopf und starrte zu dem Fremden.Der Rüde schüttelte den Kopf und blickte zu seiner Mutter,doch begann er leise zu sprechen.

"Wenn Mama nichts dagegen hat...und wenn du sagst,er ist oft bei dir,so kann ich ihn ja jetzt schon kennen lernen,wenn du magst..."


Langsam wandte sich der Rüde von Hanako ab,als diese wohl letztendlich doch beschäftigt war.Er wollte auchnicht ewig auf eine Antwort warten,und so machte er sich auf den Weg zu Hidoi. Vorsichtig fragte er.

"ehhm..Hidoi? ich..wollte fragen ob ich..ob ich auch Pate sein kann/darf..."

Ebenso vorsichtig spitzte der Rüde die Ohren.Er war auf diese Frage etwas schüchtern eingestellt,doch nicht aggresiv oder bestimmerich.Nur hoffte er auch auf einen der süßen kleinen auf passen zu dürfen.

Aufmunternd stupste Hidoi seinen Sohn an. Noch war es eine recht amüsante Vorstellung das dieser kleine Tapps neben ihm mal so groß werden würde wie er. Und irgendwie bezweifelte er das auch, da seine geliebte Hanako von viel zierlicherer Gestalt war und man sah auch ihm ihre Gene an. Aber seine lagen auch ganz klar in dem jungen Wolf, was ihn wieder mit Stolz erfüllte.
Mit einem raschen Blick konnte der Stahlgraue erkennen das sich sein anderer Sohn auch endlich aus der Höhle gewagt hatte. Hidoi erkannte ihn gleich an dem stechenden Blick erkannt, welchen er wohl unverkannt von ihm geerbt haben musste. Aber sie waren nicht gelb sondern Bronze. Faszinierend. Auch das Fell aus einem hellen, fast weißen Ton und einer Menge stahlgraue Mamorierungen. Schon seltsam worauf er nun achtete, auf diese Kleinigkeiten, Gene und Ähnlichkeiten. Sowas passte doch gar nicht zu dem ruppigen Krieger. Auf seinen Lefzen lag etwas wie ein verschmitztes Grinsen, als sich der Graue vor ihn setzte und den Hals reckte, das sah einfach nur komisch aus. Neckisch hob er eine der großen Tatzen und stupste ihn damit an. Ob er hier wohl noch einen Sohn mit Gleichgewichtsproblemen hatte? Sie waren ja noch so klein...
Der Graue überlegte grade wie er die Haltung seines Sohnes kommentieren könnte, da kam der für ihn noch recht Fremde Bastar auf ihn zu. Automatisch verengte sich sein stechender Blick und nahm einen gewohnt kühlen Ausdruck an. Er stellte die Ohren aufrecht nach vorne und hob sein Haupt stolz. Abschätzend sah er Bastar an. Er fragte tatsächlich ihn ob er ein Pate seiner Kinder sein durfte? Sein Schnauzenrücken legte sich grimmig in Falten. Was für eine Antwort sollte er geben? Seine Meinung stand immer noch. Seine Söhne und seine Tochter hatten ihn und Hanako, da waren Paten unnötig. Aber er wurde ja nicht gefragt, naja, bis auf jetzt. Wenn er nein sagen würde wäre sicherlich nicht nur Bastar enttäuscht.

"Da musst du nicht mich fragen, ich entscheide das nicht."

grummelte er und nickte mit dem Kopf in Richtung seiner Gefährtin. Hinzu kam das er Bastar nicht einmal richtig kannte und da sollte er ihm die Aufgabe eines Paten überlassen? Konnte er das Leben eines der Kinder wirklich in die Pfoten dieses Rüden legen, war er das wert und dazu im Stande?



Sanft zuckten Ninniachs Ohren in die verschiedensten Richtungen. Ayala schien wenig begeistert von ihrer Abseitshaltung, die sie, das Farbenspiel der Dunkelheit an den Tag legte. Immernoch hatte sie ein stechendes Gefühl im Herzen, dass sie so schon oft gefühlt hatte. Das Ausgestoßen sein. Sacht senkte sie den Oberkörper und nickte knapp. Wenn Ayala es sagte, würde es so sein. Sie kannte das Rudel vermutlich um einiges besser, wusste deren Handeln wohl einzuschätzen - Ninniach hingegen, die selbst nie Teil eines Ganzen war, sondern bloß ein unbrauchbares Puzzlestück, verglich jedes Rudel. Jedes Revier indem sie sich angemeldet hatte, achtete man sehr darauf woher man kam. Zusammen mit einem Rüden war sie einst über ein anderes, weitentferntes Revier geschritten. Der weiße Rüde durfte dort verweilen - er kannte das Gruppengefühl. Sie hingegen hatte nicht einmal die Befugnis das Land zu passieren. Selbst der Rüde, mit dem sie nur kurzweilig Bekanntschaft geschlossen hatte, kehrte ihr mit der Aussage, sie seie Abkömmling vom Streunervolk im verschneiten Norden, den Rücken zu. Sie seufzte matt und suchte den Blick zu Ayala zurück.

"Die Ansicht meiner selbst würde das Leben nur erschweren. Ich würde mich nur angestarrt fühlen und jede kleinste Haltung überinterpretieren. Ich besitze kein Gruppengefühl. Ayala, ich kann und werde nicht bleiben - sofern eure Alpha mich passieren lassen, so werde ich meinen Weg fort führen. Wenn ich gestattet werde, pausiere ich, dennoch höchstens zwei oder drei Tage. Länger würde es mein Herz nicht hier halten. Es strebt nach Wanderschaft und Freiheit, welche ihm nie gegeben ist. Ich wandere endlose Wege, ohne Anfang, ohne Zeil, ohne Rast - und immer verfolgt von zerstörter Vergangenheit, leerer Gegenwart und nicht existierender Zukunft"

Auch ihre wohl aufmunternden Worte rüttelten nichts an ihrer Meinung oder ihrem Vorhaben. Ninniach war nicht gekommen um zu bleiben. Eigentlich auch nicht um zu gehen. Genau an diesem Punkt zerriss sich ihre Meinung viel zu gern und leider viel zu oft. Sacht erhob sich die schwarze Fähe wieder, auf alle Viere und schüttelte sich. Schüttelte die unbehagenden Gedanken ihrer Vergangenheit von sich, und den Staub aus ihrem Fell.


Die bronzefarbenen Augen des kleinen Welpen lagen ungewandt auf seinem Vater und beobachteten ihn.Das seine Geschwister in der Nähe waren,schien er gänzlich vergessen zu haben.Recht seltsam oder einfach nur eigenwillig für einen Welpen.Überhaubt kam er wohl eher nach seinem stahlgruen Papa.Die Mamorierungen,der stechende Blick,die kühle Art.Doch hatte der Kleine auch einiges von seiner Mutter;das braun seiner Augen,was für die bronzene Farbe sogrt und das helle Fell was nicht marmoriert war.Als der Große versuchte ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen,stemmte er seine Hinterläufe in den Boden,so das die kleinen,doch schon jetzt harten Krallen sich in den Boden gruben.tatsächlich hielt er so halbwegs stand.Als die große Pfote jedoch zurückgezogen wurde,war er so überrascht,der sich mit einem Plumps auf den Hintern setzte.Etwas verdattert starrte er zu dem Grauen hinauf,was doppelt komisch aussah.Dieser stolze,stechende Blick und der verdatterte Ausdruck passten einfach nicht zusammen.Doch der Graue schien es nicht zu bemerken.Er war gerade in ein gespräch mit einem anderen Wolf vertieft.worum es dabei ging?sein Vater wirkte nicht sonderlich begeistert über irgendt etwas.Egal,was es war,der Kleine stand wieder auf den Läufen,die von Minute zu minute sicherer wurden und das Gewicht des Rüden besser halten konnten.Mit ein paar Schritten trottete er zu dem Stahlgrauen,strich durch das weichere Bauchfell,kletterte dann auf die riesigen Pranken und lugte zwischen den Läufen hindurch zu dem Fremden,mit dem sich sein Vater unterhielt.Staunend betrachtete er die riesigen,tatzengleichen Pfoten des Stählernen.Wie hypnotisiert legte er eine seiner Pfoten auf die große.seine waren noch so klein und wirkten so tappsig.Würden die seine aber vielleicht auch mal so groß werden?Würde er überhaubt wie sein Vater werden,den er so bewunderte?Der kleine Kopf des Rüden lehnte sich an das linke Bein,wo das weiche und doch robuste Fell an seiner wange kitzelte.Was würde er dafür geben, in die Zukunft blicken zu können.dann würde er sehen,wie er erwachsen aussehen würde.Doch so musste er sich in Geduld üben.

Falk war aufgestanden, hatte sich zwischen den anderen Wölfen herumgedrückt. Kurz hatte er Ayala gesucht, hatte sie aber nicht gesehen. Für einen Moment spülte die Angst, die Sorge um sie, die Sehnsucht nach ihr alle anderen Gedanken aus seinem Gehirn, dann zwang er sich selbst wieder zur Ruhe. Er musste jetzt Ayalas Bedürfnisse respektieren. Sie würde ihn nicht immer brauchen, auch wenn es ihr derzeit nicht so gut ging. Sie würde schon zu ihm kommen, mit ihm reden, wenn sie ihn brauchte. Falk atmete tief ein. Ja. Er durfte sie auf keinen Fall bedrängen. Sie brauchte auch ihre Freiheit. Er würde ihr auch später noch zeigen können, wie sehr er sie liebte und brauchte. Ayala... Ohne es zu merken verzogen sich Falks Lefzen zu einem breiten Lächeln. Er dachte an den kommenden Abend. Irgendwann würde man ihn hier nicht mehr brauchen, auch Ayala nicht, irgendwann würde Banshee ihn und sie aus der Pflicht entlassen und die Welpen auch. Und dann würde er die Nacht wieder einmal gemeinsam mit Ayala verbringen, einfach reden, oder schweigen. Einfach nur schweigen.
Ein Körper streifte den kräftigen Laib des Hünen. Irritiert drehte sich Falk um, konnte aber nicht herausfinden, wer ihn da angestoßen hatte. Sein Blick war auch nur fahrig gewesen, es hatte ihn gar nicht richtig interessiert. In diesem Moment wurde Falk klar, dass er sich für einen kurzen Augenblick ganz instinktiv gewünscht hatte, dass es Ayala gewesen wäre, die zurückgekommen war, von wo auch immer, ihn kurz gestreift und dann auf diese magische Art und Weise angelächelt hatte. Nein, er würde sie jetzt nicht suchen. Jetzt noch nicht. Sie würden sich schon bald wiedersehen.

.oO(Werde ich denn nun eigentlich auch Pate?)Oo.

Auch wenn Falk dachte, dass er wahrscheinlich nicht so sehr große Lust auf diese Aufgabe hatte und sich erstmal wieder an den Umgang mit Welpen würde gewöhnen müssen, so wusste der Hüne auch, dass er sich übergangen fühlen würde, würde man ihm keinen Welpen zuweisen, für den er die Patenschaft übernehmen sollte. Immerhin war er der Beta dieses Rudels. Und vielleicht würde er keinen der Welpen Banshees betreuen, aber vielleicht einen der Welpen Hanakos. Ja, hatte den Hanako überhaupt schon gesprochen? Der Hüne sah sich um, doch er konnte die Fähe nicht sehen, er sah nur Hidoi, ihren Gefährten. Falk legte den Kopf schief, musterte den grauen Rüden, der in diesem Moment mit Bastar sprach. Wieviel hatte Falk schon mit Hidoi zu tun gehabt? Er überlegte, doch es fiel ihm nichts ein, kein Ereignis, kein gemeinsames persönliches Erlebnis von ihm und Hidoi. Wenn er nun an Hidois Stelle wäre, würde er einem ihm fast unbekannten Rüden eines seiner Kinder anvertrauen? Falk verzog seine Lefzen. Wohl kaum.


Der Graue sah Hidio an,der ihm grimmig antwortete. Ein verstörter Blick zu Falk lies darauf schliesen,das Bastar sich ein wenig bedränkt fühlte und sich somit zurück zog.Nur ein kleines Nicken gab er als Antwort und verschwand in dem Getummel auf dem Rudelplatz.In windes Eile huschte er an Kaede und Tyraell vorbei,und auch an Banshee lief er,ohne einen Blick,vorbei.Sein seichter Trab verlangsamte sich und der Rüde hielt neben eine der Welpen.Eine kleine Fähe.Kurz betrachtete er diese,lächelte und legte sich dann hin.Die Forderpfoten überkräutzt.Kurz gähnte der Rüde und schnippte dann mit den Ohren.Er legte den Kopf in den Nacken und strengte seine Nase an.Nur der ,noch ungewohnte Geruch der Fähe Niniach Fuin stieg ihm in die Nase.Der Rest war wie immer.Schlieslich lies Bastar seinen Kopf auf seinen Pfoten sinken und schloss die Augen.

Banshee gab auch noch ihren anderen zwei Töchtern Namen und Paten; die Kleine mit dem Stern auf der Stirn sollte Parveen heißen und Falk würde sie beschützen und behüten. Ihre jüngste Tochter, mit schwarzem Fell und blauen Augen wurde Malicia genannt und bekam Ayala als Patin. Nachdem ihre Welpen benannt worden waren, bekamen auch Hanakos Kinder ihre Namen und Paten. Ihre Älteste wurde Sheena genannt und bekam Riku als Patin, ihr erster Sohn sollte Katsu Kyoto heißen und Bastar als Paten bekommen. Ihr jüngster Welpe, ein grauer Rüde, bekam den Namen Hikaji und Inuki als Patin. Nachdem Banshee noch einige Worte gesprochen, Engaya gedankt und die Welpen gesegnet hatte, wurden die Kleinen wieder in die Höhle gebracht und es kehrte Ruhe ein. Bis zum nächsten Tag, an dem erneut das übersprudelnde Leben auf die Kleinen wartete und die Erwachsenen jede Sekunde in Sorge leben durften.